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Rund 40.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher werden zur EXPO REAL in München erwartet: Europas größte Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur ist gestartet. Als bedeutende Austauschplattform für die Immobilienbranche ist sie auch für Regionen und Städte ein wichtiger Marktplatz. So ist auch die Region Ostwestfalen-Lippe mit den Städten Bielefeld, Paderborn und Gütersloh vor Ort.
München, 6. Oktober 2026. Rund 40.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher werden zur EXPO REAL in München erwartet: Europas größte Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur ist gestartet. Als bedeutende Austauschplattform für die Immobilienbranche ist sie auch für Regionen und Städte ein wichtiger Marktplatz. So ist auch die Region Ostwestfalen-Lippe mit den Städten Bielefeld, Paderborn und Gütersloh vor Ort. Am OWL-Gemeinschaftsstand werden Projekte zur Aktivierung von Gewerbeflächen, zur Entwicklung neuer Industrieareale und zur Umnutzung von Konversionsflächen präsentiert – etwa der Industriepark Im Klee und das Zukunftsquartier in Paderborn, die Reaktivierung und Weiterentwicklung von Flächen in Bielefeld sowie Innenstadt- und Gewerbeprojekte in Gütersloh. Die EXPO REAL hat noch bis zum 7. Oktober geöffnet.
Auch für das Land Nordrhein-Westfalen ist die Messe eine wichtige Plattform. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen, bestehende Gebäude weiterentwickelt und Flächen verantwortungsvoll genutzt werden können. „Bauflächen sind knapp - umso wichtiger ist, was wir daraus machen. Ostwestfalen-Lippe zeigt eindrucksvoll, wie aus bestehenden Standorten neue Chancen für Wohnen, Arbeiten und Wirtschaft entstehen können. Das ist Stadt- und Regionalentwicklung mit Blick nach vorne: Potenziale erkennen, anpacken und ins Machen kommen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Kommunen dabei, aus Ideen konkrete Projekte zu machen und diese auch umzusetzen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Montag am OWL-Gemeinschaftsstand.
Ostwestfalen-Lippe zeigt, wie sich knappe Flächen, wirtschaftliche Entwicklung und moderne Stadtentwicklung zusammenbringen lassen: Bestehende Standorte werden reaktiviert, neue Gewerbegebiete erschlossen und Quartiere für Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft und Innovation entwickelt. Die Veranstalter des OWL-Gemeinschaftsstandes – Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Henrich Hardieck (WEGE Bielefeld), Dr. Christine Tölle (Wirtschaftsförderung Paderborn) und Thomas Wolf (conceptGT) – betonen: „Ostwestfalen-Lippe bietet viele konkrete Entwicklungsperspektiven – von verfügbaren Gewerbeflächen über die Revitalisierung bestehender Standorte bis zu neuen Quartieren für Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft und Innovation. Unsere Städte und Kommunen gestalten diesen Wandel aktiv und gemeinsam. Auf der EXPO REAL wollen wir mit Investoren, Projektentwicklern und Unternehmen darüber ins Gespräch kommen, welche Partnerschaften und Nutzungen unsere Projekte langfristig stärken.“ Unterstützt wird der Stand von der GEwerk GmbH, Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe und VerbundVolksbank OWL eG sowie weiteren Partnern aus Immobilienwirtschaft, Architektur, Finanzierung, Projektentwicklung und Kommunen.
Bielefeld: Flächen aktivieren statt neu versiegeln
Bielefeld setzt bei der Entwicklung seiner Gewerbe- und Innenstadtflächen auf Nachverdichtung sowie auf die Reaktivierung bestehender Standorte. Die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets eröffnet zusätzliche Perspektiven für ansiedlungsinteressierte Unternehmen. Gleichzeitig identifiziert die WEGE mbH durch eine Eigentümerbefragung bislang ungenutzte oder mindergenutzte Flächen. Ziel ist es, weitere Potenziale zu erschließen, Flächen mit bestehenden Restriktionen entwicklungsfähig zu machen und Nutzungshindernisse schrittweise abzubauen.
Paderborn: Industrieflächen und Zukunftsquartier
Paderborn präsentiert zwei Projekte mit unterschiedlichen Entwicklungsperspektiven. Gemeinsam mit der Gemeinde Borchen entwickelt die Stadt den Industriepark Im Klee: Rund 30 Hektar direkt an der A33 schaffen Raum für Industrie und produzierendes Gewerbe. Die Grundstücke reichen von einem bis neun Hektar; allein das mittlere Plateau umfasst knapp 15 Hektar in einem Stück. Die Nähe zur A44, zum Flughafen Paderborn-Lippstadt und zum Windpark A33 ergänzt die Standortvorteile.
Parallel entsteht auf einer 54 Hektar großen Konversionsfläche das Zukunftsquartier. Geplant sind 2.900 Wohneinheiten für rund 7.000 Menschen, etwa 4.000 Arbeitsplätze sowie Flächen für innovative Unternehmen, anwendungsorientierte Wissenschaft und ein Innovationszentrum für Start- und Scale-ups. Die Universität Paderborn bietet dabei unmittelbare Anknüpfungspunkte für Kooperationen, Technologietransfer und Fachkräftegewinnung.
Gütersloh: Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächen
Gütersloh verbindet Innenstadtentwicklung, Innovation und Gewerbeflächenangebote. Mit der Erneuerung des Zentralen Omnibusbahnhofs, der Projektierung der ehemaligen Karstadtimmobilie und der Neugestaltung des Bahnhofsquartiers stehen mehrere zentrale Vorhaben an. Im Bahnhofsquartier entwickeln sich der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh zu einem gemeinsamen Standort für unternehmerische Innovation, Future Skills und Gründungsförderung.
Am Stadtrand stehen im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh die letzten verfügbaren Flächen zum Erwerb bereit. Damit bietet Gütersloh Unternehmen und Investoren sowohl innerstädtische Entwicklungsperspektiven als auch Flächen für gewerbliche Ansiedlungen.
Interessierte können den Gemeinschaftsstand der Region Ostwestfalen-Lippe auf der EXPO REAL noch bis Mittwochabend besuchen. Am Stand stehen die Vertretenden der OstWestfalenLippe GmbH, der WEGE mbH, der Wirtschaftsförderung Paderborn, der Gütersloher Wirtschaftsförderung conceptGT sowie der Partnerunternehmen für Gespräche über Projekte, Flächen, Finanzierung und Entwicklungspartnerschaften in Ostwestfalen-Lippe zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ostwestfalenlippe.de/exporeal.
Platinpartner des Gemeinschaftsstandes: GEwerk GmbH, Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe, VerbundVolksbank OWL eG
Partner des Gemeinschaftsstandes: Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, brüchner-hüttemann pasch bhp Architekten + Generalplaner GmbH, Enderweit + Partner GmbH, Gemeinde Borchen, Lödige Industries GmbH, Möller Real Estate GmbH, OWL Immobilien GmbH, SEH - Stadtentwicklungsgesellschaft Hansestadt Herford, TPG TechnologieParkPaderborn GmbH, Volksbank in Ostwestfalen eG, Zukunftsquartier Entwicklungsgesellschaft mbH
BUZ für das Pressefoto: Land und Region treffen sich (v. l.): Ansgar Käter (VerbundVolksbank OWL eG), Dr. Christine Tölle (Wirtschaftsförderung Stadt Paderborn), Ansgar Käter (concept GT), NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Henrich Hardieck (Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld), Bürgermeister Stefan-Oliver Strate (Stadt Paderborn), Lars-Christian Lange (Zukunftsquartier Entwicklungsgesellschaft), Bürgermeister Uwe Gockel (Gemeinde Borchen) und Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH).
(Foto: OstWestfalenLippe GmbH)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Bielefeld, 28. September 2026. Knappe Gewerbeflächen und eine Bauwirtschaft zwischen Insolvenzwelle und Aufbruch: Die EXPO REAL, Europas größte Immobilienmesse, erwartet vom 5. bis 7. Oktober rund 40.000 Fachbesucherinnen und -besucher in München, um über die Zukunft von Immobilien, Investitionen und Standortentwicklung zu diskutieren. Während der Wohnungsbau unter Zinsdruck, hohen Baukosten und einer anhaltenden Insolvenzwelle leidet, wächst der Markt für Gewerbe- und Logistikimmobilien – getrieben von einem strukturellen Flächenmangel, der Investoren zunehmend auch abseits der etablierten Metropolregionen suchen lässt. In diesem Umfeld will sich die Region Ostwestfalen-Lippe als attraktive Alternative positionieren und wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein. Mit dabei sind rund 20 Partner aus Baubranche, Kommunen, Immobilien- und Finanzwirtschaft. Organisiert wird der Stand von der OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit der WEGE Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld mbH, der Wirtschaftsförderung Paderborn und der Gütersloher Wirtschaftsförderung conceptGT.
„Ostwestfalen-Lippe ist eine starke Wirtschaftsregion mit großem Potenzial. Investoren profitieren von moderaten Immobilienpreisen bei gleichzeitig hoher Lebensqualität, innovativen Branchen und hervorragender Infrastruktur“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mit unserem Messeauftritt zeigen wir: Wir sind ein attraktiver Standort, der mit einzigartigen Projekten Perspektiven auf die Stadt von morgen eröffnet.“ Wie die Antworten aus der Region aussehen, zeigen die Städte Bielefeld, Paderborn und Gütersloh beispielhaft.
Bielefeld: Flächen aktivieren statt neu versiegeln
Bielefeld setzt bei der Entwicklung seiner Gewerbe- und Innenstadtflächen auf Nachverdichtung sowie auf die (Re-)Aktivierung bestehender Standorte – ein Ansatz, der angesichts der bundesweiten Flächenknappheit im Gewerbesegment an Bedeutung gewinnt. Ein zentraler Baustein ist die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets, die zusätzliche Entwicklungsperspektiven für ansiedlungsinteressierte Unternehmen schafft. Um weitere Flächenpotenziale zu erschließen, führt die WEGE mbH in diesem Jahr erneut eine Eigentümerbefragung durch, mit der bislang ungenutzte oder mindergenutzte Flächen identifiziert werden sollen. Parallel dazu arbeitet die WEGE mbH daran, Flächen mit bestehenden Restriktionen entwicklungsfähig zu machen und Nutzungshindernisse schrittweise abzubauen. „Gewerbeflächen sind in hochverdichteten Ballungsräumen traditionell knapp. Auf der EXPO REAL zeigen wir, wie sich neue Flächenpotenziale mit gezielten Maßnahmen erschließen lassen – und möchten Beispiel sein für andere Städte“, erklärt Henrich Hardieck, Prokurist der WEGE mbH.
Nach der Erschließung folgt die bauliche Umsetzung. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind dabei verlässliche Partner besonders gefragt. „Wer über das Bauen von morgen spricht, braucht Partner, die Projekte ganzheitlich denken und erfolgreich realisieren können“, sagt Marco Müller, Geschäftsführer der GEwerk GmbH aus Bielefeld und Platinpartner des Standes. „Ob Neubau, Revitalisierung oder komplexe Bestandsprojekte – wir verbinden fundierte Baukompetenz mit partnerschaftlichem Austausch. Auf der EXPO REAL bringen wir unsere Impulse aus OWL in den Dialog mit Partnern und der Branche ein.“
Paderborn: 30 Hektar an der A33
Paderborn beantwortet die Flächenfrage über die Stadtgrenze hinweg: Gemeinsam mit der Gemeinde Borchen entsteht im Süden des Kreises der Industriepark Im Klee – rund 30 Hektar direkt an der A33 und einer der größten zusammenhängenden Industriestandorte Ostwestfalen-Lippes. Die Topografie wird in drei Plateaus erschlossen, die Grundstücke von einem bis neun Hektar erlauben. Allein das mittlere Plateau umfasst knapp 15 Hektar in einem Stück. Ansiedlungen dieser Größenordnung sind im Regierungsbezirk Detmold selten geworden. Stadt und Gemeinde entwickeln den Standort gemeinsam, sodass Unternehmen hier kurze Wege in die Verwaltung und ein abgestimmtes Verfahren vorfinden. Die A44 ist über die A33 in wenigen Minuten erreichbar und auch der Flughafen Paderborn-Lippstadt befindet sich in direkter Nähe. Der benachbarte Windpark A33 eröffnet perspektivisch Optionen für die Versorgung mit grünem Strom. Gesucht werden Industrie und produzierendes Gewerbe – vom Mittelständler mit Expansionsbedarf bis zum flächenintensiven Produktionsstandort.
Parallel entwickelt Paderborn auf 54 Hektar Konversionsfläche das Zukunftsquartier. Dabei handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der Region: Geplant sind 2.900 Wohneinheiten für rund 7.000 Menschen und etwa 4.000 Arbeitsplätze, dazu Raum für innovative Unternehmen, anwendungsorientierte Wissenschaft und ein Innovationszentrum für Start- und Scale-ups. Die benachbarte Universität Paderborn liefert Fachkräfte und Kooperationspartner.
"Der Industriepark Im Klee und das Zukunftsquartier sind zwei Projekte, die unsere Stadt über Jahre prägen werden. Auf der EXPO REAL tritt Paderborn deshalb geschlossen auf und hört in den Markt hinein: Wir nehmen uns die Zeit, die richtigen Partner und Nutzungen zu finden", sagt Dr. Christine Tölle, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Paderborn.
Gütersloh: Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächen im Angebot
In Gütersloh verbinden sich Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächenmangel auf engem Raum. In der Innenstadt entstehen mit der Erneuerung des Zentralen Omnibusbahnhofs, der Projektierung der ehemaligen Karstadtimmobilie in bester 1A-Lage und der Neugestaltung des Bahnhofsquartiers gleich mehrere wegweisende Vorhaben; im Bahnhofsquartier verbinden sich der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh zu einem gemeinsamen Zukunftsstandort für unternehmerische Innovation, Vermittlung von Future Skills sowie Gründungsförderung. Am Stadtrand wiederum stehen im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh die letzten verfügbaren Flächen zum Erwerb bereit – ein rares Gut in einer Region, in der Gewerbeflächen längst knapp sind.
„Mit Global Playern wie Miele, Bertelsmann und Hagedorn sowie einer beeindruckenden Dichte an innovativen Mittelstandsunternehmen und Hidden Champions ist Gütersloh geprägt von unternehmerischer Stärke, die sich über viele Branchen erstreckt. Investoren und Unternehmen, die den richtigen Standort suchen, finden in Gütersloh nicht nur eine erstklassige Infrastruktur und ein starkes Netzwerk, sondern auch eine aktiv unterstützende Wirtschaftsförderung“, hebt Thomas Wolf hervor, Flächenmanager der städtischen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft conceptGT.
Finanzierungs- und Immobilienexpertise – verwurzelt in OWL
Ob Nachverdichtung in Bielefeld, Quartiersentwicklung in Paderborn oder Gewerbeflächen in Gütersloh – hinter jedem dieser Projekte steht die Frage nach der passenden Finanzierung. Drei Finanzpartner des OWL-Standes zeigen, wie sie diese Frage beantworten.
„Als regionale Genossenschaftsbank sind wir seit über 160 Jahren fest in Ostwestfalen-Lippe verwurzelt. Wir unterstützen die Entwicklung unserer dynamischen Heimatregion nicht nur finanziell, sondern auch mit Kompetenz, Netzwerken und Kundennähe“, erklärt Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG. Käter verweist auch auf die eigene Tochtergesellschaft OWL Immobilien GmbH, die seit über 50 Jahren im Immobiliengeschäft tätig ist. „Wir möchten auf der EXPO REAL einen Beitrag dafür leisten, unsere Region im landes- und bundesweiten Standortvergleich gut zu positionieren und weiterzuentwickeln.“ Die VerbundVolksbank OWL eG unterstützt den OWL-Gemeinschaftsstand als Platinpartner.
„Seit mehr als 200 Jahren begleiten wir Sparkassen die wirtschaftliche Entwicklung in Ostwestfalen-Lippe. Mehr als die Hälfte der heimischen Unternehmen vertraut auf unsere Expertise“, betont Arnd Paas, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, stellvertretend für die Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe. „Gerade bei nachhaltigen und zukunftsweisenden Projekten zeigen wir, wie wichtig verlässliche Finanzierungslösungen und starke Netzwerke sind.“ Die Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe unterstützen den OWL-Gemeinschaftsstand ebenfalls als Platinpartner.
„Bei Immobilien und Standortentwicklung sprechen wir von Gemeinschaftsaufgaben. Deshalb bündeln wir Kompetenzen zu Bauträgern, Firmenkunden und Investoren in unserem spezialisierten Team der Volksbank in Ostwestfalen. Gleichzeitig vermittelt unsere Tochtergesellschaft Geno immobilien Objekte von Wohnungen über Geschäftsimmobilien bis hin zur Landwirtschaft. Wir schaffen gemeinschaftlich Lösungen – umso passender ist auch der Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL“, sagt Thomas Mühlhausen, Vorstand der Volksbank in Ostwestfalen.“ Die Volksbank in Ostwestfalen unterstützt den OWL-Gemeinschaftsstand als Goldpartner.
Weitere Informationen zum OWL-Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL finden Sie hier.
Bildunterzeile für das Pressefoto: Präsentieren Ostwestfalen-Lippe auf der EXPO REAL (v. l.): Thomas Wolf (concept GT), Claudia Grüter (Volksbank in Ostwestfalen), Arnd Paas (Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter), Marco Müller (GEwerk GmbH), Ansgar Käter (VerbundVolksbank OWL eG), Dr. Christine Tölle (Wirtschaftsförderung Paderborn), Wolfgang Marquardt (OWL GmbH) und Henrich Hardieck (WEGE Bielefeld). (Foto: OstWestfalenLippe GmbH)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Künstliche Intelligenz gilt als eine der größten Chancen für den Mittelstand – und ist für viele Unternehmen in OstWestfalenLippe trotzdem noch ein Stück entfernt vom Arbeitsalltag. Woher weiß ich, wo mein Unternehmen steht? Welche Anwendung passt zu meinem Betrieb? Und wer hilft mir bei der Umsetzung? Genau hier setzt KIT.OWL an: Die Transferoffensive begleitet kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region kostenfrei, praxisnah und Schritt für Schritt auf dem Weg zur eigenen KI-Anwendung – unabhängig davon, ob der erste Kontakt mit KI noch bevorsteht oder bereits erste Projekte laufen.
Drei Stufen, ein klarer Weg
KIT.OWL begleitet Unternehmen entlang von drei aufeinander aufbauenden Stufen:
1. Orientierung. Am Anfang steht die Frage: Wo stehe ich eigentlich? Mit dem KI-Readiness Check, Informationsveranstaltungen und der zentralen Anlaufstelle schaffen wir einen niedrigschwelligen Einstieg – verständlich erklärt, ohne technisches Fachchinesisch.
2. Potenziale. Im zweiten Schritt geht es darum, die eigenen Möglichkeiten sichtbar zu machen: Mit dem KI-Matching Tool, dokumentierten KI-Piloten aus der Praxis und Labtouren in der SmartFactoryOWL erleben Unternehmen, was KI in ihrer Branche bereits heute leisten kann.
3. Umsetzung. Schließlich wird es konkret: Im KI-Anwendungsbaukasten, in Experimentierräumen und Anwendungsworkshops entwickeln und erproben Unternehmen eigene KI-Lösungen – risikofrei und mit fachlicher Begleitung, bevor eine Anwendung in den laufenden Betrieb überführt wird.
Der große Vorteil: Unternehmen müssen nicht alle Stufen der Reihe nach durchlaufen. Je nachdem, wo Sie aktuell stehen, steigen Sie direkt mit dem passenden Angebot ein.
Was KMU davon haben
Alle Angebote von KIT.OWL sind für Unternehmen aus OstWestfalenLippe kostenfrei – ermöglicht durch die Förderung der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie sind außerdem praxisnah: konkrete Anwendungsbeispiele statt abstrakter Theorie, zugeschnitten auf die Kernbranchen der Region wie Maschinenbau, Ernährung, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Möbel, Bau- und Gesundheitswirtschaft. Und sie sind regional verankert: persönliche Ansprechpartner:innen, kurze Wege und ein Netzwerk, das die Herausforderungen des Mittelstands in OWL aus erster Hand kennt.
Ein starkes Netzwerk im Hintergrund
Getragen wird KIT.OWL von der OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten IEM und IOSB-INA als Forschungspartnern. Unterstützt wird das Projekt von 12 assoziierten Partnern aus Wirtschaftsförderung, Kammern und Branchennetzwerken sowie bereits über 30 beteiligten Unternehmen und Start-ups aus der Region. So kommt aktuelles Forschungswissen direkt bei den Unternehmen an – und Unternehmen sind auf ihrem Weg zu KI nie allein.
Jetzt einsteigen
Ob erste Orientierung, die Analyse eigener Potenziale oder die konkrete Umsetzung eines KI-Projekts: KIT.OWL bietet für jede Erfahrungsstufe den passenden Einstieg. Auf der KIT.OWL-Projektseite finden Sie alle Angebote im Detail – von Veranstaltungen und Labtouren bis zum Readiness Check.
Lernen Sie KIT.OWL kennen und finden Sie den passenden Einstieg für Ihr Unternehmen.
Erfolgreiches Reboarding beginnt lange vor dem ersten Arbeitstag
Wie gelingt der Wiedereinstieg nach einer längeren Abwesenheit – und wie können Unternehmen Mitarbeitende dabei gut begleiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich unser Webinar zum Thema Wiedereinstieg nach der Elternzeit: Beziehung halten, Fachkräfte binden, am 15.09.2026.
Während einer Elternzeit verändern sich nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch das Unternehmen, das Team und der Arbeitsmarkt. Fehlt der Austausch, kann dadurch Unsicherheit entstehen: Ist noch Anschluss an das Team da? Welche Rolle habe ich? Gibt es für meine neuen Fähigkeiten und Perspektiven überhaupt noch Platz?
Die Referentin Klara Vierneisel zeigte anhand eines strukturierten Vier-Phasen-Modells, wie Unternehmen Reboarding gestalten können:
1. Vorbereiten: Bereits vor der Elternzeit sollten Rückkehr, Arbeitszeit, Aufgaben und Übergabe besprochen und möglichst verbindlich festgehalten werden.
2. Verbunden bleiben: Auch während der Abwesenheit kann der Kontakt aufrechterhalten werden – beispielsweise durch einen Elternbuddy als feste Ansprechperson.
3. Rückkehr gestalten: Besonders die Zeit rund um die Rückkehr ist sensibel. Rolle, Arbeitszeit, Zusammenarbeit, Veränderungen und gegenseitige Erwartungen sollten frühzeitig geklärt werden.
4. Entwicklung sichern: Nach der Rückkehr darf der Prozess nicht enden. Gerade die weitere berufliche Entwicklung wird im Reboarding häufig zu wenig berücksichtigt.
Anhand eines Fallbeispiels wurde deutlich: Reboarding ist mehr als die Organisation des Wiedereinstiegs – es ist ein wichtiger Baustein für Mitarbeitendenbindung und Unternehmenskultur.
Für kleine und mittlere Unternehmen gilt dabei vor allem: Frühzeitig ins Gespräch kommen, Verbindlichkeit schaffen und auch nach der Rückkehr im Austausch bleiben.

Referentin: Klara Vierneisel: Business Coach, Projektmanagerin Kompetenzzentrum Frau und Beruf: Kim Lasche
Bielefeld, 14. September 2026. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und der Fachkräftemangel verändern die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gewinnt die Frage an Bedeutung, wie vorhandene Kompetenzen weiterentwickelt und neue Fähigkeiten aufgebaut werden können. Antworten erhielten über 160 Teilnehmende am Montag in der Bielefelder Wissenswerkstadt. Bei der Zukunftswerkstatt Weiterbildung OWL tauschten sie sich über aktuelle Herausforderungen, konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten und erfolgreiche Ansätze für die berufliche Entwicklung aus. Impulse kamen unter anderem von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Bildungsexperte Dr. Martin Noack von der Bertelsmann Stiftung. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Erkenntnis: Weiterbildung ist ein wichtiger Schlüssel, damit Beschäftigte und Unternehmen den Wandel der Arbeitswelt aktiv gestalten können. Veranstaltet wurde die Zukunftswerkstatt von der Regionalagentur OWL, der OstWestfalenLippe GmbH und dem Netzwerk Vernetzte Bildungsräume OWL.
„In der sich aktuell rasant wandelnden Arbeitswelt ist Weiterbildung ein zentrales Instrument. Denn sie hilft Beschäftigten, mit Transformationsprozessen wie Digitalisierung oder KI Schritt zu halten und dient so der Fachkräftesicherung in den Betrieben. Dafür gibt es hier in Ostwestfalen-Lippe bereits viele gute, erreichbare und praxisnahe Weiterbildungsangebote“, sagt Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Unternehmen brauchen gut qualifizierte Beschäftigte
Auch aus Sicht der Wirtschaft ist Weiterbildung längst mehr als ein zusätzliches Angebot. Jörg Timmermann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH und Geschäftsführer der Kraft Gruppe aus Rietberg, betont „Die Fähigkeiten und das Wissen unserer Beschäftigten sind eine der wichtigsten Ressourcen unserer Unternehmen. Gerade für die mittelständisch geprägte Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe ist es entscheidend, diese Potenziale zu entwickeln und zu nutzen. Weiterbildung ist deshalb eine Investition in die Innovationskraft einzelner Unternehmen – und zugleich in die Zukunftsfähigkeit unseres gesamten Wirtschaftsstandorts. Dafür brauchen wir gute Angebote und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Bildungsanbietern und regionalen Akteuren.“ Wie Unternehmen Weiterbildung konkret umsetzen können, zeigten Praxisbeispiele der Wilhelm Böllhoff GmbH & Co. KG und der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.
Weiterbildung gemeinsam gestalten
Dass es bei Weiterbildung nicht nur um das Angebot, sondern auch um den Zugang dazu geht, betonte Dr. Martin Noack von der Bertelsmann Stiftung in seiner Keynote. Entscheidend seien gute Orientierung und einfache Zugänge: „Weiterbildung muss für Unternehmen und Beschäftigte leichter zugänglich sein. Dafür braucht es gute Orientierung und einen einfachen Zugang zu passenden Angeboten. Zentrale Weiterbildungs-Anlaufstellen in den Kommunen OWL könnten Informationen bündeln, Orientierung geben und Menschen und Unternehmen mit den richtigen Angeboten zusammenbringen“, so Dr. Noack.
Ansatzpunkte dafür gibt es bereits in den regionalen Strukturen. „Wir haben in Ostwestfalen-Lippe ein starkes Netzwerk aus Unternehmen, Bildungsträgern, Kommunen und Arbeitsmarktakteuren. Diese Strukturen bieten eine gute Grundlage, um die vorhandenen Weiterbildungsangebote noch besser zu vernetzen und für Beschäftigte und Unternehmen leichter zugänglich zu machen. Die Zukunftswerkstatt hat gezeigt: Wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir gemeinsam gute Lösungen für die Region entwickeln“, sagt Michael Stolte, Vorsitzender des Lenkungskreises der Regionalagentur OWL und Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH.
Vielfältige Angebote für die Region
Neben den Impulsen und Diskussionen bot die Zukunftswerkstatt konkrete Möglichkeiten zur Information und zum Austausch. In der Ausstellung präsentierten Weiterbildungsanbieter aus OWL ihre Angebote, Themen und Fördermöglichkeiten. In neun Fachforen konnten die Teilnehmenden einzelne Aspekte vertiefen – von KI-Kompetenzen und Talententwicklung über Fördermöglichkeiten und Umschulungen bis hin zur Gewinnung internationaler Fachkräfte. So wurde Weiterbildung an konkreten Angeboten und Fragen aus der Praxis erlebbar.
„Die Zukunftswerkstatt zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Weiterbildungslandschaft in OWL ist und wie viel Kompetenz in unserer Region vorhanden ist. Mit den Vernetzten Bildungsräumen OWL haben wir eine gute Grundlage geschaffen, um diese Stärken zusammenzuführen. Jetzt geht es darum, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und Weiterbildung noch stärker als gemeinsamen Standortfaktor für OWL zu entwickeln“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH.
Weitere Informationen zur Zukunftswerkstatt Weiterbildung OWL finden Sie unter www.regionalagentur-owl.de.
Bildunterzeile: Setzen sich für Weiterbildung ein (v.l.): Michael Stolte (Geschäftsführer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH), Wolfgang Marquardt (Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbH), Karl-Josef Laumann (NRW-Arbeitsminister), Jörg Timmermann (Geschäftsführer Kraft Gruppe und Vorsitzender Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe GmbH), Caroline Wilke (Leiterin Regionalagentur OWL) und Frank Strothmann (1. Bürgermeister Stadt Bielefeld). (Foto: OstWestfalenLippe GmbH)
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Tel. 0521 96733 141
E-Mail: c.wilkenoSpam@owl.gmbh
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht. Die OWL GmbH ist zudem Trägerin der Regionalagentur OWL, die im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zentrale Koordinierungsaufgaben bei der Umsetzung der Landesprogramme des Europäischen Sozialfonds auf regionaler Ebene übernimmt. Damit trägt die Regionalagentur OWL dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen, Qualifikationen und Kompetenzen von Beschäftigten zu erhöhen, die berufliche Integration von Jugendlichen zu verbessern, der Ausgrenzung von besonders Benachteiligten am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken und die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen.
Am Dienstagabend wurden die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2026 bekanntgegeben, der von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 27 Partnern und mit Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt wurde. Gesamtsieger ist Breakomers aus Bielefeld.
Bielefeld, 9. September 2026. Am Dienstagabend wurden die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2026 bekanntgegeben, der von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 27 Partnern und mit Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt wurde. Gesamtsieger ist Breakomers aus Bielefeld. Das Start-up entwickelt eine Technologie, mit der sich Polyurethan-Schaumstoffe aus alten Matratzen chemisch zerlegen und wiederverwerten lassen. Der Preis in der Kategorie „Hightech und Forschung“ geht an AutoAquaControl aus Paderborn für einen energieautarken Sensor zur Erkennung von Wasserleckagen. In der Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistung“ überzeugte Wild.AF aus Detmold mit einer Lösung zur digitalen und rückverfolgbaren Vermarktung von Wildfleisch. BarricadiX aus Paderborn wurde in der Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“ für eine KI-gestützte Lösung zur Risikoanalyse und Erstellung von Schutzkonzepten ausgezeichnet. Der Gesamtsieger erhält 10.000 Euro, die drei Kategoriesieger jeweils 5.000 Euro. Insgesamt hatten sich 79 Gründungsteams an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt, von denen 54 einen Businessplan eingereicht haben.
„Start-ups und junge Unternehmen sorgen mit ihren Produkten und Dienstleistungen für eine hohe Dynamik in der regionalen Wirtschaft. OWL bietet dafür optimale Voraussetzungen. Unser Gründungsnetzwerk bietet Gründerinnen und Gründern passgenaue Unterstützung und Zugang zu potenziellen Kunden. Gemeinsam haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, die Zahl und Qualität der Gründungen in OWL zu erhöhen und die Region als Gründungsstandort sichtbar zu machen,“ resümiert Jörg Timmermann, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe GmbH, im Rahmen der Preisverleihung. „startklar OWL ist ein wichtiger Baustein in diesem Gründungsnetzwerk. Wir freuen uns in diesem Jahre über eine Rekordbeteiligung. 54 Teams haben einen Businessplan eingereicht – so viele wie seit 2012 nicht mehr. Das ist ein hervorragendes Ergebnis und spiegelt die Innovationskraft unserer Region“, ergänzt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die OstWestfalenLippe GmbH führt den Wettbewerb gemeinsam mit 27 Partnern durch, darunter die IHKs und die Handwerkskammer, die Wirtschaftsförderungsrichtungen der Kreise sowie der Städte Bielefeld und Paderborn sowie die Hochschulen und Gründungsinitiativen der Region. Hauptsponsoren von startklar sind die Sparkassen in OWL.
Jury lobt Pioniergeist, Kreativität und Leidenschaft
Gleich elf Teams haben es ins Wettbewerbsfinale geschafft und der Jury ihr Konzept präsentiert. „Wir waren begeistert von der Vielzahl hochkarätiger Geschäftskonzepte. Die Geschäftsideen decken ein breites Themenspektrum ab: Dazu gehören etwa Lösungen für Künstliche Intelligenz, smartes Immobilienmanagement und automatisierte Wasserleckortung. Aber auch ein digitalisierter Wildfleischverkauf, neue Ansätze für das Recycling von Matratzen, ein Hochleistungsmikroskop und eine Maschine zur Entstaubung von Futterheu waren im Teilnehmerfeld vertreten. Die Gründerinnen und Gründer treiben ihre Ideen mit viel Pioniergeist, Kreativität und Leidenschaft voran“, erläutert Jurysprecher Markus Oesterley von der Stadtsparkasse Rahden. „Vor diesem Hintergrund ist der Jury die Entscheidung sehr schwergefallen. Die Sieger haben insbesondere durch ihr Alleinstellungsmerkmal, einen großen Kundennutzen, ein hohes Marktpotenzial und ein gutes Vertriebskonzept überzeugt. Wir sind uns aber sicher, dass sich viele weitere Geschäftskonzepte erfolgreich am Markt behaupten und den Wirtschaftsstandort OWL bereichern werden“, so Oesterley.
Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL wurde zum neunten Mal durchgeführt. Insgesamt haben an den bisherigen Wettbewerbsrunden 754 Teams teilgenommen, 409 davon haben einen Businessplan zur Bewertung eingereicht.
Gesamtsieger: Breakomers
35 Millionen Matratzen landen jedes Jahr in Europa im Müll. Der darin enthaltene Polyurethan-Schaumstoff lässt sich bislang kaum recyceln und wird meist verbrannt. Das Bielefelder Start-up Breakomers will das ändern: Das Team hat Polyurethan-Schaumstoffe mit eingebauten Sollbruchstellen entwickelt, die sich am Ende ihrer Nutzungsdauer gezielt wieder in ihre Ausgangsbausteine zerlegen lassen.
Der Schlüssel liegt in den Molekülen: Statt herkömmlicher Monomere setzen die Gründer Dr. Kubilay Ceyhan, Christian Fabek, Paulo Wohlfahrt und Wirtschaftsingenieur Willy Zubert auf sogenannte Breakomers-Bausteine, die bereits bei der Herstellung eine chemische Bruchstelle mitbringen. Recycling wird damit nicht erst am Ende des Produktlebenszyklus mitgedacht, sondern bereits bei der Entwicklung des Materials. Die Zerlegung soll unter milden Bedingungen und mit deutlich weniger Energieaufwand als bei bisherigen Verfahren möglich sein. Für ihre Technologie haben die Gründer bereits ein Patent angemeldet.
Das Geschäftsmodell ist auf eine schnelle Skalierung ausgelegt: Über ein Plug-and-Play-Prinzip sollen bestehende Produktionsanlagen der Matratzen- und Polsterindustrie mit nur wenigen Anpassungen weitergenutzt werden können. Erste Gespräche mit Herstellern laufen bereits. Seit Ende 2025 wird das Team zudem mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem EXIST-Forschungstransfer-Programm des Bundes unterstützt.
Dr. Kubilay Ceyhan, Paulo Wohlfahrt, Willy Zubert
Kategorie „Hightech und Forschung“: AutoAquaControl
Ein tropfendes Rohr im Flachdach oder eine undichte Stelle hinter einer Wand können lange unentdeckt bleiben und hohe Schäden verursachen. Das Paderborner Start-up AutoAquaControl will solche Wasserschäden frühzeitig erkennen: Dafür entwickelt das Team ein energieautarkes Sensorsystem, das Leckagen erkennt und meldet, bevor größere Schäden entstehen.
Herzstück ist ein patentierter Detektor, der bei Kontakt mit Wasser selbst die benötigte Energie erzeugt und seine Messwerte drahtlos an einen Empfänger überträgt – ganz ohne Batterie oder externen Stromanschluss. Da die Elektronik bis zur Detektion spannungsfrei bleibt, sollen Alterungseffekte vermieden werden. Das System ist darauf ausgelegt, mehr als 25 Jahre wartungsfrei zu arbeiten.
Ein Kontroll- und Ortungsgerät ergänzt die Sensoren und macht die Technologie für unterschiedliche Anwendungen nutzbar – von Regen- und Trinkwasser über Heizungs- bis hin zu Kühlkreisläufen. Entstanden ist die Technologie an der Universität Paderborn am Lehrstuhl für Sensorik von Prof. Dr.-Ing. J. Christoph Scheytt. Seit Oktober 2025 arbeitet das Team im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfer-Projekts an der Marktreife der Entwicklung.
Dr. Angelika Endres-Fröhlich, Jan-Philipp Dupal u.a. / www.autoaquacontrol.com
Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistung“: Wild.AF GmbH & Co. KG
Wildfleisch stammt von Tieren, die ein freies Leben in der Natur geführt haben – dennoch ist Wild in Deutschland bislang ein Nischenprodukt. Das Detmolder Start-up Wild.AF will den Markt mit mehr Transparenz und einer direkten Verbindung zwischen Jägern, Verarbeitung und Kunden verändern.
Die Brüder Paul und Theodor Sürmann haben Wild.AF 2024 gegründet. Ihr Ansatz: Jedes Stück Wild lässt sich über einen QR-Code mit dem WildTracker® bis zur Postleitzahl seiner Herkunft zurückverfolgen. Das Fleisch wird direkt bei Jägern und Forstämtern in der Region abgeholt und im eigenen EU-zertifizierten Betrieb in Detmold verarbeitet – ohne Zwischenhändler. So sollen Kundinnen und Kunden nachvollziehen können, woher das Fleisch stammt und welchen Weg es genommen hat.
Mit der Digitalisierung will Wild.AF dem traditionellen Wildfleischmarkt ein modernes Vertrauensfundament geben. Die Gründer verstehen Wild dabei nicht als saisonales Produkt für besondere Anlässe, sondern als hochwertiges und transparent nachvollziehbares Lebensmittel, das seinen Platz auf dem alltäglichen Speiseplan finden kann.
Paul Sürmann, Theodor Sürmann / www.wildaf.de
Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“: BarricadiX GmbH
Ein durchbrechendes Fahrzeug, ein ungeschütztes Zufahrtstor oder ein gefährdeter Bereich kritischer Infrastruktur: Viele Sicherheitsrisiken bleiben abstrakt, bis es zu spät ist. Das Paderborner Start-up BarricadiX macht solche Risiken sichtbar und entwickelt dafür eine KI-gestützte Plattform, die automatisiert normbasierte Risikoberichte und Schutzkonzepte erstellt.
Das System berechnet unter anderem Zufahrtsrisiken und Fahrzeugdynamik, gleicht diese mit Produktdaten ab und erstellt daraus belastbare Schutzkonzepte. Auch die für Genehmigungen oder Fördermittel erforderlichen Unterlagen können automatisiert erstellt werden. Was bislang häufig aufwendige Vor-Ort-Begehungen, Gutachten und Abstimmungsschleifen erfordert, soll so in einem durchgängigen digitalen Workflow abgebildet werden.
Die Gründer Dr. Paul Eichwald, Valentin Antipin und Manuel Granseuer richten die Lösung an Veranstaltungen, kritische Infrastrukturen und andere sicherheitskritische Bereiche. BarricadiX war bereits im DefenseTech-Inkubator.NRW vertreten und erprobt seine Software gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung, kritischer Infrastruktur und Event-Sicherheit im praktischen Einsatz.
Dr. Paul Eichwald, Valentin Antipin, Manuel Granseuer / www.barricadix.de
Weitere Infos zum Wettbewerb unter www.startklar-owl.de.
Bildunterzeile: Wurden für Ihre Geschäftskonzepte ausgezeichnet (mit Trophäe, v. l.): Dr. Angelika Endres-Fröhlich (Team AutoAquaControl), Dr. Paul Eichwald (Team Barricadix GmbH), Dr. Kubilay Ceyhan (Team Breakomers) und Theodor Sürmann (Team Wild.AF). (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
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Marius Vinnemeier
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Welche Benefits brauchen Beschäftigte wirklich – und wann wird aus einem attraktiven Angebot eine Selbstverständlichkeit? Mit diesen Fragen beschäftigte sich unser Webinar mit Maren Fischer rund 165 Personalverantwortlichen und Führungskräften.
In den vergangenen Jahren haben Unternehmen ihre betrieblichen Benefits deutlich ausgebaut: Jobräder, betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Weiterbildungen oder Gesundheitsangebote gehören vielerorts inzwischen zum Standard. Gleichzeitig zeigen Studien, dass nur rund 10 Prozent der Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber aufweisen.
Maren Fischer machte deutlich: Mehr Benefits bedeuten nicht automatisch mehr Motivation. Entscheidend ist, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu kennen und zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation zu unterscheiden. Was zunächst als attraktives Angebot gedacht ist, kann schnell zur Erwartung werden. Wird ein gewohnter Benefit anschließend gestrichen, wird dies häufig als Verlust oder sogar als Vertragsbruch wahrgenommen.
Im Mittelpunkt sollten deshalb andere Faktoren stehen: Zugehörigkeit, nachvollziehbare Veränderungen, sinnvolle Arbeit sowie Fairness und Verlässlichkeit. Gemeinsame Erlebnisse, gute Kommunikation und ein klares Verständnis der eigenen Arbeit können dabei oft mehr bewirken als ein weiterer Benefit.
Mit Hinblick auf weibliche Beschäftigte ist es wichtig beim Rückzug von Benefits vor allem Elemente, die zu einer guten Vereinbarkeit beitragen abzuwägen. Wer von heute auf Morgen wieder zurück ins Büro ruft und Homeoffice-Vereinbarungen streicht, kann Chaos verursachen, was Absprachen und Organisation im Bereich Care-Arbeit angeht. Hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Abwanderung von Fachkräften kommen.

Referentin: Maren Fischer von workfive, Projektmanagerin Kompetenzzentrum Frau und Beruf: Kim Lasche
Projektassistenz Kompetenzzentrum Frau und Beruf, Astrid Lonnemann
Im Rahmen seiner landesweiten Ausbildungstour hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Montag die Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG in Herford, die SOLLICH KG in Bad- Salzuflen und die Kramp & Kramp GmbH & Co. KG in Lemgo besucht. Die Unternehmen engagieren sich als Ausbildungsbetriebe und qualifizieren damit die Fachkräfte des Landes von morgen. „Bei meiner Ausbildungstour durch Nordrhein-Westfalen komme ich mit Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Unternehmensführungen und weiteren Beschäftigten ins Gespräch. Ich möchte zuhören, mir vor Ort anschauen, was gut und was vielleicht weniger gut läuft und mit den Menschen darüber sprechen, was sie brauchen. Eine gute Ausbildung ist eine wichtige Grundlage für den weiteren Berufsweg. Mein Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für eine starke und zukunftsfähige Ausbildung in Nordrhein-Westfalen Schritt für Schritt zu verbessern – damit junge Menschen gute Perspektiven erhalten und Betriebe auch künftig die Fachkräfte finden, die sie brauchen,“ erklärt Arbeitsminister Laumann.
Die Regionalagentur OWL bei der OstWestfalenLippe GmbH hat die Ausbildungstour in OWL gemeinsam mit den IHKs Ostwestfalen und Lippe sowie der Handwerkskammer OWL organisiert. „Wir freuen uns sehr über das Engagement von Minister Karl-Josef Laumann. Die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften für Industrie und Handwerk ist eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Zukunft unserer Region – und damit auch für uns ein Schwerpunkt“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Wir arbeiten etwa daran, Jugendliche für Berufe im MINT-Bereich zu begeistern und machen neue Technologien in über 80 außerschulischen Lernorten in der ganzen Region erlebbar. So wollen wir dazu beitragen, dass Unternehmen gute und engagierte Auszubildende finden.“
Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG ist ein traditionsreiches Familienunternehmen aus Ostwestfalen, das seit mehr als 125 Jahren Schokolade produziert. Als Ausbildungsbetrieb bietet das Unternehmen Einblicke in vielfältige Bereiche wie Produktion, Logistik, Qualitätssicherung, Technik, Verkauf und Verwaltung. Aktuell absolvieren 21 junge Menschen eine Ausbildung in dem Unternehmen.
Cord Budde, Geschäftsführer: „Seit 1895 steht das Familienunternehmen Ludwig Weinrich für höchste Schokoladenkunst. Dazu gehört für uns auch die Verantwortung, auszubilden und vielfältige Entwicklungsperspektiven zu bieten. Ausbildung ist ein zentraler Baustein, um qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft unseres Unternehmens zu gewinnen. Gleichzeitig erleben wir, dass es zunehmend anspruchsvoller wird, geeignete Nachwuchskräfte zu finden. Deshalb setzen wir nicht nur auf attraktive Ausbildungsbedingungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sondern auch darauf, über Praktika und direkte Einblicke in unseren Arbeitsalltag frühzeitig Interesse zu wecken. Umso mehr begrüßen wir den Besuch im Rahmen der Ausbildungstour 2026. Der direkte Austausch bietet die Gelegenheit, die Bedürfnisse von Auszubildenden und Unternehmen sichtbar zu machen und gemeinsam die Ausbildung von morgen zu gestalten."
Die SOLLICH KG aus Bad Salzuflen ist ein international tätiges mittelständisches Familienunternehmen. Seit mehr als 100 Jahren stellt das Unternehmen Maschinen und Anlagen für die Süßwarenindustrie her. Als Ausbildungsbetrieb bietet die SOLLICH KG jungen Menschen Möglichkeiten in technischen Berufen. Derzeit sind 24 Auszubildende in dem Unternehmen beschäftigt.
Thomas Sollich, Geschäftsführer: „Als Familienunternehmen denken wir nicht in kurzen Zeiträumen, sondern in Generationen. Dazu gehört für uns seit jeher, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben und unsere Fachkräfte von morgen selbst auszubilden. Wir investieren viel Zeit, Wissen und Vertrauen in unsere Auszubildenden und begleiten sie auf ihrem Weg. Sie müssen bei uns nicht schon alles können – wichtig sind Neugier, Lernbereitschaft und gute Grundlagen. Das Fachliche bringen wir ihnen bei. Unser Ziel ist, dass aus Auszubildenden qualifizierte Fachkräfte werden, die sich bei uns weiterentwickeln und dem Unternehmen lange verbunden bleiben.“
Die Kramp & Kramp GmbH & Co. KG aus Lemgo ist ein familiengeführter Handwerksbetrieb, der sich auf die Sanierung und Restaurierung von Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden spezialisiert hat. Das Unternehmen setzt dabei auf den eigenen Nachwuchs und bildet aktuell 14 junge Menschen im Tischler-, Zimmerer-, Maurer- sowie Maler- und Lackiererhandwerk aus.
Guido Kramp, Geschäftsführer: „Die meisten Unternehmen bauen Zukunft. Wir bauen Vergangenheit – und dafür brauchen wir Nachwuchs, der Geduld mitbringt und mit den Händen denkt. Deshalb bekommt bei uns jede Bewerberin und jeder Bewerber zuerst ein Praktikum im Wunschberuf: Wer den Beruf erlebt hat, entscheidet sich richtig. Das funktioniert – wir besetzen unsere Ausbildungsplätze jedes Jahr. Besonders freut uns, dass das Tischlerhandwerk bei jungen Frauen ankommt. Und dass Teilzeit bei uns seit Jahren selbstverständlich ist, damit Beruf und Familie zusammenpassen.“
Arbeitsminister Laumann: „Die vielen Gespräche und Eindrücke haben mir noch einmal deutlich gemacht, wie sehr die berufliche Bildung in Ostwestfalen-Lippe vom Engagement der Menschen vor Ort lebt. In den Betrieben wird mit großem Einsatz daran gearbeitet, jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen und ihnen echte Perspektiven zu eröffnen. Dafür gilt allen Beteiligten mein ausdrücklicher Dank.”
Hintergrund
Im Rahmen seiner Ausbildungstour besucht Minister Laumann in diesem Sommer Auszubildende in 25 Ausbildungsbetrieben in Nordrhein-Westfalen in den Regionen Bergisches Städtedreieck, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Ruhrgebiet, Bonn/Rhein-Sieg und Mittlerer Niederrhein.
Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Ausbildungsbedingungen, wie junge Menschen für die berufliche Ausbildung gewonnen werden können und die Bedarfe der Unternehmen und auch der Auszubildenden vor Ort. Die Tour ist Teil der Fachkräfteoffensive NRW und wird in Zusammenarbeit des Arbeitsministeriums mit den zuständigen Regionalagenturen und den Vorsitzenden der regionalen Ausbildungskonsense NRW organisiert.
Die berufliche Ausbildung ist eine tragende Säule der Fachkräftesicherung. Im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW bietet die Landesregierung mit finanzieller Unterstützung der europäischen Union mehrere Angebote, darunter „Ausbildungswege NRW“, „Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP), die „Aktion 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ und das gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern geförderte Werkstattjahr.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Über die Regionalagentur OWL
Die Regionalagentur OWL verbindet die die Region und ihre AkteurInnen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt im Rahmen der Arbeitspolitik und des Europäischen Sozialfonds die Umsetzung von arbeitspolitischen Instrumenten und Vorhaben vor Ort und informiert die regionale Öffentlichkeit. Die Regionalagentur OWL entwickelt gemeinsam mit Netzwerkpartnerinnen und -partnern Strategien, die sich an der Struktur, den Trends und der aktuellen Bedarfslage in OWL orientieren, z.B. das „Handlungskonzept Fachkräftesicherung OWL 2025“. Sie ist seit 2015 Geschäftsstelle des Fachkräftebündnisses OWL und seit 2017 Geschäftsstelle des Arbeitskreises Fachkräftesicherung OWL. Weitere Infos unter https://www.ostwestfalenlippe.de/owl-gmbh/regionalagentur-owl/.
Bielefeld, 20.08.2026. 41 Veranstaltungen, 31 Partner: Mit der Veranstaltungsreihe solutions bringt die OstWestfalenLippe GmbH Unternehmen, Forschung und Netzwerke zusammen, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Vom 20. August bis zum 8. Dezember stehen Workshops, Kongresse, Labtouren und Webinare zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Resilienz und Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Circular Economy sowie Energie, Werkstoffe, Mobilität und Innovation auf dem Programm. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Interessierte unter www.solutions-owl.de. Unterstützt wird das Veranstaltungsprogramm durch die FMB Fachmesse für Maschinenbau und Westfalen Weser.
„Wir können es uns nicht leisten, auf bessere Rahmenbedingungen zu warten. In OWL haben wir starke Unternehmen, eine leistungsfähige Wissenschaft und zahlreiche Netzwerke, die Veränderung aktiv vorantreiben. solutions bringt diese Kräfte zusammen und schafft konkrete Anknüpfungspunkte für neue Technologien, Anwendungen und Kooperationen“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH.
Die Region bringe dafür wichtige Voraussetzungen mit, so Marquardt. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke arbeiten eng zusammen und entwickeln Lösungen, die in der betrieblichen Praxis ankommen. Die OstWestfalenLippe GmbH verbindet die Akteure, macht Wissen und Technologien zugänglich und unterstützt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. solutions ist ein zentraler Baustein dieses Ansatzes.
Von KI bis Circular Economy
Das solutions-Programm ist vielfältig und praxisnah: Bei der Zukunftswerkstatt geht es am 14. September in Bielefeld um Perspektiven, Fördermöglichkeiten und Kooperationen im Bereich Weiterbildung – zu Gast ist NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Am 27. November können Unternehmen beim KI-Transferkongress in Paderborn Potenziale und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz kennenlernen. Ein Highlight ist auch das Green.OWL BarCamp, das OstWestfalenLippe GmbH und Bertelsmann Stiftung am 8. Dezember in Gütersloh veranstalten. In offener Atmosphäre diskutieren hier Pionierinnen und Experten, wie OWL die nachhaltige Transformation gemeinsam anpackt.
solutions-Partner:
Bertelsmann Stiftung, CIIT Centrum Industrial IT, FMB Fachmesse für Maschinenbau, Effizienz-Agentur NRW, Energie Impuls NRW, Food-Processing Initiative e.V., Fraunhofer IEM, Fraunhofer IOSB-INA, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Hochschule Bielefeld, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, InnoZent OWL e.V., Interkommunale Wirtschaftsförderung im Kreis Herford, it’s OWL, Kunststoffe in OWL e.V., Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, OstWestfalenLippe GmbH, owl maschinenbau e.V., pro Wirtschaft GT GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Think Tank Ostwestfalen-Lippe, Universität Bielefeld, Universität Paderborn, VDI Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe, WEGE Wirtschaftsförderung für Bielefeld, ZIG Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL e.V.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Ihr plant ein Kulturprojekt in Kooperation mit anderen? Über die Landesförderung „RKP – Regionales Kultur Programm NRW“ könnt Ihr jährlich Anträge für vielfältige Kulturprojekte in Ostwestfalen-Lippe stellen, die Akteur*innen oder Institutionen miteinander vernetzen und zu einem der Schwerpunkte im regionalen Profil passen: Wir sind jung! Wir sind Stadt & Land! Wir sind digital!
Bitte melden Euch zur Terminvereinbarung unter infonoSpam@owl-kulturbuero.de.
Euren Projektantrag ab dem Jahr 2027 könnt Ihr anschließend über das Online-Antragsformular (Kulturweb) einreichen.
Weitere Informationen zu den Kriterien und der Antragstellung findet Ihr auf der Unterseite zu RKP.
Wir sind schon sehr gespannt auf Eure Ideen für die Kulturregion OWL!
Das Netzwerk „Weiterbildung to go“ war wieder mitten im Geschehen: Am 15.07. hat sich das Netzwerk im Foyer der Bielefelder Volkshochschule präsentiert. Ganz im Sinne des Konzeptes, kam die Beratung dahin, wo sich die Menschen befinden. So standen wir von der Regionalagentur mit Rat und Tat zur Verfügung. Es sind tiefe Diskussionen rund um das Thema berufliche Weiterbildung entstanden. Wunderbar zu beobachten war, dass das Konzept aufgeht: Das Netzwerk „Weiterbildung to go“ hat sich bewährt, denn Interessierte konnten sich mit verschiedenen Anliegen an eine Anlaufstelle richten und direkt eine kompetente Beratung durch den jeweils zuständigen Netzwerk-Partner erhalten.
Neben der Regionalagentur OWL und der VHS Bielefeld waren auch die weiteren Partner des Netzwerkes „Weiterbildung to go“ vertreten: die Agentur für Arbeit Bielefeld, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, das Jobcenter Bielefeld und die REGE mbH Bielefeld.

NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat am Montag den Förderbescheid für das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ übergeben. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Wissensspeichers, der Kommunen und Kreise in Ostwestfalen-Lippe dabei unterstützt, Klimarisiken wie Starkregen, Hitze und Trockenheit besser zu analysieren, geeignete Anpassungsmaßnahmen auszuwählen und deren Wirkung zu prognostizieren.
Düsseldorf / Bielefeld, 16.07.2026. NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat am Montag den Förderbescheid für das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ übergeben. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Wissensspeichers, der Kommunen und Kreise in Ostwestfalen-Lippe dabei unterstützt, Klimarisiken wie Starkregen, Hitze und Trockenheit besser zu analysieren, geeignete Anpassungsmaßnahmen auszuwählen und deren Wirkung zu prognostizieren. Durchgeführt wird das Vorhaben von der OstWestfalenLippe GmbH in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule OWL, dem Fraunhofer IOSB-INA und der Fachhochschule des Mittelstands. Darüber hinaus sind alle Kreise der Region, die Stadt Bielefeld sowie zwölf weitere Kommunen beteiligt. Das Projekt wird bis Ende 2028 durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert.
"Die Folgen des Klimawandels sind zunehmend spürbar. Auch die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben sie in den vergangenen Jahren im Alltag deutlich erlebt, etwa durch immer häufigere Wetterextreme", sagt Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH ergänzt: „Mit dem Projekt Klimaresiliente Region OWL geben wir Kreisen und Kommunen in Ostwestfalen-Lippe ein starkes Werkzeug an die Hand, um die Auswirkungen mit gezielten Maßnahmen zu bremsen – und zwar dort, wo es wirklich zählt. So schützen wir Bevölkerung und Unternehmen effektiv vor den Risiken des Klimawandels.“
Datenbasierte Klimafolgenanpassung
Kern des Projekts ist der Aufbau eines digitalen Klimaspeichers. Dieses Informations- und Planungswerkzeug vernetzt Daten, bündelt Erfahrungen aus Kommunen und macht sie für konkrete Entscheidungen nutzbar. Eine Kombination aus unterschiedlichen Datenbanken, KI-gestützten Analysesystemen und Visualisierungstools ermöglicht es, Maßnahmen über kommunale Grenzen hinweg zu bewerten, Investitionen fundiert vorzubereiten und die Umsetzung zu beschleunigen. Bestehende Geodateninfrastrukturen werden dabei gezielt eingebunden, um vorhandene Systeme effizient weiterzuentwickeln. So soll ein Werkzeug entstehen, mit dem Kommunen und Kreise bezogen auf ihren speziellen Anwendungsfall hilfreiche Informationen und Handlungsempfehlungen erhalten können. „Wir starten in OWL nicht bei null. Wenn wir vorhandenes Wissen digital bündeln und zugänglich machen, können wir ein Lagebild erstellen, wo bereits wirksame Strukturen bestehen, wo besondere Gefährdungen vorhanden sind und wo Maßnahmen priorisiert werden sollten“, erläutert Professor Axel Häusler von der Technischen Hochschule OWL aus dem Forschungsinstitut IDS.
Grundlage des Klimaspeichers ist, neben einer umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse, ein ökonomisches Bewertungssystem zur regionalen Lage der Klimaresilienz. „Das öffnet den Weg für wirtschaftliche und wirksame Maßnahmen, die Bürgerinnen und Bürgern genauso zugutekommen wie der lokalen Wirtschaft“, ergänzt Professor Klaus Schafmeister von der Fachhochschule des Mittelstands. „Diese Informationen wollen wir technisch integrieren und anschaulich aufbereiten, damit Verwaltung und Politik fundierte Entscheidungen treffen können“,
Regionale Allianz für nachhaltige Transformation
Neben der technischen Infrastruktur steht die Zusammenarbeit im Fokus. Neue Austauschformate, Piloträume und Kooperationsmodelle sollen dazu beitragen, Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure stärker zu vernetzen und Klimaanpassung gemeinsam voranzutreiben. Besonders greifbar werden mögliche Maßnahmen durch Exkursionen zu Anschauungsbeispielen in OWL oder dem Aktionskreis Klimaanpassung, der Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bietet.
Das Projekt ist zugleich eingebettet in den Masterplan Green.OWL und zahlt auf das Ziel ein, die nachhaltige Transformation der Region aktiv zu gestalten. Der Anspruch ist klar: Klimarisiken frühzeitig erkennen, Maßnahmen strategisch bündeln und Ostwestfalen-Lippe Schritt für Schritt resilienter machen – gemeinsam, datenbasiert und umsetzungsorientiert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ostwestfalenlippe.de.
Bildunterzeilen (Download Foto siehe unten)
BUZ: Freuen sich auf mehr Klimaanpassung für Ostwestfalen-Lippe (v. l.): Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Minister Oliver Krischer (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Prof. Dr. Klaus Schafmeister (Fachhochschule des Mittelstands) und Prof. Dr. Axel Häusler (Technische Hochschule OWL).
(Foto: Ministerium für Umwelt, Natur und Verkehr des Landes NRW)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Mit dem Kick-off im Pioneers Club in Bielefeld ist das Big Sister Mentoring Programm offiziell gestartet. Sechs der insgesamt acht Mentoring-Tandems lernten sich erstmals persönlich kennen und legten den Grundstein für ihre gemeinsame Mentoring-Reise. Zwei weitere Tandems werden in der kommenden Woche zusammenfinden.
In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre kamen Mentorinnen und Mentees miteinander ins Gespräch und erhielten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Erwartungen an die Zusammenarbeit auszutauschen. Bereits beim ersten Treffen wurde deutlich, wie vielfältig die Erfahrungen und Perspektiven innerhalb der Tandems sind und wie bereichernd der Austausch zwischen erfahrenen Unternehmerinnen und Gründerinnen sein kann. Dieser wurde von einer Teilnehmerin als „elektrisierend im positiven Sinn“ beschrieben.
Die Gespräche drehten sich unter anderem um unternehmerische Herausforderungen, die Bedeutung des richtigen Mindsets und die Frage, was das Unternehmerinnensein ausmacht. Dabei standen Offenheit, gegenseitiges Vertrauen und das Lernen voneinander im Mittelpunkt – wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mentoring-Beziehung.
Mit dem persönlichen Kennenlernen ist der Grundstein für die kommenden Monate gelegt. Nun beginnt die eigentliche Mentoring-Phase, in der sich die Tandems regelmäßig austauschen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an den individuellen Zielen der Mentees arbeiten werden.
Wir freuen uns auf die kommenden Monate und wünschen allen Mentorinnen und Mentees viele inspirierende Gespräche, neue Perspektiven und eine bereichernde gemeinsame Zeit.


Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben beim Makeathon „Future Energies" in Bielefeld innerhalb von zwei Tagen Lösungen für Herausforderungen der Energiewende entwickelt. In acht Teams traten die Teilnehmenden gegeneinander an.
Bielefeld, 14. Juli 2026. Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben beim Makeathon „Future Energies" in Bielefeld innerhalb von zwei Tagen Lösungen für Herausforderungen der Energiewende entwickelt. In acht Teams traten die Teilnehmenden gegeneinander an. Die besten Ideen – von einer Software zur Bewertung von Windkraftpotenzialen auf Firmendächern über einen Sandspeicher für überschüssige Energie bis zu einem digitalen Stromausfall-Check – wurden von einer Jury ausgewählt und mit insgesamt 5.000 Euro prämiert. Ausgerichtet wurde der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule OWL und der IHK Akademie. Das Preisgeld wurde von Westfalen Weser zur Verfügung gestellt.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis. „Die Ergebnisse des Makeathons zeigen, welches Innovationspotenzial entsteht, wenn Nachwuchskräfte aus Handwerk, Hochschule, Unternehmen und Start-ups ihre kreativen Ideen zusammenbringen und über den Tellerrand schauen. In nur zwei Tagen haben die Teams Lösungen für reale Herausforderungen entwickelt. Genau diese Zusammenarbeit, Dynamik und Schwarmintelligenz brauchen wir für die Energiewende in OWL“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Dr. Maribel Illig, Geschäftsführerin der Handwerkskammer OWL ergänzt: „Die Energiewende muss umgesetzt werden: Energiemanagementsysteme müssen aufgebaut, Wallboxen und Wärmepumpen installiert werden, und das zunehmend in Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Dazu entwickeln wir Formate wie den Makeathon, in denen junge Talente diese Arbeitsweisen und Methoden trainieren können.“

Das spätere Siegerteam bei der Ideenfindung (v. l.): Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL), Liam Poggengerd (Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Sven Nolte (Handwerkskammer OWL). (Foto: OWL GmbH)
Den ersten Platz hat das Team „Roofwind“ mit Sven Nolte, Liam Poggengerd (beide Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL) belegt. Das Bielefelder Unternehmen Parker Hannifin hatte die Fragestellung eingereicht, ob die Ausstattung eines bisher ungenutzten Firmendachs mit kleinen Windkraftanlagen sinnvoll sein könnte. Das Team analysierte zunächst den Standort in Bielefeld und kam zu dem Ergebnis, dass kleine Windkraftanlagen dort nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Darauf aufbauend entwickelte es eine Software, mit der Parker Hannifin auch das Windkraftpotenzial seiner internationalen Standorte bewerten kann. Mit dieser Idee sicherte sich das Team ein Preisgeld von 3.000 Euro.
Den zweiten Platz teilten sich zwei Gruppen: Das Team „TeutoTherm“ mit Rouven Meyer, Fabian Umhang (beide Hochschule Bielefeld) und Philipp Schmutte (Technische Hochschule OWL) hat ein Konzept für die Nutzung von Sand als Speicher für überschüssigen Strom entwickelt. Bei starkem Wind oder hoher Sonneneinstrahlung produzieren erneuerbare Energiequellen häufig mehr Energie, als das Netz abnehmen kann. Diese Energie könnte zukünftig in einem Sandspeicher gespeichert werden, indem Sand auf bis zu 600 Grad erhitzt wird. Die gespeicherte Wärme könnte später wieder zur Energieversorgung genutzt werden. Eingereicht wurde die Herausforderung von Westfalen Weser. „Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Der Makeathon zeigt, wie wertvoll neue Perspektiven sind: Die Teams haben in kurzer Zeit kreative Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen entwickelt“, sagt Katja Voß, Leiterin Strategische Geschäftsfeldentwicklung bei Westfalen Weser.

Lösungsideen für die Energiewende: Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. (Foto: OWL GmbH)
Ebenfalls auf dem zweiten Platz landete das Team „Netzpiloten“ mit Amar Akram, Björn-Hard Astroth (beide Hochschule Bielefeld) und Dominic Beckhoff (Handwerkskammer OWL). Aufgabe war es hier eine Methode zu entwickeln, mit der Unternehmen ihre eigene Anfälligkeit für Stromausfälle prüfen können. Dafür hat das Team ein digitales Werkzeug geschaffen, in dem verschiedene Kennzahlen abgefragt werden, die für die Energieversorgung eines Betriebs relevant sind. Anschließend wird eine Auswertung erstellt, in der das Unternehmen eine Wertung sowie erste Handlungsempfehlungen zur Verbesserung seiner Widerstandsfähigkeit erhält. Zudem kann die Analyse mit wenigen Klicks an Westfalen Weser weitergeleitet werden, die auch diese Challenge eingereicht hatte.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Masterplan umsetzen will. Ziel ist die Entwicklung von Ostwestfalen-Lippe zu einer Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Weitere Informationen zum Makeathon finden Sie hier.
Bildunterzeilen (Download Fotos siehe unten)
BUZ 1: Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben am Wochenende in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld Lösungen für die Energiewende entwickelt. (Foto: OWL GmbH)
BUZ 2: Das spätere Siegerteam bei der Ideenfindung (v. l.): Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL), Liam Poggengerd (Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Sven Nolte (Handwerkskammer OWL). (Foto: OWL GmbH)
BUZ 3: Lösungsideen für die Energiewende: Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. (Foto: OWL GmbH)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Am 14. Juli 2026 referierte Anna Mücklich von der co:nufactur München vor rund 110 Personalverantwortlichen zum Thema „Teams ins KI-Zeitalter führen – Künstliche Intelligenz als Chancengeber für Frauen im Berufsalltag.“
Zu Beginn zeigte die Referentin anhand von vier Leitgedanken auf, wie KI erfolgreich in Unternehmen eingeführt und genutzt werden kann. Im Mittelpunkt standen das richtige Mindset, die Bedeutung von Experimentierfreude, die Einführung auf verschiedenen Ebenen sowie die Rolle von Kultur und Führung.
Sie machte deutlich, dass die technischen Möglichkeiten bereits vorhanden sind, der Erfolg von KI jedoch vor allem von Qualifizierung, Unternehmenskultur und der Bereitschaft zur Veränderung abhängt. Häufig seien nicht technische Hürden das Problem, sondern Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber der neuen Technologie. In diesem Zusammenhang wurde auch die Bedeutung der KI-Nutzung für Frauen hervorgehoben. Da rund 29 Prozent der weiblich dominierten Tätigkeiten durch KI unterstützt werden können, gegenüber 16 Prozent der männerdominierten Tätigkeiten, sei es besonders wichtig, Hemmschwellen abzubauen und Frauen für den praktischen Einsatz von KI zu gewinnen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den psychologischen Faktoren bei der KI-Nutzung. Anna Mücklich betonte, dass KI-Kompetenz vor allem durch Ausprobieren entsteht und nicht durch perfektes Vorwissen. Gleichzeitig gewinnen menschliche Fähigkeiten wie kritisches Denken, Kreativität, Urteilsvermögen und Kommunikation zunehmend an Bedeutung.
Zum Abschluss wurde die Bedeutung einer positiven Fehlerkultur hervorgehoben. Da Veränderungen heute zum Arbeitsalltag gehören, seien Offenheit, Lernbereitschaft und die Möglichkeit, neue Wege ohne Angst vor Fehlern auszuprobieren, zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Transformation.

Projektmanagerinnen Kompetenzzentrum Frau und Beruf: Petra Mattes und Kim Lasche
Referentin: Anna Mücklich von co:nufactur München
Marienmünster, 6. Juli 2026. Ein Tag auf hoher See mitten im Kreis Höxter? Am Montag machte die Kulturszene Ostwestfalen-Lippes das Unmögliche möglich: Rund 130 Kulturakteur*innen aus der ganzen Region verwandelten das Gelände der ehemaligen Abtei Marienmünster in ein imaginäres „Meer der Begegnungen“. Das OWL Kulturbüro der OstWestfalenLippe GmbH hatte in Kooperation mit dem Kreis Höxter zur 19. OWL Kulturkonferenz „POWER! Vol. 2“ in die Kulturstiftung Marienmünster eingeladen. Gemeinsam setzten die Teilnehmenden aus Kultur, Politik und Verwaltung Impulse für die Stärkung der Kulturregion in herausfordernden Zeiten. Die 19. OWL Kulturkonferenz wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des RKP - Regionales Kultur Programm NRW.
Hans-Jörg Düning Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe und neuer Vorsitzender des Fachbeirates Kultur der OWL GmbH, hob in Marienmünster hervor, wie wichtig die OWL Kulturkonferenz als Vernetzungs- und Austauschplattform für die gesamte Kulturregion sei. Seit 19 Jahren findet das Netzwerkevent jährlich an wechselnden Kulturorten rotierend in einem der sieben Kreise der Kulturregion statt. Düning-Gast betonte, besondere Bedeutung hätten dabei auch transregionale Impulse. Dies zeigte in diesem Jahr auch die Keynote von Stefanie Abelmann. Sie stellte das Projekt „Maker-Region Kulturhauptstadt Europa Chemnitz 2025“ vor.
Aus der Region für die Region
Mit einem innovativen, partizipativen Ansatz setzte die neue Leitung des OWL Kulturbüros, Dr. Maren Jung-Diestelmeier, das bewährte Format in diesem Jahr neu auf: Im Januar 2026 hatten die Teilnehmenden der 18. OWL Kulturkonferenz „POWER Vol. 1“ Formatideen zur Stärkung für die Kulturregion für das Folgeevent entwickelt. Die 19. Kulturkonferenz „POWER Vol. 2“ setzte nun den gemeinsam bestimmten Kurs um.
Überraschende Formate und wegweisende Impulse
Die von den Kulturschaffenden entwickelten Ideen dienten dem Programm als Kompass: Den ganzen Tag bot das „Meer der Begegnungen“ – künstlerisch inszeniert von der Szenografin Susanne Quehenberger – mit vielfältigen Themeninseln ungewöhnliche Anlässe zum Vernetzen. Überraschende Formate, Aktivierungsimpulse und Inputs luden die Teilnehmenden zum Kontakte knüpfen und zum kreativen Austausch ein.
Kultur als Fundament der Gesellschaft
Die zentrale Bedeutung von Vernetzung im Umgang mit Krisen, Kürzungen und antidemokratischen Angriffen kann als Fazit der Konferenz begriffen werden. Manuela Kupsch, Kreisdirektorin des Kreises Höxter, sieht eine eindeutige Botschaft, „die wir gemeinsam von dieser Konferenz aussenden: Kultur ist kein „Nice to have“. Sie ist kein dekorativer Luxus für ruhige See, auf den man in raueren Zeiten einfach verzichten kann. Im Gegenteil: Kultur ist das Fundament, sie ist der Kiel, der unsere gesellschaftliche Struktur im Gleichgewicht hält.“
Das OWL Kulturbüro in Trägerschaft von der OstWestfalenLippe GmbH wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Sparkassen in OstWestfalenLippe.
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OstWestfalenLippe GmbH
OWL Kulturbüro
Dr. Maren Jung-Diestelmeier
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für die Energiewende zu arbeiten.
Bielefeld, 3. Juli 2026. Steigende Energiekosten, unsichere Netzkapazitäten, neue Energieträger: Die Energiewende stellt Unternehmen und Energieversorger in Ostwestfalen-Lippe vor Herausforderungen. Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für diese Fragen zu arbeiten. Interessierte Unternehmen, Studierende, Meisterschüler und junge Berufstätige können sich noch bis zum 8. Juli unter www.green-owl.eu anmelden.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis – und für die besten Ansätze gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 €.
„Viele Unternehmen in OWL wissen, dass sie bei der Energiewende handeln müssen, aber nicht immer, wo sie anfangen sollen. Dabei sind die Energiekosten eine zentrale Stellschraube für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Mit dem Makeathon bringen kreative Köpfe, unterschiedliche Fachdisziplinen, innovative Methoden und einen besonderen Spirit zusammen. So liefern wir in 48 Stunden konkrete Ansätze", sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mitmachen lohnt sich. Die Nachwuchskräfte können Kontakte zu Unternehmen knüpfen, sich vernetzen und sich weiterentwickeln. Das zeigen Erfahrungen aus vergangenen Makeathons.“
Ausgerichtet wird der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der IHK Akademie Ostwestfalen, der IHK Lippe zu Detmold, owl maschinenbau e. V. und der Technischen Hochschule OWL. Gefördert wird die Veranstaltung durch Mittel des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie. Das Preisgeld wird zur Verfügung gestellt von Westfalen Weser.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Fahrplan zur nachhaltige Wirtschaftsregion umsetzen will. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Mit dem Start des Big Sister Mentoring Programms 2026 fiel im Juni der Auftakt für acht neue Mentoring-Tandems. In zwei digitalen Vorbereitungstreffen wurden Mentorinnen und Mentees auf ihre gemeinsame Zusammenarbeit vorbereitet und erhielten die Gelegenheit, sich mit den Zielen, Rollen und Rahmenbedingungen des Programms vertraut zu machen.
Den Anfang machte das Treffen der Mentees am 16. Juni. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen Mentoring für Gründerinnen bietet und wie die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Unternehmerin gestaltet werden kann. Die Teilnehmerinnen reflektierten ihre aktuelle Situation, tauschten sich über Herausforderungen im Unternehmensalltag aus und formulierten persönliche Erwartungen sowie Ziele für das Mentoring. Dabei wurde deutlich: Die Mentees bringen bereits vielfältige Kompetenzen mit. Das Programm soll sie dabei unterstützen, ihre Rolle als Unternehmerin weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für die eigene Gründung zu gewinnen.
Im Vorbereitungstreffen der Mentorinnen am 18. Juni standen die Rolle und Haltung als Mentorin im Fokus. Gemeinsam wurde erarbeitet, was gutes Mentoring ausmacht: Vertrauen, Offenheit, Vertraulichkeit, Wertschätzung und Austausch auf Augenhöhe. Gleichzeitig wurden die Grenzen der Rolle thematisiert. Mentoring versteht sich als Erfahrungs- und Reflexionsraum, nicht als Coaching, Beratung oder Lösung aller Herausforderungen.
Beide Veranstaltungen verdeutlichten, dass erfolgreiche Mentoring-Beziehungen von Verbindlichkeit, gegenseitigem Respekt und Eigeninitiative leben. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über den zeitlichen Ablauf des Programms sowie die geplanten gemeinsamen Meilensteine.
Die acht neu gebildeten Tandems werden sich als nächstes bei einem Kick-Off-Event in Person kennenlernen. In den kommenden Monaten werden die Mentorinnen und Mentees ihre Zusammenarbeit vertiefen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an den individuellen Entwicklungszielen der Gründerinnen arbeiten.


Auf dem Schnuppertag der VHS Bielefeld informiert die Regionalagentur OWL gemeinsam mit ihren Partnern des Netzwerks „Weiterbildung to go“ über vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung. Interessierte erhalten Informationen zu passenden Weiterbildungsangeboten, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu den Inhalten verschiedener Qualifizierungen. Ziel ist es, Orientierung für die persönliche berufliche Entwicklung zu bieten und Interessierte bei der Vorbereitung auf ihren nächsten beruflichen Schritt zu unterstützen. Der Schnuppertag findet am 15. Juli 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr in den Räumen der VHS Bielefeld statt.
Das sind die Partner im Netzwerk „Weiterbildung to go“: Regionalagentur OWL, VHS Bielefeld, Handwerkskammer OWL, IHK Ostwestfalen, Agentur für Arbeit Bielefeld, Jobcenter Arbeitplus Bielefeld und REGE mbH
54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist.
Bielefeld, 11. Juni 2026. 54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist. Der Wettbewerb begleitet Gründerinnen und Gründer über mehrere Monate dabei, ihre Geschäftsidee zu einem tragfähigen Konzept zu entwickeln und erfolgreich an den Markt zu bringen. Am Ende steht ein Businessplan, der von Experten aus der regionalen Gründerszene bewertet wird. Die besten Konzepte werden am 8. September von einer Fachjury geprüft und ausgezeichnet. Unterstützt wird startklar OWL von den Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe.
„Die hohe Beteiligung zeigt: Unternehmerischer Mut ist in OWL kein Konjunkturphänomen. Und sie demonstriert die Dynamik und erfolgreiche Arbeit des regionalen Gründungsökosystems, in dem die startklar-Partner viele Angebote für Start-ups und Gründer:innen umsetzen“, resümiert Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Besonders freut uns, dass KI-basierte Geschäftsmodelle inzwischen quer durch alle Branchen ankommen – das bestätigt OWL als Technologieregion mit echter Tiefe.“ Nico Clasing, Vorsitzender der Jury und Vorstand der Stadtsparkasse Rahden ergänzt: „Die Qualität und Vielfalt der eingereichten Konzepte zeigt eindrucksvoll, welches unternehmerische Potenzial in OWL steckt. Als Sparkassen sind wir stolz, dieses Engagement zu fördern und Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten – denn starke Unternehmen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Verliehen werden die Preise für die besten Konzepte in den drei Kategorien Hightech und Forschung, Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie Zukunft und Gesellschaft. Die Siegerteams erhalten jeweils 5.000 Euro, der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von den Sparkassen in OWL bereitgestellt.
Hightech & Forschung
Im Bereich Hightech und Forschung werden technologie- und wissensbasierte Geschäftsmodelle mit einem hohen Markt- und Wachstumspotenzial ausgezeichnet. Dabei werden durch die Nutzung neuer Technologien und neuer Erkenntnisse aus der Forschung innovative Ansätze geschaffen, die sich erfolgreich auf dem Markt etablieren.
Vier Teams haben sich in dieser Kategorie für das Finale qualifiziert: Breakomers aus Bielefeld will das Recycling von Kunststoffen durch chemische Sollbruchstellen erleichtern. AutoAquaControl aus Paderborn entwickelt ein wartungsfreies System zur Wasserleckerkennung. Ebenfalls aus Paderborn kommt Clanga AI, das das Testen neuer Software durch KI automatisieren will. Lightweaver schließlich, ein Team Bielefelder Forscher, hat ein neues Mikroskop für die medizinische Grundlagenforschung konzipiert.
Industrie, Handwerk & Dienstleistung
In dieser Kategorie werden neue Geschäftskonzepte aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung prämiert. Egal ob Produkt oder Dienstleistung – entscheidend ist der Mehrwert zu bestehenden Lösungen, beispielsweise in der Produktivität, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit oder Ressourceneffizienz.
Auch hier treten vier Finalisten an: 42°OS aus Verl entwickelt eine KI-Software zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Das Paderborner Team BrycLabs vereinfacht mit KI-Unterstützung die Schadensbearbeitung in der Immobilienwirtschaft. GermanHorseTech aus Vlotho setzt dagegen auf handfeste Mechanik: Das Unternehmen hat eine Maschine zur Entstaubung von Heu entwickelt und bekämpft damit einen häufigen Auslöser von Asthma bei Pferden. wildAF aus Detmold digitalisiert den Handel mit Wildfleisch als nachhaltigere Alternative zu industriell produziertem Fleisch.
Zukunft & Gesellschaft
Geschäftsideen, die einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur nachhaltigen Transformation der Region leisten – darum geht es in der Kategorie Zukunft & Gesellschaft. Dabei geht es um Produkte oder Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Teilhabe, Mobilität, Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung sowie Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.
Drei Unternehmen haben sich in dieser Kategorie qualifiziert: BarricadiX aus Paderborn unterstützt den Schutz kritischer Infrastruktur mit Analysesoftware und entscheidungsreifen Auswertungen. Die Bielefelder mirasu GmbH hilft Krankenhäusern mit einem KI-gestützten Assistenten bei der Planung von Nachhaltigkeitsprojekten. PureSpore, ein Team der TH OWL aus Lemgo und Detmold, arbeitet an einem nachhaltigen Pilzprotein, das tierisches Eiweiß in Lebensmitteln ersetzen kann – bei bis zu 200-mal geringerem CO₂-Ausstoß.
Finale am 8. September
Am 8. September findet das öffentliche Finale ab 18 Uhr im Pioneers Theater in Bielefeld statt. Alle nominierten Teams präsentieren sich auf der Bühne, bevor die Preisträger bekanntgegeben werden. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen.
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
Auf dem Foto: Das startklar OWL-Netzwerk bei der Auftaktveranstaltung in Herford: 54 Gründende und junge Unternehmen haben ihre Businesspläne eingereicht, die von erfahrenen Unternehmens- und Finanzexperten geprüft wurden. (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
startklar-Partner
Hochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH im Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pioneers Club, pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, StartMiUp, Technische Hochschule OWL, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn
Hauptsponsor
Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, IKK Classic, Wortmann & Partner
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist die Agentur für innovative Regionalentwicklung der Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Wir treten dafür an, dass die Region OWL zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands wird. Dabei konzentrieren wir uns mit dem Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf die Fokusfelder „Nachhaltigkeitstransformation”, „Arbeitskräftesicherung & Bildung” sowie „Regionalmarketing & Strategie”.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW hat den Aufruf zur Einreichung von Interessenbekundungen für die Beratungsstellen Arbeit (BSA) im Kreis Paderborn veröffentlicht.

Die Beratungsstellen Arbeit beraten erwerbslose Menschen und Menschen, die von prekärer Beschäftigung und Arbeitsausbeutung bedroht oder betroffen sind. In jeder Gebietskörperschaft in NRW gibt es eine Beratungsstelle Arbeit. Sie beraten in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen und arbeiten eng mit weiteren regionalen und überregionalen Partnern zusammen. Mit über 80.000 Beratungen im Jahr 2024 sind die BSA ein elementarer Teil des nordrhein-westfälischen Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung. Mit dem neuen Aufruf soll die BSA im Kreis Paderborn mit einer weiterentwickelten Konzeption gefördert werden.
Bis zum 05. Juni 2026 können Antragsberechtigte ihre Interessenbekundung einreichen.
Alle Informationen und Antragsunterlagen finden Sie auf der Seite des MAGS NRW: https://www.mags.nrw/esf-2021-2027-aufrufe
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Regionalagentur OWL.


Mit der Kickoff-Veranstaltung, die in diesem Jahr in der Wissenswerkstadt in Bielefeld stattfand, ist unser Mentoring-Programm für qualifizierte zugewanderte Frauen in die neue Runde gestartet.
Bereits in den ersten Gesprächen zwischen Mentorinnen und Mentoren sowie den Mentees wurde deutlich, wie viel Offenheit, Motivation und gegenseitiges Interesse die Atmosphäre des Nachmittags geprägt haben. Insgesamt sind 21 Tandems entstanden, die nun über sechs Monate hinweg gemeinsam ihren Weg gehen werden. In dieser Zeit stehen persönlicher Austausch, gegenseitiges Lernen, berufliche Orientierung und der Aufbau wertvoller Netzwerke im Mittelpunkt.
Eine besondere Bereicherung des Kickoff-Events waren die Beiträge von Saikal Gerlach und Christina Zweigle. Mit persönlichen Einblicken aus ihrer eigenen Erfahrung als Mentee beziehungsweise Mentorin vermittelten sie, welche Chancen und Entwicklungen aus einer vertrauensvollen Mentoring-Beziehung entstehen können. Gleichzeitig gaben sie den neuen Tandems wertvolle Impulse und Motivation für die gemeinsame Zeit mit auf den Weg.
Wir freuen uns sehr auf die kommenden Monate voller inspirierender Begegnungen, neuer Impulse und persönlicher Entwicklungen und wünschen allen Tandems einen erfolgreichen und bereichernden gemeinsamen Weg.
Foto 1: Die Mentorinnen und Mentoren zum Mentoring Programm, OWL GmbH Kompetenzzentrum Frau und Beruf: (links) Eva Leschinski, Leitung und Wolfgang Marquardt Geschäftsführer der OWL GmbH
Foto 2: Mentoring Programm 2026, Wolfgang Marquardt Geschäftsführer der OWL GmbH, Petra Mattes Projektmanagerin OWL GmbH
Ob Ultraschallschweißen, die Entfernung von Mikroplastik aus Wasser oder Datenanalyse in Echtzeit – die Sieger des OWL-Innovationspreises 2025/26 könnten unterschiedlicher kaum sein. Eines aber verbindet sie: Mit ihren Lösungen stehen sie für die Leistungsfähigkeit der Innovationsregion Ostwestfalen-Lippe.
Bielefeld, 30. April 2026. Ob Ultraschallschweißen, die Entfernung von Mikroplastik aus Wasser oder Datenanalyse in Echtzeit – die Sieger des OWL-Innovationspreises 2025/26 könnten unterschiedlicher kaum sein. Eines aber verbindet sie: Mit ihren Lösungen stehen sie für die Leistungsfähigkeit der Innovationsregion Ostwestfalen-Lippe. Am Mittwoch wurden die Gewinner des renommierten Wirtschaftspreises im Rahmen einer Preisverleihung bei der KMPG AG in Bielefeld bekanntgegeben. In der Hauptkategorie „Marktvisionen“ überzeugte die Hesse GmbH aus Paderborn die Jury. Die MicroBubbles GmbH aus Bad Lippspringe siegte in der Kategorie „Nachhaltigkeit“. Der Start-up-Preis für die erfolgversprechendste Unternehmensgründung ging an die Bielefelder Tentris GmbH. Hauptförderer des Wettbewerbs, den die OstWestfalenLippe GmbH zum 16. Mal ausgeschrieben hat, ist der regionale Energieversorger Westfalen Weser.
76 Unternehmen hatten sich im Vorfeld mit innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen für den OWL-Innovationspreis beworben. „Innovationen sind der Schlüssel dafür, dass die starke Wirtschaft in unserer Region auch morgen noch wettbewerbsfähig ist. Gerade jetzt müssen wir uns noch mehr anstrengen und neue Wege gehen, um innovativ zu sein. Denn die Zeiten für die Wirtschaft sind herausfordernd“, sagt Jörg Timmermann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH und Geschäftsführer der Kraft Gruppe aus Rietberg. Von geopolitischen Unsicherheiten über eine schwache Konjunktur bis zu fehlenden Reformen und einer komplexen Bürokratie: „Damit müssen wir uns in den Unternehmen jeden Tag auseinandersetzen. Unsere Bewerber zeigen eindrucksvoll, wie sich Unternehmen auf den Märkten behaupten und Wachstum erzielen.“
Die Wettbewerbsbeiträge decken die gesamte Branchenvielfalt der Region ab. Das Spektrum reicht von smarten Fertigungsverfahren und neuen Materialien über Ansätze für Ressourceneffizienz und zirkuläre Wertschöpfung, KI-Anwendungen und digitale Geschäftsmodelle bis zu IT- und Logistik-Lösungen. Darüber hinaus geht es um intelligente Gebäude und Energieversorgung, innovative Ideen im Handwerk sowie neue Konzepte für Gesundheit, Ernährung und Fachkräftesicherung.
Petra Pigerl-Radtke, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwestfalen und Vorsitzende der Jury, erläutert die Entscheidung: „Die Gewinner demonstrieren, wie durch das Zusammenspiel von Ingenieurskunst, Anwenderwissen und Kreativität technologische Innovationen entstehen. Innovationen, die zu tiefgreifenden Neuerungen führen, die weit über ihre Märkte und Branchen hinaus wegweisend sind und zu großen Veränderungen führen werden.“ Die Gewinner stünden für Hightech-Produkte, mit denen sich auch kleine Unternehmen zu Technologieführern entwickeln. „Die Qualität der Bewerbungen war enorm und hat der Jury die Entscheidung sehr schwer gemacht. Das zeigt, wie gut unsere Unternehmen aufgestellt sind“, so Pigerl-Radtke weiter.
Ultraschallschweißen für die Energiewende
Den Hauptpreis in der Kategorie Marktvisionen sicherte sich das Paderborner Unternehmen Hesse mit seinem „Smart Welder“. Mit dieser Maschine können neuartige Schweißverbindungen in Elektronikmodulen erstmals industriell gefertigt werden – Hesse ist damit Weltmarktführer in diesem Segment. Ersetzt wird das klassische Löten; das eröffnet neue Möglichkeiten für leistungsfähigere Module. Beispielsweise unterstützt die Technologie die effiziente Produktion von modernen Elektromotoren und Batterien. „Hesse ist ein Innovationssprung gelungen, der zu einem Technologiewandel in der Leistungselektronik führen wird. Die Innovationsleistung ist herausragend – insbesondere im Hinblick auf die Größe des Unternehmens“, erläutert Jürgen Noch, Geschäftsführer Westfalen Weser, das Urteil der Jury. „Das neue Verfahren wird nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten, sondern auch für das Unternehmen neue Märkte erschließen“, so Noch weiter.
Mikroplastik aus Regenbecken entfernen – effizient und einfach nachrüstbar
In der Kategorie Nachhaltigkeit ist der Name Programm: Preisträger MicroBubbles aus Bad Lippspringe verfolgt einen völlig neuen Ansatz, um Mikroplastik direkt vor Ort aus Wasser zu entfernen – ohne Chemie und aufwendige Anlagen. Die Technologie arbeitet mit feinsten Gasblasen, die im Wasser aufsteigen, dabei Mikroplastik und Mikroschadstoffe binden und an die Oberfläche befördern, wo die Partikel anschließend entfernt werden können. Interessant ist das beispielsweise für Regenklärbecken, insbesondere im Umfeld von Straßen. Durch Reifenabrieb gelangt hier besonders viel Mikroplastik in die Umwelt, das durch die Innovation äußerst effizient aus dem Wasser abgeschieden werden kann. Der Wirkungsgrad liegt immerhin bei 95 Prozent. Das Verfahren ist erfolgreich in der Region erprobt und kann schnell und ohne großen Aufwand in fast jedem Regenbecken eingesetzt werden. „MicroBubbles hat mit viel Leidenschaft und Hartnäckigkeit ein hoch komplexes Verfahren entwickelt, das eine effiziente Lösung für eine große Herausforderung bietet – die Verunreinigung unserer Gewässer mit Mikroplastik“, macht Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OWL GmbH deutlich. „Die Jury ist überzeugt, dass MicroBubbles aufgrund zunehmender Regulierungen sowohl in Deutschland eine hohe Nachfrage finden, als auch weltweit einen großen Beitrag für die Sauberkeit der Meere und die Gesundheit der Menschen leisten wird“, ergänzt Marquardt.
Komplexe Daten in Echtzeit auswerten
Der Preis in der Kategorie Start-up ging an Tentris. Das Bielefelder Unternehmen mit Wurzeln in Paderborn hat die erste skalierbare Graphdatenbank entwickelt, die komplex vernetzte Daten in Echtzeit analysiert. Während herkömmliche Systeme bei großen Datenmengen oft an ihre Grenzen stoßen, liefert „TentrisDB” präzise Einblicke – und das bis zu 100-mal schneller, bei bis zu 90 Prozent geringeren Verarbeitungskosten und deutlich reduziertem CO2-Fußabdruck. „Durch effizientere, vertrauenswürdigere KI‑Lösungen unterstützt die Innovation Unternehmen dabei, Daten‑ und Analyseprozesse ressourcenschonender und transparenter zu gestalten“, urteilte die Jury. Die Lösung habe ein enormes Marktpotenzial, wodurch sich erhebliche Wachstumschancen für das Unternehmen ergeben. Schon jetzt hat das junge Unternehmen zahlreiche renommierte Kunden. Die Auszeichnung ist dotiert mit einem Preisgeld von 5.000 Euro und einem Beratungspaket zur Weiterentwicklung des Unternehmens.
OWL-Innovationspreis 2025/2026
Zum 16. Mal hat die OstWestfalenLippe GmbH den OWL-Innovationspreis ausgeschrieben. Ziel ist es, Innovationen aus der Region sichtbar zu machen und neue Impulse zu geben. Ausgezeichnet werden innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse in ostwestfälisch-lippischen Unternehmen. Hauptsponsor des Wettbewerbs ist der regionale Energieversorger Westfalen Weser. Damit will das Unternehmen dazu beitragen, die kreativen und innovativen Potenziale in der Region zu stärken. Die Preisverleihung wurde in Kooperation mit KPMG ausgerichtet. Darüber hinaus wird der Wettbewerb unterstützt durch Adam Design (Bielefeld), InnoZent OWL (Paderborn), die Unity AG (Büren) und die Volksbank in Ostwestfalen. Der Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben.
Die Mitglieder der Jury
Auf dem Foto: Freuen sich über spannende Innovationen aus OWL (v. l.): Michael Deitert (Vorstandsvorsitzender Volksbank in Ostwestfalen), Prof. Dr. Natalie Bartholomäus (Vizepräsidentin Hochschule Bielefeld), Christoph Rüther (Landrat Kreis Paderborn und stv. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH), Dr. Frank Thielemann (Vorstand UNITY AG), Dr. Andreas Ball (Standortleiter Tax KPMG AG), Anna Katharina Bölling (Regierungspräsidentin Bezirksregierung Detmold), Jörg Timmermann (Geschäftsführer Kraft Gruppe und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung OWL GmbH), Roland Damann (Geschäftsführer MircoBubbles GmbH und Preisträger Kategorie Nachhaltigkeit), Dr. Matthias Hunstig und Dr. Hans Hesse (beide Hesse GmbH, Preisträger Kategorie MARKTVISIONEN), Jürgen Noch (Geschäftsführer Westfalen Weser), Tobias Rebert (Co-Founder Tentris GmbH und Preisträger Kategorie Start-up), Wolfgang Marquardt (Geschäftsführer OWL GmbH), Petra Pigerl-Radtke (Hauptgeschäftsführerin IHK Ostwestfalen zu Bielefeld und Sprecherin der Jury), Michael Kemkes (Geschäftsführer InnoZent OWL e. V.), Tanja Maaß (ehemalige Vorständin InnoZent OWL e. V.) und Thomas Michels (COO Benteler Steel/Tube). (Foto: OstWestfalenLippe GmbH / Stork-Media)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammen gedacht.
Für die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Ostwestfalen-Lippe gewinnt die internationale Fachkräftegewinnung zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig braucht es verlässliche Qualitätsstandards, transparente Prozesse und faire Rahmenbedingungen.
Vor diesem Hintergrund luden die Regionalagentur OWL und das Amt für Wirtschaft und Tourismus des Kreises Paderborn am 23. April in Paderborn zu einem Expertendialog mit privaten Dienstleistern und Akteuren der Anwerbewirtschaft ein.
Einen fachlichen Impuls gab Almut Schmitz von der Fachkräfteagentur International NRW zum Thema „Standards für eine faire Anwerbung internationaler Fachkräfte in NRW“. Vorgestellt wurden dabei zentrale Qualitätskriterien wie transparente Kostenstrukturen, faire Verfahren, verlässliche Vermittlungsstandards sowie gute Integrationsperspektiven.
Zudem wurde das neue Selbstauskunftsformular für Personalvermittlungsagenturen vorgestellt. Es schafft mehr Transparenz im Vermittlungsprozess, macht Qualitätsstandards sichtbar und bietet Unternehmen Orientierung bei der Auswahl seriöser Partner. Weitere Informationen finden Sie hier:
Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich: Erfolgreiche internationale Rekrutierung beginnt bereits im Anwerbeprozess und lebt von gemeinsamen Qualitätsmaßstäben sowie vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Am 21.04.2026 referierten Marie Homann und Lisanne Bernsmann von der Organisationsberatung Rheingans vor rund 90 Personalverantwortlichen, Führungskräften und Interessierten zum Thema „Zufriedene Teams, starke Unternehmen – Stärkenbasiertes Arbeiten als Erfolgsfaktor“.
Im ersten Themenblock erläuterte Marie Homann, was eine echte Stärke ausmacht. Nicht alles, was Menschen gut können, sei automatisch eine Stärke. Während Kompetenzen oft erlernt werden, geben Stärken Energie, fallen leicht und sind dauerhaft vorhanden. Mitarbeitende, die ihre Stärken einsetzen können, erleben mehr Wohlbefinden und Engagement.
Anschließend stand im Fokus, wie Stärken im Team sichtbar gemacht werden können. Entscheidend sei weniger ein bestimmtes Testverfahren als vielmehr der offene Austausch: Welche Aufgaben fallen leicht? Wann entsteht Konzentration? Welche Tätigkeiten motivieren besonders? Praxisbeispiele verdeutlichten, wie Unternehmen diesen Ansatz im Alltag nutzen können.
Im weiteren Verlauf ging es um die Umsetzung in der Praxis. Stärkenbasiertes Arbeiten bedeute nicht, alles neu zu organisieren, sondern Aufgaben passender zu verteilen und Rollen bewusst zu hinterfragen. Dabei verwiesen die Referentinnen auch auf typische Wahrnehmungsfallen, etwa traditionelle Rollenbilder oder die dauerhafte Verteilung bestimmter Aufgaben an einzelne Personen.
Als wichtige Grundlage nannten sie psychologische Sicherheit im Team. Nur wenn Mitarbeitende offen ansprechen können, was ihnen Energie gibt oder entzieht, kann stärkenorientiertes Arbeiten gelingen. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle.
Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse für den direkten Transfer in den Arbeitsalltag. In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich: Stärkenbasiertes Arbeiten ist ein wirksamer Ansatz, um Mitarbeitende zu fördern und Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Referentinnen: (links) Marie Homann und (unten) Lisanne Bernsmann von der Organisationsberatung Rheingans
Projektmanagerin Kompetenzzentrum Frau und Beruf: (rechts) Kim Lasche
Bielefeld, 8. April 2026: Die Gesellschafter der OstWestfalenLippe GmbH haben die Geschäftsführung neu geregelt. Mit sofortiger Wirkung übernehmen Wolfgang Marquardt und Markus Backes die Leitung der OWL GmbH. Zuvor hatten sich die Gesellschafter und der bisherige Geschäftsführer Björn Böker darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu beenden.
Wolfgang Marquardt (53) arbeitet seit 23 Jahren bei der OWL GmbH und war bereits Prokurist der Gesellschaft. In der Geschäftsführung ist er verantwortlich für die wirtschaftsorientierte Regionalentwicklung mit den Themenschwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie Arbeitsmarkt und Bildung mit der Regionalagentur OWL und dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf.
Markus Backes (48), ebenfalls bisher Prokurist, gehört der OWL GmbH seit 2008 an. Er übernimmt die Zuständigkeit für die Bereiche Tourismus, Kultur und Freizeit mit dem Teutoburger Wald Tourismus und dem OWL Kulturbüro.
Der Wechsel in der Geschäftsführung erfolgt, da keine Einigung über die Verlängerung des Geschäftsführervertrages mit Björn Böker erzielt werden konnte, was die Gesellschafter bedauern.
„Björn Böker hat einen wichtigen Beitrag zur Neuausrichtung der OWL GmbH geleistet. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, erläutert Jörg Timmermann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Geschäftsführer von Kraft Maschinenbau.
„Mit Wolfgang Marquardt und Markus Backes haben wir ein erfahrenes Führungsteam, das sowohl über ein umfangreiches Fachwissen als auch eine gute Vernetzung und hohe Akzeptanz in der Region verfügt. Damit haben wir optimale Voraussetzungen, mit neuen Impulsen die Wettbewerbsfähigkeit der Region in Wirtschaft und Verwaltung zu stärken,“ ergänzt Landrat Christoph Rüther, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.
OstWestfalenLippe GmbH
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Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führenden Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, werden Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie konsequent zusammen gedacht.
Am 18. März 2026 traf sich der Arbeitskreis „Vernetzte Bildungsräume OWL“ bei der OWL GmbH in Bielefeld. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen rund um die berufliche Weiterbildung sowie die stärkere Vernetzung regionaler Akteure.
Ein zentrales Thema war die Vorstellung und Diskussion mit Akteuren der Weiterbildung aus OWL des nationalen Weiterbildungsportals „mein NOW“ durch die Bundesagentur für Arbeit. Das Portal bündelt Informationen zu Berufen, Weiterbildungsangeboten, Fördermöglichkeiten und Beratungsstellen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Ergänzend wurde der neue Fördercheck vorgestellt, der insbesondere Unternehmen eine erste Orientierung zu Qualifizierungsangeboten bietet.
Darüber hinaus berichtete das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zum Stand der Initiative „Vernetzte Bildungsräume“. Für OWL wurde insbesondere die Chance betont, die regionale Sichtbarkeit – etwa im Bereich Beratung – weiter auszubauen.
Ein weiterer Fokus lag auf der Planung der Weiterbildungsveranstaltung „Zukunftswerkstatt Weiterbildung OWL“, die am 14. September 2026 in Bielefeld stattfinden wird.
Der Austausch machte deutlich: Die enge Zusammenarbeit der regionalen Akteure bleibt ein zentraler Baustein, um Weiterbildung in Ostwestfalen-Lippe zukunftsfähig zu gestalten.
Im InnovationSPIN in Lemgo hat Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling die Förderbescheide für das Projekt KIT.OWL an Prof. Dr. Jürgen Jasperneite (Fraunhofer IOSB-INA), Björn Böker (OWL GmbH), Nissrin Heymann (Fraunhofer IOSB-INA) und Verena Dondorf (Fraunhofer IEM) überreicht.
Lemgo / Ostwestfalen-Lippe, 27. März 2026. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den industriellen Mittelstand sind anspruchsvoller geworden: Steigende Kosten, internationale Konkurrenz und der rasante technologische Wandel setzen viele Unternehmen unter Druck. Gleichzeitig eröffnen digitale Technologien neue Chancen. Um diese Potenziale gezielt für die Region zu nutzen, geht jetzt das Projekt „KIT.OWL – Transferoffensive Künstliche Intelligenz für KMU in Ostwestfalen-Lippe“ an den Start. Am Freitag übergab Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling in Lemgo den offiziellen Förderbescheid an die Projektpartner OstWestfalenLippe GmbH, Fraunhofer IEM und Fraunhofer IOSB-INA. Ziel des Projekts ist es, kleine und mittlere Unternehmen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu unterstützen und so die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft langfristig zu stärken. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren, wird aus Mitteln des NRW-Wirtschaftsministerium gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert. Die Fördersumme beträgt 1,2 Millionen Euro.
„Unsere Region ist geprägt von einem starken industriellen Mittelstand. Damit diese Unternehmen auch künftig erfolgreich im globalen Wettbewerb bestehen können, müssen neue Technologien schneller in die Praxis gelangen“, sagt Björn Böker, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mit KIT.OWL bündeln wir die Kompetenzen aus Forschung, Wirtschaft und Regionalentwicklung, um KI für Unternehmen konkret nutzbar zu machen und die Transformation unserer Kernbranchen aktiv zu unterstützen. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir ein klares Signal: Ostwestfalen-Lippe ist bereit für die Zukunft der Künstlichen Intelligenz.“
Mit dem Projekt setzt das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des EFRE/JTF-Programms gezielt Impulse für den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft. „Ostwestfalen-Lippe verfügt seit Jahrzehnten über eine hohe Technologiekompetenz. KIT.OWL bringt die Künstliche Intelligenz in die Breite der regionalen Wirtschaft und intensiviert die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft“, betont Anna Katharina Bölling, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold. „Gerne fördern die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen dieses zukunftsorientierte Projekt.“

Neue Projekte für die Region: Gemeinsam mit KIT.OWL hat Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling noch drei weiteren Projekten von insgesamt elf Organisationen Förderbescheide übergeben. Sie alle eint ein starker Fokus auf die Region Ostwestfalen-Lippe und die Zukunft von Wirtschaft und Industrie. (Foto: OWL GmbH)
Im Mittelpunkt des Projekts steht der systematische Transfer von KI-Know-how aus der Forschung in den industriellen Mittelstand. Während größere Firmen häufig bereits Künstliche Intelligenz einsetzen, bräuchten kleine und mittlere Betriebe angesichts knapper Ressourcen und fehlenden Know-hows Unterstützung. Genau hier soll das Projekt ansetzen, Wissen passgenau zur Verfügung stellen, Testumgebungen und Reallabore anbieten, branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch und Qualifizierungen ermöglichen. So sollen KI-Anwendungen nicht nur theoretisch vermittelt, sondern in verschiedenen Unternehmensbereichen zeit- und kosteneffizient umsetzbar werden – von der Analyse von Energie- und Produktionsdaten bis zu neuen digitalen Assistenzsystemen.
Weitere Informationen zum Projekt KIT.OWL finden Sie unter www.ostwestfalenlippe.de.
OstWestfalenLippe GmbH
Ayse Acikel
0521 967 331 60
a.acikelnoSpam@owl.gmbh
www.ostwestfalenlippe.de
Die OstWestfalenLippe GmbH ist die Agentur für innovative Regionalentwicklung der Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Wir treten dafür an, dass die Region OWL zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands wird. Dabei konzentrieren wir uns mit dem Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf die Fokusfelder „Nachhaltigkeitstransformation”, „Arbeitskräftesicherung & Bildung” sowie „Regionalmarketing & Strategie”.
OWL macht sich klimafest: Mit einem Kick-off am Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo ist das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ in die Umsetzung gestartet. Fast 40 Vertreter:innen aus Kommunen, Kreisen, Wissenschaft und Regionalentwicklung kamen zusammen, um die nächsten Schritte für eine systematische Klimaanpassung in Ostwestfalen-Lippe zu diskutieren. Das Projekt adressiert eine zentrale Herausforderung: Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hitzeperioden und Trockenheit stellen Kommunen zunehmend vor konkrete Handlungsbedarfe. Ziel ist es, die Region systematisch widerstandsfähiger gegenüber diesen Risiken zu machen und Klimaanpassung als gemeinsame Aufgabe zu verankern. Durchgeführt wird das Vorhaben von der OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit der Technischen Hochschule OWL, dem Fraunhofer IOSB-INA und der Fachhochschule des Mittelstands. Darüber hinaus sind alle Kreise der Region, die Stadt Bielefeld sowie zwölf weitere Kommunen beteiligt. Das Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert.
Zum Auftakt standen ein Gesamtüberblick über das Projekt, die geplanten Arbeitspakete sowie die Jahresplanung im Mittelpunkt. Im weiteren Verlauf wurden zentrale Bausteine wie der Klimaspeicher, die Bestands- und Bedarfsanalyse sowie Ansätze für Zusammenarbeit und Aktivierung vorgestellt. In einem interaktiven World Café diskutierten die Teilnehmenden konkrete Fragestellungen – von Datenintegration und Anwendungsfeldern des Klimaspeichers bis hin zu Wirkungsmessung und gemeinsamer Umsetzung von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung.

Digitale Technologien nutzen, Kooperation intensivieren, fundierte Entscheidungen ermöglichen: Zu diesem Zweck bündeln OstWestfalenLippe GmbH, Fachhochschule des Mittelstands, Technische Hochschule OWL und Fraunhofer IOSB-INA ihre Kräfte. (Foto: OWL GmbH)
Im Zentrum steht ein datenbasierter Ansatz: Auf Grundlage einer umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse entsteht ein regionales Lagebild zur Klimaresilienz. Es zeigt, wo bereits wirksame Strukturen bestehen, wo besondere Verwundbarkeiten liegen und wo Maßnahmen priorisiert werden sollten. Ergänzt wird dies durch ein strategisches Raumbild, das Präventionspotenziale, Schutzbedarfe und Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit sichtbar macht.
Kern des Projekts ist der Aufbau eines digitalen Klimaspeichers. Dieses Informations- und Planungswerkzeug vernetzt Daten, bündelt Erfahrungen aus Kommunen und macht sie für konkrete Entscheidungen nutzbar. Eine Kombination aus Datenbank, KI-gestütztem Dialogsystem und Visualisierungstools ermöglicht es, Maßnahmen über kommunale Grenzen hinweg zu bewerten, Investitionen fundiert vorzubereiten und die Umsetzung zu beschleunigen. Bestehende Geodateninfrastrukturen werden dabei gezielt eingebunden, um vorhandene Systeme effizient weiterzuentwickeln.

Beim Kick-off des Projektes "Klimaresiliente Region OWL" stand der Austausch mit den Kreisen und Kommunen im Vordergrund. (Foto: OWL GmbH)
Neben der technischen Infrastruktur steht die Zusammenarbeit im Fokus. Neue Austauschformate, Piloträume und Kooperationsmodelle sollen dazu beitragen, Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure stärker zu vernetzen und Klimaanpassung gemeinsam voranzutreiben.
Das Projekt ist zugleich ein wichtiger Baustein des Masterplans Green.OWL und zahlt auf das Ziel ein, die nachhaltige Transformation der Region aktiv zu gestalten. Der Anspruch ist klar: Klimarisiken frühzeitig erkennen, Maßnahmen strategisch bündeln und Ostwestfalen-Lippe Schritt für Schritt resilienter machen – gemeinsam, datenbasiert und umsetzungsorientiert.
Weitere Informationen finden Sie unter hier.
Kreise: Kreis Herford, Kreis Höxter, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Kreis Gütersloh
Kommunen: Stadt Bielefeld, Stadt Bad Salzuflen, Stadt Halle, Stadt Lage, Stadt Schloß-Holte Stukenbrock, Stadt Vlotho, Stadt Werther, Gemeinde Hövelhof, Gemeinde Kalletal, Gemeinde Leopoldshöhe, Gemeine Schlangen, Gemeinde Steinhagen, Gemeinde Dörentrup
Am 24. März referierte Debbie Stoll vor zahlreichen Personalverantwortlichen, Führungskräften und Interessierten zum Thema „Von Ankunft bis Ankommen: Durch gutes Onboarding internationale Fachkräfte nachhaltig integrieren“.
Zu Beginn machte die Referentin deutlich, dass Onboarding weit mehr ist als ein gelungener erster Arbeitstag. Vielmehr handle es sich um einen längeren, bewusst gesteuerten Prozess mit zwei zentralen Zielen: neue Mitarbeitende fachlich handlungsfähig zu machen und sie zugleich sozial in das Team zu integrieren. Erfolgreiches Onboarding verbinde daher fachliche und soziale Befähigung.
Im weiteren Verlauf lenkte Debbie Stoll den Blick auf psychologische Aspekte der Integration internationaler Fachkräfte. Menschen aus anderen Ländern könnten mitunter das Gefühl haben, weniger wert zu sein oder den Erwartungen nicht zu genügen. Solche Selbstbilder würden die Anpassung zusätzlich erschweren. Umso wichtiger sei ein wertschätzendes Umfeld, das Sicherheit vermittelt und Zugehörigkeit fördert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Erwartungsmanagement. Unterschiedliche kulturelle Prägungen beeinflussen häufig die Wahrnehmung von Ressourcen, Verantwortung und Handlungsspielräumen. So können beispielsweise verschiedene Erfahrungen im Umgang mit Budgets oder Entscheidungsprozessen zu Missverständnissen führen. Transparente Kommunikation und klare Orientierung seien deshalb entscheidend.
Ebenso thematisierte die Referentin, dass Fragen oder Unsicherheiten nicht immer offen angesprochen werden. Gründe dafür können Sorge vor Gesichtsverlust oder die Prägung sein, sich nicht in den Vordergrund zu stellen. Führungskräfte und Teams seien daher gefragt, aktiv Gesprächsanlässe zu schaffen und Rückfragen ausdrücklich zu fördern.
Anschließend erläuterte Debbie Stoll gruppendynamische Prozesse innerhalb von Teams. Von der ersten Kennenlernphase über mögliche Konflikte bis hin zu Organisation und gemeinsamer Leistungsfähigkeit durchlaufen Teams verschiedene Entwicklungsstufen. Dieses Wissen könne helfen, Reaktionen besser einzuordnen und Integrationsprozesse bewusster zu begleiten.
Im weiteren Abschnitt widmete sich die Referentin dem Thema Diversität. Diversität sei menschlich, dynamisch und Teil des Arbeitsalltags. Gleichzeitig betonte sie, dass Vielfalt Ressourcen, Zeit und ein systematisches Vorgehen erfordere. Wer sich als Organisation diverser aufstellen möchte, müsse dies bewusst gestalten und langfristig begleiten.
Zum Abschluss beantwortete Debbie Stoll Fragen aus dem Teilnehmendenkreis. Im Austausch wurde deutlich: Gutes Onboarding ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um internationale Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern auch nachhaltig im Unternehmen zu integrieren.


Oben: Dr. Debbie Stoll, Geschäftsführerin Smart Communication, Coach für interkulturelle Kommunikation
Unten links: Petra Mattes - Projektmanagerin, Unten rechts: Astrid Lonnemann - Projektassistentin, Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL