Ihre zentrale Anlaufstelle für alles was mit KI zusammenhängt
Sie haben eine Frage zu KI in Ihrem Unternehmen, wissen aber nicht, an wen Sie sich wenden sollen? Genau dafür gibt es die zentrale Anlaufstelle von KIT.OWL – Ihr erster Kontaktpunkt, wenn es um Künstliche Intelligenz im Mittelstand geht.
Ein Ansprechpartner statt vieler Suchwege
Welches Angebot passt zu meinem Unternehmen? Wer kann mir bei meiner konkreten Frage weiterhelfen? Die zentrale Anlaufstelle nimmt Anfragen, Bedarfe und Anregungen von Unternehmen, Multiplikator:innen und KI-Expert:innen aus OstWestfalenLippe auf. Dann sucht und vermittelt sie passgenau an die richtigen Angebote und Kooperationspartner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Ihr Ansprechpartner ist Marc Wollny. Er begleitet Sie von der ersten Frage bis zur Vermittlung an das passende Format – sei es ein Informationsworkshop, der KI-Readiness Check oder der direkte Kontakt zu einem der Fraunhofer-Institute.
Mehr als nur Vermittlung
Ergänzt wird die persönliche Anlaufstelle durch den KIT.OWL Content-Hub: eine digitale Wissensplattform, auf der Ergebnisse aus Forschung und Projektarbeit – etwa aus dem Regionalscreening der Fraunhofer IOSB-INA – bedarfsorientiert aufbereitet und zugänglich gemacht werden, sowie Veranstaltungen rund um KI und Digitalisierung gebündelt werden.
Der Nutzen für Sie
Ein einziger, verlässlicher Einstiegspunkt statt einer endlosen Suche in verschiedenen Programmen und Institutionen. Das spart Zeit und schafft von Anfang an Klarheit, welches Angebot zu Ihrem Unternehmen passt. Besonders wenn Sie noch keinen konkreten Ansprechpartner für KI-Fragen haben, ist die zentrale Anlaufstelle der ideale erste Schritt.
Sie haben eine Frage zu KI in Ihrem Unternehmen? Kontaktieren Sie die zentrale Anlaufstelle von KIT.OWL – wir vermitteln Sie an das passende Angebot.
Rund 40.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher werden zur EXPO REAL in München erwartet: Europas größte Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur ist gestartet. Als bedeutende Austauschplattform für die Immobilienbranche ist sie auch für Regionen und Städte ein wichtiger Marktplatz. So ist auch die Region Ostwestfalen-Lippe mit den Städten Bielefeld, Paderborn und Gütersloh vor Ort.
München, 6. Oktober 2026. Rund 40.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher werden zur EXPO REAL in München erwartet: Europas größte Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur ist gestartet. Als bedeutende Austauschplattform für die Immobilienbranche ist sie auch für Regionen und Städte ein wichtiger Marktplatz. So ist auch die Region Ostwestfalen-Lippe mit den Städten Bielefeld, Paderborn und Gütersloh vor Ort. Am OWL-Gemeinschaftsstand werden Projekte zur Aktivierung von Gewerbeflächen, zur Entwicklung neuer Industrieareale und zur Umnutzung von Konversionsflächen präsentiert – etwa der Industriepark Im Klee und das Zukunftsquartier in Paderborn, die Reaktivierung und Weiterentwicklung von Flächen in Bielefeld sowie Innenstadt- und Gewerbeprojekte in Gütersloh. Die EXPO REAL hat noch bis zum 7. Oktober geöffnet.
Auch für das Land Nordrhein-Westfalen ist die Messe eine wichtige Plattform. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen, bestehende Gebäude weiterentwickelt und Flächen verantwortungsvoll genutzt werden können. „Bauflächen sind knapp - umso wichtiger ist, was wir daraus machen. Ostwestfalen-Lippe zeigt eindrucksvoll, wie aus bestehenden Standorten neue Chancen für Wohnen, Arbeiten und Wirtschaft entstehen können. Das ist Stadt- und Regionalentwicklung mit Blick nach vorne: Potenziale erkennen, anpacken und ins Machen kommen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Kommunen dabei, aus Ideen konkrete Projekte zu machen und diese auch umzusetzen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Montag am OWL-Gemeinschaftsstand.
Ostwestfalen-Lippe zeigt, wie sich knappe Flächen, wirtschaftliche Entwicklung und moderne Stadtentwicklung zusammenbringen lassen: Bestehende Standorte werden reaktiviert, neue Gewerbegebiete erschlossen und Quartiere für Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft und Innovation entwickelt. Die Veranstalter des OWL-Gemeinschaftsstandes – Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Henrich Hardieck (WEGE Bielefeld), Dr. Christine Tölle (Wirtschaftsförderung Paderborn) und Thomas Wolf (conceptGT) – betonen: „Ostwestfalen-Lippe bietet viele konkrete Entwicklungsperspektiven – von verfügbaren Gewerbeflächen über die Revitalisierung bestehender Standorte bis zu neuen Quartieren für Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft und Innovation. Unsere Städte und Kommunen gestalten diesen Wandel aktiv und gemeinsam. Auf der EXPO REAL wollen wir mit Investoren, Projektentwicklern und Unternehmen darüber ins Gespräch kommen, welche Partnerschaften und Nutzungen unsere Projekte langfristig stärken.“ Unterstützt wird der Stand von der GEwerk GmbH, Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe und VerbundVolksbank OWL eG sowie weiteren Partnern aus Immobilienwirtschaft, Architektur, Finanzierung, Projektentwicklung und Kommunen.
Bielefeld: Flächen aktivieren statt neu versiegeln
Bielefeld setzt bei der Entwicklung seiner Gewerbe- und Innenstadtflächen auf Nachverdichtung sowie auf die Reaktivierung bestehender Standorte. Die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets eröffnet zusätzliche Perspektiven für ansiedlungsinteressierte Unternehmen. Gleichzeitig identifiziert die WEGE mbH durch eine Eigentümerbefragung bislang ungenutzte oder mindergenutzte Flächen. Ziel ist es, weitere Potenziale zu erschließen, Flächen mit bestehenden Restriktionen entwicklungsfähig zu machen und Nutzungshindernisse schrittweise abzubauen.
Paderborn: Industrieflächen und Zukunftsquartier
Paderborn präsentiert zwei Projekte mit unterschiedlichen Entwicklungsperspektiven. Gemeinsam mit der Gemeinde Borchen entwickelt die Stadt den Industriepark Im Klee: Rund 30 Hektar direkt an der A33 schaffen Raum für Industrie und produzierendes Gewerbe. Die Grundstücke reichen von einem bis neun Hektar; allein das mittlere Plateau umfasst knapp 15 Hektar in einem Stück. Die Nähe zur A44, zum Flughafen Paderborn-Lippstadt und zum Windpark A33 ergänzt die Standortvorteile.
Parallel entsteht auf einer 54 Hektar großen Konversionsfläche das Zukunftsquartier. Geplant sind 2.900 Wohneinheiten für rund 7.000 Menschen, etwa 4.000 Arbeitsplätze sowie Flächen für innovative Unternehmen, anwendungsorientierte Wissenschaft und ein Innovationszentrum für Start- und Scale-ups. Die Universität Paderborn bietet dabei unmittelbare Anknüpfungspunkte für Kooperationen, Technologietransfer und Fachkräftegewinnung.
Gütersloh: Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächen
Gütersloh verbindet Innenstadtentwicklung, Innovation und Gewerbeflächenangebote. Mit der Erneuerung des Zentralen Omnibusbahnhofs, der Projektierung der ehemaligen Karstadtimmobilie und der Neugestaltung des Bahnhofsquartiers stehen mehrere zentrale Vorhaben an. Im Bahnhofsquartier entwickeln sich der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh zu einem gemeinsamen Standort für unternehmerische Innovation, Future Skills und Gründungsförderung.
Am Stadtrand stehen im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh die letzten verfügbaren Flächen zum Erwerb bereit. Damit bietet Gütersloh Unternehmen und Investoren sowohl innerstädtische Entwicklungsperspektiven als auch Flächen für gewerbliche Ansiedlungen.
Interessierte können den Gemeinschaftsstand der Region Ostwestfalen-Lippe auf der EXPO REAL noch bis Mittwochabend besuchen. Am Stand stehen die Vertretenden der OstWestfalenLippe GmbH, der WEGE mbH, der Wirtschaftsförderung Paderborn, der Gütersloher Wirtschaftsförderung conceptGT sowie der Partnerunternehmen für Gespräche über Projekte, Flächen, Finanzierung und Entwicklungspartnerschaften in Ostwestfalen-Lippe zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ostwestfalenlippe.de/exporeal.
Platinpartner des Gemeinschaftsstandes: GEwerk GmbH, Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe, VerbundVolksbank OWL eG
Partner des Gemeinschaftsstandes: Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, brüchner-hüttemann pasch bhp Architekten + Generalplaner GmbH, Enderweit + Partner GmbH, Gemeinde Borchen, Lödige Industries GmbH, Möller Real Estate GmbH, OWL Immobilien GmbH, SEH - Stadtentwicklungsgesellschaft Hansestadt Herford, TPG TechnologieParkPaderborn GmbH, Volksbank in Ostwestfalen eG, Zukunftsquartier Entwicklungsgesellschaft mbH
BUZ für das Pressefoto: Land und Region treffen sich (v. l.): Ansgar Käter (VerbundVolksbank OWL eG), Dr. Christine Tölle (Wirtschaftsförderung Stadt Paderborn), Ansgar Käter (concept GT), NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Henrich Hardieck (Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld), Bürgermeister Stefan-Oliver Strate (Stadt Paderborn), Lars-Christian Lange (Zukunftsquartier Entwicklungsgesellschaft), Bürgermeister Uwe Gockel (Gemeinde Borchen) und Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH).
(Foto: OstWestfalenLippe GmbH)
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Pressekontakt:
OstWestfalenLippe GmbH
Marius Vinnemeier
0521 967 33 231
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Bielefeld, 28. September 2026. Knappe Gewerbeflächen und eine Bauwirtschaft zwischen Insolvenzwelle und Aufbruch: Die EXPO REAL, Europas größte Immobilienmesse, erwartet vom 5. bis 7. Oktober rund 40.000 Fachbesucherinnen und -besucher in München, um über die Zukunft von Immobilien, Investitionen und Standortentwicklung zu diskutieren. Während der Wohnungsbau unter Zinsdruck, hohen Baukosten und einer anhaltenden Insolvenzwelle leidet, wächst der Markt für Gewerbe- und Logistikimmobilien – getrieben von einem strukturellen Flächenmangel, der Investoren zunehmend auch abseits der etablierten Metropolregionen suchen lässt. In diesem Umfeld will sich die Region Ostwestfalen-Lippe als attraktive Alternative positionieren und wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein. Mit dabei sind rund 20 Partner aus Baubranche, Kommunen, Immobilien- und Finanzwirtschaft. Organisiert wird der Stand von der OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit der WEGE Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld mbH, der Wirtschaftsförderung Paderborn und der Gütersloher Wirtschaftsförderung conceptGT.
„Ostwestfalen-Lippe ist eine starke Wirtschaftsregion mit großem Potenzial. Investoren profitieren von moderaten Immobilienpreisen bei gleichzeitig hoher Lebensqualität, innovativen Branchen und hervorragender Infrastruktur“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mit unserem Messeauftritt zeigen wir: Wir sind ein attraktiver Standort, der mit einzigartigen Projekten Perspektiven auf die Stadt von morgen eröffnet.“ Wie die Antworten aus der Region aussehen, zeigen die Städte Bielefeld, Paderborn und Gütersloh beispielhaft.
Bielefeld: Flächen aktivieren statt neu versiegeln
Bielefeld setzt bei der Entwicklung seiner Gewerbe- und Innenstadtflächen auf Nachverdichtung sowie auf die (Re-)Aktivierung bestehender Standorte – ein Ansatz, der angesichts der bundesweiten Flächenknappheit im Gewerbesegment an Bedeutung gewinnt. Ein zentraler Baustein ist die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets, die zusätzliche Entwicklungsperspektiven für ansiedlungsinteressierte Unternehmen schafft. Um weitere Flächenpotenziale zu erschließen, führt die WEGE mbH in diesem Jahr erneut eine Eigentümerbefragung durch, mit der bislang ungenutzte oder mindergenutzte Flächen identifiziert werden sollen. Parallel dazu arbeitet die WEGE mbH daran, Flächen mit bestehenden Restriktionen entwicklungsfähig zu machen und Nutzungshindernisse schrittweise abzubauen. „Gewerbeflächen sind in hochverdichteten Ballungsräumen traditionell knapp. Auf der EXPO REAL zeigen wir, wie sich neue Flächenpotenziale mit gezielten Maßnahmen erschließen lassen – und möchten Beispiel sein für andere Städte“, erklärt Henrich Hardieck, Prokurist der WEGE mbH.
Nach der Erschließung folgt die bauliche Umsetzung. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind dabei verlässliche Partner besonders gefragt. „Wer über das Bauen von morgen spricht, braucht Partner, die Projekte ganzheitlich denken und erfolgreich realisieren können“, sagt Marco Müller, Geschäftsführer der GEwerk GmbH aus Bielefeld und Platinpartner des Standes. „Ob Neubau, Revitalisierung oder komplexe Bestandsprojekte – wir verbinden fundierte Baukompetenz mit partnerschaftlichem Austausch. Auf der EXPO REAL bringen wir unsere Impulse aus OWL in den Dialog mit Partnern und der Branche ein.“
Paderborn: 30 Hektar an der A33
Paderborn beantwortet die Flächenfrage über die Stadtgrenze hinweg: Gemeinsam mit der Gemeinde Borchen entsteht im Süden des Kreises der Industriepark Im Klee – rund 30 Hektar direkt an der A33 und einer der größten zusammenhängenden Industriestandorte Ostwestfalen-Lippes. Die Topografie wird in drei Plateaus erschlossen, die Grundstücke von einem bis neun Hektar erlauben. Allein das mittlere Plateau umfasst knapp 15 Hektar in einem Stück. Ansiedlungen dieser Größenordnung sind im Regierungsbezirk Detmold selten geworden. Stadt und Gemeinde entwickeln den Standort gemeinsam, sodass Unternehmen hier kurze Wege in die Verwaltung und ein abgestimmtes Verfahren vorfinden. Die A44 ist über die A33 in wenigen Minuten erreichbar und auch der Flughafen Paderborn-Lippstadt befindet sich in direkter Nähe. Der benachbarte Windpark A33 eröffnet perspektivisch Optionen für die Versorgung mit grünem Strom. Gesucht werden Industrie und produzierendes Gewerbe – vom Mittelständler mit Expansionsbedarf bis zum flächenintensiven Produktionsstandort.
Parallel entwickelt Paderborn auf 54 Hektar Konversionsfläche das Zukunftsquartier. Dabei handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der Region: Geplant sind 2.900 Wohneinheiten für rund 7.000 Menschen und etwa 4.000 Arbeitsplätze, dazu Raum für innovative Unternehmen, anwendungsorientierte Wissenschaft und ein Innovationszentrum für Start- und Scale-ups. Die benachbarte Universität Paderborn liefert Fachkräfte und Kooperationspartner.
"Der Industriepark Im Klee und das Zukunftsquartier sind zwei Projekte, die unsere Stadt über Jahre prägen werden. Auf der EXPO REAL tritt Paderborn deshalb geschlossen auf und hört in den Markt hinein: Wir nehmen uns die Zeit, die richtigen Partner und Nutzungen zu finden", sagt Dr. Christine Tölle, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Paderborn.
Gütersloh: Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächen im Angebot
In Gütersloh verbinden sich Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächenmangel auf engem Raum. In der Innenstadt entstehen mit der Erneuerung des Zentralen Omnibusbahnhofs, der Projektierung der ehemaligen Karstadtimmobilie in bester 1A-Lage und der Neugestaltung des Bahnhofsquartiers gleich mehrere wegweisende Vorhaben; im Bahnhofsquartier verbinden sich der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh zu einem gemeinsamen Zukunftsstandort für unternehmerische Innovation, Vermittlung von Future Skills sowie Gründungsförderung. Am Stadtrand wiederum stehen im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh die letzten verfügbaren Flächen zum Erwerb bereit – ein rares Gut in einer Region, in der Gewerbeflächen längst knapp sind.
„Mit Global Playern wie Miele, Bertelsmann und Hagedorn sowie einer beeindruckenden Dichte an innovativen Mittelstandsunternehmen und Hidden Champions ist Gütersloh geprägt von unternehmerischer Stärke, die sich über viele Branchen erstreckt. Investoren und Unternehmen, die den richtigen Standort suchen, finden in Gütersloh nicht nur eine erstklassige Infrastruktur und ein starkes Netzwerk, sondern auch eine aktiv unterstützende Wirtschaftsförderung“, hebt Thomas Wolf hervor, Flächenmanager der städtischen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft conceptGT.
Finanzierungs- und Immobilienexpertise – verwurzelt in OWL
Ob Nachverdichtung in Bielefeld, Quartiersentwicklung in Paderborn oder Gewerbeflächen in Gütersloh – hinter jedem dieser Projekte steht die Frage nach der passenden Finanzierung. Drei Finanzpartner des OWL-Standes zeigen, wie sie diese Frage beantworten.
„Als regionale Genossenschaftsbank sind wir seit über 160 Jahren fest in Ostwestfalen-Lippe verwurzelt. Wir unterstützen die Entwicklung unserer dynamischen Heimatregion nicht nur finanziell, sondern auch mit Kompetenz, Netzwerken und Kundennähe“, erklärt Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG. Käter verweist auch auf die eigene Tochtergesellschaft OWL Immobilien GmbH, die seit über 50 Jahren im Immobiliengeschäft tätig ist. „Wir möchten auf der EXPO REAL einen Beitrag dafür leisten, unsere Region im landes- und bundesweiten Standortvergleich gut zu positionieren und weiterzuentwickeln.“ Die VerbundVolksbank OWL eG unterstützt den OWL-Gemeinschaftsstand als Platinpartner.
„Seit mehr als 200 Jahren begleiten wir Sparkassen die wirtschaftliche Entwicklung in Ostwestfalen-Lippe. Mehr als die Hälfte der heimischen Unternehmen vertraut auf unsere Expertise“, betont Arnd Paas, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, stellvertretend für die Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe. „Gerade bei nachhaltigen und zukunftsweisenden Projekten zeigen wir, wie wichtig verlässliche Finanzierungslösungen und starke Netzwerke sind.“ Die Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe unterstützen den OWL-Gemeinschaftsstand ebenfalls als Platinpartner.
„Bei Immobilien und Standortentwicklung sprechen wir von Gemeinschaftsaufgaben. Deshalb bündeln wir Kompetenzen zu Bauträgern, Firmenkunden und Investoren in unserem spezialisierten Team der Volksbank in Ostwestfalen. Gleichzeitig vermittelt unsere Tochtergesellschaft Geno immobilien Objekte von Wohnungen über Geschäftsimmobilien bis hin zur Landwirtschaft. Wir schaffen gemeinschaftlich Lösungen – umso passender ist auch der Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL“, sagt Thomas Mühlhausen, Vorstand der Volksbank in Ostwestfalen.“ Die Volksbank in Ostwestfalen unterstützt den OWL-Gemeinschaftsstand als Goldpartner.
Weitere Informationen zum OWL-Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL finden Sie hier.
Bildunterzeile für das Pressefoto: Präsentieren Ostwestfalen-Lippe auf der EXPO REAL (v. l.): Thomas Wolf (concept GT), Claudia Grüter (Volksbank in Ostwestfalen), Arnd Paas (Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter), Marco Müller (GEwerk GmbH), Ansgar Käter (VerbundVolksbank OWL eG), Dr. Christine Tölle (Wirtschaftsförderung Paderborn), Wolfgang Marquardt (OWL GmbH) und Henrich Hardieck (WEGE Bielefeld). (Foto: OstWestfalenLippe GmbH)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Künstliche Intelligenz gilt als eine der größten Chancen für den Mittelstand – und ist für viele Unternehmen in OstWestfalenLippe trotzdem noch ein Stück entfernt vom Arbeitsalltag. Woher weiß ich, wo mein Unternehmen steht? Welche Anwendung passt zu meinem Betrieb? Und wer hilft mir bei der Umsetzung? Genau hier setzt KIT.OWL an: Die Transferoffensive begleitet kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region kostenfrei, praxisnah und Schritt für Schritt auf dem Weg zur eigenen KI-Anwendung – unabhängig davon, ob der erste Kontakt mit KI noch bevorsteht oder bereits erste Projekte laufen.
Drei Stufen, ein klarer Weg
KIT.OWL begleitet Unternehmen entlang von drei aufeinander aufbauenden Stufen:
1. Orientierung. Am Anfang steht die Frage: Wo stehe ich eigentlich? Mit dem KI-Readiness Check, Informationsveranstaltungen und der zentralen Anlaufstelle schaffen wir einen niedrigschwelligen Einstieg – verständlich erklärt, ohne technisches Fachchinesisch.
2. Potenziale. Im zweiten Schritt geht es darum, die eigenen Möglichkeiten sichtbar zu machen: Mit dem KI-Matching Tool, dokumentierten KI-Piloten aus der Praxis und Labtouren in der SmartFactoryOWL erleben Unternehmen, was KI in ihrer Branche bereits heute leisten kann.
3. Umsetzung. Schließlich wird es konkret: Im KI-Anwendungsbaukasten, in Experimentierräumen und Anwendungsworkshops entwickeln und erproben Unternehmen eigene KI-Lösungen – risikofrei und mit fachlicher Begleitung, bevor eine Anwendung in den laufenden Betrieb überführt wird.
Der große Vorteil: Unternehmen müssen nicht alle Stufen der Reihe nach durchlaufen. Je nachdem, wo Sie aktuell stehen, steigen Sie direkt mit dem passenden Angebot ein.
Was KMU davon haben
Alle Angebote von KIT.OWL sind für Unternehmen aus OstWestfalenLippe kostenfrei – ermöglicht durch die Förderung der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie sind außerdem praxisnah: konkrete Anwendungsbeispiele statt abstrakter Theorie, zugeschnitten auf die Kernbranchen der Region wie Maschinenbau, Ernährung, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Möbel, Bau- und Gesundheitswirtschaft. Und sie sind regional verankert: persönliche Ansprechpartner:innen, kurze Wege und ein Netzwerk, das die Herausforderungen des Mittelstands in OWL aus erster Hand kennt.
Ein starkes Netzwerk im Hintergrund
Getragen wird KIT.OWL von der OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten IEM und IOSB-INA als Forschungspartnern. Unterstützt wird das Projekt von 12 assoziierten Partnern aus Wirtschaftsförderung, Kammern und Branchennetzwerken sowie bereits über 30 beteiligten Unternehmen und Start-ups aus der Region. So kommt aktuelles Forschungswissen direkt bei den Unternehmen an – und Unternehmen sind auf ihrem Weg zu KI nie allein.
Jetzt einsteigen
Ob erste Orientierung, die Analyse eigener Potenziale oder die konkrete Umsetzung eines KI-Projekts: KIT.OWL bietet für jede Erfahrungsstufe den passenden Einstieg. Auf der KIT.OWL-Projektseite finden Sie alle Angebote im Detail – von Veranstaltungen und Labtouren bis zum Readiness Check.
Lernen Sie KIT.OWL kennen und finden Sie den passenden Einstieg für Ihr Unternehmen.
Am Dienstagabend wurden die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2026 bekanntgegeben, der von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 27 Partnern und mit Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt wurde. Gesamtsieger ist Breakomers aus Bielefeld.
Bielefeld, 9. September 2026. Am Dienstagabend wurden die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2026 bekanntgegeben, der von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 27 Partnern und mit Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt wurde. Gesamtsieger ist Breakomers aus Bielefeld. Das Start-up entwickelt eine Technologie, mit der sich Polyurethan-Schaumstoffe aus alten Matratzen chemisch zerlegen und wiederverwerten lassen. Der Preis in der Kategorie „Hightech und Forschung“ geht an AutoAquaControl aus Paderborn für einen energieautarken Sensor zur Erkennung von Wasserleckagen. In der Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistung“ überzeugte Wild.AF aus Detmold mit einer Lösung zur digitalen und rückverfolgbaren Vermarktung von Wildfleisch. BarricadiX aus Paderborn wurde in der Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“ für eine KI-gestützte Lösung zur Risikoanalyse und Erstellung von Schutzkonzepten ausgezeichnet. Der Gesamtsieger erhält 10.000 Euro, die drei Kategoriesieger jeweils 5.000 Euro. Insgesamt hatten sich 79 Gründungsteams an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt, von denen 54 einen Businessplan eingereicht haben.
„Start-ups und junge Unternehmen sorgen mit ihren Produkten und Dienstleistungen für eine hohe Dynamik in der regionalen Wirtschaft. OWL bietet dafür optimale Voraussetzungen. Unser Gründungsnetzwerk bietet Gründerinnen und Gründern passgenaue Unterstützung und Zugang zu potenziellen Kunden. Gemeinsam haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, die Zahl und Qualität der Gründungen in OWL zu erhöhen und die Region als Gründungsstandort sichtbar zu machen,“ resümiert Jörg Timmermann, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe GmbH, im Rahmen der Preisverleihung. „startklar OWL ist ein wichtiger Baustein in diesem Gründungsnetzwerk. Wir freuen uns in diesem Jahre über eine Rekordbeteiligung. 54 Teams haben einen Businessplan eingereicht – so viele wie seit 2012 nicht mehr. Das ist ein hervorragendes Ergebnis und spiegelt die Innovationskraft unserer Region“, ergänzt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die OstWestfalenLippe GmbH führt den Wettbewerb gemeinsam mit 27 Partnern durch, darunter die IHKs und die Handwerkskammer, die Wirtschaftsförderungsrichtungen der Kreise sowie der Städte Bielefeld und Paderborn sowie die Hochschulen und Gründungsinitiativen der Region. Hauptsponsoren von startklar sind die Sparkassen in OWL.
Jury lobt Pioniergeist, Kreativität und Leidenschaft
Gleich elf Teams haben es ins Wettbewerbsfinale geschafft und der Jury ihr Konzept präsentiert. „Wir waren begeistert von der Vielzahl hochkarätiger Geschäftskonzepte. Die Geschäftsideen decken ein breites Themenspektrum ab: Dazu gehören etwa Lösungen für Künstliche Intelligenz, smartes Immobilienmanagement und automatisierte Wasserleckortung. Aber auch ein digitalisierter Wildfleischverkauf, neue Ansätze für das Recycling von Matratzen, ein Hochleistungsmikroskop und eine Maschine zur Entstaubung von Futterheu waren im Teilnehmerfeld vertreten. Die Gründerinnen und Gründer treiben ihre Ideen mit viel Pioniergeist, Kreativität und Leidenschaft voran“, erläutert Jurysprecher Markus Oesterley von der Stadtsparkasse Rahden. „Vor diesem Hintergrund ist der Jury die Entscheidung sehr schwergefallen. Die Sieger haben insbesondere durch ihr Alleinstellungsmerkmal, einen großen Kundennutzen, ein hohes Marktpotenzial und ein gutes Vertriebskonzept überzeugt. Wir sind uns aber sicher, dass sich viele weitere Geschäftskonzepte erfolgreich am Markt behaupten und den Wirtschaftsstandort OWL bereichern werden“, so Oesterley.
Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL wurde zum neunten Mal durchgeführt. Insgesamt haben an den bisherigen Wettbewerbsrunden 754 Teams teilgenommen, 409 davon haben einen Businessplan zur Bewertung eingereicht.
Gesamtsieger: Breakomers
35 Millionen Matratzen landen jedes Jahr in Europa im Müll. Der darin enthaltene Polyurethan-Schaumstoff lässt sich bislang kaum recyceln und wird meist verbrannt. Das Bielefelder Start-up Breakomers will das ändern: Das Team hat Polyurethan-Schaumstoffe mit eingebauten Sollbruchstellen entwickelt, die sich am Ende ihrer Nutzungsdauer gezielt wieder in ihre Ausgangsbausteine zerlegen lassen.
Der Schlüssel liegt in den Molekülen: Statt herkömmlicher Monomere setzen die Gründer Dr. Kubilay Ceyhan, Christian Fabek, Paulo Wohlfahrt und Wirtschaftsingenieur Willy Zubert auf sogenannte Breakomers-Bausteine, die bereits bei der Herstellung eine chemische Bruchstelle mitbringen. Recycling wird damit nicht erst am Ende des Produktlebenszyklus mitgedacht, sondern bereits bei der Entwicklung des Materials. Die Zerlegung soll unter milden Bedingungen und mit deutlich weniger Energieaufwand als bei bisherigen Verfahren möglich sein. Für ihre Technologie haben die Gründer bereits ein Patent angemeldet.
Das Geschäftsmodell ist auf eine schnelle Skalierung ausgelegt: Über ein Plug-and-Play-Prinzip sollen bestehende Produktionsanlagen der Matratzen- und Polsterindustrie mit nur wenigen Anpassungen weitergenutzt werden können. Erste Gespräche mit Herstellern laufen bereits. Seit Ende 2025 wird das Team zudem mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem EXIST-Forschungstransfer-Programm des Bundes unterstützt.
Dr. Kubilay Ceyhan, Paulo Wohlfahrt, Willy Zubert
Kategorie „Hightech und Forschung“: AutoAquaControl
Ein tropfendes Rohr im Flachdach oder eine undichte Stelle hinter einer Wand können lange unentdeckt bleiben und hohe Schäden verursachen. Das Paderborner Start-up AutoAquaControl will solche Wasserschäden frühzeitig erkennen: Dafür entwickelt das Team ein energieautarkes Sensorsystem, das Leckagen erkennt und meldet, bevor größere Schäden entstehen.
Herzstück ist ein patentierter Detektor, der bei Kontakt mit Wasser selbst die benötigte Energie erzeugt und seine Messwerte drahtlos an einen Empfänger überträgt – ganz ohne Batterie oder externen Stromanschluss. Da die Elektronik bis zur Detektion spannungsfrei bleibt, sollen Alterungseffekte vermieden werden. Das System ist darauf ausgelegt, mehr als 25 Jahre wartungsfrei zu arbeiten.
Ein Kontroll- und Ortungsgerät ergänzt die Sensoren und macht die Technologie für unterschiedliche Anwendungen nutzbar – von Regen- und Trinkwasser über Heizungs- bis hin zu Kühlkreisläufen. Entstanden ist die Technologie an der Universität Paderborn am Lehrstuhl für Sensorik von Prof. Dr.-Ing. J. Christoph Scheytt. Seit Oktober 2025 arbeitet das Team im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfer-Projekts an der Marktreife der Entwicklung.
Dr. Angelika Endres-Fröhlich, Jan-Philipp Dupal u.a. / www.autoaquacontrol.com
Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistung“: Wild.AF GmbH & Co. KG
Wildfleisch stammt von Tieren, die ein freies Leben in der Natur geführt haben – dennoch ist Wild in Deutschland bislang ein Nischenprodukt. Das Detmolder Start-up Wild.AF will den Markt mit mehr Transparenz und einer direkten Verbindung zwischen Jägern, Verarbeitung und Kunden verändern.
Die Brüder Paul und Theodor Sürmann haben Wild.AF 2024 gegründet. Ihr Ansatz: Jedes Stück Wild lässt sich über einen QR-Code mit dem WildTracker® bis zur Postleitzahl seiner Herkunft zurückverfolgen. Das Fleisch wird direkt bei Jägern und Forstämtern in der Region abgeholt und im eigenen EU-zertifizierten Betrieb in Detmold verarbeitet – ohne Zwischenhändler. So sollen Kundinnen und Kunden nachvollziehen können, woher das Fleisch stammt und welchen Weg es genommen hat.
Mit der Digitalisierung will Wild.AF dem traditionellen Wildfleischmarkt ein modernes Vertrauensfundament geben. Die Gründer verstehen Wild dabei nicht als saisonales Produkt für besondere Anlässe, sondern als hochwertiges und transparent nachvollziehbares Lebensmittel, das seinen Platz auf dem alltäglichen Speiseplan finden kann.
Paul Sürmann, Theodor Sürmann / www.wildaf.de
Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“: BarricadiX GmbH
Ein durchbrechendes Fahrzeug, ein ungeschütztes Zufahrtstor oder ein gefährdeter Bereich kritischer Infrastruktur: Viele Sicherheitsrisiken bleiben abstrakt, bis es zu spät ist. Das Paderborner Start-up BarricadiX macht solche Risiken sichtbar und entwickelt dafür eine KI-gestützte Plattform, die automatisiert normbasierte Risikoberichte und Schutzkonzepte erstellt.
Das System berechnet unter anderem Zufahrtsrisiken und Fahrzeugdynamik, gleicht diese mit Produktdaten ab und erstellt daraus belastbare Schutzkonzepte. Auch die für Genehmigungen oder Fördermittel erforderlichen Unterlagen können automatisiert erstellt werden. Was bislang häufig aufwendige Vor-Ort-Begehungen, Gutachten und Abstimmungsschleifen erfordert, soll so in einem durchgängigen digitalen Workflow abgebildet werden.
Die Gründer Dr. Paul Eichwald, Valentin Antipin und Manuel Granseuer richten die Lösung an Veranstaltungen, kritische Infrastrukturen und andere sicherheitskritische Bereiche. BarricadiX war bereits im DefenseTech-Inkubator.NRW vertreten und erprobt seine Software gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung, kritischer Infrastruktur und Event-Sicherheit im praktischen Einsatz.
Dr. Paul Eichwald, Valentin Antipin, Manuel Granseuer / www.barricadix.de
Weitere Infos zum Wettbewerb unter www.startklar-owl.de.
Bildunterzeile: Wurden für Ihre Geschäftskonzepte ausgezeichnet (mit Trophäe, v. l.): Dr. Angelika Endres-Fröhlich (Team AutoAquaControl), Dr. Paul Eichwald (Team Barricadix GmbH), Dr. Kubilay Ceyhan (Team Breakomers) und Theodor Sürmann (Team Wild.AF). (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Bielefeld, 20.08.2026. 41 Veranstaltungen, 31 Partner: Mit der Veranstaltungsreihe solutions bringt die OstWestfalenLippe GmbH Unternehmen, Forschung und Netzwerke zusammen, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Vom 20. August bis zum 8. Dezember stehen Workshops, Kongresse, Labtouren und Webinare zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Resilienz und Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Circular Economy sowie Energie, Werkstoffe, Mobilität und Innovation auf dem Programm. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Interessierte unter www.solutions-owl.de. Unterstützt wird das Veranstaltungsprogramm durch die FMB Fachmesse für Maschinenbau und Westfalen Weser.
„Wir können es uns nicht leisten, auf bessere Rahmenbedingungen zu warten. In OWL haben wir starke Unternehmen, eine leistungsfähige Wissenschaft und zahlreiche Netzwerke, die Veränderung aktiv vorantreiben. solutions bringt diese Kräfte zusammen und schafft konkrete Anknüpfungspunkte für neue Technologien, Anwendungen und Kooperationen“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH.
Die Region bringe dafür wichtige Voraussetzungen mit, so Marquardt. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke arbeiten eng zusammen und entwickeln Lösungen, die in der betrieblichen Praxis ankommen. Die OstWestfalenLippe GmbH verbindet die Akteure, macht Wissen und Technologien zugänglich und unterstützt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. solutions ist ein zentraler Baustein dieses Ansatzes.
Von KI bis Circular Economy
Das solutions-Programm ist vielfältig und praxisnah: Bei der Zukunftswerkstatt geht es am 14. September in Bielefeld um Perspektiven, Fördermöglichkeiten und Kooperationen im Bereich Weiterbildung – zu Gast ist NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Am 27. November können Unternehmen beim KI-Transferkongress in Paderborn Potenziale und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz kennenlernen. Ein Highlight ist auch das Green.OWL BarCamp, das OstWestfalenLippe GmbH und Bertelsmann Stiftung am 8. Dezember in Gütersloh veranstalten. In offener Atmosphäre diskutieren hier Pionierinnen und Experten, wie OWL die nachhaltige Transformation gemeinsam anpackt.
solutions-Partner:
Bertelsmann Stiftung, CIIT Centrum Industrial IT, FMB Fachmesse für Maschinenbau, Effizienz-Agentur NRW, Energie Impuls NRW, Food-Processing Initiative e.V., Fraunhofer IEM, Fraunhofer IOSB-INA, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Hochschule Bielefeld, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, InnoZent OWL e.V., Interkommunale Wirtschaftsförderung im Kreis Herford, it’s OWL, Kunststoffe in OWL e.V., Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, OstWestfalenLippe GmbH, owl maschinenbau e.V., pro Wirtschaft GT GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Think Tank Ostwestfalen-Lippe, Universität Bielefeld, Universität Paderborn, VDI Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe, WEGE Wirtschaftsförderung für Bielefeld, ZIG Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL e.V.
Pressekontakt:
OstWestfalenLippe GmbH
Marius Vinnemeier
Tel. 0521 96733-231
m.vinnemeiernoSpam@owl.gmbh
www.ostwestfalenlippe.de
Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat am Montag den Förderbescheid für das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ übergeben. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Wissensspeichers, der Kommunen und Kreise in Ostwestfalen-Lippe dabei unterstützt, Klimarisiken wie Starkregen, Hitze und Trockenheit besser zu analysieren, geeignete Anpassungsmaßnahmen auszuwählen und deren Wirkung zu prognostizieren.
Düsseldorf / Bielefeld, 16.07.2026. NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat am Montag den Förderbescheid für das Projekt „Klimaresiliente Region OWL“ übergeben. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Wissensspeichers, der Kommunen und Kreise in Ostwestfalen-Lippe dabei unterstützt, Klimarisiken wie Starkregen, Hitze und Trockenheit besser zu analysieren, geeignete Anpassungsmaßnahmen auszuwählen und deren Wirkung zu prognostizieren. Durchgeführt wird das Vorhaben von der OstWestfalenLippe GmbH in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule OWL, dem Fraunhofer IOSB-INA und der Fachhochschule des Mittelstands. Darüber hinaus sind alle Kreise der Region, die Stadt Bielefeld sowie zwölf weitere Kommunen beteiligt. Das Projekt wird bis Ende 2028 durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert.
"Die Folgen des Klimawandels sind zunehmend spürbar. Auch die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben sie in den vergangenen Jahren im Alltag deutlich erlebt, etwa durch immer häufigere Wetterextreme", sagt Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH ergänzt: „Mit dem Projekt Klimaresiliente Region OWL geben wir Kreisen und Kommunen in Ostwestfalen-Lippe ein starkes Werkzeug an die Hand, um die Auswirkungen mit gezielten Maßnahmen zu bremsen – und zwar dort, wo es wirklich zählt. So schützen wir Bevölkerung und Unternehmen effektiv vor den Risiken des Klimawandels.“
Datenbasierte Klimafolgenanpassung
Kern des Projekts ist der Aufbau eines digitalen Klimaspeichers. Dieses Informations- und Planungswerkzeug vernetzt Daten, bündelt Erfahrungen aus Kommunen und macht sie für konkrete Entscheidungen nutzbar. Eine Kombination aus unterschiedlichen Datenbanken, KI-gestützten Analysesystemen und Visualisierungstools ermöglicht es, Maßnahmen über kommunale Grenzen hinweg zu bewerten, Investitionen fundiert vorzubereiten und die Umsetzung zu beschleunigen. Bestehende Geodateninfrastrukturen werden dabei gezielt eingebunden, um vorhandene Systeme effizient weiterzuentwickeln. So soll ein Werkzeug entstehen, mit dem Kommunen und Kreise bezogen auf ihren speziellen Anwendungsfall hilfreiche Informationen und Handlungsempfehlungen erhalten können. „Wir starten in OWL nicht bei null. Wenn wir vorhandenes Wissen digital bündeln und zugänglich machen, können wir ein Lagebild erstellen, wo bereits wirksame Strukturen bestehen, wo besondere Gefährdungen vorhanden sind und wo Maßnahmen priorisiert werden sollten“, erläutert Professor Axel Häusler von der Technischen Hochschule OWL aus dem Forschungsinstitut IDS.
Grundlage des Klimaspeichers ist, neben einer umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse, ein ökonomisches Bewertungssystem zur regionalen Lage der Klimaresilienz. „Das öffnet den Weg für wirtschaftliche und wirksame Maßnahmen, die Bürgerinnen und Bürgern genauso zugutekommen wie der lokalen Wirtschaft“, ergänzt Professor Klaus Schafmeister von der Fachhochschule des Mittelstands. „Diese Informationen wollen wir technisch integrieren und anschaulich aufbereiten, damit Verwaltung und Politik fundierte Entscheidungen treffen können“,
Regionale Allianz für nachhaltige Transformation
Neben der technischen Infrastruktur steht die Zusammenarbeit im Fokus. Neue Austauschformate, Piloträume und Kooperationsmodelle sollen dazu beitragen, Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure stärker zu vernetzen und Klimaanpassung gemeinsam voranzutreiben. Besonders greifbar werden mögliche Maßnahmen durch Exkursionen zu Anschauungsbeispielen in OWL oder dem Aktionskreis Klimaanpassung, der Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bietet.
Das Projekt ist zugleich eingebettet in den Masterplan Green.OWL und zahlt auf das Ziel ein, die nachhaltige Transformation der Region aktiv zu gestalten. Der Anspruch ist klar: Klimarisiken frühzeitig erkennen, Maßnahmen strategisch bündeln und Ostwestfalen-Lippe Schritt für Schritt resilienter machen – gemeinsam, datenbasiert und umsetzungsorientiert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ostwestfalenlippe.de.
Bildunterzeilen (Download Foto siehe unten)
BUZ: Freuen sich auf mehr Klimaanpassung für Ostwestfalen-Lippe (v. l.): Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Minister Oliver Krischer (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Prof. Dr. Klaus Schafmeister (Fachhochschule des Mittelstands) und Prof. Dr. Axel Häusler (Technische Hochschule OWL).
(Foto: Ministerium für Umwelt, Natur und Verkehr des Landes NRW)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben beim Makeathon „Future Energies" in Bielefeld innerhalb von zwei Tagen Lösungen für Herausforderungen der Energiewende entwickelt. In acht Teams traten die Teilnehmenden gegeneinander an.
Bielefeld, 14. Juli 2026. Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben beim Makeathon „Future Energies" in Bielefeld innerhalb von zwei Tagen Lösungen für Herausforderungen der Energiewende entwickelt. In acht Teams traten die Teilnehmenden gegeneinander an. Die besten Ideen – von einer Software zur Bewertung von Windkraftpotenzialen auf Firmendächern über einen Sandspeicher für überschüssige Energie bis zu einem digitalen Stromausfall-Check – wurden von einer Jury ausgewählt und mit insgesamt 5.000 Euro prämiert. Ausgerichtet wurde der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule OWL und der IHK Akademie. Das Preisgeld wurde von Westfalen Weser zur Verfügung gestellt.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis. „Die Ergebnisse des Makeathons zeigen, welches Innovationspotenzial entsteht, wenn Nachwuchskräfte aus Handwerk, Hochschule, Unternehmen und Start-ups ihre kreativen Ideen zusammenbringen und über den Tellerrand schauen. In nur zwei Tagen haben die Teams Lösungen für reale Herausforderungen entwickelt. Genau diese Zusammenarbeit, Dynamik und Schwarmintelligenz brauchen wir für die Energiewende in OWL“, sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Dr. Maribel Illig, Geschäftsführerin der Handwerkskammer OWL ergänzt: „Die Energiewende muss umgesetzt werden: Energiemanagementsysteme müssen aufgebaut, Wallboxen und Wärmepumpen installiert werden, und das zunehmend in Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Dazu entwickeln wir Formate wie den Makeathon, in denen junge Talente diese Arbeitsweisen und Methoden trainieren können.“

Das spätere Siegerteam bei der Ideenfindung (v. l.): Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL), Liam Poggengerd (Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Sven Nolte (Handwerkskammer OWL). (Foto: OWL GmbH)
Den ersten Platz hat das Team „Roofwind“ mit Sven Nolte, Liam Poggengerd (beide Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL) belegt. Das Bielefelder Unternehmen Parker Hannifin hatte die Fragestellung eingereicht, ob die Ausstattung eines bisher ungenutzten Firmendachs mit kleinen Windkraftanlagen sinnvoll sein könnte. Das Team analysierte zunächst den Standort in Bielefeld und kam zu dem Ergebnis, dass kleine Windkraftanlagen dort nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Darauf aufbauend entwickelte es eine Software, mit der Parker Hannifin auch das Windkraftpotenzial seiner internationalen Standorte bewerten kann. Mit dieser Idee sicherte sich das Team ein Preisgeld von 3.000 Euro.
Den zweiten Platz teilten sich zwei Gruppen: Das Team „TeutoTherm“ mit Rouven Meyer, Fabian Umhang (beide Hochschule Bielefeld) und Philipp Schmutte (Technische Hochschule OWL) hat ein Konzept für die Nutzung von Sand als Speicher für überschüssigen Strom entwickelt. Bei starkem Wind oder hoher Sonneneinstrahlung produzieren erneuerbare Energiequellen häufig mehr Energie, als das Netz abnehmen kann. Diese Energie könnte zukünftig in einem Sandspeicher gespeichert werden, indem Sand auf bis zu 600 Grad erhitzt wird. Die gespeicherte Wärme könnte später wieder zur Energieversorgung genutzt werden. Eingereicht wurde die Herausforderung von Westfalen Weser. „Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Der Makeathon zeigt, wie wertvoll neue Perspektiven sind: Die Teams haben in kurzer Zeit kreative Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen entwickelt“, sagt Katja Voß, Leiterin Strategische Geschäftsfeldentwicklung bei Westfalen Weser.

Lösungsideen für die Energiewende: Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. (Foto: OWL GmbH)
Ebenfalls auf dem zweiten Platz landete das Team „Netzpiloten“ mit Amar Akram, Björn-Hard Astroth (beide Hochschule Bielefeld) und Dominic Beckhoff (Handwerkskammer OWL). Aufgabe war es hier eine Methode zu entwickeln, mit der Unternehmen ihre eigene Anfälligkeit für Stromausfälle prüfen können. Dafür hat das Team ein digitales Werkzeug geschaffen, in dem verschiedene Kennzahlen abgefragt werden, die für die Energieversorgung eines Betriebs relevant sind. Anschließend wird eine Auswertung erstellt, in der das Unternehmen eine Wertung sowie erste Handlungsempfehlungen zur Verbesserung seiner Widerstandsfähigkeit erhält. Zudem kann die Analyse mit wenigen Klicks an Westfalen Weser weitergeleitet werden, die auch diese Challenge eingereicht hatte.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Masterplan umsetzen will. Ziel ist die Entwicklung von Ostwestfalen-Lippe zu einer Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Weitere Informationen zum Makeathon finden Sie hier.
Bildunterzeilen (Download Fotos siehe unten)
BUZ 1: Rund 30 Studierende, Meisterschüler und Gründende haben am Wochenende in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld Lösungen für die Energiewende entwickelt. (Foto: OWL GmbH)
BUZ 2: Das spätere Siegerteam bei der Ideenfindung (v. l.): Mohamed Mohamed Cheikh (Technische Hochschule OWL), Liam Poggengerd (Handwerkskammer OWL), Farah Ajak (Hochschule Bielefeld) und Sven Nolte (Handwerkskammer OWL). (Foto: OWL GmbH)
BUZ 3: Lösungsideen für die Energiewende: Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. (Foto: OWL GmbH)
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für die Energiewende zu arbeiten.
Bielefeld, 3. Juli 2026. Steigende Energiekosten, unsichere Netzkapazitäten, neue Energieträger: Die Energiewende stellt Unternehmen und Energieversorger in Ostwestfalen-Lippe vor Herausforderungen. Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für diese Fragen zu arbeiten. Interessierte Unternehmen, Studierende, Meisterschüler und junge Berufstätige können sich noch bis zum 8. Juli unter www.green-owl.eu anmelden.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis – und für die besten Ansätze gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 €.
„Viele Unternehmen in OWL wissen, dass sie bei der Energiewende handeln müssen, aber nicht immer, wo sie anfangen sollen. Dabei sind die Energiekosten eine zentrale Stellschraube für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Mit dem Makeathon bringen kreative Köpfe, unterschiedliche Fachdisziplinen, innovative Methoden und einen besonderen Spirit zusammen. So liefern wir in 48 Stunden konkrete Ansätze", sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mitmachen lohnt sich. Die Nachwuchskräfte können Kontakte zu Unternehmen knüpfen, sich vernetzen und sich weiterentwickeln. Das zeigen Erfahrungen aus vergangenen Makeathons.“
Ausgerichtet wird der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der IHK Akademie Ostwestfalen, der IHK Lippe zu Detmold, owl maschinenbau e. V. und der Technischen Hochschule OWL. Gefördert wird die Veranstaltung durch Mittel des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie. Das Preisgeld wird zur Verfügung gestellt von Westfalen Weser.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Fahrplan zur nachhaltige Wirtschaftsregion umsetzen will. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist.
Bielefeld, 11. Juni 2026. 54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist. Der Wettbewerb begleitet Gründerinnen und Gründer über mehrere Monate dabei, ihre Geschäftsidee zu einem tragfähigen Konzept zu entwickeln und erfolgreich an den Markt zu bringen. Am Ende steht ein Businessplan, der von Experten aus der regionalen Gründerszene bewertet wird. Die besten Konzepte werden am 8. September von einer Fachjury geprüft und ausgezeichnet. Unterstützt wird startklar OWL von den Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe.
„Die hohe Beteiligung zeigt: Unternehmerischer Mut ist in OWL kein Konjunkturphänomen. Und sie demonstriert die Dynamik und erfolgreiche Arbeit des regionalen Gründungsökosystems, in dem die startklar-Partner viele Angebote für Start-ups und Gründer:innen umsetzen“, resümiert Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Besonders freut uns, dass KI-basierte Geschäftsmodelle inzwischen quer durch alle Branchen ankommen – das bestätigt OWL als Technologieregion mit echter Tiefe.“ Nico Clasing, Vorsitzender der Jury und Vorstand der Stadtsparkasse Rahden ergänzt: „Die Qualität und Vielfalt der eingereichten Konzepte zeigt eindrucksvoll, welches unternehmerische Potenzial in OWL steckt. Als Sparkassen sind wir stolz, dieses Engagement zu fördern und Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten – denn starke Unternehmen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Verliehen werden die Preise für die besten Konzepte in den drei Kategorien Hightech und Forschung, Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie Zukunft und Gesellschaft. Die Siegerteams erhalten jeweils 5.000 Euro, der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von den Sparkassen in OWL bereitgestellt.
Hightech & Forschung
Im Bereich Hightech und Forschung werden technologie- und wissensbasierte Geschäftsmodelle mit einem hohen Markt- und Wachstumspotenzial ausgezeichnet. Dabei werden durch die Nutzung neuer Technologien und neuer Erkenntnisse aus der Forschung innovative Ansätze geschaffen, die sich erfolgreich auf dem Markt etablieren.
Vier Teams haben sich in dieser Kategorie für das Finale qualifiziert: Breakomers aus Bielefeld will das Recycling von Kunststoffen durch chemische Sollbruchstellen erleichtern. AutoAquaControl aus Paderborn entwickelt ein wartungsfreies System zur Wasserleckerkennung. Ebenfalls aus Paderborn kommt Clanga AI, das das Testen neuer Software durch KI automatisieren will. Lightweaver schließlich, ein Team Bielefelder Forscher, hat ein neues Mikroskop für die medizinische Grundlagenforschung konzipiert.
Industrie, Handwerk & Dienstleistung
In dieser Kategorie werden neue Geschäftskonzepte aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung prämiert. Egal ob Produkt oder Dienstleistung – entscheidend ist der Mehrwert zu bestehenden Lösungen, beispielsweise in der Produktivität, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit oder Ressourceneffizienz.
Auch hier treten vier Finalisten an: 42°OS aus Verl entwickelt eine KI-Software zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Das Paderborner Team BrycLabs vereinfacht mit KI-Unterstützung die Schadensbearbeitung in der Immobilienwirtschaft. GermanHorseTech aus Vlotho setzt dagegen auf handfeste Mechanik: Das Unternehmen hat eine Maschine zur Entstaubung von Heu entwickelt und bekämpft damit einen häufigen Auslöser von Asthma bei Pferden. wildAF aus Detmold digitalisiert den Handel mit Wildfleisch als nachhaltigere Alternative zu industriell produziertem Fleisch.
Zukunft & Gesellschaft
Geschäftsideen, die einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur nachhaltigen Transformation der Region leisten – darum geht es in der Kategorie Zukunft & Gesellschaft. Dabei geht es um Produkte oder Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Teilhabe, Mobilität, Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung sowie Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.
Drei Unternehmen haben sich in dieser Kategorie qualifiziert: BarricadiX aus Paderborn unterstützt den Schutz kritischer Infrastruktur mit Analysesoftware und entscheidungsreifen Auswertungen. Die Bielefelder mirasu GmbH hilft Krankenhäusern mit einem KI-gestützten Assistenten bei der Planung von Nachhaltigkeitsprojekten. PureSpore, ein Team der TH OWL aus Lemgo und Detmold, arbeitet an einem nachhaltigen Pilzprotein, das tierisches Eiweiß in Lebensmitteln ersetzen kann – bei bis zu 200-mal geringerem CO₂-Ausstoß.
Finale am 8. September
Am 8. September findet das öffentliche Finale ab 18 Uhr im Pioneers Theater in Bielefeld statt. Alle nominierten Teams präsentieren sich auf der Bühne, bevor die Preisträger bekanntgegeben werden. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen.
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
Auf dem Foto: Das startklar OWL-Netzwerk bei der Auftaktveranstaltung in Herford: 54 Gründende und junge Unternehmen haben ihre Businesspläne eingereicht, die von erfahrenen Unternehmens- und Finanzexperten geprüft wurden. (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
startklar-Partner
Hochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH im Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pioneers Club, pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, StartMiUp, Technische Hochschule OWL, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn
Hauptsponsor
Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, IKK Classic, Wortmann & Partner
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist die Agentur für innovative Regionalentwicklung der Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Wir treten dafür an, dass die Region OWL zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands wird. Dabei konzentrieren wir uns mit dem Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf die Fokusfelder „Nachhaltigkeitstransformation”, „Arbeitskräftesicherung & Bildung” sowie „Regionalmarketing & Strategie”.