Ihr plant ein Kulturprojekt in Kooperation mit anderen? Über die Landesförderung „RKP – Regionales Kultur Programm NRW“ könnt Ihr jährlich Anträge für vielfältige Kulturprojekte in Ostwestfalen-Lippe stellen, die Akteur*innen oder Institutionen miteinander vernetzen und zu einem der Schwerpunkte im regionalen Profil passen: Wir sind jung! Wir sind Stadt & Land! Wir sind digital!
Bitte melden Euch zur Terminvereinbarung unter infonoSpam@owl-kulturbuero.de.
Euren Projektantrag ab dem Jahr 2027 könnt Ihr anschließend über das Online-Antragsformular (Kulturweb) einreichen.
Weitere Informationen zu den Kriterien und der Antragstellung findet Ihr auf der Unterseite zu RKP.
Wir sind schon sehr gespannt auf Eure Ideen für die Kulturregion OWL!
Das Netzwerk „Weiterbildung to go“ war wieder mitten im Geschehen: Am 15.07. hat sich das Netzwerk im Foyer der Bielefelder Volkshochschule präsentiert. Ganz im Sinne des Konzeptes, kam die Beratung dahin, wo sich die Menschen befinden. So standen wir von der Regionalagentur mit Rat und Tat zur Verfügung. Es sind tiefe Diskussionen rund um das Thema berufliche Weiterbildung entstanden. Wunderbar zu beobachten war, dass das Konzept aufgeht: Das Netzwerk „Weiterbildung to go“ hat sich bewährt, denn Interessierte konnten sich mit verschiedenen Anliegen an eine Anlaufstelle richten und direkt eine kompetente Beratung durch den jeweils zuständigen Netzwerk-Partner erhalten.
Neben der Regionalagentur OWL und der VHS Bielefeld waren auch die weiteren Partner des Netzwerkes „Weiterbildung to go“ vertreten: die Agentur für Arbeit Bielefeld, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, das Jobcenter Bielefeld und die REGE mbH Bielefeld.

NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat am Montag den Förderbescheid für das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ übergeben. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Wissensspeichers, der Kommunen und Kreise in Ostwestfalen-Lippe dabei unterstützt, Klimarisiken wie Starkregen, Hitze und Trockenheit besser zu analysieren, geeignete Anpassungsmaßnahmen auszuwählen und deren Wirkung zu prognostizieren.
Düsseldorf / Bielefeld, 16.07.2026. NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat am Montag den Förderbescheid für das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ übergeben. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Wissensspeichers, der Kommunen und Kreise in Ostwestfalen-Lippe dabei unterstützt, Klimarisiken wie Starkregen, Hitze und Trockenheit besser zu analysieren, geeignete Anpassungsmaßnahmen auszuwählen und deren Wirkung zu prognostizieren. Durchgeführt wird das Vorhaben von der OstWestfalenLippe GmbH in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule OWL, dem Fraunhofer IOSB-INA und der Fachhochschule des Mittelstands. Darüber hinaus sind alle Kreise der Region, die Stadt Bielefeld sowie zwölf weitere Kommunen beteiligt. Das Projekt wird bis Ende 2028 durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert.
"Die Folgen des Klimawandels sind zunehmend spürbar. Auch die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben sie in den vergangenen Jahren im Alltag deutlich erlebt, etwa durch immer häufigere Wetterextreme", sagt Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH ergänzt: „Mit dem Projekt Klimaresiliente Region OWL geben wir Kreisen und Kommunen in Ostwestfalen-Lippe ein starkes Werkzeug an die Hand, um die Auswirkungen mit gezielten Maßnahmen zu bremsen – und zwar dort, wo es wirklich zählt. So schützen wir Bevölkerung und Unternehmen effektiv vor den Risiken des Klimawandels.“
Datenbasierte Klimafolgenanpassung
Kern des Projekts ist der Aufbau eines digitalen Klimaspeichers. Dieses Informations- und Planungswerkzeug vernetzt Daten, bündelt Erfahrungen aus Kommunen und macht sie für konkrete Entscheidungen nutzbar. Eine Kombination aus unterschiedlichen Datenbanken, KI-gestützten Analysesystemen und Visualisierungstools ermöglicht es, Maßnahmen über kommunale Grenzen hinweg zu bewerten, Investitionen fundiert vorzubereiten und die Umsetzung zu beschleunigen. Bestehende Geodateninfrastrukturen werden dabei gezielt eingebunden, um vorhandene Systeme effizient weiterzuentwickeln. So soll ein Werkzeug entstehen, mit dem Kommunen und Kreise bezogen auf ihren speziellen Anwendungsfall hilfreiche Informationen und Handlungsempfehlungen erhalten können. „Wir starten in OWL nicht bei null. Wenn wir vorhandenes Wissen digital bündeln und zugänglich machen, können wir ein Lagebild erstellen, wo bereits wirksame Strukturen bestehen, wo besondere Gefährdungen vorhanden sind und wo Maßnahmen priorisiert werden sollten“, erläutert Professor Axel Häusler von der Technischen Hochschule OWL aus dem Forschungsinstitut IDS.
Grundlage des Klimaspeichers ist, neben einer umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse, ein ökonomisches Bewertungssystem zur regionalen Lage der Klimaresilienz. „Das öffnet den Weg für wirtschaftliche und wirksame Maßnahmen, die Bürgerinnen und Bürgern genauso zugutekommen wie der lokalen Wirtschaft“, ergänzt Professor Klaus Schafmeister von der Fachhochschule des Mittelstands. „Diese Informationen wollen wir technisch integrieren und anschaulich aufbereiten, damit Verwaltung und Politik fundierte Entscheidungen treffen können“,
Regionale Allianz für nachhaltige Transformation
Neben der technischen Infrastruktur steht die Zusammenarbeit im Fokus. Neue Austauschformate, Piloträume und Kooperationsmodelle sollen dazu beitragen, Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure stärker zu vernetzen und Klimaanpassung gemeinsam voranzutreiben. Besonders greifbar werden mögliche Maßnahmen durch Exkursionen zu Anschauungsbeispielen in OWL oder dem Aktionskreis Klimaanpassung, der Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bietet.
Das Projekt ist zugleich eingebettet in den Masterplan Green.OWL und zahlt auf das Ziel ein, die nachhaltige Transformation der Region aktiv zu gestalten. Der Anspruch ist klar: Klimarisiken frühzeitig erkennen, Maßnahmen strategisch bündeln und Ostwestfalen-Lippe Schritt für Schritt resilienter machen – gemeinsam, datenbasiert und umsetzungsorientiert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ostwestfalenlippe.de.
Bildunterzeilen (Download Foto siehe unten)
BUZ: Freuen sich auf mehr Klimaanpassung für Ostwestfalen-Lippe (v. l.): Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Minister Oliver Krischer (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Prof. Dr. Klaus Schafmeister (Fachhochschule des Mittelstands) und Prof. Dr. Axel Häusler (Technische Hochschule OWL).
(Foto: Ministerium für Umwelt, Natur und Verkehr des Landes NRW)
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OstWestfalenLippe GmbH
Marius Vinnemeier
0521 967 33 231
m.vinnemeier@owl.gmbh
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Mit dem Kick-off im Pioneers Club in Bielefeld ist das Big Sister Mentoring Programm offiziell gestartet. Sechs der insgesamt acht Mentoring-Tandems lernten sich erstmals persönlich kennen und legten den Grundstein für ihre gemeinsame Mentoring-Reise. Zwei weitere Tandems werden in der kommenden Woche zusammenfinden.
In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre kamen Mentorinnen und Mentees miteinander ins Gespräch und erhielten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Erwartungen an die Zusammenarbeit auszutauschen. Bereits beim ersten Treffen wurde deutlich, wie vielfältig die Erfahrungen und Perspektiven innerhalb der Tandems sind und wie bereichernd der Austausch zwischen erfahrenen Unternehmerinnen und Gründerinnen sein kann. Dieser wurde von einer Teilnehmerin als „elektrisierend im positiven Sinn“ beschrieben.
Die Gespräche drehten sich unter anderem um unternehmerische Herausforderungen, die Bedeutung des richtigen Mindsets und die Frage, was das Unternehmerinnensein ausmacht. Dabei standen Offenheit, gegenseitiges Vertrauen und das Lernen voneinander im Mittelpunkt – wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mentoring-Beziehung.
Mit dem persönlichen Kennenlernen ist der Grundstein für die kommenden Monate gelegt. Nun beginnt die eigentliche Mentoring-Phase, in der sich die Tandems regelmäßig austauschen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an den individuellen Zielen der Mentees arbeiten werden.
Wir freuen uns auf die kommenden Monate und wünschen allen Mentorinnen und Mentees viele inspirierende Gespräche, neue Perspektiven und eine bereichernde gemeinsame Zeit.


Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben beim Makeathon „Future Energies" in Bielefeld innerhalb von zwei Tagen Lösungen für Herausforderungen der Energiewende entwickelt. In acht Teams traten die Teilnehmenden gegeneinander an.
Bielefeld, 14. Juli 2026. Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben beim Makeathon „Future Energies" in Bielefeld innerhalb von zwei Tagen Lösungen für Herausforderungen der Energiewende entwickelt. In acht Teams traten die Teilnehmenden gegeneinander an. Die besten Ideen – von einer Software zur Bewertung von Windkraftpotenzialen auf Firmendächern über einen Sandspeicher für überschüssige Energie bis zu einem digitalen Stromausfall-Check – wurden von einer Jury ausgewählt und mit insgesamt 5.000 Euro prämiert. Ausgerichtet wurde der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule OWL und der IHK Akademie. Das Preisgeld wurde von Westfalen Weser zur Verfügung gestellt.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis. „Die Ergebnisse des Makeathons zeigen, welches Innovationspotenzial entsteht, wenn Nachwuchskräfte aus Handwerk, Hochschule, Unternehmen und Start-ups ihre kreativen Ideen zusammenbringen und über den Tellerrand schauen. In nur zwei Tagen haben die Teams Lösungen für reale Herausforderungen entwickelt. Genau diese Zusammenarbeit, Dynamik und Schwarmintelligenz brauchen wir für die Energiewende in OWL“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Dr. Maribel Illig, Geschäftsführerin der Handwerkskammer OWL ergänzt: „Die Energiewende muss umgesetzt werden: Energiemanagementsysteme müssen aufgebaut, Wallboxen und Wärmepumpen installiert werden, und das zunehmend in Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Dazu entwickeln wir Formate wie den Makeathon, in denen junge Talente diese Arbeitsweisen und Methoden trainieren können.“

Das spätere Siegerteam bei der Ideenfindung (v. l.): Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL), Liam Poggengerd (Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Sven Nolte (Handwerkskammer OWL). (Foto: OWL GmbH)
Den ersten Platz hat das Team „Roofwind“ mit Sven Nolte, Liam Poggengerd (beide Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL) belegt. Das Bielefelder Unternehmen Parker Hannifin hatte die Fragestellung eingereicht, ob die Ausstattung eines bisher ungenutzten Firmendachs mit kleinen Windkraftanlagen sinnvoll sein könnte. Das Team analysierte zunächst den Standort in Bielefeld und kam zu dem Ergebnis, dass kleine Windkraftanlagen dort nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Darauf aufbauend entwickelte es eine Software, mit der Parker Hannifin auch das Windkraftpotenzial seiner internationalen Standorte bewerten kann. Mit dieser Idee sicherte sich das Team ein Preisgeld von 3.000 Euro.
Den zweiten Platz teilten sich zwei Gruppen: Das Team „TeutoTherm“ mit Rouven Meyer, Fabian Umhang (beide Hochschule Bielefeld) und Philipp Schmutte (Technische Hochschule OWL) hat ein Konzept für die Nutzung von Sand als Speicher für überschüssigen Strom entwickelt. Bei starkem Wind oder hoher Sonneneinstrahlung produzieren erneuerbare Energiequellen häufig mehr Energie, als das Netz abnehmen kann. Diese Energie könnte zukünftig in einem Sandspeicher gespeichert werden, indem Sand auf bis zu 600 Grad erhitzt wird. Die gespeicherte Wärme könnte später wieder zur Energieversorgung genutzt werden. Eingereicht wurde die Herausforderung von Westfalen Weser. „Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Der Makeathon zeigt, wie wertvoll neue Perspektiven sind: Die Teams haben in kurzer Zeit kreative Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen entwickelt“, sagt Katja Voß, Leiterin Strategische Geschäftsfeldentwicklung bei Westfalen Weser.

Lösungsideen für die Energiewende: Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. (Foto: OWL GmbH)
Ebenfalls auf dem zweiten Platz landete das Team „Netzpiloten“ mit Amar Akram, Björn-Hard Astroth (beide Hochschule Bielefeld) und Dominic Beckhoff (Handwerkskammer OWL). Aufgabe war es hier eine Methode zu entwickeln, mit der Unternehmen ihre eigene Anfälligkeit für Stromausfälle prüfen können. Dafür hat das Team ein digitales Werkzeug geschaffen, in dem verschiedene Kennzahlen abgefragt werden, die für die Energieversorgung eines Betriebs relevant sind. Anschließend wird eine Auswertung erstellt, in der das Unternehmen eine Wertung sowie erste Handlungsempfehlungen zur Verbesserung seiner Widerstandsfähigkeit erhält. Zudem kann die Analyse mit wenigen Klicks an Westfalen Weser weitergeleitet werden, die auch diese Challenge eingereicht hatte.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Masterplan umsetzen will. Ziel ist die Entwicklung von Ostwestfalen-Lippe zu einer Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Weitere Informationen zum Makeathon finden Sie hier.
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BUZ 1: Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben am Wochenende in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld Lösungen für die Energiewende entwickelt. (Foto: OWL GmbH)
BUZ 2: Das spätere Siegerteam bei der Ideenfindung (v. l.): Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL), Liam Poggengerd (Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Sven Nolte (Handwerkskammer OWL). (Foto: OWL GmbH)
BUZ 3: Lösungsideen für die Energiewende: Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. (Foto: OWL GmbH)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Am 14. Juli 2026 referierte Anna Mücklich von der co:nufactur München vor rund 110 Personalverantwortlichen zum Thema „Teams ins KI-Zeitalter führen – Künstliche Intelligenz als Chancengeber für Frauen im Berufsalltag.“
Zu Beginn zeigte die Referentin anhand von vier Leitgedanken auf, wie KI erfolgreich in Unternehmen eingeführt und genutzt werden kann. Im Mittelpunkt standen das richtige Mindset, die Bedeutung von Experimentierfreude, die Einführung auf verschiedenen Ebenen sowie die Rolle von Kultur und Führung.
Sie machte deutlich, dass die technischen Möglichkeiten bereits vorhanden sind, der Erfolg von KI jedoch vor allem von Qualifizierung, Unternehmenskultur und der Bereitschaft zur Veränderung abhängt. Häufig seien nicht technische Hürden das Problem, sondern Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber der neuen Technologie. In diesem Zusammenhang wurde auch die Bedeutung der KI-Nutzung für Frauen hervorgehoben. Da rund 29 Prozent der weiblich dominierten Tätigkeiten durch KI unterstützt werden können, gegenüber 16 Prozent der männerdominierten Tätigkeiten, sei es besonders wichtig, Hemmschwellen abzubauen und Frauen für den praktischen Einsatz von KI zu gewinnen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den psychologischen Faktoren bei der KI-Nutzung. Anna Mücklich betonte, dass KI-Kompetenz vor allem durch Ausprobieren entsteht und nicht durch perfektes Vorwissen. Gleichzeitig gewinnen menschliche Fähigkeiten wie kritisches Denken, Kreativität, Urteilsvermögen und Kommunikation zunehmend an Bedeutung.
Zum Abschluss wurde die Bedeutung einer positiven Fehlerkultur hervorgehoben. Da Veränderungen heute zum Arbeitsalltag gehören, seien Offenheit, Lernbereitschaft und die Möglichkeit, neue Wege ohne Angst vor Fehlern auszuprobieren, zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Transformation.

Projektmanagerinnen Kompetenzzentrum Frau und Beruf: Petra Mattes und Kim Lasche
Referentin: Anna Mücklich von co:nufactur München
Marienmünster, 6. Juli 2026. Ein Tag auf hoher See mitten im Kreis Höxter? Am Montag machte die Kulturszene Ostwestfalen-Lippes das Unmögliche möglich: Rund 130 Kulturakteur*innen aus der ganzen Region verwandelten das Gelände der ehemaligen Abtei Marienmünster in ein imaginäres „Meer der Begegnungen“. Das OWL Kulturbüro der OstWestfalenLippe GmbH hatte in Kooperation mit dem Kreis Höxter zur 19. OWL Kulturkonferenz „POWER! Vol. 2“ in die Kulturstiftung Marienmünster eingeladen. Gemeinsam setzten die Teilnehmenden aus Kultur, Politik und Verwaltung Impulse für die Stärkung der Kulturregion in herausfordernden Zeiten. Die 19. OWL Kulturkonferenz wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des RKP - Regionales Kultur Programm NRW.
Hans-Jörg Düning Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe und neuer Vorsitzender des Fachbeirates Kultur der OWL GmbH, hob in Marienmünster hervor, wie wichtig die OWL Kulturkonferenz als Vernetzungs- und Austauschplattform für die gesamte Kulturregion sei. Seit 19 Jahren findet das Netzwerkevent jährlich an wechselnden Kulturorten rotierend in einem der sieben Kreise der Kulturregion statt. Düning-Gast betonte, besondere Bedeutung hätten dabei auch transregionale Impulse. Dies zeigte in diesem Jahr auch die Keynote von Stefanie Abelmann. Sie stellte das Projekt „Maker-Region Kulturhauptstadt Europa Chemnitz 2025“ vor.
Aus der Region für die Region
Mit einem innovativen, partizipativen Ansatz setzte die neue Leitung des OWL Kulturbüros, Dr. Maren Jung-Diestelmeier, das bewährte Format in diesem Jahr neu auf: Im Januar 2026 hatten die Teilnehmenden der 18. OWL Kulturkonferenz „POWER Vol. 1“ Formatideen zur Stärkung für die Kulturregion für das Folgeevent entwickelt. Die 19. Kulturkonferenz „POWER Vol. 2“ setzte nun den gemeinsam bestimmten Kurs um.
Überraschende Formate und wegweisende Impulse
Die von den Kulturschaffenden entwickelten Ideen dienten dem Programm als Kompass: Den ganzen Tag bot das „Meer der Begegnungen“ – künstlerisch inszeniert von der Szenografin Susanne Quehenberger – mit vielfältigen Themeninseln ungewöhnliche Anlässe zum Vernetzen. Überraschende Formate, Aktivierungsimpulse und Inputs luden die Teilnehmenden zum Kontakte knüpfen und zum kreativen Austausch ein.
Kultur als Fundament der Gesellschaft
Die zentrale Bedeutung von Vernetzung im Umgang mit Krisen, Kürzungen und antidemokratischen Angriffen kann als Fazit der Konferenz begriffen werden. Manuela Kupsch, Kreisdirektorin des Kreises Höxter, sieht eine eindeutige Botschaft, „die wir gemeinsam von dieser Konferenz aussenden: Kultur ist kein „Nice to have“. Sie ist kein dekorativer Luxus für ruhige See, auf den man in raueren Zeiten einfach verzichten kann. Im Gegenteil: Kultur ist das Fundament, sie ist der Kiel, der unsere gesellschaftliche Struktur im Gleichgewicht hält.“
Das OWL Kulturbüro in Trägerschaft von der OstWestfalenLippe GmbH wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Sparkassen in OstWestfalenLippe.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für die Energiewende zu arbeiten.
Bielefeld, 3. Juli 2026. Steigende Energiekosten, unsichere Netzkapazitäten, neue Energieträger: Die Energiewende stellt Unternehmen und Energieversorger in Ostwestfalen-Lippe vor Herausforderungen. Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für diese Fragen zu arbeiten. Interessierte Unternehmen, Studierende, Meisterschüler und junge Berufstätige können sich noch bis zum 8. Juli unter www.green-owl.eu anmelden.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis – und für die besten Ansätze gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 €.
„Viele Unternehmen in OWL wissen, dass sie bei der Energiewende handeln müssen, aber nicht immer, wo sie anfangen sollen. Dabei sind die Energiekosten eine zentrale Stellschraube für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Mit dem Makeathon bringen kreative Köpfe, unterschiedliche Fachdisziplinen, innovative Methoden und einen besonderen Spirit zusammen. So liefern wir in 48 Stunden konkrete Ansätze", sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mitmachen lohnt sich. Die Nachwuchskräfte können Kontakte zu Unternehmen knüpfen, sich vernetzen und sich weiterentwickeln. Das zeigen Erfahrungen aus vergangenen Makeathons.“
Ausgerichtet wird der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der IHK Akademie Ostwestfalen, der IHK Lippe zu Detmold, owl maschinenbau e. V. und der Technischen Hochschule OWL. Gefördert wird die Veranstaltung durch Mittel des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie. Das Preisgeld wird zur Verfügung gestellt von Westfalen Weser.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Fahrplan zur nachhaltige Wirtschaftsregion umsetzen will. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Mit dem Start des Big Sister Mentoring Programms 2026 fiel im Juni der Auftakt für acht neue Mentoring-Tandems. In zwei digitalen Vorbereitungstreffen wurden Mentorinnen und Mentees auf ihre gemeinsame Zusammenarbeit vorbereitet und erhielten die Gelegenheit, sich mit den Zielen, Rollen und Rahmenbedingungen des Programms vertraut zu machen.
Den Anfang machte das Treffen der Mentees am 16. Juni. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen Mentoring für Gründerinnen bietet und wie die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Unternehmerin gestaltet werden kann. Die Teilnehmerinnen reflektierten ihre aktuelle Situation, tauschten sich über Herausforderungen im Unternehmensalltag aus und formulierten persönliche Erwartungen sowie Ziele für das Mentoring. Dabei wurde deutlich: Die Mentees bringen bereits vielfältige Kompetenzen mit. Das Programm soll sie dabei unterstützen, ihre Rolle als Unternehmerin weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für die eigene Gründung zu gewinnen.
Im Vorbereitungstreffen der Mentorinnen am 18. Juni standen die Rolle und Haltung als Mentorin im Fokus. Gemeinsam wurde erarbeitet, was gutes Mentoring ausmacht: Vertrauen, Offenheit, Vertraulichkeit, Wertschätzung und Austausch auf Augenhöhe. Gleichzeitig wurden die Grenzen der Rolle thematisiert. Mentoring versteht sich als Erfahrungs- und Reflexionsraum, nicht als Coaching, Beratung oder Lösung aller Herausforderungen.
Beide Veranstaltungen verdeutlichten, dass erfolgreiche Mentoring-Beziehungen von Verbindlichkeit, gegenseitigem Respekt und Eigeninitiative leben. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über den zeitlichen Ablauf des Programms sowie die geplanten gemeinsamen Meilensteine.
Die acht neu gebildeten Tandems werden sich als nächstes bei einem Kick-Off-Event in Person kennenlernen. In den kommenden Monaten werden die Mentorinnen und Mentees ihre Zusammenarbeit vertiefen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an den individuellen Entwicklungszielen der Gründerinnen arbeiten.


Auf dem Schnuppertag der VHS Bielefeld informiert die Regionalagentur OWL gemeinsam mit ihren Partnern des Netzwerks „Weiterbildung to go“ über vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung. Interessierte erhalten Informationen zu passenden Weiterbildungsangeboten, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu den Inhalten verschiedener Qualifizierungen. Ziel ist es, Orientierung für die persönliche berufliche Entwicklung zu bieten und Interessierte bei der Vorbereitung auf ihren nächsten beruflichen Schritt zu unterstützen. Der Schnuppertag findet am 15. Juli 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr in den Räumen der VHS Bielefeld statt.
Das sind die Partner im Netzwerk „Weiterbildung to go“: Regionalagentur OWL, VHS Bielefeld, Handwerkskammer OWL, IHK Ostwestfalen, Agentur für Arbeit Bielefeld, Jobcenter Arbeitplus Bielefeld und REGE mbH