Online Informationsveranstaltung zur Teilzeitberufsausbildung und TEP
Die Regionalagentur OWL hat in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Herford, dem Jobcenter Herford, dem Amt proArbeit Jobcenter Kreis Minden-Lübbecke und den Trägern IN VIA Herford sowie der AWO Minden am 17. August 2020 das erste Mal eine Informationsveranstaltung zur Teilzeitberufsausbildung und dem Landesprogramm „TEP“ mit mehr als 30 Teilnehmenden online angeboten und erfolgreich umgesetzt. Fragen wie, was ist eine Teilzeitberufsausbildung? Wie läuft eine Teilzeitberufsausbildung ab? Welche Chancen bietet Sie mir und welche Unterstützungsmöglichkeiten werden angeboten? wurden durch alle Beteiligten den interessierten Teilnehmer/innen beantwortet. Umgesetzt wurde die Veranstaltung über eine Konferenzplattform, die es ermöglicht sich im virtuellen Raum zu treffen und sich zu informieren. Die Ausbildungsinteressierten haben über ihren PC, Tablet, Smartphone und auch über das Telefon an der Informationsveranstaltung teilgenommen. Sie konnten sich informieren und direkt über die Chatfunktion oder per Video ihre Fragen an die Expertinnen stellen.
„Wir sind begeistert, dass wir über den Austausch in einer virtuellen Umgebung doch so viele Interessierte erreichen konnten. Es gab im Vorfeld der Aktion, während der Veranstaltung und auch nach Ende der Veranstaltung direkt Fragen zur Teilzeitberufsausbildung und auch zum Landesprogramm „TEP“, freut sich Petra Biernot, Regionalagentur OWL. Aus Sicht aller Beteiligten hat ein wertvoller Austausch auf Augenhöhe stattgefunden, der in Zeiten des aktuellen Infektionsgeschehens durch Corona in dieser Form vor Ort nicht möglich gewesen wäre. Mit Blick auf die Zukunft kann die Unterstützung durch digitale Kommunikationsangebote, wie z.B. Online-Veranstaltungen über das Internet eine sehr gute Alternative zur Präsenzveranstaltung sein, um seine Zielgruppe zu erreichen und in den Austausch zu gehen.
Informationen zur Teilzeitberufsausbildung
Bei der Teilzeitausbildung wird die tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeit reduziert. Die Teilzeitausbildung dauert grundsätzlich länger als eine gewöhnliche Ausbildung. Diese kann auf Antrag seit 01.01.2020 verkürzt werden. Dabei soll die regelmäßige Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 50% der wöchentlichen regulären Arbeitszeit betragen. Im Durchschnitt liegt die Arbeitszeit bei einer Teilzeitberufsausbildung bei mindestens 30 Stunden wöchentlich.
Ansprechpartner/innen zur Teilzeitberufsausbildung
Annette Budzynski, Agentur für Arbeit Herford
Tel. 05221/985-144 E-Mail: herford.bcanoSpam@arbeitsagentur.de
Daniela Burow, Kreis Minden-Lübbecke, Amt proArbeit Jobcenter
Tel. 0571/80710100 E-Mail: d.burownoSpam@minden-luebbecke.de
Inken Quebe, Jobcenter Herford
Tel. 05221/985-161 E-Mail: jobcenter-herford.bcanoSpam@jobcenter-ge.de
Informationen zur Teilzeitberufsausbildung (Flyer/PDF)
Für Interessierte
Für Unternehmen
TEP - TEILZEITAUSBILDUNG - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen
Zur Fachkräftesicherung trägt auch das Landesprogramm "TEP" des Arbeitsministeriums NRW bei. Durch dieses Angebot erhalten junge Mütter und Väter, die aufgrund familiärer Verpflichtungen keine Ausbildung in Vollzeit absolvieren können, eine berufliche Perspektive und Unternehmen gewinnen wertvolle Nachwuchskräfte. Die Teilnehmenden werden von erfahrenen Bildungsträgern bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt und während der Ausbildung begleitet. Auch Unternehmen können sich bei Fragen rund um die Ausbildung an die begleitenden Träger wenden.
Ansprechpartner/innen der Träger TEP für die Kreise Herford und Minden-Lübbecke
Franziska Günther und Anja Klostermann, IN VIA Herford
Tel. 05221/5893515, f.guenthernoSpam@invia-herford.de
Susanne Große-Wortmann, AWO Minden
Tel. 0571/8283813, susanne.grosse-wortmannnoSpam@awo-owl.de
Informationen zum TEP Programm (Flyer/PDF)
Für Interessierte aus dem Kreis Herford
Für Interessierte aus dem Kreis Minden-Lübbecke
Weitere Informationen zum TEP-Programm gibt es auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.mags.nrw/teilzeitberufsausbildung
Kontakt und Ansprechpartner/innen der Regionalagentur OWL
2012 erarbeiteten 50 Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsakteure in OWL erstmalig das „Regionale Handlungskonzept Fachkräftesicherung für Ostwestfalen-Lippe“, um die Ausgangssituation, Handlungsbedarfe und -empfehlungen möglichst konkret für die Region zu analysieren und zu formulieren. Das Konzept wurde seither als Grundlage für Maßnahmen und Projekte genutzt und zuletzt in 2015 aktualisiert. 25 Projekte wurden auf Grundlage des Handlungskonzepts, gefördert über den Fachkräfteaufruf NRW, seither durchgeführt. 2015 wurde auf Initiative des Lenkungskreises das „Fachkräftebündnis OWL“ ins Leben gerufen, ein Netzwerk aus 74 Institutionen und Unternehmen der Region, die das gemeinsame Anliegen haben, die Ziele des regionalen Handlungskonzepts gemeinsam umzusetzen.
Vor dem Hintergrund des größer werdenden Handlungsdrucks im Bereich der Fachkräftesicherung hat der Lenkungskreis OWL außerdem Ende 2017 den „Arbeitskreis Fachkräftesicherung
OWL“ eingesetzt. Der Arbeitskreis diskutiert regelmäßig regionale Handlungsbedarfe und entwickelt gemeinsam regionale Strategien zur Fachkräftesicherung.
Im Rahmen von vier Online-Dialogen Ende Juni 2020 wurde wieder gemeinsam mit Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsakteuren aus Ostwestfalen-Lippe über folgende Themen diskutiert, mit dem Ziel, das regionale Handlungskonzept zu überarbeiten und an die aktuellen Anforderungen und Bedarfe in und aus der Region neu anzupassen.
Die Präsentation mit den Ergebnissen der einzelnen Online-Dialoge finden Sie im PDF zum Download
Angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird die strategische Personalplanung und -entwicklung gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor. Denn wer seinen Personalbedarf kennt und seine Mitarbeiter/-innen weiterentwickelt, kann auch gezielt rekrutieren und sichert dem Unternehmen die knapper werdenden Mitarbeiterressourcen.
Anhand der Toolbox „Pythia“, einem Online-Tool, einem Handbuch sowie umfangreichen Checklisten zeigte Susanne Lücke, Demografie-Experten e.V. für Unternehmen die strategische Personalplanung die Möglichkeiten für den Einsatz im Unternehmen auf. Malte Mayer, owl maschinenbau e.V. stellte das Projekt DIPA|Q: Innovative Lösungen für Personalentwicklung und Weiterbildung für KMU im digitalen Wandel vor. Ziel des EFRE-Projektes mit der DAA, Bad Oeynhausen ist die Entwicklung bedarfsorientierter Personalentwicklungs- und Qualifizierungsangebote mit dem Fokus auf gewerblich technische KMU und deren Beschäftigte. Das Projekt soll die Stärkung der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) im nationalen und globalen Wettbewerb sichern. Eine Teilnahme für KMU aus Ostwestfalen-Lippe am Projekt ist jederzeit noch möglich.
Zum Abschluss stellte Andreas Lühmann, Regionalagentur OWL die Förderprogramme des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, wie die Potentialberatung NRW und den Bildungsscheck vor. Weiterhin zeigte Sie die die Programme des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, wie z.B. unternehmenswert:Mensch und unternehmenswert:Mensch plus auf.
Im Rahmen des gemeinsamen Zukunftsdialogs hat die Regionalagentur OWL in Kooperation mit der WEGE Bielefeld gemeinsam dem Netzwerk Demographie e.V. und dem Demografie-Experten e.V. zur Veranstaltung eingeladen.
Impulsbeiträge:
Einführung in die „Strategische Personalplanung für Unternehmen“, Vorstellung der Toolbox „Pythia“, Susanne Lücke, Demografie-Experten e.V.
Vorstellung des Projekts DIPA|Q: Innovative Lösungen für Personalentwicklung und Weiterbildung für KMU im digitalen Wandel, Malte Mayer, owl maschinenbau e.V.
Erste Ergebnisse aus dem Projekt DIPA|Q
Unternehmen in Veränderungen mit Förderprogrammen unterstützen, Andreas Lühmann, Regionalagentur OWL
Personalplanung mit Weitblick!
Fit für moderne Arbeit: Zukunftsdialog für Unternehmen in Kooperation mit der GFW Höxter, Kreiswirtschaftsförderung Lippe, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem Demografiexperten e.V.

Angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird die strategische Personalplanung und -entwicklung gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor. Denn wer seinen Personalbedarf kennt und seine Mitarbeiter/-innen weiterentwickelt, kann auch gezielt rekrutieren und sichert dem Unternehmen die knapper werdenden Mitarbeiterressourcen. Außerdem wurden
Anhand der Toolbox „Pythia“, einem Online-Tool, einem Handbuch sowie umfangreichen Checklisten zeigte Susanne Lücke, Demografie-Experten e.V. für Unternehmen die strategische Personalplanung die Möglichkeiten für den Einsatz im Unternehmen auf.
Zum Abschluss stellten Oliver Verhoeven und Thomas Dreikandt, Regionalagentur OWL die Förderprogramme des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vor mithilfe deren man die Unternehmen in Veränderungen unterstützen kann.
Angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird die strategische Personalplanung und -entwicklung gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor. Denn wer seinen Personalbedarf kennt und seine Mitarbeiter/-innen weiterentwickelt, kann auch gezielt rekrutieren und sichert dem Unternehmen die knapper werdenden Mitarbeiterressourcen.
Anhand der Toolbox „Pythia“, einem Online-Tool, einem Handbuch sowie umfangreichen Checklisten zeigte Susanne Lücke, Demografie-Experten e.V. für Unternehmen die strategische Personalplanung die Möglichkeiten für den Einsatz im Unternehmen auf. Malte Mayer, owl maschinenbau e.V. stellte das Projekt DIPA|Q: Innovative Lösungen für Personalentwicklung und Weiterbildung für KMU im digitalen Wandel vor. Ziel des EFRE-Projektes mit der DAA, Bad Oeynhausen ist die Entwicklung bedarfsorientierter Personalentwicklungs- und Qualifizierungsangebote mit dem Fokus auf gewerblich technische KMU und deren Beschäftigte. Das Projekt soll die Stärkung der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) im nationalen und globalen Wettbewerb sichern. Eine Teilnahme für KMU aus Ostwestfalen-Lippe am Projekt ist jederzeit noch möglich.
Zum Abschluss stellte Petra Biernot, Regionalagentur OWL die Förderprogramme des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, wie die Potentialberatung NRW und den Bildungsscheck vor. Weiterhin zeigte Sie die die Programme des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, wie z.B. unternehmenswert:Mensch und unternehmenswert:Mensch plus auf.
Im Rahmen des gemeinsamen Zukunftsdialogs hat die Regionalagentur OWL in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Minden-Lübbecke, der Interkommunalen Wirtschaftsförderung im Kreis Herford sowie des Demographie Netzwerk e.V. und dem Demografie-Experten e.V. zur Veranstaltung eingeladen.
Impulsbeiträge:
Einführung in die „Strategische Personalplanung für Unternehmen“, Vorstellung der Toolbox „Pythia“, Susanne Lücke, Demografie-Experten e.V.
Vorstellung des Projekts DIPA|Q: Innovative Lösungen für Personalentwicklung und Weiterbildung für KMU im digitalen Wandel, Malte Mayer, owl maschinenbau e.V.
Erste Ergebnisse aus dem Projekt DIPA|Q
Unternehmen in Veränderungen mit Förderprogrammen unterstützen, Petra Biernot, Regionalagentur OWL
Die Regionalagentur OWL nimmt mit zum 15. Juni 2020 die Erstberatung für unternehmensWert:Mensch und unternehmensWert:Mensch plus des BMAS in Ostwestfalen-Lippe wieder auf.
Beide Programme bezuschussen die Kosten der Beratung zu 80 Prozent.
Weitere Infos zu unternehmensWert:Mensch und unternehmensWert:Mensch plus.
Ansprechpartner/innen der Regionalagentur OWL:
Andreas Lühmann, Regionlagentur OWL, a.luehmannnoSpam@regionalagentur-owl.de
Petra Biernot, Regionalagentur OWL, p.biernotnoSpam@regionalagentur-owl.de
Weitere Ansprechpartner/innen in Ostwestfalen-Lippe:
Claudia Piepos, Stadt Bielefeld, Regionale Personalentwicklungsgesellschaft mbH (REGE), c.piposnoSpam@rege-mbh.de
Thomas Dreikandt, Kreis Lippe, Wirtschaftsförderung Kreis Lippe, T.DreikandtnoSpam@kreis-lippe.de
Oliver Verhoeven, Kreis Höxter, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, ovnoSpam@gfwhoexter.de
Online-Dialog mit Unternehmensberatungen zu den Ergebnissen der Umfrage „Personalentwicklung, Qualifizierung und Digitalisierung in Unternehmen in OstWestfalenLippe“
Am 26.05.2020 hat die Regionalagentur OWL in einem Onlinedialog die Ergebnisse der Befragung vorgestellt und mit Unternehmensberaterinnen und -beratern diskutiert.
Die Umfrage gibt einen Einblick, wie sich die Organisations- und Personalentwicklung bei kleinen und mittleren Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe im Zuge der Digitalisierung und Modernisierung der Arbeit verändern und welche Auswirkungen dies für die Beratungspraxis hat.
Insgesamt 18 Teilnehmende diskutierten intensiv über Fragestellungen, wie:
Insbesondere die Einflüsse digitaler Veränderungen auf die Unternehmensorganisation und die Qualifizierungsbedarfe der Mitarbeiter der KMU standen in der Diskussion im Vordergrund. Die Verstetigung der Kooperations- und Nerzwerkstrukturen der Beratungsunternehmen und die Weiterentwicklung unterstützender Förderprogramme wurden dabei als wichtige Themen für die Zukunft genannt.
Die Regionalagentur OWL greift viele Impulse aus der Diskussion für ihre weitere Arbeit auf. Geplant ist unter anderem, die Netzwerkarbeit der Beraterinnen und Berater mit dem Angebot weiterer Workshops und Austauschfomate zu unterstützen.
Ergebnisse der Befragung zum Download
OnlineDialog_Unternehmensberatungen_26.05.2020.pdf
Projektaufruf für die Einrichtung von „Beratungsstellen Arbeit“ in Nordrhein-Westfalen gestartet
Das Förderangebot richtet sich gemäß aktueller ESF-Förderrichtlinie an erwerbslose Menschen, von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, Berufsrückkehrende, Beschäftigte mit aufstockenden SGB II-Leistungen sowie an Menschen, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind. Die Förderung der „Beratungsstellen Arbeit“ soll am 01.01.2021 beginnen. Interessenten reichen ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 1.07.2020 (Dienstschluss) bei der zuständigen Regionalagentur ein.
Aufruf zur Interessenbekundung und Unterlagen auf https://www.mags.nrw/esf-aufrufe
Zukunftsdialog online: Fit für moderne Arbeit. Personalplanung mit Weitblick!
Montag, 15.06.2020 | 10:00 – 12:00 Uhr via Zoom Meeting
Angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird die strategische Personalplanung und -entwicklung gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor. Denn wer seinen Personalbedarf kennt und seine Mitarbeiter/-innen weiterentwickelt, kann auch gezielt rekrutieren und sichert dem Unternehmen die knapper werdenden Mitarbeiterressourcen. Anhand der Toolbox „Pythia“, einem Online-Tool, einem Handbuch sowie umfangreichen Checklisten wird in kleinen und mittleren Unternehmen die strategische Personalplanung an einem Beispiel verdeutlicht werden. Im Rahmen des gemeinsamen Zukunftsdialogs lädt die Regionalagentur OWL in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Minden-Lübbecke, der Interkommunalen Wirtschaftsförderung im Kreis Herford sowie des Demographie Netzwerk e.V. und dem Demografie-Experten e.V. herzlich zur Veranstaltung ein.
Link zur Anmeldung. Die Einladung zur Veranstaltung wird nach dem Anmeldeschluss und nach Ihrer Anmeldung versendet.
https://www.ostwestfalen-lippe.de/ostwestfalenlippe-gmbh/anmeldung-zukunftsdialog-daa-bad-oeynhausen.html
Auf Grund der aktuellen Corona-Situation führte die Regionalagentur OWL den Erfahrungsaustausch der Bildungsscheckberatungsstellen am 29.04.20 als Webmeeting durch. In der zweistündigen Veranstaltung trafen sich mehr als 30 Weiterbildungsberater/innen aus OWL virtuell, um sich über die aktuellen Erfahrungen in der Beratung des Bildungsschecks NRW auszutauschen.
Neben Fragen zu den aktuellen Änderungen der ESF-Richtlinie im April 2020 stand die kontaktreduzierte Umsetzung der Bildungsscheckberatung im Focus. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und die G.I.B. erläuterten sowohl die inhaltlichen Voraussetzungen für die Bildungsscheckvergabe als auch die Anforderungen an eine kontaktreduzierte Beratung in Zeiten von Corona.
Die anschließende Diskussion ermöglichte Einblicke in die aktuelle Beratungspraxis in der Region. Eine kurze Onlinebefragung machte deutlich, dass derzeit ca. 70% der Beratungsstellen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für Beratungsgespräche zum Bildungsscheck NRW zugänglich sind. Viele derzeit geschlossene Beratungsstellen steigen nach eigener Einschätzung voraussichtlich bis Ende Mai wieder in die Bildungsscheckberatung ein. Insgesamt werden dann etwa dreiviertel der Beratungsstellen in OWL wieder Beratung anbieten. Im betrieblichen und insbesondere im individuellen Beratungszugang ist die Nachfrage nach Bildungsschecks in den letzten beiden Monaten allerdings deutlich rückläufig.
Aufgrund der derzeit reduzierten Nachfrage wurde angeregt, im Juni noch nicht über eine regionale Umverteilung der Bildungsscheck-Beratungskontingente in OWL zu beraten, sondern die Abstimmung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Regionalagentur wird sich dazu mit dem MAGS NRW und der G.I.B. abstimmen und die Beratungsstellen über das weitere Verfahren informieren.
Zum Abschluss gab es noch einen Veranstaltungshinweis: Voraussichtlich Anfang September lädt die Regionalagentur OWL Bildungsscheckberatungsstellen / Weiterbildungseinrichtungen in OWL zu einem (Online-)Seminar zur Gestaltung von Online-Schulungsangeboten ein.