Businessplan-Wettbewerb zeichnet innovative Geschäftskonzepte aus
Am Dienstagabend wurden die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2026 bekanntgegeben, der von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 27 Partnern und mit Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt wurde. Gesamtsieger ist Breakomers aus Bielefeld.
Bielefeld, 9. September 2026. Am Dienstagabend wurden die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2026 bekanntgegeben, der von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 27 Partnern und mit Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt wurde. Gesamtsieger ist Breakomers aus Bielefeld. Das Start-up entwickelt eine Technologie, mit der sich Polyurethan-Schaumstoffe aus alten Matratzen chemisch zerlegen und wiederverwerten lassen. Der Preis in der Kategorie „Hightech und Forschung“ geht an AutoAquaControl aus Paderborn für einen energieautarken Sensor zur Erkennung von Wasserleckagen. In der Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistung“ überzeugte Wild.AF aus Detmold mit einer Lösung zur digitalen und rückverfolgbaren Vermarktung von Wildfleisch. BarricadiX aus Paderborn wurde in der Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“ für eine KI-gestützte Lösung zur Risikoanalyse und Erstellung von Schutzkonzepten ausgezeichnet. Der Gesamtsieger erhält 10.000 Euro, die drei Kategoriesieger jeweils 5.000 Euro. Insgesamt hatten sich 79 Gründungsteams an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt, von denen 54 einen Businessplan eingereicht haben.
„Start-ups und junge Unternehmen sorgen mit ihren Produkten und Dienstleistungen für eine hohe Dynamik in der regionalen Wirtschaft. OWL bietet dafür optimale Voraussetzungen. Unser Gründungsnetzwerk bietet Gründerinnen und Gründern passgenaue Unterstützung und Zugang zu potenziellen Kunden. Gemeinsam haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, die Zahl und Qualität der Gründungen in OWL zu erhöhen und die Region als Gründungsstandort sichtbar zu machen,“ resümiert Jörg Timmermann, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe GmbH, im Rahmen der Preisverleihung. „startklar OWL ist ein wichtiger Baustein in diesem Gründungsnetzwerk. Wir freuen uns in diesem Jahre über eine Rekordbeteiligung. 54 Teams haben einen Businessplan eingereicht – so viele wie seit 2012 nicht mehr. Das ist ein hervorragendes Ergebnis und spiegelt die Innovationskraft unserer Region“, ergänzt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die OstWestfalenLippe GmbH führt den Wettbewerb gemeinsam mit 27 Partnern durch, darunter die IHKs und die Handwerkskammer, die Wirtschaftsförderungsrichtungen der Kreise sowie der Städte Bielefeld und Paderborn sowie die Hochschulen und Gründungsinitiativen der Region. Hauptsponsoren von startklar sind die Sparkassen in OWL.
Jury lobt Pioniergeist, Kreativität und Leidenschaft
Gleich elf Teams haben es ins Wettbewerbsfinale geschafft und der Jury ihr Konzept präsentiert. „Wir waren begeistert von der Vielzahl hochkarätiger Geschäftskonzepte. Die Geschäftsideen decken ein breites Themenspektrum ab: Dazu gehören etwa Lösungen für Künstliche Intelligenz, smartes Immobilienmanagement und automatisierte Wasserleckortung. Aber auch ein digitalisierter Wildfleischverkauf, neue Ansätze für das Recycling von Matratzen, ein Hochleistungsmikroskop und eine Maschine zur Entstaubung von Futterheu waren im Teilnehmerfeld vertreten. Die Gründerinnen und Gründer treiben ihre Ideen mit viel Pioniergeist, Kreativität und Leidenschaft voran“, erläutert Jurysprecher Markus Oesterley von der Stadtsparkasse Rahden. „Vor diesem Hintergrund ist der Jury die Entscheidung sehr schwergefallen. Die Sieger haben insbesondere durch ihr Alleinstellungsmerkmal, einen großen Kundennutzen, ein hohes Marktpotenzial und ein gutes Vertriebskonzept überzeugt. Wir sind uns aber sicher, dass sich viele weitere Geschäftskonzepte erfolgreich am Markt behaupten und den Wirtschaftsstandort OWL bereichern werden“, so Oesterley.
Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL wurde zum neunten Mal durchgeführt. Insgesamt haben an den bisherigen Wettbewerbsrunden 754 Teams teilgenommen, 409 davon haben einen Businessplan zur Bewertung eingereicht.
Gesamtsieger: Breakomers
35 Millionen Matratzen landen jedes Jahr in Europa im Müll. Der darin enthaltene Polyurethan-Schaumstoff lässt sich bislang kaum recyceln und wird meist verbrannt. Das Bielefelder Start-up Breakomers will das ändern: Das Team hat Polyurethan-Schaumstoffe mit eingebauten Sollbruchstellen entwickelt, die sich am Ende ihrer Nutzungsdauer gezielt wieder in ihre Ausgangsbausteine zerlegen lassen.
Der Schlüssel liegt in den Molekülen: Statt herkömmlicher Monomere setzen die Gründer Dr. Kubilay Ceyhan, Christian Fabek, Paulo Wohlfahrt und Wirtschaftsingenieur Willy Zubert auf sogenannte Breakomers-Bausteine, die bereits bei der Herstellung eine chemische Bruchstelle mitbringen. Recycling wird damit nicht erst am Ende des Produktlebenszyklus mitgedacht, sondern bereits bei der Entwicklung des Materials. Die Zerlegung soll unter milden Bedingungen und mit deutlich weniger Energieaufwand als bei bisherigen Verfahren möglich sein. Für ihre Technologie haben die Gründer bereits ein Patent angemeldet.
Das Geschäftsmodell ist auf eine schnelle Skalierung ausgelegt: Über ein Plug-and-Play-Prinzip sollen bestehende Produktionsanlagen der Matratzen- und Polsterindustrie mit nur wenigen Anpassungen weitergenutzt werden können. Erste Gespräche mit Herstellern laufen bereits. Seit Ende 2025 wird das Team zudem mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem EXIST-Forschungstransfer-Programm des Bundes unterstützt.
Dr. Kubilay Ceyhan, Paulo Wohlfahrt, Willy Zubert
Kategorie „Hightech und Forschung“: AutoAquaControl
Ein tropfendes Rohr im Flachdach oder eine undichte Stelle hinter einer Wand können lange unentdeckt bleiben und hohe Schäden verursachen. Das Paderborner Start-up AutoAquaControl will solche Wasserschäden frühzeitig erkennen: Dafür entwickelt das Team ein energieautarkes Sensorsystem, das Leckagen erkennt und meldet, bevor größere Schäden entstehen.
Herzstück ist ein patentierter Detektor, der bei Kontakt mit Wasser selbst die benötigte Energie erzeugt und seine Messwerte drahtlos an einen Empfänger überträgt – ganz ohne Batterie oder externen Stromanschluss. Da die Elektronik bis zur Detektion spannungsfrei bleibt, sollen Alterungseffekte vermieden werden. Das System ist darauf ausgelegt, mehr als 25 Jahre wartungsfrei zu arbeiten.
Ein Kontroll- und Ortungsgerät ergänzt die Sensoren und macht die Technologie für unterschiedliche Anwendungen nutzbar – von Regen- und Trinkwasser über Heizungs- bis hin zu Kühlkreisläufen. Entstanden ist die Technologie an der Universität Paderborn am Lehrstuhl für Sensorik von Prof. Dr.-Ing. J. Christoph Scheytt. Seit Oktober 2025 arbeitet das Team im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfer-Projekts an der Marktreife der Entwicklung.
Dr. Angelika Endres-Fröhlich, Jan-Philipp Dupal u.a. / www.autoaquacontrol.com
Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistung“: Wild.AF GmbH & Co. KG
Wildfleisch stammt von Tieren, die ein freies Leben in der Natur geführt haben – dennoch ist Wild in Deutschland bislang ein Nischenprodukt. Das Detmolder Start-up Wild.AF will den Markt mit mehr Transparenz und einer direkten Verbindung zwischen Jägern, Verarbeitung und Kunden verändern.
Die Brüder Paul und Theodor Sürmann haben Wild.AF 2024 gegründet. Ihr Ansatz: Jedes Stück Wild lässt sich über einen QR-Code mit dem WildTracker® bis zur Postleitzahl seiner Herkunft zurückverfolgen. Das Fleisch wird direkt bei Jägern und Forstämtern in der Region abgeholt und im eigenen EU-zertifizierten Betrieb in Detmold verarbeitet – ohne Zwischenhändler. So sollen Kundinnen und Kunden nachvollziehen können, woher das Fleisch stammt und welchen Weg es genommen hat.
Mit der Digitalisierung will Wild.AF dem traditionellen Wildfleischmarkt ein modernes Vertrauensfundament geben. Die Gründer verstehen Wild dabei nicht als saisonales Produkt für besondere Anlässe, sondern als hochwertiges und transparent nachvollziehbares Lebensmittel, das seinen Platz auf dem alltäglichen Speiseplan finden kann.
Paul Sürmann, Theodor Sürmann / www.wildaf.de
Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“: BarricadiX GmbH
Ein durchbrechendes Fahrzeug, ein ungeschütztes Zufahrtstor oder ein gefährdeter Bereich kritischer Infrastruktur: Viele Sicherheitsrisiken bleiben abstrakt, bis es zu spät ist. Das Paderborner Start-up BarricadiX macht solche Risiken sichtbar und entwickelt dafür eine KI-gestützte Plattform, die automatisiert normbasierte Risikoberichte und Schutzkonzepte erstellt.
Das System berechnet unter anderem Zufahrtsrisiken und Fahrzeugdynamik, gleicht diese mit Produktdaten ab und erstellt daraus belastbare Schutzkonzepte. Auch die für Genehmigungen oder Fördermittel erforderlichen Unterlagen können automatisiert erstellt werden. Was bislang häufig aufwendige Vor-Ort-Begehungen, Gutachten und Abstimmungsschleifen erfordert, soll so in einem durchgängigen digitalen Workflow abgebildet werden.
Die Gründer Dr. Paul Eichwald, Valentin Antipin und Manuel Granseuer richten die Lösung an Veranstaltungen, kritische Infrastrukturen und andere sicherheitskritische Bereiche. BarricadiX war bereits im DefenseTech-Inkubator.NRW vertreten und erprobt seine Software gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung, kritischer Infrastruktur und Event-Sicherheit im praktischen Einsatz.
Dr. Paul Eichwald, Valentin Antipin, Manuel Granseuer / www.barricadix.de
Weitere Infos zum Wettbewerb unter www.startklar-owl.de.
Bildunterzeile: Wurden für Ihre Geschäftskonzepte ausgezeichnet (mit Trophäe, v. l.): Dr. Angelika Endres-Fröhlich (Team AutoAquaControl), Dr. Paul Eichwald (Team Barricadix GmbH), Dr. Kubilay Ceyhan (Team Breakomers) und Theodor Sürmann (Team Wild.AF). (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
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OstWestfalenLippe GmbH
Marius Vinnemeier
Tel. 0521 96733-231
m.vinnemeiernoSpam@owl.gmbh
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Bielefeld, 20.08.2026. 41 Veranstaltungen, 31 Partner: Mit der Veranstaltungsreihe solutions bringt die OstWestfalenLippe GmbH Unternehmen, Forschung und Netzwerke zusammen, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Vom 20. August bis zum 8. Dezember stehen Workshops, Kongresse, Labtouren und Webinare zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Resilienz und Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Circular Economy sowie Energie, Werkstoffe, Mobilität und Innovation auf dem Programm. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Interessierte unter www.solutions-owl.de. Unterstützt wird das Veranstaltungsprogramm durch die FMB Fachmesse für Maschinenbau und Westfalen Weser.
„Wir können es uns nicht leisten, auf bessere Rahmenbedingungen zu warten. In OWL haben wir starke Unternehmen, eine leistungsfähige Wissenschaft und zahlreiche Netzwerke, die Veränderung aktiv vorantreiben. solutions bringt diese Kräfte zusammen und schafft konkrete Anknüpfungspunkte für neue Technologien, Anwendungen und Kooperationen“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH.
Die Region bringe dafür wichtige Voraussetzungen mit, so Marquardt. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke arbeiten eng zusammen und entwickeln Lösungen, die in der betrieblichen Praxis ankommen. Die OstWestfalenLippe GmbH verbindet die Akteure, macht Wissen und Technologien zugänglich und unterstützt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. solutions ist ein zentraler Baustein dieses Ansatzes.
Von KI bis Circular Economy
Das solutions-Programm ist vielfältig und praxisnah: Bei der Zukunftswerkstatt geht es am 14. September in Bielefeld um Perspektiven, Fördermöglichkeiten und Kooperationen im Bereich Weiterbildung – zu Gast ist NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Am 27. November können Unternehmen beim KI-Transferkongress in Paderborn Potenziale und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz kennenlernen. Ein Highlight ist auch das Green.OWL BarCamp, das OstWestfalenLippe GmbH und Bertelsmann Stiftung am 8. Dezember in Gütersloh veranstalten. In offener Atmosphäre diskutieren hier Pionierinnen und Experten, wie OWL die nachhaltige Transformation gemeinsam anpackt.
solutions-Partner:
Bertelsmann Stiftung, CIIT Centrum Industrial IT, FMB Fachmesse für Maschinenbau, Effizienz-Agentur NRW, Energie Impuls NRW, Food-Processing Initiative e.V., Fraunhofer IEM, Fraunhofer IOSB-INA, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Hochschule Bielefeld, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, InnoZent OWL e.V., Interkommunale Wirtschaftsförderung im Kreis Herford, it’s OWL, Kunststoffe in OWL e.V., Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, OstWestfalenLippe GmbH, owl maschinenbau e.V., pro Wirtschaft GT GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Think Tank Ostwestfalen-Lippe, Universität Bielefeld, Universität Paderborn, VDI Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe, WEGE Wirtschaftsförderung für Bielefeld, ZIG Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL e.V.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist.
Bielefeld, 11. Juni 2026. 54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist. Der Wettbewerb begleitet Gründerinnen und Gründer über mehrere Monate dabei, ihre Geschäftsidee zu einem tragfähigen Konzept zu entwickeln und erfolgreich an den Markt zu bringen. Am Ende steht ein Businessplan, der von Experten aus der regionalen Gründerszene bewertet wird. Die besten Konzepte werden am 8. September von einer Fachjury geprüft und ausgezeichnet. Unterstützt wird startklar OWL von den Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe.
„Die hohe Beteiligung zeigt: Unternehmerischer Mut ist in OWL kein Konjunkturphänomen. Und sie demonstriert die Dynamik und erfolgreiche Arbeit des regionalen Gründungsökosystems, in dem die startklar-Partner viele Angebote für Start-ups und Gründer:innen umsetzen“, resümiert Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Besonders freut uns, dass KI-basierte Geschäftsmodelle inzwischen quer durch alle Branchen ankommen – das bestätigt OWL als Technologieregion mit echter Tiefe.“ Nico Clasing, Vorsitzender der Jury und Vorstand der Stadtsparkasse Rahden ergänzt: „Die Qualität und Vielfalt der eingereichten Konzepte zeigt eindrucksvoll, welches unternehmerische Potenzial in OWL steckt. Als Sparkassen sind wir stolz, dieses Engagement zu fördern und Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten – denn starke Unternehmen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Verliehen werden die Preise für die besten Konzepte in den drei Kategorien Hightech und Forschung, Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie Zukunft und Gesellschaft. Die Siegerteams erhalten jeweils 5.000 Euro, der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von den Sparkassen in OWL bereitgestellt.
Hightech & Forschung
Im Bereich Hightech und Forschung werden technologie- und wissensbasierte Geschäftsmodelle mit einem hohen Markt- und Wachstumspotenzial ausgezeichnet. Dabei werden durch die Nutzung neuer Technologien und neuer Erkenntnisse aus der Forschung innovative Ansätze geschaffen, die sich erfolgreich auf dem Markt etablieren.
Vier Teams haben sich in dieser Kategorie für das Finale qualifiziert: Breakomers aus Bielefeld will das Recycling von Kunststoffen durch chemische Sollbruchstellen erleichtern. AutoAquaControl aus Paderborn entwickelt ein wartungsfreies System zur Wasserleckerkennung. Ebenfalls aus Paderborn kommt Clanga AI, das das Testen neuer Software durch KI automatisieren will. Lightweaver schließlich, ein Team Bielefelder Forscher, hat ein neues Mikroskop für die medizinische Grundlagenforschung konzipiert.
Industrie, Handwerk & Dienstleistung
In dieser Kategorie werden neue Geschäftskonzepte aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung prämiert. Egal ob Produkt oder Dienstleistung – entscheidend ist der Mehrwert zu bestehenden Lösungen, beispielsweise in der Produktivität, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit oder Ressourceneffizienz.
Auch hier treten vier Finalisten an: 42°OS aus Verl entwickelt eine KI-Software zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Das Paderborner Team BrycLabs vereinfacht mit KI-Unterstützung die Schadensbearbeitung in der Immobilienwirtschaft. GermanHorseTech aus Vlotho setzt dagegen auf handfeste Mechanik: Das Unternehmen hat eine Maschine zur Entstaubung von Heu entwickelt und bekämpft damit einen häufigen Auslöser von Asthma bei Pferden. wildAF aus Detmold digitalisiert den Handel mit Wildfleisch als nachhaltigere Alternative zu industriell produziertem Fleisch.
Zukunft & Gesellschaft
Geschäftsideen, die einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur nachhaltigen Transformation der Region leisten – darum geht es in der Kategorie Zukunft & Gesellschaft. Dabei geht es um Produkte oder Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Teilhabe, Mobilität, Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung sowie Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.
Drei Unternehmen haben sich in dieser Kategorie qualifiziert: BarricadiX aus Paderborn unterstützt den Schutz kritischer Infrastruktur mit Analysesoftware und entscheidungsreifen Auswertungen. Die Bielefelder mirasu GmbH hilft Krankenhäusern mit einem KI-gestützten Assistenten bei der Planung von Nachhaltigkeitsprojekten. PureSpore, ein Team der TH OWL aus Lemgo und Detmold, arbeitet an einem nachhaltigen Pilzprotein, das tierisches Eiweiß in Lebensmitteln ersetzen kann – bei bis zu 200-mal geringerem CO₂-Ausstoß.
Finale am 8. September
Am 8. September findet das öffentliche Finale ab 18 Uhr im Pioneers Theater in Bielefeld statt. Alle nominierten Teams präsentieren sich auf der Bühne, bevor die Preisträger bekanntgegeben werden. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen.
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
Auf dem Foto: Das startklar OWL-Netzwerk bei der Auftaktveranstaltung in Herford: 54 Gründende und junge Unternehmen haben ihre Businesspläne eingereicht, die von erfahrenen Unternehmens- und Finanzexperten geprüft wurden. (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
startklar-Partner
Hochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH im Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pioneers Club, pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, StartMiUp, Technische Hochschule OWL, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn
Hauptsponsor
Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, IKK Classic, Wortmann & Partner
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist die Agentur für innovative Regionalentwicklung der Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Wir treten dafür an, dass die Region OWL zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands wird. Dabei konzentrieren wir uns mit dem Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf die Fokusfelder „Nachhaltigkeitstransformation”, „Arbeitskräftesicherung & Bildung” sowie „Regionalmarketing & Strategie”.
Wie können MINT-Angebote so gestaltet werden, dass sie auch Schüler:innen mit geringen Deutschkenntnissen erreichen? Dieser Frage widmete sich eine neue DaZ-Schulung („Deutsch als Zweitsprache“-Schulung) des zdi-Zentrum pro MINT GT, im Rahmen des Projekts MINT 4.OWL, die gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) und der Universität Paderborn entwickelt wurde.
Gemeinsame Wege finden – von der Idee zur Schulung
In einem ersten Austausch mit dem Kommunalen Integrationszentrum wurde schnell deutlich, wie groß der Bedarf an niederschwelligen, sprachsensiblen MINT-Angeboten ist. Die Wahl fiel auf den beliebten Workshop „Brücken aus dem Drucker“, in dem mithilfe von 3D-Druckerstiften Brücken gebaut werden und anschließend mit kleinen Gewichten auf ihre Stabilität getestet werden.
Um die Umsetzung vorzubereiten, wurden die studentischen Hilfskräfte (SHKs) der Universität Paderborn eingebunden. Bereits im Vorfeld der Schulung erarbeiteten die Universität Paderborn und das Kommunale Integrationszentrum erste ergänzende Materialien, darunter ein Wörterverzeichnis für wichtige technische Begriffe.
„Spannend finde ich, dass Deutsch hier nicht nur im Deutschunterricht gelernt wird. Als DaZ-Lehrerin freue ich mich über alles, was mit Sprachförderung zu tun hat und die Kombination mit Technik passt super.“, berichtet Schulungsteilnehmerin Sinem Kaya von der Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule aus Rietberg.
Schulung mit Zeit für Austausch und Perspektiven
Die DaZ-Schulung selbst folgte dem bekannten Aufbau des Brückenbau-Workshops, bot jedoch bewusst mehr Raum für Gespräche:
Es entstanden zahlreiche konkrete Ideen, die nun in die Überarbeitung der Materialien einfließen. Die SHKs bereiten aktuell alle Unterlagen für die Durchführung mit den Schüler:innen am 17. Dezember vor. „Bei mir ist meistens nur eine Schülerin oder ein Schüler aus der Internationalen Klasse dabei, da ist es hilfreich zu lernen, worauf ich beim Erklären achten sollte. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie die Kinder die praktischen Aufgaben lösen und ihre 3D-Brücken bauen“, erzählt Nadine Gottwald von der Osterrath Realschule aus Rheda-Wiedenbrück.
Ein starkes Signal für mehr Chancengerechtigkeit
Die DaZ-Schulung zeigt, wie MINT-Bildung, Integration und Sprachförderung ineinandergreifen können. Sie setzt ein Zeichen für mehr Teilhabe und eröffnet Jugendlichen neue Wege in die technische und berufliche Bildung. Gemeinsam mit den Schulen, dem Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Gütersloh und der Universität Paderborn wurde dieses Format erstmalig erarbeitet - praxisnah, sprachsensibel und orientiert an den Bedürfnissen der Lernenden.
Mehr Informationen zum Projekt MINT 4.OWL unter www.mint4owl.de.
Wie lässt sich Begeisterung für MINT-Themen bei Jugendlichen wecken? Eine eindrucksvolle Antwort darauf lieferte die Veranstaltung MINT@Stadion, die am 25.11. 2025 im Heimstadion des SC Paderborn 07, der Home Deluxe Arena, stattfand. Eingebettet in das Projekt MINT 4.OWL tauchten 74 Schüler:innen aus drei Paderborner Schulen in die technische Welt eines modernen Fußballstadions ein – und entdeckten dabei, wie vielfältig und zukunftsweisend MINT-Berufe heute sind.
MINT zum Anfassen
An verschiedenen Stationen erlebten die Jugendlichen Technik unmittelbar:
Durch die Kombination aus Praxis, Experimenten und realen Anwendungsbeispielen wurde sichtbar, wie relevant technische Kompetenzen im Alltag und in modernen Arbeitsumgebungen sind.
Berufsorientierung, die Wirkung zeigt
Besonders wertvoll war der Austausch mit der BENTELER Group. Dr. Fabian Fricke, Ausbildungsleiter des Unternehmens, stellte Ausbildungswege und Karrierechancen vor und gab Einblicke in aktuelle Zukunftsthemen des Konzerns. In einer offenen Q&A-Runde berichteten Benteler-Auszubildende direkt aus ihrem Berufsfeld – authentisch, motivierend und auf Augenhöhe. So konnten die Schüler:innen erfahren, welche Möglichkeiten ihnen regionale Arbeitgeber bieten und wie vielfältig MINT-Berufe heute aufgestellt sind.
Gemeinsam für die Innovationsregion OWL
Mit Angeboten wie MINT@Stadion zeigt die Region OWL, wie praxisnah und inspirierend Berufsorientierung gestaltet werden kann – und wie sie junge Talente für Technik, Digitalisierung und Zukunftsthemen begeistert.
Mehr Informationen unter www.mint4owl.de.
In der MINT Community 4.OWL ist das Netzwerk der zdi-Zentren (zdi = „Zukunft durch Innovation“) eine tragende Säule unseres Ansatzes. Doch was genau verbirgt sich hinter den zdi-Zentren, welche Rolle spielen sie – und wie wirkt insbesondere das zdi-Zentrum Herford (experiMINT e.V.) in unserem gemeinsamen Projekt mit?
Was sind eigentlich zdi-Zentren — und warum sind sie so wichtig?
Die zdi-Zentren (zdi = „Zukunft durch Innovation“) sind regionale MINT-Netzwerke in Nordrhein-Westfalen und Teil der landesweiten Initiative zdi.NRW, einer der größten Gemeinschaftsoffensiven zur Nachwuchsförderung in Europa. Mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Schulen, Kommunen und Zivilgesellschaft sind sie flächendeckend in allen Kreisen und kreisfreien Städten NRWs aktiv. Ihr gemeinsames Ziel: Kinder und Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern. Schüler:innenlabore, mobile Lernangebote und außerschulische Workshopformate ermöglichen jungen Menschen einen direkten, handlungsorientierten Zugang zu MINT-Themen. Besonders im Fokus stehen dabei auch Berufs- und Studienorientierung, Mädchenförderung sowie neue Themenfelder wie KI-Bildung. Eine Übersicht der Kontaktpersonen zu den zdi-Zentren in der Region Ostwestfalen-Lippe gibt es hier: https://www.mint4owl.de/wer-steckt-hinter-mint-4-owl/
Das zdi-Zentrum Herford / experiMINT e.V.
Der experiMINT e.V ist Träger der zdi-Netzwerke Kreis Herford und Bielefeld. Der Verein bietet schülernahe, praxisorientierte MINT-Angebote – von technischen Experimenten über digitale Bildung bis hin zu Themen rund um erneuerbare Energien.
Die Angebote sind dabei vielfältig. Den eigenen Wetterballon starten, spannende Unternehmensprojekte durchführen und hinter die Kulissen blicken, die Welt der Naturwissenschaften erforschen oder programmieren lernen. Ob im Unterricht, nach der Schule oder in den Ferien, im Unternehmen oder im Schülerlabor… bei experiMINT können Unternehmen und Hochschulen sich vorstellen und faszinierende Einblicke in die Berufswelt bieten. Schüler*innen können ihre Talente ausprobieren, neue Perspektiven entdecken und sich mit anderen MINT-Interessierten austauschen. Das zdi-Zentrum Herford ist zudem eines von acht Projektpartnern in MINT 4.OWL. Durch die intensive Zusammenarbeit im Netzwerk tragen die Herforder Aktivitäten dazu bei, unsere MINT-Community in OWL weiter zu stärken.
Blick nach vorne: Der neue MINT.raum in Herford
Ein besonders spannender Meilenstein in der Entwicklung von experiMINT ist der geplante MINT.raum, der im Kreis Herford bald als zentraler Lernort für Jugendliche entstehen soll. Geplant ist ein moderner Lern- und Werkstattort an der Ravensberger Straße in Herford. In 2026 soll hier eine Werkstatt, Schulungsräume und Co-Working-Flächen für die Partner aus Unternehmen, Schulen und Hochschulen eingerichtet werden. Der MINT.raum soll regelmäßig praxisorientierte Angebote für Schulklassen, Nachmittags- und Ferienprogramme bieten. Unternehmen in der Region bekommen so eine neue Plattform, um sich den Jugendlichen vorzustellen – mit möglichst geringer organisatorischer Belastung.
„Der neue MINT.raum wird für uns ein echter Quantensprung. Wir schaffen einen Ort, an dem Jugendliche mit Unternehmen, neuen Technologien und realen Zukunftsthemen in Kontakt kommen – niedrigschwellig, praxisnah und inspirierend. Damit können wir die Erfahrungen aus Projekten wie MINT 4.OWL verstetigen und langfristig in die Region hineintragen.“, betont Dennis Niewiadomsky, Projektkoordinator bei experiMINT e.V.
Das zdi-Netzwerk in Ostwestfalen-Lippe ist ein zentraler Impulsgeber für das Projekt der MINT Community 4.OWL. Mit Partnern wie experiMINT Herford schaffen wir nicht nur Angebote für außerschulische Lernorte und Jugendliche, sondern bauen nachhaltige Bildungsstrukturen.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.mint4owl.de.
Die Stadtbibliothek Detmold hat im Rahmen der MINT Community 4.OWL eindrucksvoll gezeigt, wie außerschulische Lernorte zu lebendigen Orten der Wissenschaft werden können. Als Partnerin der Initiative bot sie über mehrere Jahre hinweg regelmäßig Workshops für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren an – und stieß dabei auf großes Interesse.
Unter dem Motto „Entdecken, Forschen, Ausprobieren“ verwandelten sich die Räumlichkeiten der Bibliothek in einen kreativen Lernraum: Ob beim Programmieren kleiner Roboter, beim Experimentieren mit KI oder beim Bau einer Brücke mit dem 3D-Druckerstift – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten MINT-Themen auf spielerische Weise kennenlernen. Besonders beliebt war der Workshop „Kollege Roboter“, in dem die Jugendlichen einen Kugelroboter steuern konnten, sich mit Sensoren und Programmierung auseinandersetzen.
„Wir waren überrascht, wie groß die Nachfrage war“, berichtet die Leiterin Manuela Kohl der Stadtbibliothek Detmold. „Viele Familien kamen gezielt wegen der MINT-Angebote zu uns – und die Kinder waren mit Begeisterung dabei.“
Durch die Zusammenarbeit mit der MINT Community 4.OWL erhielt die Stadtbibliothek nicht nur fachliche Unterstützung bei der Durchführung der Workshops, sondern auch Zugang zu einem regionalen Netzwerk aus Schulen, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Das stärkte ihre Rolle als moderner Lernort und Treffpunkt für junge Entdeckerinnen und Entdecker.
Dank des Erfolgs plant die Stadtbibliothek Detmold, auch künftig regelmäßig MINT-Workshops in ihr Veranstaltungsprogramm aufzunehmen – ein nachhaltiges Beispiel dafür, wie außerschulische Lernorte zur Begeisterung für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik beitragen können.
Mehr Informationen zum Projekt unter www.mint4owl.de.
Ideen sind der Rohstoff von morgen – doch nur, wer daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt, kann nachhaltig erfolgreich sein. Unterstützung bietet der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL: Er begleitet Gründerinnen und Gründer über mehrere Monate dabei, ihre Geschäftsidee in ein tragfähiges Konzept zu verwandeln und erfolgreich an den Markt zu bringen.
Bielefeld, 25. September 2025. Ideen sind der Rohstoff von morgen – doch nur, wer daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt, kann nachhaltig erfolgreich sein. Unterstützung bietet der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL: Er begleitet Gründerinnen und Gründer über mehrere Monate dabei, ihre Geschäftsidee in ein tragfähiges Konzept zu verwandeln und erfolgreich an den Markt zu bringen. Ab November bringt die Initiative bereits zum neunten Mal die wichtigsten Akteure der regionalen Gründungslandschaft zusammen. Interessierte können sich unter www.startklar-owl.de anmelden, von den kostenlosen Angeboten profitieren und Preise von bis zu 10.000 Euro gewinnen. Veranstaltet wird startklar OWL von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit Kammern, Hochschulen, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Gründungsinitiativen – unterstützt von den Sparkassen in OWL.
„Ostwestfalen-Lippe braucht engagierte Gründerinnen und Gründer, die unseren Wirtschaftsstandort mit ihren Ideen bereichern und Innovation vorantreiben. Mit startklar OWL geben wir ihnen die Chance, ihr Geschäftskonzept professionell weiterzuentwickeln und erfolgreich durchzustarten“, betont Björn Böker, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die Resonanz der letzten Jahre spricht für sich: Mehr als 460 Teams haben bislang teilgenommen, fast 240 Businesspläne wurden eingereicht. „Die Rückmeldungen zeigen uns, dass wir mit unserem Angebot genau die richtigen Bedarfe adressieren – und die Gründerinnen und Gründer in OWL von einem starken Netzwerk profitieren.“
In Workshops entwickeln die Teilnehmenden das Nutzenversprechen ihres Produkts, strukturieren ihr Geschäftsmodell und erhalten Fachwissen in Bereichen wie Finanzplanung, Steuern, Sozialversicherung oder Social Media. Begleitet werden sie von erfahrenen Lotsen, die bei individuellen Fragen zur Seite stehen. „Ein professionell erarbeiteter Businessplan ist das Fundament für jedes Startup“, betont Nico Clasing, Vorstand der Stadtsparkasse Rahden und Sprecher der Jury. „Er erhöht nicht nur die Erfolgschancen am Markt, sondern ist auch Voraussetzung für Fördermittel und Finanzierung. startklar OWL schafft den Rahmen, in dem Geschäftsideen systematisch wachsen und reifen können.“
Attraktive Preise und starke Bühne für Innovationen
Eine Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kapitalgebenden bewertet die eingereichten Konzepte. Ausgezeichnet werden die besten Konzepte in den drei Kategorien Hightech und Forschung, Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie Zukunft und Gesellschaft. Die Siegerteams erhalten jeweils 5.000 Euro, der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von den Sparkassen in OWL bereitgestellt.
Gründerregion OWL: Alternative zu den Startup-Metropolen
Dass OWL ein attraktiver Standort für Startups ist, bestätigen auch die Erfahrungen der bisherigen Teilnehmenden. Viele der ausgezeichneten Startups sind heute erfolgreich am Markt aktiv oder werden durch Förderungen und Kapitalgebende in ihrer Entwicklung bestärkt. Vorjahressieger Tentris etwa wurde nach dem Wettbewerb durch eine Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums weiter unterstützt: „Der Businessplan ist die perfekte Grundlage für alle möglichen Anträge und Förderungen. Durch das Feedback der Jury und das Preisgeld konnten wir unsere Geschäftsidee bestätigen und weiterentwickeln“, erläutert Geschäftsführer Tobias Rebert. Gemeinsam mit seinen Mitgründern hat er Tentris entwickelt, eine skalierbare Graphdatenbank, die Daten besonders schnell und effizient durchsucht und präzise Echtzeit-Einblicke über verschiedenste Datenquellen ermöglicht. „Mit den Kontakten aus dem Wettbewerb hatten wir Zugänge zu vielen großen Unternehmen und konnten so erste Kunden gewinnen.“
Auch bei den Preisträgern von DigitalErleben stehen die Zeichen auf Wachstum: Erst kürzlich hat das Team für seine App paddy eine Finanzierung von einer Million Euro erhalten. Gegründet haben die drei Bielefelder Matty Frommann, Lukas Portmann und Tobias Schröder ihr Unternehmen bereits in der 11. Klasse: „2020 wollten wir den Distanzunterricht in der Pandemie verbessern. Heute unterstützt unsere App schon mehr als 13.000 Lehrkräfte bei der Unterrichtsvor- und -nachbereitung. startklar OWL hat uns auf unserem Weg wertvolles Juryfeedback, spannende Kontakte und eine Menge Know-how mitgegeben.“
„Wir wollen deutlich machen: Ostwestfalen-Lippe ist eine echte Alternative zu den klassischen Startup-Metropolen“, so Böker. „Hier profitieren Gründerinnen und Gründer von einer starken Infrastruktur, kurzen Wegen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und einem lebendigen Netzwerk. Damit können wir ihnen einen einzigartigen Nährboden für Wachstum und Innovation bieten.“
So läuft der Wettbewerb
Der Wettbewerb ist offen für Gründerinnen und Gründer, die noch kein Unternehmen gegründet haben, ebenso wie für junge Unternehmen, deren Gründung nach dem 1. Januar 2024 erfolgte. Die Anmeldung für den Wettbewerb ist bis zum 26. November 2025 unter www.startklar-owl.de möglich. Die Auftaktveranstaltung findet am 27. November im Denkwerk in Herford statt. Bis zum Frühjahr 2026 entwickeln die Teilnehmenden ihren Businessplan, der schließlich im April eingereicht wird. Die Preisverleihung macht die besten Gründungsideen aus OWL sichtbar – und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der Region.
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
Auf dem Foto: Startklar im Mindener Gründungszentrum StartMiUP (v. l.): Björn Böker (OWL GmbH), Catharina Behl (Kreis Minden-Lübbecke), Nico Clasing (Stadtsparkasse Rahden, Sprecher der Jury) und Vorjahressieger Tobias Rebert (Tentris).
startklar-Partner
Hochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH im Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pioneers Club, pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, StartMiUp, Technische Hochschule OWL, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn
Hauptsponsor
Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, IKK Classic, Wortmann & Partner
Pressekontakt:
OstWestfalenLippe GmbH
Ayse Acikel
0521 967 331 60
a.acikelnoSpam@owl.gmbh
www.ostwestfalenlippe.de
Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist die Agentur für innovative Regionalentwicklung der Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Wir treten dafür an, dass die Region OWL zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands wird. Dabei konzentrieren wir uns mit dem Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf die Fokusfelder „Nachhaltigkeitstransformation”, „Arbeitskräftesicherung & Bildung” sowie „Regionalmarketing & Strategie”.
65 Nachwuchstalente aus ganz Ostwestfalen-Lippe wurden in der Wissenswerkstadt Bielefeld für ihre herausragenden Leistungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geehrt.
Bielefeld, 26. September 2025. Rund 65 Schülerinnen und Schüler aus Ostwestfalen-Lippe sind am Donnerstag für ihre herausragenden Leistungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausgezeichnet worden. Die Feierstunde fand in der Wissenswerkstadt Bielefeld statt und wurde von der Bezirksregierung Detmold sowie der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit der Volksbank in Ostwestfalen eG, der Wissenswerkstadt Bielefeld und der KlimaWoche Bielefeld e.V. organisiert. Geehrt wurden Jugendliche, die in Wettbewerben wie Jugend forscht, Schüler experimentieren oder den MINT-Olympiaden auf Landes- und Bundesebene erfolgreich waren.
Ein zentrales Thema der diesjährigen Feier war die Vermittlung von Wissenschaft. Die Jugendlichen erlebten unter anderem einen Science Slam von Niklas Blöbaum, deutscher Vizemeister des Wissenschaftswettbewerbs FameLab 2022, sowie Workshops zu Robotik, 3D-Druck, Siebdruck und naturwissenschaftlichen Experimenten. „Die Begeisterung junger Menschen für Wissenschaft zu fördern, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit“, betonte Michael Uhlich, Abteilungsleiter für Schule bei der Bezirksregierung Detmold. „Wer gelernt hat, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, wird nicht nur selbst zum Botschafter, sondern inspiriert auch andere, sich mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auseinanderzusetzen.“
Zu den erfolgreichsten Teilnehmenden zählt in diesem Jahr Falk Wannhof, Schüler des Evangelisch-Stiftischen Gymnasiums in Gütersloh. Mit seinem Biologie-Projekt zur Herstellung eines wirksamen Wundheilmittels aus Löwenzahnextrakt („Löwenol“) überzeugte er die Jury beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und sicherte sich den Sieg in seiner Sparte. Damit qualifizierte er sich für das Landesfinale Nordrhein-Westfalen, das im April in Leverkusen stattfand.
Nachwuchs für technische Berufe gewinnen
Die MINT-Auszeichnung wird seit 2012 vergeben und ist eingebunden in die MINT Community 4.OWL. Das Projekt macht unter Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt Chancen der digitalen Arbeitswelt für Jugendliche erlebbar. „Unsere Unternehmen brauchen motivierte Nachwuchskräfte“, sagt Björn Böker, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mit unserer MINT Community 4.OWL haben wir ein Netzwerk mit über 70 außerschulischen Lernorten in ganz OWL aufgebaut, in denen Jugendliche technische Berufe erleben können. Die heutige Auszeichnungsfeier zeigt, wie gut die Angebote funktionieren und wie viel Forschergeist in unserem Nachwuchs steckt.“
Die Auszeichnungsfeier wird von der Volksbank in Ostwestfalen eG unterstützt. „Als Volksbank ist es uns ein besonderes Anliegen, junge Menschen in unserer Region zu fördern und ihnen Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen“, betont Thomas Mühlhausen, Vorstand der Volksbank in Ostwestfalen eG. „Die ausgezeichneten Schüler:innen zeigen eindrucksvoll, wie viel Potenzial in der Verbindung von Kreativität, Neugier und wissenschaftlicher Exzellenz steckt. Solche Leistungen verdienen Anerkennung – und sind zugleich ein Gewinn für unsere gesamte Region.“
Giovanni Fusarelli, Co-Leiter der Wissenswerkstadt, hebt die Rolle von Wissenschaftskommunikation hervor: „Wenn Jugendliche ihre Erfolge feiern dürfen und gleichzeitig erleben, wie spannend Wissenschaft sein kann, stärkt das ihre Motivation. Forschung bleibt nicht im Elfenbeinturm – sie beeinflusst unser Leben und unsere Zukunft direkt.“
Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammen gedacht.
Wie gelingt die Wirtschaftswende in Richtung Zukunft? Wie stärken wir Innovationskraft, Resilienz und Nachhaltigkeit im Mittelstand – gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten, hoher Anforderungen und schwankender Konjunktur? In Ostwestfalen-Lippe setzt man auf gemeinsames Handeln statt Abwarten: Die OstWestfalenLippe GmbH bringt gemeinsam mit 29 Partnern erneut das Veranstaltungsprogramm solutions an den Start. Vom 20. August bis zum 10. Dezember 2025 stehen wieder über 40 kostenfreie Veranstaltungen auf dem Programm – von Kongressen und Workshops über Fachveranstaltungen bis hin zu Netzwerkformaten. Das Ziel: Impulse geben, wie Unternehmen die digitale und nachhaltige Transformation meistern können. Thematische Schwerpunkte reichen von Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Fachkräftesicherung über Circular Economy und Energieeffizienz bis zu zukunftsfesten Geschäftsmodellen und nachhaltiger Innovation. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.solutions-owl.de.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Netzwerke, Verwaltungen und alle, die die Transformation aktiv mitgestalten wollen. Sie bietet Raum für Austausch, Partnerschaften und frische Ideen – direkt aus der Region, mit hoher Relevanz für die Praxis. Koordiniert wird solutions 2025 von der OstWestfalenLippe GmbH. Die Umsetzung übernehmen engagierte Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand.
Kreativ, konkret, kooperativ
Von Festival-Feeling bis Zukunftswerkstatt: Das solutions-Programm ist bunt, praxisnah und am Puls der Zeit. Beim Innovation Festival am 17. und 18. September auf dem Campus von Universität und Hochschule Bielefeld etwa werden Forschung und Transfer zur Wirtschaft erlebbar – mit Talks, Demos und Austausch. Wie man Maschinenwartung smarter macht, zeigt Kraft Maschinenbau mit der pro Wirtschaft GT am 14. Oktober in Rietberg: Dort geht um datenbasierte Maschinenwartung mit KI in der Praxis. Ein Highlight ist auch das Green.OWL BarCamp, das OstWestfalenLippe GmbH und Bertelsmann Stiftung am 2. Dezember veranstalten. In offener Atmosphäre diskutieren hier Pionierinnen und Experten, wie OWL die nachhaltige Transformation gemeinsam anpackt.
solutions ist seit über 20 Jahren das zentrale Forum für Technologie und Innovation in OWL. Es zeigt: Der Wandel gelingt dort, wo Menschen und Ideen zusammenkommen. Unterstützt wird das Veranstaltungsprogramm durch die FMB Fachmesse für Maschinenbau und Westfalen Weser.
Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Interessierte unter www.solutions-owl.de.