Projekte

Innovativ, digital, nachhaltig: Rund 35 Projekte können Sie bei DigitaleZukunft@OWL 2023 kennenlernen. Für den besseren Überblick sind die Projekte je einem der vier Themenfelder des Kongresses zugeordnet: Innovation & Transfer, Berufliche Bildung, Smart Cities sowie Nachhaltigkeit & Energie. Entlang dieser Felder treffen Sie die Projekte einerseits auf der großen Ausstellungsfläche an. In den anschließenden Deep Dives können Sie den Austausch dann noch vertiefen. Diese Projekte sind bereits dabei:

Innovation & Transfer

Die Datenkommunikation und -verarbeitung in Industrieanlagen geht heute in der Regel von wohl bekannten Anwendungen und sorgfältig geplanten Ressourcen (Verarbeitung, Speicher, Netz) aus. Dies sichert Dienstqualität zu, beschränkt aber die Flexibilität. In Zukunft ist auch im industriellen Umfeld von sich schnell ändernden Anwendungsszenarien auszugehen. Zur Unterstützung solcher Anwendungen sind drahtlose Übertragungstechniken notwendig. 5G-Systeme können hier das Mittel der Wahl sein, da sie nicht nur drahtlose Übertragung, sondern ebenfalls Edge-Computing Möglichkeiten anbieten.

Dieses Projekt entwickelt ein Ressourcenmanagement- und ein Planungswerkzeug, die diese Entscheidungen kurz- bzw. langfristig unterstützen und auf industrielle Anforderungen und die Bedürfnisse von KMUs abgestimmt sind. Spezielle 5G-Basisstationen werden mit diesen Werkzeugen zusammenarbeiten; darauf baut eine AR-Anwendung auf, die in Fabrikanlagen getestet und demonstriert werden wird.

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Die Stadt Paderborn als Universitätsstadt mittlerer Größe kann vor allem dank des Start-up Inkubators und Co-Working-Space Garage 33 auf bestehende Erfolge bei der Ansiedlung von Gründerinnen und Gründern und deren Unternehmen verweisen. 

Diese Erfahrungen waren Basis für die Entwicklung eines neuen Ankerpunktes für die Start-up-Szene: dem Akzelerator.OWL. Das REGIONALE-Projekt soll das Start-up-Ökosystem in OstWestfalenLippe befördern und beispielgebend weit darüber hinaus sein.

Eine moderne Infrastruktur und die Vernetzung mit vorhandenen Einrichtungen sowie mit Wirtschaft und Wissenschaft bieten optimale Rahmenbedingungen.

Der InnovationSPIN bietet klugen Köpfen ein Zuhause. Durch Innovationen hilft er die Lebensqualität für alle zu sichern und stärkt den Zusammenhalt in der Region. Hier arbeiten berufliche Bildung, akademische Lehre und Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung Handwerk Hand in Hand.

Die Vision: Einen Ort zu schaffen, der Bildung zum Anfassen und über institutionelle Grenzen hinweg bietet und darüber hinaus einen Inkubator für OWL-weite Innovationsprojekte darstellt.

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Sie sind auf der Suche nach innovativen Lösungen für Ihr Geschäft? Sie möchten intelligente Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle umsetzen? 

Auf der it's OWL Innovationsplattform finden Sie fortschrittliche Lösungen aus vielfältigen Entwicklungsprojekten von Hidden Champions und etablierten Mittelständlern. Die Technologien und Anwendungen helfen Ihnen dabei, die digitale Transformation und die Nachhaltigkeitstransformation zu gestalten.

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Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine sehr dynamische Branche. Die unternehmensnahen kreativen Berufe sind echte Innovationstreiber. Mit vernetztem Denken, hoher Problemlösungskompetenz und kreativen Methoden schaffen immer mehr kleine und mittlere Unternehmen den Sprung in zukunftsfähige Arbeitsprozesse. Die Kultur- und Kreativwirtschaft in OstWestfalenLippe ist an einigen Standorten stark, aber insgesamt zu wenig vernetzt – innerhalb der Branche und mit anderen Unternehmen.

Das REGIONALE-Projekt Kreativ Campus Detmold soll einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Kreativwirtschaft in der ganzen Region leisten: In Detmold im Herzen OstWestfalenLippes sind mehr als 180 Institutionen ansässig, die in der Kulturwirtschaft und Kreativwirtschaft tätig sind. Hier entsteht ein Hotspot für die Zusammenarbeit von Hochschulen, beruflicher Bildung, Kultureinrichtungen und Unternehmen. Erster Umsetzungsbaustein am Standort ist das KreativInstitut.OWL.

Mehr zum Kreativ Campus Detmold

Mehr zum KreativInstitut.OWL

Die digitale und nachhaltige – auch duale – Transformation verändert die Wirtschaft. Diese Entwicklung bringt große Herausforderungen mit sich, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. 

Doch wird die Transformation richtig genutzt und gestaltet, bietet sie kleineren Betrieben die Möglichkeit, sich zukunftssicher aufzustellen.

Wie das gelingt, zeigt die Arbeit des Mittelstand-Digital Zentrums Ruhr-OWL. Das Zentrum begleitet KMU aus dem Ruhrgebiet und Ostwestfalen-Lippe bei der dualen Transformation und unterstützt sie bei der Vernetzung ihrer Produkte, Produktion und Prozesse – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Maschinenbauer mit 300 Mitarbeitenden, von der Spedition bis zum Lohndienstleister.

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Das Prinzip der „Open Innovation“ prägt die Wirtschaft unserer Zeit. Konkret bedeutet der „Open Innovation“-Ansatz die bewusste Öffnung des Innovationsprozess von Organisationen nach außen. Ziel dieses wirtschaftlichen Prinzips ist es, durch die gezielte Öffnung aktiv und strategisch eine Vernetzung zur Stärkung der eigenen Innovationsleistung zu erreichen und so eine möglichst zukunftsrelevante Expertise zu schaffen.

Dieses Prinzip der Open Innovation wird in Bielefeld erstmals auf eine Stadt angewendet, wodurch wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden können. Es soll ermöglichen, das zukunftsrelevante Themen gemeinsam in Netzwerken aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen in Themennetzwerken bearbeitet werden können. Bielefeld soll im Rahmen des Projekts internationale Innovationspartnerschaften aufbauen, durch die die Stadt ihr Innovationspotenzial dauerhaft steigert.

Mit einer spürbaren Kultur der Innovationsorientierung soll Bielefeld so die Möglichkeit bekommen, sich zu einem der führenden Innovationshotspots Deutschlands zu entwickeln, in dem der Aufbau und die Migration von Talenten und Expertise gefördert werden. Durch diese Ziele und deren Umsetzung entsteht ein wissenschaftlich basiertes und evaluiertes Transferkonzept, das es ermöglichen wird, das Prinzip „Open Innovation“ auf weitere Städte zu übertragen, um die Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen auch in Zukunft sicherzustellen.  

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Mit dem Ansatz der Smart Recycling Factory wird der aktive Deponiestandort Pohlsche Heide in Hille im Laufe der nächsten Jahre in mehreren Schritten zu einem überregionalen Innovationsstandort für Recycling und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt.

Dabei soll dieser nicht nur Umschlagplatz für wiedergewonnene Materialien und Recycling-Produkte sein, sondern ebenso ein Ort neuer Ideen und Innovationen im Sinne einer zirkulären Kreislaufwirtschaft, die durch den intensiven Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zustande kommen.

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Die klein- und mittelständischen Unternehmen sind die Basis der Wirtschaftskraft von OstWestfalenLippe. Für ihre Zukunftsfähigkeit ist die Innovation durch Forschung von immer größerer Bedeutung.

Doch gerade für diese Unternehmen ist der Zugang zu den Hochschulen und Forschungsinstituten nicht immer leicht: durch eine Lage abseits der Hochschulstandorte und Forschungsinfrastruktur sowie durch Unternehmensstrukturen, die auf agile Prozesse nicht ausgerichtet sind.

Mit dem Think Tank für OWL wollen Universität und Fachhochschule Bielefeld diesem Defizit begegnen: Mit passgenauen Angeboten zwischen Spitzenforschung und Praxis zu aktuell drängenden Fragestellungen.

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Berufliche Bildung

Mit Mobilfunk kommen die meisten Menschen in der Regel lediglich auf ihrem Smartphone in Berührung. Wo der weit verbreitete Mobilfunkstandard 4G vor allem bequemes Surfen ermöglicht, verändert der neue Standard 5G vermutlich bald ganze Wirtschaftszweige – insbesondere die Industrie.

Im Projekt »5G-Lernorte OWL« werden erstmals die Vorzüge und Grenzen der 5G-Technologie für die berufliche Bildung erforscht und konkrete Lernszenarien für die Ausbildung entwickelt. Zu diesem Zweck haben sich insgesamt zwölf Partner aus Forschung und Wirtschaft zusammengeschlossen.

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Wie wird Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern? Wie können Unternehmen neue Technologien einsetzen, um ihre Beschäftigten zu entlasten und zudem ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern? Wie gelingt es, Veränderungen der Arbeitswelt gemeinsam zu gestalten? Und wie können Beschäftigte auf den Wandel eigentlich vorbereitet werden?

Antworten auf diese Fragen liefern wir als Kompetenzzentrum Arbeitswelt.Plus. Damit will sich das Zentrum bundesweit als Vorreiter und Wegbereiter für Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt etablieren.

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In Kooperation mit weiteren regionalen Partner:innen aus Politik, Bildung und Wirtschaft haben der Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe, die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, die regionale Bildungsförderungsgesellschaft Lippe Bildung eG und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe eine Vertrauensgemeinschaft gegründet, in der flexible und spezialisierte Bildungskarrieren die Fach- und Führungskräfte der Zukunft hervorbringen werden.

Geteilte Lern- und Lehrformate fördern und institutionalisieren hier künftig die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung. Im Fokus stehen dabei zunächst die Branchen Metall, Kunststoff, Bau- und Bauausbaugewerbe und Elektro. Außerdem wird die hiesige Berufsbildung internationalisiert und eine zukunftsorientierte Innovations- und Gründungskultur gefördert.

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Mit der Initiative EdTech Next unterstützen die Founders Foundation und die EDUvation, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE), Gründer:innen beim Aufbau technologischer Startups im Bildungsmarkt, und entwickeln als Nährboden für nachhaltige Innovationen ein lebendiges und international vernetztes EdTech Innovations-Ökosystem aus Bielefeld heraus, das Vordenker:innen und Macher:innen des Bildungsmarktes zusammenbringt.

Mit EdTech Next vereinen die Konsortialpartnerinnen EDUvation und Founders Foundation ihre Expertise und ihr Netzwerk im Aufbau erfolgreicher Startups und Ökosysteme mit dem Ziel, Startup-Gründungen und Innovationen im Bildungsmarkt systematisch zu unterstützen und ein lebendiges Ökosystem zu schaffen, in dem Vordenker:innen und Zukunftsgestalter:innen der internationalen EdTech Branche zusammen kommen. So wird die digitale Bildung als elemantarer Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland für die Zukunft gestaltet und aus NRW heraus nachhaltig gestärkt – NRW wird zum EdTech Hub Deutschlands.

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Wie verändert die Digitalisierung die Arbeitswelt? Was bedeutet überhaupt Industrie 4.0? Und wo können Zukunftstechnologien selber ausprobiert werden? Das Projekt gibt Antworten auf diese Fragen und lädt Kinder und Jugendliche zum MINTmachen ein! Und das nicht nur im virtuellen Raum, sondern (fast) direkt vor der eigenen Haustür.

MINT 4.OWL bietet Workshops in ganz OstWestfalenLippe an, in denen die digitale Transformation der Arbeitswelt live erlebt wird. Es geht um Roboter, 3D-Druck, Augmented & Virtual Reality und andere Technologien der vierten industriellen Revolution. Im Vordergrund stehen dabei immer das Mitmachen und Ausprobieren.

Außerdem lädt das Projekt Schülerinnen und Schüler in Unternehmen ein, damit sie ganz praktische Einblicke in die Ausbildung erhalten und sehen, wie die Digitalisierung technische Berufe verändert. Zusammen den Hochschulen in der Region bietet MINT 4.OWL außerdem die Möglichkeit, Uniluft zu schnuppern und Forschung hautnah zu erleben.

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Wie müssen digitale Weiterbildungsangebote didaktisch aufgebaut werden? Wie können digitale Weiterbildungsplattformen sinnvoll und sicher miteinander verknüpft werden? Und wie müssen sich Geschäftsmodelle in einem zunehmend plattformbasierten Weiterbildungsökosystem verändern? Antworten auf diese Fragen werden im Projekt Weiterbildung 4.OWL entwickelt.

Die Digitalisierung bietet viele Chancen für die berufliche Weiterbildung, stellt die regionalen Anbieter und Nutzer entsprechender Angebote aber zugleich vor große Herausforderungen. Im Fokus stehen dabei digitale Weiterbildungsplattformen. Diese bergen einerseits große Potenziale, die Qualität von Angeboten und das Zusammenspiel zwischen den Akteuren einer Wirtschafts- und Bildungsregion zu verbessern.

Andererseits werden Unternehmen und Lernende mit einer unüberschaubaren Vielfalt digitaler Angebote konfrontiert. Weiterbildungseinrichtungen müssen ihre Angebote digitalisieren und Plattformen nutzen, um kundenorientiert und wettbewerbsfähig zu bleiben. 

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Nachhaltigkeit & Energie

Die aktuelle Klima- und Energiepolitik bewirkt einen rasanten Wandel des Energieversorgungssystems in Deutschland. Das Energieverteilnetz bindet stärker regenerative Energien ein, deckt die Versorgung der Elektromobilität ab und muss intelligent gestaltet sein. Es bedarf somit einer Prognose von Ausfällen in kritischen Komponenten, damit das resiliente Verteilnetz die Versorgungssicherheit und –qualität sicherstellen kann.

Das Forschungsprojekt „AProSys - KI-gestützte Assistenz-und Prognosesysteme für den nachhaltigen Einsatz in der intelligenten Verteilnetztechnik“ verfolgt das Ziel, die sensorbasierte Zustandsüberwachung des Verteilnetzes nachhaltig in ein kognitives Assistenzsystem mit dem Schwerpunkt der Prognostik basierend auf Künstlicher Intelligenz zur Anwendung innerhalb des Verteilnetzes zu transformieren, um die Energie- und Mobilitätswende in Deutschland erfolgreich zu gestalten.  

An der Universität Paderborn kooperieren über den Software Innovation Campus Paderborn (SICP) der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliche Informationssysteme unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Beverungen sowie der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Data Science von Prof. Dr. Oliver Müller im Projekt AProSys.

Neben den beiden Lehrstühlen der Universität Paderborn sind als Forschungspartner das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) der RWTH Aachen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried sowie dem Institut für Technische Mechanik, Institutsteil Dynamik/Mechatronik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Fidlin beteiligt. Die Projektleitung und Koordination wird von dem ABB AG Forschungszentrum Deutschland übernommen. Als Wirtschaftspartner sind Heimann Sensor GmbH aus Dresden sowie die Westfalen Weser Netz GmbH aus Paderborn an dem Projekt beteiligt.

Mit dem Projekt CirQuality OWL realisieren die etablierten 5 Innovationsnetze der Region zusammen mit dem VDI OWL und der FH Bielefeld ein Capacity Building, um die Strategie des Regionalen Handlungskonzeptes der Region Ostwestfalen-Lippe vom zukunftsfesten Produktionsstandort OWL umzusetzen.

Dazu stellt das Projekt die Prozesse des Wegwerfens produzierter Güter in Frage und setzt auf eine circular economy. Die Verantwortlichen denken und realisieren qualitativ hochwertige Produkte und Prozesse in geschlossenen biologischen und technischen Kreisläufen und steigern so auch die Resilienz des wirtschaftlichen Handelns.

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Im Zuge der Diskussionen um Nachhaltigkeit und den Klimawandel werben Unternehmen aus verschiedenen Gründen zunehmend mit nachhaltigen und klimaneutralen Produkten oder Herstellungsprozessen. Auf dem Weg zur Klimaneutralität bedarf es entsprechend einer ganzheitlichen Herangehensweise zur Aggregation und Bewertung von Treibhausgasemissionen (THGE). Zudem müssen Maßnahmen identifiziert werden, die die Treibhausgase entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Unternehmen reduzieren.

Genau hier setzt das Projekt ’Climate-neutral Business in OWL (Climate bOWL)’ an und entwickelt ein intelligentes Assistenzsystem zur nachhaltigen Reduktion von THGE. Dabei werden je Wertschöpfungsstufe die THGE auf Prozess- und Teilproduktebene einbezogen und durch geeignete Allokationsmethoden einem Endprodukt zugeordnet. Durch die integrierte Analyse der THGE-Verursacher in der eigenen Produktion und entlang der Wertschöpfungskette wird Unternehmen das Potenzial eröffnet, Energieeffizienzmaßnahmen entsprechend ihres ökologischen und ökonomischen Impacts ganzheitlich zu bewerten und einen strategischen Maßnahmenplan zur Einsparung von THGE abzuleiten.

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Das CSR-Kompetenzzentrum OWL unterstützt seit 2015 kleine und mittelständische Unternehmen der Region darin, eine eigene individuelle CSR-Strategie zu entwickeln, verantwortungsvolle Unternehmensziele zu definieren, CSR-Maßnahmen zu planen und ihre Erfolge zu kommunizieren.

Im CSR-Kompetenzzentrum OWL ist auch das neue Förderprojekt CSR 4.0 der Projektpartner GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold und der Initiative für Beschäftigung OWL e.V. (IfB) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen angesiedelt.

CSR 4.0 sensibilisiert durch kontinuierliche Information, regelmäßige Veranstaltungen und Medienarbeit. CSR 4.0 qualifiziert durch Impulsveranstaltungen, Praxis-Workshops und Intensivseminare. Und vernetzt Unternehmen und Akteure durch regionale und überregionale Kooperationen und lenkt den Blick von innen wie außen auf die CSR-Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe.

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Das Kooperationsprojekt „HyDrive-OWL“ des Kreises Lippe, des Kreises Minden-Lübbecke sowie der Stadt Bielefeld soll die postfossile Mobilität mit regional erzeugtem, grünem Wasserstoff in der Region weiter voranbringen. Der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur soll unterstützt werden. Dafür wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion bis hin zur Verteilung in einem Umsetzungskonzept betrachtet. Als Leitbild des Projektes wird eine Übertragbarkeit der Ergebnisse verfolgt.

In der Gesamtheit vereint das Projekt urbane und ländliche Strukturen. Zudem bietet es regionalen Akteuren die Chance, sich an der Umsetzung einer Wasserstoffinfrastruktur in OWL zu beteiligen. Es ist in den jeweiligen Umweltämtern der Verwaltungen angesiedelt. Um das Konzept so praxisnah wie möglich zu gestalten, arbeiten die Verwaltungen mit verschiedensten Unternehmen und Partnern aus den Bereichen der Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff zusammen.

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Die Mobilitätsstrategie führt Ziele der Regionalentwicklung, verkehrspolitische Ziele und bereits vorhandene Projektansätze für attraktive, umweltfreundliche Mobilitätsangebote und durchgehende Mobilitätsketten im Personen- und Wirtschaftsverkehr in einem abgestimmten Handlungskonzept zusammen. Ausgangspunkt ist eine Vision von einer „neuen Mobilität“ im zukünftigen UrbanLand OstWestfalenLippe. 

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Bis spätestens 2045 will NRW klimaneutral sein. Das Ziel stellt Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland vor gewaltige Herausforderungen, die Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam stemmen müssen. Als Industrieland bedeutet der Umbau hin zu Klimaneutralität eine besondere Kraftanstrengung.

Um diese Aufgabe zu bewältigen, hat das Land mit der Gründung von NRW.Energy4Climate seine Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen für Klimaschutz und Energiewende für die Zukunft neu aufgestellt. Ziel ist, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu senken und dabei gleichzeitig den Industrie- und Dienstleistungsstandort Nordrhein-Westfalen für die Zukunft zu stärken.

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Die Mobilität von morgen ist ein Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. Der Verkehr auf der Schiene bietet besonders große Potenziale für Automatisierung – sei es bei der Ausstattung, der Wartung, dem Be- und Entladen von Güterzügen oder dem Personenverkehr.

Um die Bahn sowohl im Personen- als auch Güterverkehr zu stärken, müssen neue Technologien genutzt werden: Mit dem RailCampus OWL soll ein deutschlandweit profilierter Kristallisationspunkt für diese Zukunftsaufgaben entstehen – als Ort der Forschung, Entwicklung und Erprobung und als Campus für Studium und Weiterbildung.

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Wie kann wirtschaftliches Handeln besser auf das Gemeinwohl ausgerichtet werden? Ziel der Stiftung ist es, mithilfe der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) in Nordrhein-Westfalen Projekte zu initiieren, die alle drei Säulen der Nachhaltigkeit stärken: Mensch, Umwelt und Wirtschaft. Hierfür werden Strukturen aufgebaut und Projekte mit GWÖ-Bezug unterstützt.

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Smart Cities

Bielefeld befindet sich auf dem Weg, eine smarte Stadt zu werden. Diese Vision wird auf dem Fundament von Daten und innovativen Ideen aufgebaut. Mit einer Vielzahl an Sensoren und der Analyse großer Datenmengen kann die Stadt Prozesse optimieren und den Bürger*innen eine bessere Lebensqualität bieten. Die Möglichkeiten reichen von verbesserten Verkehrsströmen bis hin zu einer höheren Energieeffizienz. Dabei sind neben Ideen vor allem Daten die Grundlage. Open Data bietet vor allem Mehrwerte, wenn die bereitgestellten Daten genutzt werden. Das reicht von Anwendungsbeispielen innerhalb der Verwaltung bis zur Stadtgesellschaft und wird durch unterschiedliche Anwendungsbeispiele lebendig. <u5:p></u5:p>

Weiteres Fundament für die Gestaltung der Smart City Bielefeld sind die Ideen und Kompetenzen der gesamten Stadtgesellschaft - also aus den vier Sektoren Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft inkl. Politik. Für die gemeinschaftliche Zukunftsgestaltung geht Bielefeld mit zwei Formaten einen neuen Weg der kommunalen Innovationsentwicklung. Im "D.I.V." (Dialoge.Ideen.Visionen) werden Ideen gesichtet, diskutiert, priorisiert und münden in Arbeitsaufträge. Im zweiten Format, "Innovationszirkel", werden kreative Lösungen für die Arbeitsaufträge erarbeitet. Mit der kommunalen Innovationsentwicklung schafft Bielefeld unter Beteiligung der Akteur*innen aller vier Sektoren und Begleitung durch fachliche Expertise eine Stadtentwicklung auf Augenhöhe. Dies ist nur der Anfang einer neuen Ära für die smarte Stadt, in der die Bedarfe von Mensch und Natur im Vordergrund stehen.

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Ziel des Projektes ist Aufbau und Betrieb einer Datenplattform, die urbane Daten zusammenführen, vernetzen und bereitstellen soll. Auf Basis von Open Source Technologien soll eine offene Plattform als zentraler Infrastrukturknoten als Basis für verschiedenste Smart City Anwendungen geschaffen werden.

Nutzer der Plattform sollen unterschiedlichste Akteure (z. B. Unternehmen, Wissenschaft und Forschung, sowie Infrastrukturbetreiber) sowie die Gütersloher Stadtgesellschaft sein.

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Ziel des Digitalbüros ist es, die 70 Städte und Gemeinden in OWL bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zu unterstützen. Dabei geht es beispielsweise um Serviceportale, auf denen Bürgerinnen und Bürger digital Anträge stellen und Genehmigungen erhalten können. Weitere Anwendungsbereiche sind elektronische Dokumentensysteme und die digitale Abwicklung von Rechnungen.

Das Digitalbüro kann auf viele gute Lösungen und Erfahrungen zurückgreifen, die in der Zeit von 2018 bis 2021 von den Städten Paderborn, Bielefeld und Delbrück sowie dem Kreis Paderborn im Rahmen des Projekts digitale Modellregion entwickelt wurden. Es zielt darauf ab, diese Arbeit für die Zukunft zu sichern und gezielt fortzuführen. Die Bezirksregierung Detmold hat die Gründung des Digitalbüros maßgeblich begleitet. Für die strategische Führung ist das Digitalboard OWL zuständig, das mit Vertreterinnen und Vertretern der sechs Kreise und der Stadt Bielefeld, der Kammern und der Hochschulen besetzt ist. Vorsitzender ist Paderborns Bürgermeister Michael Dreier. Ziel ist es, eine breite Wirkung in der Region zu erzielen und unterschiedliche Perspektiven und Bedarfe in die Arbeit des Digitalbüros einzubinden.

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In dem geförderten Projekt werden 5G-basierte Anwendungen aus dem städtischen Umfeld adaptiert und erfolgreich in ländliche Regionen übertragen. Auf einer Open Data Plattform werden alle digitalen Insellösungen zusammengeführt. In Verbindung mit einem virtuellen Modell des Dorfes entsteht ein digitaler Zwilling.

Ziele des Projektes sind die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger:innen, die Steigerung der Attraktivität des Dorfes Etteln und die Reduzierung der kommunalen Kosten. Die Erfahrungen und Lösungen aus Etteln werden im ersten Schritt den anderen Ortsteilen der Gemeinde Borchen als Blaupause zur Verfügung gestellt. Weitere ländliche Regionen sollen bundesweit folgen.

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Im Bereich der Digitalisierung für die zivile Gefahrenabwehr sind im Laufe der vergangenen Jahre zahlreiche vielversprechende Einzellösungen entstanden. Viele Einzellösungen mit unterschiedlichen Bedienkonzepten, Medienbrüchen, teilweise redundanten Daten, heterogenen Datenformaten oder ohne Einbindung in vorhandene Systeme sind im Einsatzfall jedoch nur bedingt hilfreich. Einsatzkräfte unterschiedlicher Organisationen benötigen einen schnellen, einfachen und zielgerichteten Zugriff auf alle relevanten Informationen, um jederzeit die bestmögliche Hilfe für den Bürger anbieten zu können.

In der Kombination heterogener Datenquellen liegen außerdem wertvolle, aber unerschlossene Potenziale verborgen. Ziel des Projekts „Integrierte Sicherheits-Pilot-Region“ (INSPIRE) ist es, existierende und neuartige heterogene Einzellösungen (Smart Home/Building, Personenstrom-Messung, Drohnen und Social Media) im Bereich der Einsatzunterstützung der zivilen Gefahrenabwehr zu integrieren und so innovative Anwendungen für Einsatzkräfte und die Bevölkerung zu ermöglichen. Es wird ein Pilotbetrieb in Paderborn etabliert, der erweiterbar ist und auf andere Regionen übertragen werden kann.

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Das Projekt befasst sich mit dem flächendeckenden Ausbau des Delbrücker IoT-Netzes. Dafür werden weitere LoRaWAN-Gateways im Stadtgebiet installiert, um die notwendige Netzabdeckung zu erhalten, die für die Umsetzung der geplanten 25 Anwendungsfälle erforderlich ist.

Ziel dieses Projekts ist es u.a., bestehende Anwendungsfälle zu skalieren und neue Anwendungsfälle zu implementieren, durch die Verwaltungsprozesse automatisiert werden. Umgesetzt wird u.a. ein Energiemonitoring aller städtischen Liegenschaften und die Abwasserpumpenüberwachung.

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Aktuell wird bei Großveranstaltungen in Lemgo der Standort der Rettungssanitäter*innen ausschließlich mündlich über den Digitalfunk übermittelt. Im Fall eines Einsatzes fragt die Einsatzleitung den aktuellen Standort der Rettungskräfte über Funk ab. <u5:p></u5:p>

Ziel des Projekts in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Lemgo (DRK Lemgo) ist es, diesen Vorgang zu optimieren. Dafür werden die Rucksäcke der Sanitäter*innen mit GPS-Modulen ausgestattet. Der Standort der Rettungskräfte wird dann auf eine digitale Karte übertragen. Folglich hat die Einsatzleitung in Echtzeit einen Überblick über die Standorte und kann die Sanitäter*innen gezielter dort einsetzen, wo sie gebraucht werden.

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Das Projekt richtet den Blick auf Nahversorgungslücken im Kreis Höxter, die mit innovativen Einkaufskonzepten geschlossen werden sollen. Im ländlich geprägten Kreisgebiet müssen oftmals lange Wege zurückgelegt werden, um Besorgungen des täglichen Bedarfs zu erledigen. Dabei wird Mobilität vorausgesetzt.

Durch zukunftsweisende Nahversorgungskonzepte mit dem Fokus auf regionale Produkte soll das Einkaufen vor Ort oder direkt von zu Hause aus möglich werden.  

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