Potentialberatung: Bis zu 5000 € Förderung für kleine und mittlere Unternehmen
Der wirtschaftliche Wandel verlangt von Betrieben und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Um Potentiale besser auszuschöpfen und konkurrenzfähig zu bleiben, leistet die nordrhein-westfälische Landesregierung schnelle und unbürokratische Hilfe: mit der Potentialberatung.
Die Potentialberatung ist ein vielfach bewährtes Förderangebot in Nordrhein-Westfalen und unterstützt - mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds - Unternehmen und ihre Beschäftigten, erfolgreich zu arbeiten. Umgesetzt wird die Potentialberatung vor allem über die Regionalagenturen in NRW. Wie das funktioniert, erklärt zeigt der Film Regionalagentur Ostwestfalen-Lippe.
Eine Potentialberatung können Betriebe mit Arbeitsstätten in Nordrhein-Westfalen in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage - bis maximal 500 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 10 Beratungstage.
Um die Fördermittel zu erhalten, muss vor Beginn der Prozessberatung ein Erstberatungsgespräch mit der Regionalberatung OWL geführt werden. Unter Team finden Sie die/den für Ihren Kreis zuständige/n Ansprechpartner. Nach Prüfung der formalen und inhaltlichen Förderfähigkeit wird der Beratungsscheck ausgestellt. Danach kann die Beratung starten.
Runder Tisch "Beratungsstellen Arbeit" am 14.04.2021.
Mit den Beratungsstellen Arbeit (BSA) fand ein erster Runder Tischer zum Austausch in der Region Ostwestfalen-Lippe statt.
Insgesamt sieben Beratungsstellen Arbeit (BSA) führen seit Januar 2021 die Leistungen der bisherigen Erwerbslosenberatungsstellen fort und setzen mit dem Thema Arbeitsausbeutung einen neuen weiteren Schwerpunkt. Die ESF-geförderten Beratungsstellen Arbeit sind zugleich ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines Netzwerks gegen Arbeitsausbeutung.
Unter der Moderation der Regionalagentur trafen sich die in OWL erstmalig die Fachberaterinnen und Fachberater der Beratungsstellen, Fachverantwortliche aus Arbeitsministerium und G.I.B. sowie eine Vielzahl regionaler Akteure zu einem ersten Fach- und Erfahrungsaustausch.
Die Fachberater:innen berichteten über den Stand ihrer (Netzwerk-)Arbeit in der Beratung zu ausbeuterischer Beschäftigung. Mehrere Partner und Anlaufstellen aus OWL hatten sich bereit erklärt, von ihren Erfahrungen im Kontext der eigenen Projekt- und Dienstleistungen zu berichtetn, darunter
Die Experten gaben einen Einblick in die Erfahrungen ihrer Beratungsarbeit, mit einer Fülle an konkreten Handlungs- und Beratungsansätzen, bewährten Zugängen und Hinweisen zu den Bedarfen und Problemlagen der durch ausbeuterische Arbeit betroffenen Menschen und ihrer Familien. In einer lebhaften Diskussion wurden Zusammenhänge deutlich, Best Practise im Umgang mit Institutionen, Arbeitgebern und Dritten dargestellt und Impulse für eine Vernetzung aller Akteure mit teils kreisübergreifender Zusammenarbeit gegeben.
Ein Ergebnis dieser gelungenen Auftaktveranstaltung zum Runden Tisch Arbeit gegen ausbeuterische Beschäftigung in OWL sind konkrete Pläne der Akteure zur Aufnahme bzw. Fortsetzung der Netzwerkarbeit. Ein nächstes Treffen wurde für den Herbst vereinbart.
Am 2. Februar hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW einen Aufruf für das Ausbildungsprogramm ab September 2021 veröffentlicht.
Alle weiteren Unterlagen finden Sie unter: https://www.mags.nrw/esf-aufrufe
Aufruf des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 2. Februar 2021 zur Einreichung von Interessensbekundungen für Ausbildungsprogramm NRW in der Förderphase 2021-2027. Dieser Aufruf und die genannten Förderkonditionen verstehen sich vorbehaltlich des Inkrafttretens der ESF-Förderrichtlinie 2021-2027.
Zum Ausgleich der regionalen und lokalen Unterschiede hat die Landesregierung das „Ausbildungsprogramm NRW“ implementiert. Die Förderung von rund 1.000 zusätzlichen Ausbildungsplätzen für junge Menschen mit Vermittlungshemmnissen erfolgt in den Gebietskörperschaften, in denen eine ungünstige Ausbildungsmarktlage vorliegt.
Interessenten reichen ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens zum 23. Februar 2021 (Dienstschluss) im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Die Regionalagentur berät bei der Antragstellung.
Sie finden den Aufruf unter:
Personalplanung und Personalentwicklung mit Weitblick!
Zukunftsdialog Pflege: Fit für moderne Arbeit. Eine Veranstaltung der Regionalagentur OWL in Kooperation mit der Servicestelle Wirtschaft des Kreises Paderborn, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und der BGW.
Angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird die strategische Personalplanung und -entwicklung gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor. Denn wer seinen Personalbedarf kennt und seine Mitarbeiter/- innen weiterentwickelt, kann auch gezielt rekrutieren und sichert dem Unternehmen die knapper werdenden Mitarbeiterressourcen.
Vor diesem Hintergrund stellte Susanne Lücke vom Demografie-Experten e.V. dasToolbox „Pythia“ zur Durchführung einer strategischen Personalplanung vor. Dieses für Unternehmen kostenfrei zu nutzende Online-Tool wird bereits von vielen Akteuren im Bereich der Pflege eingesetzt. Frau Lücke stellte den Teilnehmenden das Tool vor, erklärte das Handbuch sowie die umfangreichen Checklisten und Präsentationsmöglichkeiten. An einem Beispiel verdeutlichte die Referentin, wie sich die strategische Personalplanung in kleinen und mittleren Unternehmen, speziell in der Pflege, vereinfachen lässt. Auch auf Fragen der Anwesenden, die das Tool zum Teil bereits nutzen, wurde ebenfalls eingegangen.
Darauf folgend gab Frau Müller von mediCONcept im Auftrag der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in ihrem Beitrag wertvolle Praxisimpulse zum Thema „Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung“.
Zum Abschluss stellte Nicola Pilz, Regionalagentur OWL, die Förderprogramme des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vor. Kleine und mittlere Unternehmen können diese nutzen, um sich sich bei Veränderungsprojekten und - prozessen durch Beratung professionell begleiten zu lassen oder gezielte Personalentwicklung bzw. Weiterbildung anzugehen.
Potentialberatung und unternehmensWert:Mensch: Beratung die Unternehmen und Menschen voranbringen kann.
Potentialberatung als verlässlicher Partner Wegbegleiter für Unternehmen:
Die Unternehmen ATZ und FRIDA gGmbH haben die Potentialberatung NRW über einen Zeitraum von 10 Jahren mehrfach genutzt, um sich immer wieder neuen unternehmerischen Herausforderung besser stellen zu können. Damit hat die Potentialberatung dazu beigetragen ein enormes Wachstum des Unternehmens zu bewältigen. Die aktuellen Herausforderungen für das Unternehmen liegen vor allem im Bereich des Einsatzes moderner Kommunikation im Unternehmen im Rahmen der digitalen Veränderungen. Der Arikel im Anhang (G.I.B. Info 4/2020) beschreibt wie ATZ/FRIDA die Potentialberatungsörderung nutzen konnte.
unternehmensWert:Mensch. Beratung die Unternehmen und Menschen voranbringen kann:
Das Unternehmen sichtbar - Gebärdendolmetscher in und um Bielefeld hat die Förderung unternehmensWert:Mensch genutzt um die internen Strukturen und Prozesse völlig neu auszurichten. Als Konseqeunz daraus haben sich auch die konkreten Tätigkeiten von vielen der Mitarbeitenden deutich verändert und entwickelt. Das Unternehmen konnte sich so noch besser am Dienstleistungsmarkt positionieren und die Mitarbeitenden konnten sich beruflich in ihrem Sinne entwickeln. Der Artikel im Anhang (G.I.B. Info 4/2020) beschreibt wie es dem Unternehmen und dem Mitarbeitenden mit Unterstützung der Förderung gelungen ist.
Runder Tisch OWL: Erfahrungsaustausch zum Ausbildungsprogramm NRW
Mehr als 20 Teilnehmende unterschiedlichster Ausbildungsinstitutionen aus Ostwestfalen-Lippe tauschten sich am 12. November 2020 via zoom über ihre Erfahrungen zu aktuellen Entwicklungen in der Ausbildungslandschaft und über die regionale Umsetzung des Ausbildungsprogramms aus. Dabei ging es insbesondere um Fragestellungen zur Ausbildung in Zeiten von Corona.
Die Regionalagentur OWL und die GIB gaben zum Einstieg einen Überblick über die Umsetzung des Ausbildungsprogramms NRW in OstwestfalenLippe. Anschließend gaben die am Programm beteiligten Träger einen Einblick in die Praxis und berichteten von guten Beispielen.
Herr Amir Gulfam, Agentur für Arbeit Detmold stellte außerdem das neue Instrument AsA Flex vor, mit dem die Angebote ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) und assistierte Ausbildung (AsA) zusammengeführt werden.
Die Ergebnisse der abschließenden Diskussion sind hier in Form von einem digitalen Flipchart zu finden.
Übrigens: Die Regionalagentur OWL hat gemeinsam mit den Partnern der Ausbildungskonsense Ostwestfalen und Lippe die Initiative „Ausbildung in OWL“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, den regionalen Ausbildungsmarkt in 2020 zu stärken und zu stabilisieren.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.facebook.com/Ausbildung.in.owlhttps://www.facebook.com/Ausbildung.in.owl
https://www.instagram.com/ausbildung.in.owl/https://www.instagram.com/ausbildung.in.owl/
https://ausbildung-in-owl.de/https://ausbildung-in-owl.de/
Wir freuen uns, wenn Sie die Initiative unterstützen und uns helfen, die Botschaften zu verbreiten!
(Die Initiative wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW. Anmerkung: darauf könnten wir auch verzichten, wenn eines der Motive neben dem Text im Netz steht – da ist der Hinweis auf die Förderung ja enthalten)
Verborgene Schätze und Ideen entdecken
Zwei Rietberger Unternehmen nutzen das Förderprogramm „Potentialberatung NRW“

Kreis Gütersloh.
Im Industriegebiet, unweit der Rietberger Fischteiche hat die Bohmeier Möbelteile GmbH ihren Sitz. Von außen sieht man zunächst nicht, wie viel im Inneren in Bewegung ist. „Wir haben Maschinen umgebaut und umgestellt, Regale abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut – um schneller zu arbeiten und die Lagerhaltung auf einem Fleck zu konzentrieren, erklärt Geschäftsführer Thomas Bohmeier. „Außerdem haben wir unsere Software so umgestellt, dass die Auftragsbearbeitung einfacher wird.“ Auch wurde ein neuer Mitarbeiter für die Produktionsplanung eingestellt. Auslöser für diese Veränderung war das Förderprogramm „Potentialberatung NRW“, das das Rietberger Unternehmen nutzt, um eine Umstrukturierung in Lager und Produktion in Angriff zu nehmen. Im Herbst 2019 stellte Andreas Lühmann von der Regionalagentur OWL die Potentialberatung im Unternehmen vor. Seit 1979 werden dort zum Beispiel Bettrahmen, Möbeltüren oder Schubkastenfronten produziert. 21 Mitarbeiter sind dort zurzeit beschäftigt. Und wie haben die auf die Neuerungen reagiert? „Unsere Mitarbeiter sind immer schon offen gewesen – Flexibilität ist hier Voraussetzung“, lächelt Bohmeier. Während Bohmeier Möbelteile sich nun nach erfolgreicher Antragstellung mit Unterstützung des IWT (Institut für Wirtschaft und Technik) aus Lemgo um die Optimierung der Logistikprozesse im Unternehmen kümmert, ist im ersten Stock des Firmengebäudes eine weitere Potentialberatung im Gange. Dort sitzt die boho möbelwerkstatt GmbH mit neun Mitarbeitern um Geschäftsführer Gregor Hoffmann.
Das 2017 gegründete Unternehmen hat sich mit der Marke „boho office®“ auf den Online-Vertrieb von Büromöbeln spezialisiert. „Dort unterstützt die Potentialberatung im Bereich Marketing“, erklärt Thomas Bohmeier. Denn das junge Unternehmen hat noch viel vor:
„Durch die enge Zusammenarbeit und die Investitionen beziehungsweise die Modernisierung des Maschinenparks von Bohmeier Möbelteile werden wir zukünftig in der Lage sein, den gesamten Wertschöpfungsprozess lokal abbilden zu können. Durch den eigenen Vertrieb und die Präsenz auf den führenden europäischen Marktplätzen können wir zudem sehr nah am Kunden entwickeln, experimentieren und kurzfristig reagieren“, berichtet Hoffmann.
Des Weiteren wird im geplanten Neubau, der unter anderem 400 Quadratmeter Bürofläche umfasst, ein Co-Working Bereich entstehen. Dieser bietet jungen Unternehmen, Start-Ups, Freelancern und freien Mitarbeitern die Möglichkeit, vorhandene Infrastruktur zu nutzen und einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz, in einem offen und modern gestalteten Büro, anmieten zu können. „Wir erhoffen uns hier Menschen mit verschiedenen Kompetenzen zusammenzubringen, die sich dann gezielt miteinander verknüpfen“ so Hoffmann weiter. Zudem könne man mit eigenem Knowhow beratend zur Seite stehen.
„Die Potentialberatung deckt immer verborgene Schätze, Ideen und eben Potenziale im Unternehmen auf“, weiß Andreas Lühmann. Er ist bei der Regionalagentur OWL Ansprechpartner für die Unternehmen im Kreis Gütersloh und zweimal in der Woche bei der pro Wirtschaft GT erreichbar: Montags und freitags im Gütersloher Büro telefonisch unter 05241 851094 oder die ganze Woche per E-Mail an a.luehmannnoSpam@regionalagentur-owl.de.
Hintergrund: Potentialberatung NRW
Die Potentialberatung NRW ist ein Förderprogramm, das die Stärkung der Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zum Ziel hat – immer mit Einbindung der Mitarbeitenden. Die Kosten für eine entsprechende Unternehmensberatung werden zur Hälfte gefördert. Weitere Informationen auf www.prowi-gt.de oder www.regionalagentur-owl.de
Bildzeile:
Veränderung mit Potentialberatung: Geschäftsführer Thomas Bohmeier (Mitte), Mitarbeiter Alfred Strunz (links) und Andreas Lühmann von der Regionalagentur OWL (rechts) (Foto: boho möbelwerkstatt GmbH).
38 Unternehmensberater und Unternehmensberaterinnen aus Ostwestfalen-Lippe trafen sich am 08.10.2020 zum Beratertag. Das über viele Jahre etablierte Präsenzformat wurde in diesem Jahr ins Internet verlegt und so bot sich auch in Coronazeiten die Möglichkeit zur Information über aktuelle Entwicklungen aus den Förderlinien Potentialberatung und Unternehmenswert:Mensch
Zu Beginn stellte Melanie Taube, Regionalagentur OWL, die Ergebnisse der Online-Befragung "Personalentwicklung, Qualifizierung und Digitalisierung in Unternehmen in OWL" vor und erläuterte das Konzept für den Workshop "Digitale Exellence". Hier wird den Unternehmensberatungen die Möglichkeit eröffnet in einem Workshop in intensiven Dialog zu treten. Dieses Konzept wurde bereits nach dem Beratertag 2019 entwickelt, konnte aber im Mai 2020 nicht umgesetzt werden.
Andreas Bendig, G.I.B. NRW beschrieb die ersten Erfahrungen mit Onlineberatungen und zeigte deren Möglichkeiten und Grenzen auf. Im Folgenden beschrieben Andreas Lühmann, Regionalagentur OWL, und Heike Ruelle, G.I.B. NRW, den aktuellen Stand der Erstberatung in der Potentialberatung und Unternehmenswert:Mensch in OWL und NRW. UwM-Beratungen sind derzeit auch Online möglich. Erforderlich ist hierzu eine Absprache aller Beteiligter (Unternehmen, Berater, Erstberatungsstelle) und die Dokumentation in diesem Formular.
Den zweiten Teil der Veranstaltung nutzen alle Beteiligten zum Erfahrungsaustausch aus den laufenden Unternehmensberatungen insbesondere unter Coronabedingungen. Der intensive Dialog in drei Kleingruppen zeigte auf, wie Unternehmensberatungen sich in den letzten Monaten den neuen Herausforderungen gestellt, neue Formate entwickelt, Inhalte aus der Coronakrise aufgegriffen und produktiv zu nutzen gewusst haben.
Erst im Nachgang zum Beratertag erreichte uns die Info, dass im Rahmen des Projekts "OstWestfalenLippe 2025" KMU aus OstWestfalenLippe gesucht werden, die mit der kostenlosen Unterstützung des Fraunhofer IEM die Herausforderungen der digitalen Transformation angehen wollen. Weitere Info über die geplanten Modellprojekten OWL 2025 ist hier zu finden https://www.owl-morgen.de/loesungen/highlights/details/modellprojekte-owl-2025-entwickeln-sie-eine-passgenaue-roadmap-fuer-die-digitalisierung-ihres-unter/
Die Regionalagentur OWL hat gemeinsam mit den Partnern der Ausbildungskonsense Ostwestfalen und Lippe die Initiative „Ausbildung in OWL“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, den regionalen Ausbildungsmarkt in 2020 zu stärken und zu stabilisieren. Aufgrund der Corona-Pandemie verschiebt sich der Ausbildungsstart in diesem Jahr um ca. zwei Monate nach hinten. Das Ausbildungsplatzangebot liegt unter dem Vorjahresniveau und viele Jugendliche haben aufgrund ausgefallener Berufsorientierungsangebote noch nicht den Zugang zu dualer Berufsausbildung gefunden.
Gemeinsam mit den Partnern der Initiative möchten wir vor diesem Hintergrund die Botschaft vermitteln, dass ein Einstieg in Ausbildung auch noch im Spätherbst bis Anfang des kommenden Jahres realisiert werden kann.
Über eine Social-Media Kampagne machen wir deshalb in den nächsten Wochen mit unterschiedlichen Motiven auf das Thema aufmerksam und sprechen Unternehmen und Jugendliche gezielt an. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.facebook.com/Ausbildung.in.owl
https://www.instagram.com/ausbildung.in.owl/
https://ausbildung-in-owl.de/
Wir freuen uns, wenn Sie die Initiative unterstützen und uns helfen, die Botschaften zu verbreiten!
Mehr als 30 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Weiterbildungsinstituten aus Ostwestfalen-Lippe tauschten am 3. September 2020 via zoom ihre Erfahrungen zu aktuellen Entwicklungen in der Weiterbildungslandschaft aus. Es ging um die Bestandsaufnahme der Weiterbildung sowie deren Umsetzungen während des Lockdowns und der anschließenden Lockerungen. In ihrem Impulsvortrag berichtete Dr. Susanne Seyda vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. aus der Studie „Weiterbildung während der Corona-Pandemie“. Mit ihren Beiträgen aus der Praxis rundeten Jana Hausmann, DAA Westfalen und Ulrike Dolle, ADM Institut den Erfahrungsaustausch ab. Berichtet wurde über die Tücken und Chancen mit den neuen digitalen Lehr-Lern-Arrangements in der DAA Westfalen. Ulrike Dolle, ADM Institut zeigte auf wie man als Weiterbildner beweglich in der Krise bleibt.
Grundsätzlich wurde deutlich, dass sich die digitale Transformation der Lernangebote durch den abrupten Stillstand im Lockdown beschleunigt hat. Beim digitalen Lernen geht es nicht mehr um das ob, sondern um das wie. Auf die Frage, wie können auch in Zeiten der Kontaktbeschränkungen die Zielgruppe der Weiterbildungsinteressierten online erreicht werden wurde nach Antworten gesucht. Durch die erfolgreiche Erprobung und die Kombination von neuen, hybriden Lernangeboten und Lernumfeldern - entwickelt in der Krise - sehen einige Anbieter „trotz“ Corona die Zukunft gelassener.
Präsentationen zum Download
Studie „Weiterbildung während der Corona-Pandemie“, Dr. Susanne Seyda, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Mit der DAA Westfalen durch virulente und virtuelle Zeiten, Jana Hausmann, DAA Westfalen
Als Weiterbildner beweglich in der Krise, Ulrike Dolle, ADM Institut