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OWL Kulturbüro 07.07.2026

19. OWL Kulturkonferenz: Volle Kraft voraus für eine starke Kulturregion in stürmischen Zeiten

Marienmünster, 6. Juli 2026. Ein Tag auf hoher See mitten im Kreis Höxter? Am Montag machte die Kulturszene Ostwestfalen-Lippes das Unmögliche möglich: Rund 130 Kulturakteur*innen aus der ganzen Region verwandelten das Gelände der ehemaligen Abtei Marienmünster in ein imaginäres „Meer der Begegnungen“. Das OWL Kulturbüro der OstWestfalenLippe GmbH hatte in Kooperation mit dem Kreis Höxter zur 19. OWL Kulturkonferenz „POWER! Vol. 2“ in die Kulturstiftung Marienmünster eingeladen. Gemeinsam setzten die Teilnehmenden aus Kultur, Politik und Verwaltung Impulse für die Stärkung der Kulturregion in herausfordernden Zeiten. Die 19. OWL Kulturkonferenz wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des RKP - Regionales Kultur Programm NRW.

Hans-Jörg Düning Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe und neuer Vorsitzender des Fachbeirates Kultur der OWL GmbH, hob in Marienmünster hervor, wie wichtig die OWL Kulturkonferenz als Vernetzungs- und Austauschplattform für die gesamte Kulturregion sei. Seit 19 Jahren findet das Netzwerkevent jährlich an wechselnden Kulturorten rotierend in einem der sieben Kreise der Kulturregion statt. Düning-Gast betonte, besondere Bedeutung hätten dabei auch transregionale Impulse. Dies zeigte in diesem Jahr auch die Keynote von Stefanie Abelmann. Sie stellte das Projekt „Maker-Region Kulturhauptstadt Europa Chemnitz 2025“ vor.

 

Aus der Region für die Region

Mit einem innovativen, partizipativen Ansatz setzte die neue Leitung des OWL Kulturbüros, Dr. Maren Jung-Diestelmeier, das bewährte Format in diesem Jahr neu auf: Im Januar 2026 hatten die Teilnehmenden der 18. OWL Kulturkonferenz „POWER Vol. 1“ Formatideen zur Stärkung für die Kulturregion für das Folgeevent entwickelt. Die 19. Kulturkonferenz „POWER Vol. 2“ setzte nun den gemeinsam bestimmten Kurs um.

 

Überraschende Formate und wegweisende Impulse

Die von den Kulturschaffenden entwickelten Ideen dienten dem Programm als Kompass: Den ganzen Tag bot das „Meer der Begegnungen“ – künstlerisch inszeniert von der Szenografin Susanne Quehenberger – mit vielfältigen Themeninseln ungewöhnliche Anlässe zum Vernetzen. Überraschende Formate, Aktivierungsimpulse und Inputs luden die Teilnehmenden zum Kontakte knüpfen und zum kreativen Austausch ein.

 

Kultur als Fundament der Gesellschaft

Die zentrale Bedeutung von Vernetzung im Umgang mit Krisen, Kürzungen und antidemokratischen Angriffen kann als Fazit der Konferenz begriffen werden. Manuela Kupsch, Kreisdirektorin des Kreises Höxter, sieht eine eindeutige Botschaft, „die wir gemeinsam von dieser Konferenz aussenden: Kultur ist kein „Nice to have“. Sie ist kein dekorativer Luxus für ruhige See, auf den man in raueren Zeiten einfach verzichten kann. Im Gegenteil: Kultur ist das Fundament, sie ist der Kiel, der unsere gesellschaftliche Struktur im Gleichgewicht hält.“

Das OWL Kulturbüro in Trägerschaft von der OstWestfalenLippe GmbH wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Sparkassen in OstWestfalenLippe.

 

Pressekontakt:

OstWestfalenLippe GmbH
OWL Kulturbüro
Dr. Maren Jung-Diestelmeier
0521 967 33 172
m.jung@owl-kulturbuero.de
www.ostwestfalenlippe.de

 

Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region

Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.