Regionalagentur OWL
Die Regionalagentur OWL übernimmt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) zentrale Koordinierungsaufgaben bei der Umsetzung der Landesprogramme des Europäischen Sozialfonds auf regionaler Ebene. Damit trägt die Regionalagentur OWL dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu unterstützen, Qualifikationen und Kompetenzen von Beschäftigten zu erhöhen, die berufliche Integration von Jugendlichen zu verbessern, der Ausgrenzung von besonders Benachteiligten am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken und die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen.
Zum Serviceangebot der Regionalagentur gehört die Beratung und Koordination von Landes- und Bundesprogrammen, wie z.B. Ausbildungswege NRW, TEP oder INQA-Coaching. Gemeinsam mit Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsakteuren und der Regionalagentur werden regionale Strategien entwickelt, um langfristig bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigungspotentiale zu erschließen. Die Regionalagentur OWL arbeitet eng mit den Wirtschaftsförderungen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Minden-Lübbecke, Lippe und Paderborn sowie der Stadt Bielefeld zusammen.

Die Beratungsstellen Arbeit beraten erwerbslose Menschen und Menschen, die von prekärer Beschäftigung und Arbeitsausbeutung bedroht oder betroffen sind. In jeder Gebietskörperschaft in NRW gibt es eine Beratungsstelle Arbeit. Sie beraten in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen und arbeiten eng mit weiteren regionalen und überregionalen Partnern zusammen. Mit über 80.000 Beratungen im Jahr 2024 sind die BSA ein elementarer Teil des nordrhein-westfälischen Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung. Mit dem neuen Aufruf sollen die BSA mit einer weiterentwickelten Konzeption drei weitere Jahre gefördert werden.