DigitaleZukunft@OWL 2024: Projekte

Sie sind die Stars auf unserem Kongress: In rund 40 Innovationsprojekten wird die Transformations- und Kooperationsstärke von OstWestfalenLippe deutlich. Durch die Pitches auf der Bühne und die große Ausstellung haben Sie die einzigartige Möglichkeit, in nur sieben Stunden eine spannende Reise durch die Lösungen zu erleben, an denen die Region gerade arbeitet. Und Sie können direkt mit den Pionieren und Vordenkerinnen in den Austausch gehen. Einen Überblick über die Projekte des diesjährigen Kongresses erhalten Sie hier.

Nachhaltigkeit & Transformation

 

Nach der – oder parallel zur – digitalen Transformation gewinnt die nachhaltige Transformation an Bedeutung. Durch fossile Energieträger, steigende CO2-Emissionen und riesige Abfallberge schädigt die Menschheit die Umwelt und gefährdet ihre eigene Lebensgrundlage. Um dies zu ändern und die Effekte der Erderwärmung zu mildern treten diverse Projekte aus OWL an, um auch auf regionaler Ebene Lösungskonzepte zu erarbeiten. Wiederkehrendes Element ist dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kommunen und Hochschulen.

 

Die Transformation der Energieerzeugung mit dem starken Ausbau von Photovoltaikanlagen stellt die bestehenden Verteilnetze vor neue Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden wird im Projekt AI4DG eine dezentrale KI-Plattform für eine sichere und autonome Steuerung des Verteilnetzes mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien entwickelt.

Gesteuert werden dezentrale Batteriespeicher mit dem Ziel lokale Energierückflüsse in die höheren Spannungsebenen zu minimieren. Zur Erhöhung der Ausfall- und Datensicherheit wird ein verteilter Edge-Computing-Ansatz verwendet. Das entwickelte System wird in einem Feldtest praktisch erprobt.

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Das Projekvorhabent Ce:FIRe - zirkulär.frugal.regenerativ zahlt auf handhabbare und resiliente Lösungen für eine nachhaltige Wirtschaft ein. Ansatz für diese Herausforderung ist die innovative Kombination der zirkulären Wertschöpfung mit der frugalen Innovation und der Exploration des regenerativen Wirtschaftens. D.h. Stoff- und Produktkreisläufe werden mit der Idee der “affordable excellence” für Märkte mit neuen Zielgruppen und Lösungsgebern erweitert. Die Entwicklung erfolgt mit Hilfe des Ansatzes des “minimum viable products” unter der Maßgabe des ganzheitlichen Kreislaufgedankens.

Die Kombination dieser drei Ansätze ergänzt und verstärkt sich besonders hinsichtlich der Ressourcenschonung, ihrer Wiederverwertung und ggf. auch der Regeneration von Ressourcen.

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Wir sind überzeugt: ein zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort OWL ist nur mit einer Circular Economy möglich. Daher soll OWL zum Vorreiter für Zirkuläres Wirtschaften werden. Die erfolgreich etablierten Projekte CirQuality OWL, Lippe zirkulär, Smart Recyling Factory und die CUNA-Produktion in der SmartFactoryOWL dokumentieren den gebündelten Erfahrungshintergrund des Teams CirQuality OWL plus. Zu vielfältigen Aspekten und in unterschiedlichen Akteurskreisen haben sich die Projektpartner:innen in den letzten Jahren erfolgreich mit den Herausforderungen der Circular Economy (CE) befasst, relevante Akteure für die CE sensibilisiert und für eine regionalorientierte Entwicklungsperspektive vernetzt.

Das Vorhaben CirQuality OWL plus stützt sich im Kern auf die Bildung transformativer Allianzen (TA). Dies beutet aus einer systemischen Sicht, dass Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zusammengeführt werden, um die notwendige Transformation in Richtung Klimaneutralität im allgemeinen und CE im Besonderen voranzubringen. Hierbei sehen wir die Akteure in der zentralen Rolle, da sie mit ihrem Handeln in ihren jeweiligen „Funktionen“ wesentlich zum Gelingen der CE-Lösungen beitragen. Es gilt ein Transformations-Ökosystem in der Region zu schaffen, um die Schritte in Richtung CE-Anwendungen zu dynamisieren.

Entsprechend dem systemischen Verständnis der CE-Transformation werden im Vorhaben konkrete Herausforderungen in den Fokus gestellt, um hierzu im Sinne der missionsorientierten Innovation bzw. Transformation konkrete Lösungsschritte und -konzepte für die erfolgreiche CE-Transformation zu gestalten. Aus den bisherigen Projekten wurden die folgenden Herausforderungen für den Start ausgewählt:

  • Qualifizierung künftiger Fach- und Führungskräfte für CE
  • Lösungen für ein zirkuläres Lieferketten-Management (SSCM)
  • Bauwende zum zirkulären Denken und Wirtschaften
  • Abfall- und Kreislaufwirtschaft der Zukunft für OWL                                                     

Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich an den Projektpartner Ihrer Wahl.

OWL birgt großes, ungenutztes Potential zur überregionalen Positionierung in der holzbe- und verarbeitenden Industrie. Hier besteht ein hochkompetentes Cluster, insbesondere der Möbel- und Werkstoffindustrie. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und im Sinne des Klimaschutzes werden Baustoffe und Produkte aus regionalem Holz, gerade als Substitute für klimaschädliche Stoffe, immer gefragter.

Das Gewerbezentrum Smart Wood OWL ist eine Denk- und Forschungsfabrik für und von unterschiedlichsten Branchenakteuren sowie für den Nachwuchs der innovativen Holzverarbeitung. Sie dient als firmenneutraler Identifikations- und Kollaborationsort für die Bereiche Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Kern entsteht eine Plattform zur Generierung von Innovationen vom Waldbau über den Holzbau sowie innovative Industrieprodukte aus Holz bis hin zu innovativen Produktions- und Vermarktungsprozessen. Die drei Aspekte Forschung und Entwicklung, Vernetzung und Transfer sowie Aus- und Weiterbildung stehen bei allen Aktionen im Fokus. Hierbei geht es vor allem darum, kreatives Denken und somit Innovationen zu schaffen, einen sicheren und effektiven Austausch zwischen unterschiedlichen Akteuren zu gewährleisten und um die Sicherung von qualifizierten Fachkräften und Arbeitsplätzen.

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Mit der Nachhaltigkeitstransformation steht die Region OWL, wie die Gesellschaft insgesamt, in den kommenden Jahrzehnten vor einer Mammutaufgabe. Der Wandel hin zu ökologisch, sozial und zugleich ökonomisch nachhaltigen Formen des Wirtschaftens ist ein entscheidender Faktor, um die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands und damit Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region zu sichern. Die Bewältigung dieser Herausforderung erfordert sowohl, dass Forschungseinrichtungen und Vorreiterunternehmen in ausgewählten Anwendungsfeldern Leuchtturmprojekte entwickeln und innovative Nachhaltigkeitslösungen erproben, als auch, dass der Wissens- und Technologietransfer von diesen Innovationszentren in die Breite der Region und in neue Anwendungsfelder gelingt.

Die Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft ist insbesondere in KMU-geprägten Regionen eine komplexe Aufgabe, da die Logiken dieser Systeme unterschiedlich sind. Die erfolgreiche Gestaltung der Nachhaltigkeitstransformation erfordert in OWL daher ambitionierte und koordinierte Maßnahmen der wirtschaftsorientierten Regionalentwicklung, die diesen Wissens- und Technologietransfer vorantreiben und eine breite Umsetzung gewährleisten. Das geplante Projekt stellt sich diesen Anforderungen und nutzt die Kompetenzen der beteiligten Partner, um OWL zu einer Modellregion für die Nachhaltigkeitstransformation zu entwickeln: Dazu gilt es, auf regionaler Ebene das Forschungswissen in diesem Bereich in die Anwendung im Mittelstand zu bringen und ein Maßnahmenpaket für die Zukunftssicherung und Wettbewerbsfähigkeit der Region zu entwickeln und umzusetzen, das für andere Regionen beispielgebend ist.

In InCamS@BI werden Ideen generiert und Lösungen entwickelt, um Kunststoffe und deren Handhabung für eine zirkuläre Wertschöpfung (Circular Economy) zu optimieren: Welche Kunststoffe eignen sich für die Wiederverwendung und wie können diese bestmöglich aufbereitet werden? Wie können Produkte angepasst werden, um recycelte Kunststoffe einsetzen zu können? Wie können Verbraucher*innen auf dem Weg in eine zirkuläre Nutzung besser eingebunden werden?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, gestaltet InCamS@BI den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft mit innovativen Formaten und einem interdisziplinären Team. Dadurch werden forschungsbasierte Transferstrukturen systematisch aufgebaut und erprobt, um eine Blaupause für den Transfer an der HSBI zu entwickeln.

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Um Mobilität im ländlichen Raum zu schaffen, schlossen sich die Technische Hochschule OWL und der Verein Landeseisenban Lippe e. V. mit zwei Projekt-Konzepten zusammen und arbeiten gemeinsam an der Entwicklung des MONOCABS: Einer selbstfahrenden Kabine auf den Schienen der historischen eingleisigen Eisenbahnstrecke zwischen Lemgo und Extertal.

Und nicht nur eine: Denn es wird viele davon geben, die in beiden Richtungen auf einem Gleis fahren – gleichzeitig! Denn MONOCAB fährt dank Gyroskoptechnik stereo: als kreiselstabilisierte Einschienenbahn. Die MONOCABs können wie ein Paternoster im ständigen Umlauf fahren – und wie Taxis für die individuelle Fahrt ins Dorf oder in die Stadt bestellt werden. Einfach per App, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Individuell, automatisiert, on demand, aber mit Fülle – als IPNV, dem individuellen Personennahverkehr. Damit die Menschen auf dem Land mobiler und unabhängiger werden.

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Ziel des Projektes ist die Unterstützung der notwendigen und nachhaltigen Transformation der Wertschöpfungskette Ernährungswirtschaft am Niederrhein und in Ostwestfalen-Lippe in Richtung Klimaneutralität. Im Kern steht der Aufbau eines regionalen Innovations- und Transformationsnetzwerkes, in dem die unterschiedlichen Akteure des Innovations-Ökosystems zusammengeführt werden.

Mit seinem Fokus auf die Zukunftsthemen der Ernährungswirtschaft wird das Projekt die für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer erforderlichen Forschungseinrichtungen und KMU vernetzen sowie durch themenspezifische Informations- und Aktivierungsangebote Wissen transferieren und die Kooperationsanbahnung unterstützen. Das Projekt wird sich bislang unbearbeiteten Fragestellungen widmen, substanzielle Lösungsbeiträge und Standards liefern sowie als Umsetzungsprototyp für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer dienen.

Das Projekt „NachhaltigkeitsKulturOWL“ verknüpft aktuelle gesellschafts- und kulturpolitische Spannungsfelder mit Herausforderungen der Veranstaltungsbranche vor dem Hintergrund regionaler Entwicklungspotenziale von OWL. Im Kontext dieser regionalen Raumkulisse sollen in enger Abstimmung mit regionalen Akteur:innen, Branchenvertreter:innen und Multiplikator:innen sowie mit kooperierenden Institutionen und Anwendungspartner:innen Nachhaltigkeitspotenziale von Outdoor-Kulturfestivals identifiziert und entsprechende Maßnahmen erprobt und evaluiert werden, um so Grundlagen für die Etablierung nachhaltigkeitswirksamer und damit auch regionalökonomisch wirksamer Strukturen in OWL zu schaffen.

Das Projekt wurde zur Förderung empfohlen, die Antragsprüfung ist aktuell noch nicht abgeschlossen.

Mit dem Vorhaben DC2HEAT soll ein KI-Leuchtturm für die Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren am Beispiel der Stadt Frankfurt/Main realisiert werden. DC2HEAT soll so dazu beitragen, dass die dynamisch wachsende Rechenzentrums-Infrastruktur klimafreundlich betrieben werden kann. Damit soll die Nutzung von fossilen Energieträgern zur Wärmeversorgung in Frankfurt und anderen Regionen zukünftig vermieden werden.

Hauptziel des Vorhabens ist es, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die Planung, Anpassung und den Betrieb von Anlagen und Gewerken zur Abwärmenutzung aus RZ zu vereinfachen. Außerdem soll der Betrieb wirtschaftlicher und zugleich umweltfreundlicher gestaltet werden. Damit können die Verbreitung (Diffusion) dieser Art der Abwärmenutzung gefördert und neue Nutzungsmöglichkeiten für die Abwärme erschlossen werden.

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Vieles von dem, was wir achtlos in den Müll werfen, fehlt anderswo – und kann dort oder in anderer Form sinnvoll eingesetzt werden - und zum wirtschaftlichen Wohlergehen des Landes beitragen. Nicht nur die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der Energiewende und des Klimaschutzes zwingen uns, zukünftig viel bewusster mit dem umzugehen, was wir verwenden und wegwerfen. Vieles davon gehört zu den knapp werdenden Ressourcen. An den mehr als 1000 deutschen Deponie-Standorten wird zu viel untergegraben oder verbrannt, was besser wiederverwendet werden könnte. Als Rohstoff oder als Recyclat.

Genau deshalb startet der AML, der Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises Minden-Lübbecke und die KAVG, die KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke jetzt ein wegweisendes Projekt: der aktive Deponiestandort im Kreis Minden-Lübbecke stellt sich als Deponie der Zukunft auf. Als SMART RECYCLING FACTORY. Dieser eine zentrale Ort bündelt Fachwissen und Kompetenz, entwickelt neue Ideen und schiebt Innovationen für zukunftsfähige Lösungen im Umgang mit dem an, was als Abfall auf die Pohlsche Heide gebracht wird. Die Deponie der Zukunft trennt Wertstoffe bestmöglich, um sie für eine spätere Wiederverwendung gezielt ablegen zu können. Sie entwickelt Produkte und Pilotprojekte, um Wiedergewonnenes sinnvoll weiter zu verwenden. Das dämmt den Verbrauch endlicher Rohstoffe ein, schont damit wertvolle Ressourcen und kann die zu deponierende Menge an Restabfällen deutlich spürbar reduzieren.

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Die Transformation stellt die Gesellschaft vor bedeutende Herausforderungen und bietet somit Chancen für innovative Ideen. Die enge Kooperation von Unternehmen und Wissenschaft ist entscheidend, um diese Potenziale zu nutzen. Win4OWL (Wissenschaft interdisziplinär, Wirtschaft innovativ für OWL) reagiert auf die Bedürfnisse kleiner und mittelgroßer Unternehmen, Start-ups und Spin-offs. Das Projekt von Universität und Hochschule Bielefeld (HSBI) zielt darauf ab, die Zusammenarbeit am Bielefeld Research + Innovation Campus (BRIC) durch neue Planungsformate und gut organisierte Strukturen zu intensivieren. Es fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, Ideenaustausch und motiviert Unternehmen zu gemeinsamen innovativen Transferprojekten. 

Win4OWL strebt ein lebendiges, flexibles Innovationsökosystem in Ostwestfalen an, wo Ideen über Unternehmens- und Themenbereiche hinweg entstehen. Das Projekt bricht altes Silodenken auf und setzt auf gemeinsame Austausch- und Innovationsprozesse.

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Verwaltung & Smart City

 

Die Digitalisierung von Kommunen und öffentlicher Verwaltung ist ein zentraler Hebel für eine bessere gesundheitliche Versorgung, intelligente Mobilitätsangebote und gesellschaftliche Teilhabe – ob in der Stadt, oder auf dem Land. Gleichzeitig können auch Prozesse innerhalb der Verwaltung effizienter abgewickelt werden, wenn digitale Technologien die Arbeit erleichtern. Viele Kreise und Kommunen verfolgen innovative Konzepte in ganz unterschiedlichen Themenbereichen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie verbinden Verwaltung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

 

Besonders freuen wir uns über drei Gastprojekte aus der Metropole Ruhr, dem Münsterland und Südwestfalen, die einen Blick über die Grenzen der Region hinaus erlauben.

 

Grundlage für die Digitalisierung des Prozesses „Bauland in Bielefeld - Interesse bekunden“ ist die im Sommer 2019 vom Rat der Stadt Bielefeld beschlossene Baulandstrategie. Ziele dieser Strategie sind neben der Dämpfung der Bodenpreisentwicklung, einer aktiven Rolle der Stadt bei der Realisierung von Planungen auch die Gleichbehandlung und Transparenz gegenüber Bauwilligen. Durch ihre aktive Rolle fördert die Stadt somit eine bedarfsgerechte Baulandentwicklung im Rahmen des städtebaulichen Gesamtkonzeptes. Die im Rahmen der Bielefelder Baulandstrategie entwickelten Grundstücke werden nach Vergabekriterien bzw. im Konzeptvergabeverfahren veräußert. 
 
Damit sich Interessenten jederzeit bequem und ortsunabhängig über die angebotenen Grundstücke informieren und für den Kauf bewerben können, hat ein interdisziplinäres Team den entsprechenden Prozess vollständig digitalisiert. Im Rahmen einer digitalen Bewerbung werden alle relevanten Daten abgefragt und anhand vorab definierter Kriterien - z.B. sozioökonomischer Art - automatisiert bewertet und eingestuft. Kommt die Person für den Erwerb des Baugrundstücks in Frage, müssen anschließend in einem weiteren Online-Service die entsprechenden Nachweise digital eingereicht werden. Die sichere digitale Kommunikation mit den Interessenten erfolgt über den Postkorb des Serviceportals der Stadt Bielefeld.  Über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche können sich die Interessenten über die in Frage kommenden Grundstücke informieren und diese für ihre Bewerbung auswählen. Diese Visualisierung wurde mit dem von der Stadt Bielefeld im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregion OWL“ entwickelten Open Source geoEDITOR über einen entsprechenden Ausschnitt des städtischen onlineKARTENdienstes realisiert.

Hochwasser- und Starkregenereignisse stellen die beiden Kommunen Lemgo und Kalletal wie viel andere auch vor Herausforderungen. Daher widmet sich das Smart City-Modellprojekt in den Maßnahmen „Smarte Entwässerung" und „Hochwasserinfosystem" der digital unterstützen Starkregen- und Hochwasservorsorge. Das Projekt Smarte Entwässerung optimiert das Entwässerungssystem. Es setzt dabei unter anderem Sensorik ein, um Starkregenüberlastungen zu verhindern. Das Hochwasserinfosystem bietet zukünftig ein digitales Infosystem, das über Gefahren benachrichtigt.

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Die Digitale Gesundheitsplattform OWL vernetzt alle fünf Akutkrankenhäuser in der Region Paderborn sowie über 150 niedergelassene Ärzte aus dem Praxisnetz Paderborn durch die Implementierung einer standardbasierten Gesundheitsplattform zum Austausch von professionell erhobenen Gesundheitsinformationen. Die Projektidee strebt den lückenlosen und flächendeckenden Datenaustausch, beginnend mit niedergelassenen Ärzten über Krankenhäuser bis hin zu weiteren Gesundheitseinrichtungen in der Region an. In zunächst vier konkreten Anwendungsfällen werden Informationen digital ausgetauscht: Arztbriefe, Bilddaten (z.B. Radiologie), Medikamentenpläne sowie Ein- und Überweisungen. Die digitale Vernetzung zwischen den Gesundheitseinrichtungen lässt sich auch auf weitere Regionen ausweiten. 

Herzstück der Plattform ist ein zentraler Patienten- und Dokumenten-Index, der Adressinformationen (Metadaten) von vorhandenen Gesundheitsdaten speichert und bereithält, jedoch nicht die sensiblen Gesundheitsdaten selbst.

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In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekt (Laufzeit 3 Jahre) werden 5G-basierte Anwendungen aus dem urbanen Umfeld auf den ländlichen Raum adaptiert. Auf einer urbanen Datenplattform werden alle digitalen Insellösungen zusammengeführt. In Verbindung mit einem virtuellen Modell des Dorfes entsteht ein digitaler Zwilling. 
 
Ziele des Projektes sind die Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, die Steigerung der Attraktivität des Dorfes Borchen-Etteln und die Senkung der kommunalen Kosten. 
 
Die Erfahrungen und Lösungen aus Borchen-Etteln werden in einem ersten Schritt als Blaupause den anderen Ortsteilen der Gemeinde Borchen zur Verfügung gestellt. Weitere ländliche Regionen sollen bundesweit folgen. 

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Im Rahmen des Strukturwandels in der Landwirtschaft sind in der Vergangenheit zahlreiche landwirtschaftliche Nutzflächen zusammengelegt worden. Dadurch veränderte Bedarfe wie auch touristische Aspekte gilt es im Zuge der Optimierung des Straßen- und Wegenetzes in der Region Nordlippe zu berücksichtigen. Mit dem Forschungsprojekt wird ein innovatives digitales Tool entwickelt, dass neue Möglichkeiten eröffnet in der Beteiligung von Landwirtschaft, Tourismus und Umweltschutz hin zu mehr Biodiversität und Klimafolgenanpassung.

Das gemeinsame mittels Digitalisierung und Automatisierung einheitlich erfasste und kategorisierte Wirtschaftswegenetzkonzept soll Verwaltung und Politik der beteiligten Kommunen der LEADER-Regionen als eine verlässliche Grundlage für zukünftige Entscheidungen im Bereich Wirtschaftswege und der Ausrichtung des Tourismusbereichs dienen.

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Das Vorhaben „Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für den ländlichen Raum“ (kurz Dorf.Gesundheit.Digital) fördert die Bereitschaft der Menschen aus 30 Dorfgemeinschaften, digitale Gesundheits- und Pflegedienste bedarfsgerecht zu erproben, um gut durch diese Krise zu kommen und sich für die Zukunft fit zu machen. Im Fokus des Pilotprojektes stehen die Menschen im Kreis Höxter mit ihren vielfältigen Fragen zur Digitalisierung im Bereich der Gesundheit und Pflege. Sie erhalten 2 Jahre lang die Möglichkeit, bedarfsgerecht und in geschützter Atmosphäre smarte Gesundheits- und Pflegedienste ehrenamtlich zu erproben und ihre digitale Kompetenz zu stärken.

Dazu werden in den Ortsmitten sogenannte „Gesundheitskiosks“ eingerichtet und für deren Betreuung jeweils 2 Bürger als Gesundheits- und Pflegelotsen geschult. Am Ende stehen Projektergebnisse und Handlungsleitfäden, die das Potenzial für einen Transfer in andere ländliche Regionen haben. Daher hat der geplante „Transferleitfaden“ eine ganz zentrale Bedeutung für die Kommunikation der erreichten Ziele und die Nachhaltigkeit der Ergebnissicherung für die Modellregion. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine im Konzept vorgesehen Projektkoordination.

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Über sein „Smart Cities made in DE“-Projekt eröffnet der Kreis Höxter allen interessierten Ortschaften des Kreises die Möglichkeit, digitale Anwendungen zu erlernen, zu erproben und zu benutzen, Lern- und Medienecken sowie eine digitale Dorfplattform (Homepage und App mit einer Schnittstelle) zu erhalten. Das Projekt reagiert auf demografische Veränderungen in den Ortschaften, indem es Informationsaustausch und Kommunikation auch digital ermöglicht. Berufspendler, Studierende, Hochbetagte, Neuzugezogene und Flüchtlinge können so schneller ins Dorfleben integriert werden. Das persönliche Gespräch über den Gartenzaun wird ergänzt über eine digitale Dorfplattform (Website und App), über die ortsunabhängig Neuigkeiten ausgetauscht sowie Rat und Hilfe organisiert werden kann.

Damit die Bürgerinnen und Bürger den Umgang mit digitalen Geräten und Anwendungen erproben können, erhalten die Dörfer IT-Equipment für ihr Dorfgemeinschaftshaus bzw. ihre Bürgerhalle. Zusätzlich verfolgt das geplante Projekt Dorf.Zukunft.Digital das Ziel, die teilnehmenden Dörfer im Bereich Projektmanagement, Fördermittelbeantragung, EDV, Social Media Kommunikation, Datensicherheit und neues Ehrenamt mit Wissen auszustatten, so dass Dorfentwicklung zukünftig alle Vorteile der Digitalisierung nutzen kann.

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Das Projekt aus dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ beschäftigt sich mit der multidimensionalen Betrachtung von Mobilität und Verkehr. Beim ersten Baustein geht es um die multifunktionale Nutzung von Parkflächen. Erprobt wird wie ein Parkplatz alternativ genutzt werden kann. Durch ein zu entwickelndes Tool können von der Stadt zur Verfügung gestellte oder vorgeschlagene Flächen von Bürger*innen für alternative Nutzungen wie z. B. Flohmärkte beplant werden.

Beim zweiten Baustein sollen Menschen durch eine digitale Anwendung georeferenzierte Push-Benachrichtigungen zu aktuellen Baustellen und weitere Informationen dazu erhalten (Dauer, Grund, Beschränkungen etc.). Zusätzlich werden individuelle, multimodale Alternativ-Strecken vorgeschlagen. So wird der Umstieg vom MIV auf klimafreundliche Alternativen, etwa das Fahrrad, unterstützt. Beide Open-Source Anwendungen werden als Modul in der Stadt-App Appmold integriert.

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Die Vernetzungsplattform „RuDi – Ruhr Digital“ bietet allen Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung aus ganz Deutschland einen digitalen Treffpunkt, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Regelmäßige digitale interaktive Formate und Veranstaltungen des Kollegialen Lernens bieten vielfältige Möglichkeiten, sich über Verwaltungs- und Stadtgrenzen kennen zu lernen und weiterzubilden. 

Das RuDi-Team vom Regionalverband Ruhr betreut die Plattform und freut sich darauf, Ihnen am 14. März die Funktionen und Möglichkeiten näher zu bringen.

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Mehr als 100 Schlösser, Burgen, Herrenhäuser, Gutshöfe, Klöster und Adelssitze prägen das Münsterland. Ab sofort lassen sich die malerischen Anwesen mit einer App erkunden, die unter Federführung des Münsterland e.V. entstanden ist: Auf die Nutzerinnen und Nutzer warten Insider-Tipps, Hörreisen, Augmented Reality und Mini-Spiele. Ein ganz neues Erlebnis für Schlossfans und alle, die es noch werden wollen.

Unterwegs mit dem berühmten Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun am Schloss Nordkirchen: Besondere Ausflüge wie dieser sind nur ein Teil des neuen digitalen Guides, den der Münsterland e.V. unter dem Titel „Schlösser & Burgen Münsterland“ präsentiert. Auf innovative Weise veranschaulicht die App für Smartphones und Tablets, welche Geschichten sich hinter den historischen Gemäuern verbergen.

Entstanden ist die App im Rahmen des EFRE-Förderprojekts „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“, mit dem der Münsterland e.V. gemeinsam mit den Münsterland-Kreisen und der Stadt Münster über vier Jahre hinweg zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Region realisiert hat.

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Im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) haben sich die fünf Kommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest gemeinsam mit der Südwestfalen Agentur zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um das kooperative Projekt „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ bis Herbst 2026 durchzuführen. Das Modellprojekt bietet die Gelegenheit, dieses Thema in die Region zu tragen und es gemeinschaftlich über kommunale Grenzen hinweg zu bearbeiten. Südwestfalen mit seinen vielen aktiven Dörfern, Klein- und Mittelstädten und seinen starken Netzwerken ist ein besonders guter Kontext, um die Chancen für einen ländlichen Raum auszuloten.

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Das Projekt erprobt, wie mittels Vertical Farming und Aquaponik in einem ehemaligen Flugzeughangar (Hangar 21) eine smarte, ressourcenschonende, urbane Anbaumethode etabliert werden kann. Dabei zielt das Projekt auf eine integrierte, nachhaltige Stadtentwicklung und leistet einen Beitrag zum städtebaulichen Klimaschutz, indem die alternative und nachhaltige Nutzung von Großbauten betrachtet wird. Die Anlage soll vollautomatisiert mittels Open Source basierter Sensor-Technologie betrieben werden und Raum für Forschungsansätze zu innovativen Formen der Lebensmittelproduktion bieten. Die Stadtgesellschaft wird eingebunden. Entwickelte Lösungen und Ansätze sollen zunächst auf die anliegenden Nachbarschaften in der ehemaligen Britensiedlung übertragen werden und die räumliche Strahlkraft der smarten Technologien als Innovationstreiber für smarte Anbaumethoden in OWL dienen.

Das Projekt ist ein Teilprojekt der Maßnahme „Spiel.Feld.Stadt“ aus dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“.

Das Prinzip der Open Innovation wurde in Bielefeld erstmals auf eine Stadt angewendet. Zukunftsrelevante Themen wurden gemeinsam in Netzwerken aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen in Themennetzwerken bearbeitet. Bielefeld hat im Rahmen des Projekts internationale Innovationspartnerschaften aufgebaut, durch die die Stadt ihr Innovationspotenzial dauerhaft steigert. Mit einer spürbaren Kultur der Innovationsorientierung hat sich Bielefeld auf den Weg gemacht, sich zu einem der führenden Innovationshotspots Deutschlands zu entwickeln, in dem der Aufbau und die Migration von Talenten und Expertise gefördert werden. Durch diese Ziele und deren Umsetzung  ist ein wissenschaftlich basiertes und evaluiertes Transferkonzept entstanden, das es ermöglicht, das Prinzip „Open Innovation“ auf weitere Städte zu übertragen, um die Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen auch in Zukunft sicherzustellen. <u5:p></u5:p>

Zum 1. Januar 2024 hat das Digitalisierungsbüro der Stadt Bielefeld das Projekt Open Innovation City übernommen und hat außerdem das Innovation Office am Alten Markt 13 in Bielefeld bezogen. Das Digitalisierungsbüro wird die im Projekt entstandenen Methoden und Formate weiterentwickeln und das Netzwerk der "Open Innovation" weiter ausbauen.

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Für die Mitarbeitenden der Kommunen stellt sich im Winter regelmäßig die Frage, ob in den nächsten Tage Winterdiensteinsätze notwendig sind und geplant werden müssen. Die Entscheidungen basieren in der Regel auf verschiedenen Wetterberichten. Wir möchten diese Vorhersagen mit vor-Ort gemessenen Daten anreichern. Dafür wurden an verschiedenen relevanten Standorten Sensoren angebracht, die dort die Oberflächentemperatur der Straßen und die Luftfeuchtigkeit messen. Diese Daten werden aufbereitet und gemeinsam mit Wettervorhersagedaten in einem Dashboard dargestellt. Diese Informationen stehen so den Mitarbeitenden zur Verfügung und sie können jederzeit die Wetterverhältnisse vor Ort einsehen.

Fachkräfte & berufliche Bildung

 

Neue Technologien, neue Anforderungen, neue Skills: Die Ausbildung von Fachkräften gehört zu den großen Zukunftsaufgaben. Und das gleich doppelt: Mit neuen Wegen, nationale und internationale Fachkräfte in die Region zu holen, um den Pool an verfügbaren Arbeitskräften zu vergrößern und so den demographischen Wandel abzufangen – soweit es denn möglich ist. Aber auch durch die zukunftsgerichtete Aus- und Weiterbildung der vorhandenen Fach- und Arbeitskräfte für die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien, Methoden und Lösungskonzepte.

 

Mit Mobilfunk kommen die meisten Menschen in der Regel lediglich auf ihrem Smartphone in Berührung. Wo der weit verbreitete Mobilfunkstandard 4G vor allem bequemes Surfen ermöglicht, verändert der neue Standard 5G vermutlich bald ganze Wirtschaftszweige – insbesondere die Industrie. Im Projekt 5G-Lernorte OWL werden erstmals die Vorzüge und Grenzen der 5G-Technologie für die berufliche Ausbildung von gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen erforscht, wie beispielsweise Werkzeugmechaniker:innen oder Industriekaufleute. Zu diesem Zweck haben sich insgesamt zwölf Partner aus Forschung und Wirtschaft zusammengeschlossen.

Im Projekt werden konkrete Lernszenarien für das Lernen durch und für 5G entwickelt und in vier Berufskollegs erprobt: dem Carl-Miele-Berufskolleg und dem Reinhard-Mohn-Berufskolleg in Gütersloh sowie dem Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg und dem Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Paderborn. Dazu werden Lernfabriken eingerichtet, an denen gewerblich-technische und kaufmännische Auszubildende gemeinsam lernen können.

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Das Kompetenzzentrum Arbeitswelt.Plus ist eine Informationsplattform für das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Im Kompetenzzentrum entwickeln Hochschulen und Unternehmen aus OstWestfalenLippe gemeinsam mit der IG Metall Ansätze für die Einführung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt.

Wir erproben konkrete Lösungen, in denen KI-Technologien für unterschiedliche Anwendungsfelder verfügbar gemacht werden, beispielsweise im Hinblick auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen und die Qualifizierung von Mitarbeiter:innen. Mit kostenfreien Transferangeboten und -projekten machen wir unsere Erkenntnisse und Lösungen für andere Unternehmen in OWL verfügbar. 

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Gemeinsam für exzellente berufliche Bildung in OWL: Im Mittelpunkt von Bildungsbrücken OWL steht die Verzahnung der beruflichen und akademischen Bildung. Um einen Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen, werden bestehende Strukturen für neue Gruppen von Nutzenden erschlossen und neue, kooperative Formate umgesetzt. So werden Lehrveranstaltungen, Weiterbildungsangebote, Vernetzungsmöglichkeiten und außercurriculare Aktivitäten gefördert, von denen Lehrende und Lernende beider Systeme profitieren.

Das Ziel ist, realitätsnahe Bildung in einer sich ständig verändernden (Arbeits-)Welt anzubieten. Dazu wird auch der Betrieb als Lernort verstärkt in Bildungsprozesse einbezogen. Im Austausch geteilter Erfahrungen sollen gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung zwischen den Bildungsinstitutionen und den darin agierenden Menschen gefördert werden. 

In Kooperation mit weiteren regionalen Partner:innen aus Politik, Bildung und Wirtschaft haben der Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe, die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, die regionale Bildungsförderungsgesellschaft Lippe Bildung eG und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe eine Vertrauensgemeinschaft gegründet, in der flexible und spezialisierte Bildungskarrieren die Fach- und Führungskräfte der Zukunft hervorbringen werden. Unser InnoVET-Projekt ist gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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Die Region OstWestfalenLippe engagiert sich bereits seit vielen Jahren gemeinsam für die Fachkräftesicherung. Entstanden aus der Fachkräfteinitiative NRW haben regionale Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Handlungskonzept zur Fachkräftesicherung für OWL erstellt, das regelmäßig aktualisiert wird. Vieles davon wurde bereits in Aktivitäten und Projekten umgesetzt.


Die langjährige Zusammenarbeit hat mit dem Fachkräftebündnis OWL einen Namen erhalten. Das Bündnis wurde durch den Lenkungskreis der Region OWL initiiert. Die Geschäftsstelle ist die Regionalagentur OWL unter dem Dach der OstWestfalenLippe GmbH. Gemeinsames Anliegen der Mitglieder des Fachkräftebündnisses ist es, das Handlungskonzept „Fachkräftesicherung in OWL“ weiter umzusetzen und so den Folgen des demografischen Wandels und den Veränderungen wie dem digitalen Wandel auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen.

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Fachkräftemangel und technologischer Wandel stellen insbesondere für die Holz- und Möbelindustrie eine große Herausforderung für den langfristigen Erfolg von Unternehmen und den Wirtschaftsraum Ostwestfalen-Lippe dar. Daher entwickeln wir im Rahmen der Lehrfabrik Möbelindustrie gemeinsame Ansätze, um die Fachkräfteproblematik anzugehen. Unser Ziel ist es, eine moderne Lernumgebung für die starke Möbelindustrie und ihre Zulieferer in der Region Ostwestfalen-Lippe zu schaffen. Dank unserer Integration in ein umfassendes Konzept sind wir optimal an die bestehende Bildungsinfrastruktur, einschließlich Berufskollegs, angebunden. 
 
Wir bieten offene Schulungsmöglichkeiten für alle technischen Fähigkeiten in der Möbelindustrie. Zudem sprechen wir durch attraktive Recruiting-Formate neue Auszubildende, Lehrer und Eltern an. Um den beruflichen Zweig weiter zu stärken, bieten wir auch Zusatzmodule für kaufmännische Auszubildende an und ermöglichen weitere Qualifikationen. Des Weiteren unterstützen wir lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Auszubildende auf ihrem Weg bis hin zu einem erfolgreichen Abschluss. Für bereits berufstätige Personen und Fachkräfte bieten wir zahlreiche Fort- und Weiterbildungen an, um sie auf ihren Erwerbswegen langfristig zu unterstützen. Das hilft auch den Unternehmen, ihre Produktion digitaler und nachhaltiger zu gestalten und für die Zukunft aufzustellen. 
 
Entdecken Sie die Lehrfabrik Möbelindustrie – eine langfristige Qualifizierungsinitiative, die Arbeitsplätze sichert und Fachkräften eine erstklassige berufliche Aus- und Weiterbildung bietet. Durch unser Angebot verbessern sich die Perspektiven für die bedeutende Möbelindustrie in OWL und ihre engagierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

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Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt schnell und in erheblichem Umfang. Bestehende Berufsbilder wandeln sich oder fallen sogar weg, neue Berufe entstehen. Kompetenzen im Umgang mit IT und neuen Technologien werden immer häufiger zur Grundvoraussetzung und damit zentral für die beruflichen Chancen von Jugendlichen. Mit der MINT Community 4.OWL „Erlebniswelt Berufe von Morgen – Mit Technik die Zukunft gestalten!“ (MINT 4.OWL) machen wir diese Veränderungen der Arbeitswelt für Jugendliche in OstWestfalenLippe erlebbar. Ergebnisse aus dem Spitzencluster it's OWL werden in die MINT-Bildung integriert und in der Breite der Flächenregion verfügbar gemacht.

Das vom BMBF geförderte Projekt wird von der OstWestfalenLippe GmbH, den zdi-Zentren der Region, der Universität Paderborn und dem Bildungswerk der ostwestfälisch-lippischen Wirtschaft getragen. 160 Partner*innen aus Gebietskörperschaften, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterstützen die MINT Community 4.OWL.

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Ankommen, Anerkennen und Arbeiten in OWL: Im Regionalen Integrationsnetzwerk IQ NRW-Ost haben sich insgesamt 11 Träger aus ganz Ostwestfalen-Lippe (OWL) zusammengefunden, um zur nachhaltigen und ausbildungsadäquaten Beschäftigung von Menschen ausländischer Herkunft beizutragen. Gemeinsames Ziel ist es, diesen Menschen einen besseren Zugang zum ostwestfälischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Dazu bieten wir z.B. Beratung, Begleitung, Qualifizierung, Vernetzung und Schulung: Im Zentrum unserer Arbeit stehen verschiedene Qualifizierungs- und Begleitangebote für Menschen ausländischer Herkunft. Außerdem haben Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit sich vom Koordinationsteam IQ NRW-Ost und unseren Servicestellen bei der Gewinnung, Beschäftigung und Integration von Mitarbeiter:innen beraten und begleiten zu lassen.

Das Regionale Integrationsnetzwerk IQ NRW-Ost wird im Rahmen des Förderprogramms IQ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit.

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Im Projekt „Weiterbildung 4.OWL – Regional. Digital. Vernetzt.“ erarbeiten sechs Partner Lösungen, um die Herausforderungen der Digitalisierung im Bereich der Weiterbildung zu bewältigen. Der daraus entstandene Next Learning Hub OWL fasst die verschiedenen Schwerpunkte für die Digitalisierung des Weiterbildungsökosystems OWL zusammen. 

Das erste Themenfeld im Projekt ist der Aufbau einer digitalen Infrastruktur für die Suche, Erstellung, Vermarktung und Bereitstellung von regionalen Weiterbildungsangeboten. Darüber hinaus wird das Matching von Anbietern und Nachfragern adressiert, indem mit dem Next Learning Finder ein Tool zur Verfügung gestellt wird, das das Auffinden und Vermitteln passgenauer Angebote erleichtert. Das ist auch für KMU besonders relevant.

Das Konzipieren didaktisch hochwertiger Lernangebote wird durch den Next Learning Creator auch Fachkräften ohne didaktische Ausbildung ermöglicht. Dieses Tool unterstützt bei der Auswahl von Formaten und Methoden und befähigt so Beschäftigte und Weiterbildungsanbieter, schnell und unkompliziert Weiterbildungen zu erstellen.

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Unsere zentrale Aufgabe als Zukunftszentrums KI NRW ist die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem praxisnahen und niederschwelligen Beratungs- und Weiterbildungsangebot. Unser Ziel ist es, die Potentiale von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) zu nutzen und Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Wir sind der Meinung, dass Digitalisierung und der Einsatz von KI die Arbeit besser und einfacher machen können.

Unsere Stärke ist das Konsortium aus den fünf Partner:innen: ZENIT GmbH, FernUniversität in Hagen, Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e. V., Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e. V. und agentur mark GmbH. Unsere heterogenen Kompetenzen stellen sicher, dass die Belange sowohl aller Beteiligten in Unternehmen berücksichtigt werden und wir gleichzeitig mit großer Kompetenz zu Technologien und Schlüsselkompetenzen beraten und weiterbilden können. 

Das Projekt Zukunftszentrum KI NRW wird im Rahmen des Programms Zukunftszentren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

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Mittelstand & Zukunftstechnologie

 

Mittelständische Unternehmen bilden das wirtschaftliche Rückgrat der Region. Sie sind Treiber von Innovationen und Garant für Beschäftigung und Wohlstand. Und sie kooperieren gern: In Netzwerken wie it's OWL entstehen immer wieder neue Technologien, mit denen die Zukunft gestaltet werden kann. Neue Technologien entstehen aber auch andernorts: Sei es Robotik, Künstliche Intelligenz oder Funktechnologie – OstWestfalenLippes Hochschulen, Kommunen, Netzwerke und Unternehmen wissen zu begeistern.

 

Tauchen Sie ein in die Zukunft der Produktion! Das Ziel der Datenfabrik.NRW ist es, die Digitale Transformation in realen Produktionsumgebungen zu gestalten – als wegweisende Blaupausen für Unternehmen in NRW und darüber hinaus. Wir verwandeln zwei bestehende Produktionsstätten in datengetriebene Zukunftsfabriken, in denen innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz nahtlos mit menschlicher Expertise verschmelzen. Das Ergebnis: hochflexible, effiziente und hochqualitative Fertigung.

Dieses Ziel soll Schritt für Schritt erreicht werden: Während zunächst Nutzenpotentiale von KI für die Produktion systematisch erschlossen werden, wird anschließend ein Referenzmodell der Unternehmensarchitektur spezifiziert und erarbeitet. Dann geht es in die Umsetzung der KI-Anwendungen. Ist der Transfer gelungen, geht es in die Kommunikation: Das Konzept soll auf Basis der Leuchtturmfabriken verbreitet werden.

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Das Projekt DeSiRe-NG – gefördert durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) – wird die Resilienz und Sicherheit von 5G Netzen fördern. Dabei werden Werkzeuge entwickelt werden, die mögliche Störungen –beispielsweise durch Überlappung – erkennen und dadurch vermeiden. Die Forschung und Arbeit ist dabei keineswegs auf 5G-Campusnetze limitiert, sondern kann auch auf zukünftige funkbasierte Kommunikationstechnologien (z.B. Next Generation WLAN/WiFi-Netzwerke, 6G-Netzwerke) angewendet werden. 

Mit dem Anwendungsfall der Lufthansa Industry Solutions (Wartung eines Flugzeugtriebwerkes) wird die Notwendigkeit resilienter funkbasierter Kommunikationstechnologien in einem besonders sensiblen Industriezweig adressiert. Das Projekt DeSiRe-NG wird die Resilienz und Sicherheit von 5G Netzen dadurch fördern, dass mögliche Störungen erkannt und vermieden werden.

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In Minden entsteht der Bahnhof der Zukunft. Möglich macht es der RailCampus OWL, ein in Entstehung befindliches Innovationsökosystem für intelligente Bahntechnologie, am rechten Weserufer und ebenfalls Projekt der REGIONALE 2022. Ziel des Projekts „Digitaler Bahnhof Minden“ ist es, mobilitätseingeschränkten Nutzerinnen und Nutzern einen Serviceroboter zur Verfügung zu stellen.

Der Roboter begleitet den Fahrgast auf seinem Weg am Bahnhof, sorgt für Orientierung sowie Sicherheit und soll sogar das Gepäck übernehmen. In die Entwicklung werden Bahnreisende und Studierende des RailCampus direkt eingebunden. Das Projekt wird von der Universität Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der Hochschule Bielefeld und der Universität Paderborn, in Zusammenarbeit mit der DB Station & Service und der Stadt Minden, durchgeführt.

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Saugroboter und intelligente Lautsprecher sind bereits in vielen Haushalten etabliert. Doch wie kann ein Roboter im weiteren Wohnumfeld unterstützen? Das Wohnumfeld ist zurzeit ausschließlich auf die Nutzung durch den Menschen ausgelegt. Dies betrifft Navigationswege oder die Gerätebedienung ebenso wie der Zugang zu Regalen, Schränken oder Schubladen. Wie kann also ein Roboter in der Küche unterstützen?

Das Projekt ‚Hybrid-Living‘ beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Service-Roboters, der den Geschirrspüler ein- und ausräumt. Dazu werden zwei mobile, einarmige Roboter verglichen. Es wird „erlebbar“ gemacht, wie sich Aufräum- und Umräum-Prozesse in der Präsenz eines mobilen Service-Roboters verändern, so dass die Küche zur „hybriden“ Arbeitsumgebung wird. Die Ergebnisse werden von den Industriepartnern in zukünftigen Produktentwicklungen genutzt, die auch parallele Szenarien im Produktionsumfeld berücksichtigen.

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Das Erheben und Aufbereiten von Maschinen- und Produktionsdaten wird für Unternehmen immer bedeutender. Denn durch die Aufbereitung von Daten bekommen sie die Möglichkeit, Wartungs- und individuelle Serviceangebote abzuleiten. Somit kann ein Maschinenbau-Unternehmen nicht nur seine Maschine bereitstellen, sondern beispielsweise auch einen Service anbieten, der die Maschine mit Hilfe von Daten für seine Kund:innen individuell konfiguriert. Für das Sammeln, Analysieren und Aufbereiten der Daten sind IT-Plattformen notwendig. Diese müssen auf einzelne Maschinen oder Komponenten zugeschnitten werden. Das allerdings stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aufgrund der hohen Komplexität und des benötigten Fachwissens vor eine große Hürde.
 
Ziel des Projektes ‚Industrie-4.0-Ökosystem für den automatisierten Einsatz von datengetriebenen Services (I4.0AutoServ)‘ ist daher die vollständige Automatisierung dieser Schritte. Diese sollen in einem entwickelten Industrie-4.0-Ökosystem bereitgestellt werden. Das Ökosystem hat den Vorteil, dass Unternehmen dadurch die Möglichkeit haben, datengetriebene Services für ihre Produkte oder Produktionen eigenständig zu entwerfen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Da die Unternehmen sich keine Gedanken um den technologischen Rahmen machen müssen, können auch KMU direkt mit der Entwicklung von wertschöpfenden Services anfangen.

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Über die Entwicklung und Anwendung eines KI-Index und eines „Self-Assessment-Tools“ Reifegrad für das Handwerk in NRW werden in ausgewählten Handwerksbereichen entlang der Transformationskette optimale digitale und KI-Lösungen eruiert, entwickelt und umgesetzt. Zudem werden entsprechende Bildungsformate konzipiert und angeboten. Ein Transfer in die Fläche bzw. den ländlichen Raum und die breite Handwerkerschaft soll u.a. über Showrooms, Ausstellungen, dezentrale Veranstaltungen oder Trendtouren erreicht werden. Gleichzeitig wird der InnovationSPIN in Lemgo als der Thinktank für KI im Handwerk etabliert.

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Das Recycling der in Europa vorhandenen Schrotte als Sekundärrohstoffe ist die sicherste, ökologischste und ökonomischste Form der Rohstoffversorgung. Obwohl Metalle im Prinzip unendlich oft recycelt werden können, ist ein Wiedereinschmelzen ohne Qualitätsverlust und die Erhöhung der Sekundärrohstoffanteile nur möglich, wenn die Zusammensetzung vor dem Wiedereinschmelzen erfasst wird und Störstoffe aus dem Recyclingkreislauf entfernt werden.  Derzeit fehlt eine messtechnische Lösung für die Kupfer- und die Aluminiumproduktion.

Genau an diesem Ausgangspunkt setzt „MetalClass – KI-basierte Echtzeit-Klassifikation metallischer Sekundärrohstoffe mittels PGNAA“ an. Das Projekt verfolgt das Ziel, ein Messverfahren für die zerstörungsfreie Echtzeit-Klassifizierung von Kupfer- oder Aluminiumschrotten auf Grundlage der PGNAA zu entwickeln. Kernstück der Innovation ist die Entwicklung neuartiger KI-Auswertealgorithmen, welche die Messdaten nicht reduziert auf einzelne Peaks betrachten, sondern die Gesamtheit der Zähldaten nutzen. Außerdem sollen mit einer vereinfachten, datengetriebenen und passgenauen Auswertung und eines kostenreduzierten Detektionssystems deutlich kürzere Messzeiten realisiert werden.

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Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel, Energiepreise: Viele mittelständische Unternehmen blicken mit Sorge auf die vielen verschiedenen Herausforderungen, die sich ihnen und dem Wirt-schaftsstandort OWL gleichzeitig stellen. Um kleinen und mittleren Betrieben Orientierung und Hilfestellung zu geben hat das Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr-OWL verschiedene niedrigschwellige Angebote für den Mittelstand aufgestellt. Das Zentrum bietet…

  • …kostenlose Unterstützung durch Expertinnen und Experten in Themenbereichen wie Industrie 4.0, Produktentwicklung, interne und externe Logistik, künstliche Intelligenz, Handwerk, Veränderungsmanagement und New Work.
  • …Angebote wie individuelle Potenzialanalysen, Qualifizierungsmaßnahmen, Prototypenwerkstatt, Umsetzungsprojekte und -begleitungen von bis zu sechs Monaten und vieles mehr.
  • …umfangreiche Erfahrung aus gut 150 durchgeführten 1:1-Angeboten seit 2021 und 14 Transferprojekten, in denen konkrete Technologien aus der Forschung in KMU umgesetzt wurden.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr-OWL besteht aus der OstWestfalenLippe GmbH, den Fraunhofer Instituten IML, IEM und IOSB-INA und der Digital Hub Management GmbH. Die kostenlosen Angebote unter dem Dach der Initiative Mittelstand-Digital werden ermöglicht durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Projekts NeMo.bil entwickeln die Beteiligten ein schwarmartiges Mobilitätssystem. Das innovative Mobilitätssystem bietet eine neue Form des nachhaltigen und bedarfsgerechten Personen- und Gütertransports im ländlichen Raum. Es ermöglicht einen individuellen öffentlichen Nahverkehr (iÖV).

Das Mobilitätskonzept sieht leichte, elektrisch-autonome und digital vernetzte Fahrzeuge (NeMo.Cab) vor, die sich ausgehend von individuellen Startpunkten mit einem Zugfahrzeug (NeMo.Pro) zusammenschalten, um größere Distanzen im Schwarm zurückzulegen. In der Zielregion entkoppeln sie sich wieder, um individuelle Endpunkte anzusteuern.

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Die Anforderungen an produzierende Unternehmen sind in Zeiten von Globalisierung und Automatisierung hoch, was die schnelle Bereitstellung von individuellen Produkten betrifft. Gleichzeitig müssen Unternehmen jeglicher Größe zu jeder Zeit effizient und wirtschaftlich arbeiten und schnell auf veränderte Rahmenbedingungen und Bedarfe reagieren. Verfahren der Prescriptive Analytics und der künstlichen Intelligenz werten im Kontext der Smart Factory Daten aus, um passgenaue Reaktionsstrategien automatisch einleiten zu können. Sie steigern somit Nachhaltigkeit, Arbeitsproduktivität und Resilienz, verbessern die Produktqualität und erlauben eine kundenindividuelle Produktion.

Das daraus abgeleitete Ziel dieses Vorhabens VIP4PAPS ist die Validierung und der Leistungsnachweis einer neuen, modularen und nutzerzentrierten Prescriptive-Analytics-Plattform für die Smart Factory. Es stehen sowohl die Verifikation der technischen Plattform als auch die Eignungsprüfung für den Einsatz im Produktionsumfeld im Fokus. Es wird durch Einsparungen von Material- und Energieressourcen eine Senkung der Umsetzungssaufwände für KMU um 20% erwartet.

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