Gründungsgeist made in OWL - startklar ist mit über 60 Teams erfolgreich gestartet
Über 60 Teams aus ganz OWL haben sich aufgemacht und sich für den Businessplanwettbewerb registriert. Am Montag, den 15. November fand die startklar Auftaktveranstaltung in der Sparkasse Paderborn Detmold statt.
Der startklar Businessplanwettbewerb ist Anfang November erfolgreich in die siebte Runde gestartet. Es haben sich bereits über 60 Teams mit Gründungsprojekten aus den vielfältigen Branchen mit spannenden neuen und innovativen Produkten und Dienstleistungen registriert. Der Mut, die Kreativität und das unternehmerische Denken der Gründerinnen und Gründer spiegelt den Gründungsgeist OstWestfalenLippes beispielhaft wider und wird nachhaltig dazu beitragen, dass OWL auch in Zukunft ein lebendiger Wirtschaftsstandort bleibt. Wir sind gespannt auf die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle und die Businesspläne, die wir im April 2022 zu sehen bekommen werden.
Am Montag, den 15. November fanden sich Vertreter und Vertreterinnen verschiedener startklar- Teams, der Partnerorganisationen, der Jury und der Sponsoren zusammen, um unter Einhaltung der Corona-Vorschriften und in inspirierender Atmosphäre den Auftakt des Wettbewerbs einzuläuten. Auf der Bühne begrüßte Hubert Böddeker, Vorsitzender der Jury und Geschäftsführer der Sparkasse Paderborn-Detmold die Anwesenden mit einer herzlichen Ansprache. Er machte deutlich warum sich die Sparkassen in OWL bereits seit vielen Jahren, u.a. als Hauptsponsor des startklar Wettbewerbs für Gründer und Gründerinnen einsetzen und wieso OWL gründungswillige Menschen braucht. Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe GmbH stellte die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partnerorganisationen des Businessplanwettbewerbs in den Fokus seiner Rede. Denn die regionale Zusammenarbeit und gute Vernetzung der Aktuere in OWL ist ein wichtiger Pfeiler bei der Entwicklung und Pflege des Gründungsökosystems in OstWestfalenLippe und ist somit Motor für eine lebendige Gründungskultur. Auf den Ablauf des Wettbewerbs ging Anna-Lena Lütke-Börding, Projektleiterin des startklar Wettbewerbs bei der OstWestfalenLippe GmbH ein und brachte den Teams durch ein Interview mit der erfolgreichen Unternehmerin und Gründerin von somaFitness, Nina Kache, die Bedeutung der Erstellung eines Businessplans näher. Im Anschluss lernten die anwesenden Teams ihre Lotsinnen und Lotsen kennen und hatten die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand, aber in live im hauseigenen Bistro in lockerer Atmosphäre zu netzwerken. Ein schöner Auftakt für eine großartige Wettbewerbsrunde.
Hier die startklar-Partner, die gleichzeitig wesentlicher Bestandteil des Gründungsökosystems in OWL sind:
Fachhochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen, Industrie- und Handelskammer Lippe, Interkommunale Wirtschaftsförderung Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, StartMiUp.
Hauptsponsor:
Sparkassen in OstWestfalenLippe
Weitere Sponsoren:
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen, IHK Lippe, IKK Classics, Schüco, Wago, Wortmann & Partner Rheda-Wiedenbrück
Wir laden herzlich zur startklar-Impulsveranstaltung am 15. November 2021 in die Sparkasse Paderborn-Detmold am Standort Paderborn ein. Neben allgemeinen Informationen zu startklar und dem Wettbewerbsablauf wollen wir Ihnen die Partner, Lots*innen und Expert*innen sowie unsere weiteren Unterstützungsangebote vorstellen. Erfolgreiche Unternehmer*innen und Preisträger*innen der letzten Wettbewerbsrunde geben Tipps und berichten über ihre Gründung. Anschließend laden wir Sie ein, bei einem kleinen Imbiss mit uns ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der 3-G-Regeln statt.
Hubert Böddeker (Vorstand Sparkasse Paderborn-Detmold), Anna-Lena Lütke-Börding (Projektmanagement OstWestfalenLippe GmbH), Mladen Milicevic (Geschäftsführer Unchained Robotics), Wolfgang Marquardt (Prokurist OstWestfalenLippe GmbH)
Bielefeld, 12. Oktober 2021. Wie mache ich aus meiner Idee ein erfolgreiches Geschäftskonzept? Welche Tipps und Fallstricke gibt es bei der Unternehmensgründung? Wo finde ich andere Gründer und Gründerinnen, um mich auszutauschen? Antworten auf diese Fragen bietet der Businessplan-Wettbewerb „startklar“ in OWL. Ab sofort können sich Gründerinnen und Gründer mit ihrer Geschäftsidee auf www.startklar-owl.de zum Wettbewerb registrieren. Mit der Aufnahme erhalten sie Zugang zu den kostenlosen Workshops und weiteren Angeboten. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten außerdem Preise von bis zu 10.000 €. „startklar“ wird gemeinsam von den Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Hochschulen der Region durchgeführt und von den Sparkassen in OWL unterstützt.
„OstWestfalenLippe braucht engagierte Gründerinnen und Gründer, die mit neuen Produkten und Dienstleistungen die Wirtschaftsstruktur beleben. Mit startklar wollen wir gemeinsam mit allen Gründungsakteuren in OWL junge Unternehmen bei der Ausarbeitung ihres Geschäftskonzepts unterstützen. Die große Resonanz der bisherigen Wettbewerbsrunden und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, dass unser Angebot den Bedarf der Zielgruppe trifft“, erläutert Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe GmbH, der Geschäftsstelle von „startklar“.
In Workshops können die Teilnehmenden das Nutzenversprechen ihres Produkts erarbeiten und ihr Geschäftsmodell strukturieren. Darüber hinaus werden sie in den Bereichen Finanzplanung, Steuern, Sozialversicherung, Social Media und Persönlichkeitsentwicklung qualifiziert. Ein persönlicher Lotse unterstützt mit Expertenwissen rund um die Gründung. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Gründerinnen und Gründern hilft bei den vielen Fragen des unternehmerischen Alltags. So können die Teilnehmenden ihr Geschäftskonzept in einem Businessplan auf den Punkt bringen – und sich im Wettbewerb mit anderen Gründungsteams messen.
„Der Businessplan-Wettbewerb bietet angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee überprüfen zu lassen und mit professioneller Unterstützung an ihrem Businessplan zu feilen. Je besser der Businessplan durchdacht ist, umso größer sind die Chancen, als Existenzgründer oder -gründerin erfolgreich zu sein. Dies ist zudem eine wichtige Voraussetzung für die Beantragung von öffentlichen Fördermitteln sowie von Bank- und Sparkassenkrediten“, erläutert Hubert Böddeker, Vorstand der Sparkasse Paderborn-Detmold und Sprecher der Jury.
Attraktive Preise in unterschiedlichen Bereichen
Die Jury mit Experten und Expertinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kapitalgebenden wird die bis zum 13. April 2022 eingereichten Businesspläne bewerten und die Preisträger in unterschiedlichen Kategorien auswählen. Hubert Böddeker erläutert: „Um das Gründungsgeschehen in der Breite abzudecken, vergeben wir Preise in drei Kategorien, deren Gewinner jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten. Darüber hinaus wird ein startklar-Gesamtsieger über alle drei Kategorien hinweg ausgezeichnet – dotiert mit einem Preisgeld von 10.000 Euro.“ Die Preisgelder werden von den Sparkassen in OWL bereitgestellt.
In der Kategorie „Hightech und Forschung“ werden technologie- und wissensbasierte Geschäftsmodelle mit einem hohen Markt- und Wachstumspotenzial ausgezeichnet. Die zweite Kategorie prämiert Konzepte aus den Bereichen „Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung“. Egal ob Produkt oder Dienstleistung – entscheidend ist dabei der Mehrwert zu bestehenden Lösungen, beispielsweise in der Qualität, Benutzerfreundlichkeit oder Zuverlässigkeit. Im Bereich „Zukunft und Gesellschaft“ werden Geschäftsideen gesucht, die einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten – beispielsweise in den Bereichen Gesundheit und Teilhabe, Mobilität, Kultur, Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung sowie Daseinsvorsorge.
Konstruktives Feedback und viel Motivation
Teilnehmende der letzten startklar-Runde unterstreichen den Nutzen einer Beteiligung. „Der startklar-Wettbewerb war eine großartige Erfahrung für uns. Gegen andere talentierte Teams anzutreten, hat uns geholfen, unseren Geschäftsplan weiter zu verfeinern - was sich in der Praxis stark auf unsere Entwicklung seit dem Wettbewerb ausgewirkt hat.“, berichtet Mladen Milicevic, Geschäftsführer von Unchained Robotics. Das Paderborner Startup hat eine innovative Plattform entwickelt, die Automatisierung für Jedermann einfach und schnell zugänglich machen soll. „Wir tragen mit unserem Unternehmen dazu bei, dass erst Deutschlandweit dann aber auch weltweit eine flächendeckende Automatisierung ermöglicht wird.“ erklärt der Gründer. Seit dem Gewinn des startklar-Wettbewerbs im Jahr 2020 hat sich Unchained Robotics durch die Einführung des Konfigurators für Automatisierungslösungen und des Marktplatzes deutlich weiterentwickelt. „Das Preisgeld aus dem startklar Businessplanwettbewerb haben wir in unsere Online-Plattform investiert und erwarten im kommenden Jahr erstmals Umsätze im Millionenbereich.“ so der erfolgreiche Geschäftsführer. Das Unternehmen ist seit dem Gewinn des Wettbewerbs stetig gewachsen und konnte mehrere Fabriken und Universitäten im In- und Ausland von der neuartigen Plattform überzeugen.
Auch Darja Noschenko von Chakrana, hat startklar als wichtigen Meilenstein für die Gründung ihres Unternehmens empfunden: „Unser größtes Learning war, dass so ein Wettbewerb perfekt ist, um seinen Horizont zu erweitern und das eigene Projekt weiter zu optimieren. Dabei haben wir festgestellt, dass wir selbst bereits die größten Experten auf unserem Gebiet sind und selbstbewusst unserer Intuition folgen können. Eine wertvolle Erfahrung.“
„Als Startup-Gründer*in erstellt man meistens ein Pitch Deck. Zu einer guten Idee gehört aber auch immer ein ordentlicher Businessplan, damit das notwendige Potenzial der Idee sichtbar wird. Daher kann ich den startklar Businessplan Wettbewerb nur empfehlen“, ergänzt Jenny Brehmer, Mitgründerin der Brötchen.app Germany GmbH.
Der Businessplan-Wettbewerb richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die noch kein Unternehmen gegründet haben, sowie an bestehende Unternehmen, sofern die Gründung nach dem 1. Januar 2020 erfolgt ist. Gesucht werden neue Geschäftsideen aus Industrie, Handwerk, Kultur, Handel und Dienstleistungsgewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft, aber auch aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Interessenten können sich bis zum 07.11.21 unter www.startklar-owl.de registrieren um von Beginn an alle Angebote nutzen zu können. Mithilfe der Angebote werden zunächst das Nutzenversprechen, das Kundenprofil und das Geschäftsmodell erarbeitet. Diese werden anschließend systematisch zu einem Businessplan weiterentwickelt. Der fertige Businessplan muss dann bis zum 06. April 2022 eingereicht werden.
startklar-Partner
Fachhochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen, Industrie- und Handelskammer Lippe, Interkommunale Wirtschaftsförderung Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, StartMiUp.
Hauptsponsor
Sparkassen in OstWestfalenLippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen, IHK Lippe, IKK Classics, Schüco, Wago, Wortmann & Partner Rheda-Wiedenbrück
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
Pressekontakt
Beatrice Richert
Fon: 0521 9 67 33 – 120
b.richertnoSpam@ostwestfalen-lippe.de
www.ostwestfalenlippe.de
Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, OWL im Standortwettbewerb der Regionen als leistungsstarken Wirtschafts- und Kulturraum zu positionieren und zur Zukunftsfähigkeit des Standorts beizutragen. Zu den vielfältigen Arbeitsbereichen der OWL GmbH gehören Regionalmarketing, Regionalentwicklung, das OWL Kulturbüros, der Teutoburger Wald Tourismus, die Regionalagentur OWL, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf sowie das Management der REGIONALE 2022
Wie mache ich aus meiner Idee ein erfolgreiches Geschäftskonzept? Welche Tipps und Fallstricke gibt es bei der Unternehmensgründung? Und wo finde ich andere Gründer:innen, um mich auszutauschen? Antworten auf diese Fragen bietet der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL. Ab sofort können sich Gründer:innen mit ihrer Geschäftsidee unter www.startklar-owl.de registrieren, um die kostenlosen Angebote zu nutzen – und Preise bis zu 10.000 € gewinnen. startklar OWL wird gemeinsam von Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Hochschulen der Region durchgeführt und von den Sparkassen in OWL unterstützt.
In Workshops können die Teilnehmer:innen das Nutzenversprechen ihres Produkts erarbeiten und ihr Geschäftsmodell strukturieren. Darüber hinaus werden sie in den Bereichen Finanzplanung, Steuern, Sozialversicherung, Social Media und Persönlichkeitsentwicklung qualifiziert. Ein persönlicher Lotse unterstützt mit Expertenwissen rund um die Gründung. Und der Erfahrungsaustausch mit anderen Gründer:innen hilft bei den vielen Fragen des unternehmerischen Alltags. So können die Teilnehmer:innen ihr Geschäftskonzept in einem Businessplan auf den Punkt bringen – und sich im Wettbewerb mit anderen Gründerteams messen.
Attraktive Preise in unterschiedlichen Bereichen
Die Jury mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kapitalgebenden wird die eingereichten Businesspläne bewerten und die Preisträger:innen in unterschiedlichen Kategorien auswählen.
In der Kategorie „Hightech und Forschung“ werden technologie- und wissensbasierte Geschäftsmodelle mit einem hohen Markt- und Wachstumspotenzial ausgezeichnet. Die zweite Kategorie prämiert Konzepte aus den Bereichen „Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung“. Egal ob Produkt oder Dienstleistung – entscheidend ist dabei der Mehrwert zu bestehenden Lösungen, beispielsweise in der Qualität, Benutzerfreundlichkeit oder Zuverlässigkeit. Im Bereich „Zukunft und Gesellschaft“ werden Geschäftsideen gesucht, die einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten – beispielsweise in den Bereichen Gesundheit und Teilhabe, Kultur, Mobilität, Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung sowie Daseinsvorsorge.
Der Businessplan-Wettbewerb richtet sich an Gründer:innen, die noch kein Unternehmen gegründet haben, sowie an bestehende Unternehmen, sofern die Gründung nach dem 1. Januar 2020 erfolgt ist. Gesucht werden neue Geschäftsideen aus Industrie, Handwerk, Handel, Kultur und Dienstleistungsgewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft, aber auch aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Interessent:innen können sich bis zum 07.11.2021 unter www.startklar-owl.de registrieren. Mithilfe der Angebote werden zunächst das Nutzenversprechen, das Kundenprofil und das Geschäftsmodell erarbeitet. Diese werden anschließend systematisch zu einem Businessplan weiterentwickelt. Der fertige Businessplan muss dann bis zum 6. April 2022 eingereicht werden.
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
startklar-Partner
Fachhochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen, Industrie- und Handelskammer Lippe, Interkommunale Wirtschaftsförderung Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn, StartMiUp, Hochschule Hamm-Lippstadt
Hauptsponsor
Sparkassen in OstWestfalenLippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen, IHK Lippe, IKK Classics, Schüco, Wago, Wortmann & Partner Rheda-Wiedenbrück
Foto v.l.n.r: Dr. Stefan Breit (Geschäftsführer Miele), Prof. Dr. René Fahr (Vizepräsident Universität Paderborn), Wolfgang Marquardt (Prokurist OWL GmbH), Prof. Dr. Dirk Messmer (Präsident Umweltbundesamt), Herbert Weber (Geschäftsführer OWL GmbH), Almut Rademacher (Geschäftsführerin owl maschinenbau e.V.), Landrat Jürgen Müller (Kreis Herford)
Umweltbundesamt-Präsident Messner zeigt Potenziale auf
Bielefeld / Herford, 10. September 2021. Wie können Unternehmen die Anforderungen aus der Klimaschutzgesetzgebung erfüllen und dabei gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Welche Geschäftspotenziale liegen im Bereich Nachhaltigkeit? Diese Fragen stellen insbesondere kleine und mittlere Betriebe vor Herausforderungen. Antworten und Denkanstöße diskutierten der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner, und Expertinnen und Experten aus OstWestfalenLippe am Freitag bei der solutions-Auftaktveranstaltung im Kreishaus Herford, zu der die OstWestfalenLippe GmbH, die Interkommunale Wirtschaftsförderung des Kreises Herford und die Universität Paderborn eingeladen hatten. 80 Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Leben erhielten konkrete Beispiele und Handlungsempfehlungen. Dabei wurde deutlich, dass Digitalisierung und Klimaschutz die Treiber für den Strukturwandel sind. OWL hat mit innovativen Unternehmen gute Voraussetzungen, die Wachstumsmärkte erfolgreich zu erschließen. Mit der neuen Regionalentwicklungsstrategie „OstWestfalenLippe 2025“ werden konkrete Angebote und Projekte auf den Weg gebracht, um den Mittelstand zu unterstützen.
Landrat Jürgen Müller, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe GmbH, macht die Stoßrichtung deutlich: „Wir bündeln in OWL die Kräfte in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Gemeinsam wird es uns gelingen, die ökologischen Herausforderungen für die Wirtschaft anzupacken. Im Kreis Herford haben wir das im Klimaschutzkonzept u.a. mit dem Netzwerk „Unternehmen Zukunft“ bereits erfolgreich umgesetzt. Das Projekt „Hydrive OWL“ hat das Thema Mobilität und Wasserstoff auf der Agenda und die Strategie OstWestfalenLippe 2025, unter der Koordination der OWL GmbH, beschäftigt sich mit neuen Lösungen und Angeboten in den Bereichen Innovation, berufliche Bildung und Gründung.“
Klimaschutz und Digitalisierung als Treiber des Strukturwandels
Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamt, unterstreicht die Bedeutung des Klimaschutzes für die wirtschaftliche Entwicklung: „Die fünf größten ökonomischen Risiken für die Weltwirtschaft sind umweltbezogen, über die Hälfte des globalen BIP hängt von Ökosystemdienstleistungen ab. Die Klimaschutzziele erfordern daher eine schnelle Transformation der Wirtschaft. Dabei wird der Klimaschutz neben der Digitalisierung zum größten Treiber des Strukturwandels. Fossil basierte Produkte und Technologien werden vom Markt verdrängt. Neue Märkte, Techniken und Geschäftsmodelle mit großen Beschäftigungschancen entstehen. Darauf müssen sich alle Regionen in Deutschland einstellen.“
Nach einer Untersuchung von Roland Berger werden die klimaschutzrelevanten Leitmärkte Energiemanagement, Rohstoff- und Materialeffizienz, nachhaltige Mobilität und Kreislaufwirtschaft werden bis 2030 jährlich um durchschnittlich 6,3 Prozent wachsen. Die deutsche Wirtschaft hat auf vielen Märkten für Umwelttechnologien eine führende Position und zeichnet sich durch eine hervorragende Wissensbasis und hohe Innovationskraft aus, was beispielsweise durch die hohe Anzahl an Klimaschutzpatenten deutlich wird. Risiken sind mangelnde ökonomische Anreize, Schwächen bei der Marktdiffusion von Innovationen und ein wachsender Wettbewerbsdruck durch andere Anbieter (z.B. aus China und Südkorea). Der Mangel an Fachkräften und Spezialqualifikationen birgt für die deutsche Wirtschaft die die Gefahr, dass Umwelt- und Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Digitalisierung ist ein “enabler” für nachhaltige Entwicklung. Neue Technologien wie KI und Maschinelles Lernen, Big Data und digitaler Zwilling tragen dazu bei, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft sowie Ressourcen- und Energieeffizienz in der Wirtschaft zu verbessern.
OstWestfalenLippe 2025 – Neue Ansätze für die Regionalentwicklung
Die OstWestfalenLippe GmbH geht diese Herausforderungen gemeinsam mit Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Kreise und der Stadt Bielefeld, den Kammern, den Hochschulen und den Innovationsnetzwerken in OWL gemeinsam an. „Mit unserer neuen Strategie OstWestfalenLippe 2025 wollen wir insbesondere kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, die digitale und ökologische Transformation in Einklang zu bringen. Dazu haben wir bereits 18 Projekte auf den Weg gebracht“, erläutert Wolfgang Marquardt, Prokurist der OWL GmbH. „So bieten wir beispielsweise mit dem neuen Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr OWL Unternehmen kostenlos Potenzialanalysen, Qualifizierungen, Strategieentwicklungen, Transferprojekte und Coaching an. Im Spitzencluster it´s OWL werden die Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam neue Technologiefelder und Geschäftsmodelle in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz erschließen. Und mit der Smart Recycling Factory im Kreis Minden-Lübbecke entsteht im Rahmen der REGIONALE 2022 ein dynamischer Umschlagplatz für wiederverwertbare Rohstoffe und Entwicklungsort für innovative Recycling-Produkte.“
Über solutions
Die Veranstaltung bildete den Auftakt des Veranstaltungsprogramms solutions. solutions ist das Forum für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und wirtschaftsnahe Organisationen, um neue Entwicklungen rund um die digitale und ökologische Transformation zu diskutieren und in die Praxis zu tragen. 23 solutions-Partner organisieren in diesem Jahr 38 Veranstaltungen, Workshops und Messen sowie digitale Workshopreihen. Dabei geht es um intelligente Fertigung, digitale Prozessoptimierung und Arbeitswelt, zirkuläre Wertschöpfung und Nachhaltigkeit.
Veranstalter von solutions sind die Innovationsnetzwerke, Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen, weitere Organisationen und die OstWestfalenLippe GmbH, die das Programm koordiniert. Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Sie unter www.solutions-owl.de. Das Programmheft kann bei der OstWestfalenLippe GmbH angefordert werden (0521 967330, info@owl.gmbh).
solutions wird unterstützt durch die FMB Zuliefermesse Maschinenbau, das Mittelstand Digital-Zentrum Ruhr OWL, die Stadtwerke Bielefeld und Westfalen-Weser Energie.
Pressekontakt
OstWestfalenLippe GmbH
Wolfgang Marquardt
Tel. 0521 9673322
Mobil: 0174 7798841
w.marquardtnoSpam@ostwestfalen-lippe.de
UrbanLand Partie 2021 feiert Projekte und bilanziert Ergebnisse der REGIONALE 2022
Projekte der REGIONALE 2022 verwirklichen Ideen und Modelle für die Zukunftsfähigkeit der Region. Sie bringen Lösungen für ein gutes Leben in OWL – jetzt und in Zukunft. Diese Botschaft stand im Mittelpunkt der UrbanLand Partie am 27. August 2021 auf dem Plateau des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Porta Westfalica. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, von Initiativen und Vereinen verfolgten das Open-Air-Programm mit Redebeiträgen von NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach, Regierungspräsidentin Judith Pirscher und Landrat Jürgen Müller, Vorsitzender des UrbanLand Board.
Stimmen
„OWL steht für ‚Offenheit. Wille. Leidenschaft‘: Das kommt mit der REGIONALE 2022 unter dem Titel ‚UrbanLand‘ sehr stark zum Ausdruck: Innovative Ideen, gepaart mit zupackendem Handeln sind die besten Voraussetzungen dafür, dass die REGIONALE 2022 ein voller Erfolg wird. Mit unseren Förderprogrammen aus der Städtebauförderung, Dorferneuerung und Heimatförderung hat alleine das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die REGIONALE-Projekte in OWL mit mehr als 36 Millionen Euro unterstützt. Das zeigt: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen investiert in Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von OWL“, resümierte Ministerin Ina Scharrenbach.
„Im UrbanLand setzen wir auf die Qualitäten von Stadt und Land und das wird für die Menschen hier auch zunehmend sichtbar und spürbar sein. In OstWestfalenLippe zeigen wir, wie es gehen kann, denn es gibt Alternativen zum Leben in den Metropolen. Die 31 heute ausgezeichneten Projekte des vergangenen Jahres zeigen, was wir sind und vor allem, wofür wir stehen: für lebendige Quartiere, attraktive Orte der Begegnung und starke Heimaten, für gesunde Lebens- und Kulturräume, für Daseinsvorsorge und Gesundheitsversorgung, für vernetzte Mobilität und für eine starke Innovations- und Wirtschaftskraft. Wir sind eine attraktive und vernetzte Region“, so Landrat Jürgen Müller.
Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling stellte in seiner Videobotschaft heraus: „OstWestfalenLippe ist ein Syntheseraum aus Stadt und Land, Urbanität, Suburbanität und ländlichem Raum. Als Region in der Mitte von Deutschland und Europa kann es von den Trends der Konnektivität und Glokalisierung, der Verbindung von Globalisierung und Regionalisierung, profitieren.“
Regierungspräsidentin Judith Pirscher zeigte sich begeistert: „Die Regionale wird die Region verwandeln. Sie stärkt die Zusammenarbeit und bringt die Denker und die Macher zusammen. Rund 81 Millionen Euro, das sind zwei Drittel der insgesamt 122 Millionen Euro Fördermittel, fließen in Projekte, die die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft vertiefen. Sie machen den Mittelstand digitaler und innovationsfähiger. Nicht zuletzt halten sie die Fachkräfte in der Region.“
Worum gings?
Mit REGIONALE 2022 nutzt OstWestfalenLippe die Chance, ein umfassendes gesamt-regional ausgerichtetes Infrastrukturprogramm umzusetzen. UrbanLand ist dabei Headline und Zielvision zugleich.
Die Veranstaltung blickte auf die bisherigen Ergebnisse der REGIONALE 2022. Unter der Überschrift „Sieben Lösungen aus OstWestfalenLippe für ein gutes Leben“ wurde ein Überblick gegeben. Projekte vor Ort sollen zeigen, wie Lösungen für wichtige Zukunftsfragen aussehen können: sichere und einfache Erreichbarkeit mit vernetzter Mobilität, Innovationsimpulse für exzellente Bildung und berufliche Entfaltung, lebendige Quartiere und Kommunen, starke Lebensräume zwischen Stadt und Land, sichere Daseinsvorsorge und Gesundheitsversorgung und insgesamt eine attraktive erlebbare Region.
„UrbanLand steht für den Anspruch, den Menschen in OstWestfalenLippe ein attraktives Lebensumfeld und eine zukunftsfähige Gemeinschaft zu sichern – unabhängig davon, ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben. Für die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Region braucht es spannende und lebendige Umgebungen für ein modernes Leben,“ erläutert Annette Nothnagel, Leiterin der REGIONALE 2022 bei der OstWestfalenLippe GmbH.
Hinter den REGIONALE-Projekten stehen starke Netzwerke, interkommunale Kooperationen und engagierte Menschen und Institutionen. Die Projekte des letzten Jahres – seit September 2020 – flankierten das Bühnenprogramm der UrbanLand Partie, wo in Interviews und Gesprächen Konzepte und einzelne konkrete Projekte vorgestellt wurden. Gemeinsam mit Regierungspräsidentin Judith Pirscher ehrten Landrat Jürgen Müller und Rudolf Delius, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, die Verantwortlichen der insgesamt 31 Projekte, die im vergangenen Jahr den sogenannten A-Beschluss erhielten. Ihnen wurde ein symbolischer Sitzwürfel für das UrbanLand OstWestfalenLippe übergeben.
Zum Ende wagte OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber eine Vorschau auf das finale Jahr, das Präsentationsjahr der REGIONALE 2022. Der UrbanLand-Sommer startet im März 2022 als großes gemeinsames Fest. Mit zahlreichen Veranstaltungen in allen Teilen OWLs wird gezeigt, was geschafft und geschaffen wurde. Die Menschen in OstWestfalenLippe sollen das UrbanLand kennenlernen und Projekte und Orte besuchen können. Und sie sollen – gleich welchen Alters und in welcher Lebenssituation – erfahren können, welche guten Lösungen mit der REGIONALE 2022 umgesetzt werden.
Die UrbanLand Partie ist die jährliche Netzwerkveranstaltung der REGIONALE 2022, organisiert von der OstWestfalenLippe GmbH. OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber freute sich über den wiederum großen Zuspruch: „Die REGIONALE bringt die Region in Bewegung, die UrbanLand-Idee wird in den Städten und Gemeinden, Vereinen und Organisationen engagiert angepackt. Das hat die Veranstaltung heute gezeigt. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist ein großartiger Ort für unsere UrbanLand Partie gewesen.“
Weitere Informationen, Bilder und Videos: https://www.urbanland-owl.de/urbandland-blog/loesungen-aus-ostwestfalenlippe-fuer-ein-gutes-leben/


Fotos zur kostenfreien Nutzung (Fotograf: OWL GmbH, Stefan Sättele).

38 solutions-Veranstaltungen bieten ein Forum für Informationen und Erfahrungsaustausch
38 solutions-Veranstaltungen bieten ein Forum für Informationen und Erfahrungsaustausch
Bielefeld, 10. August 2021 - Veränderungen durch die Corona-Pandemie, digitale Transformation und Klimaschutz: Die Herausforderungen für die Wirtschaft in OstWestfalenLippe sind groß. Doch welche Chancen liegen in diesen Veränderungen? Wie können wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken? Informationen, Impulse und Kontakte dafür bietet das „OWL Forum für Technologie und Innovation: solutions“. In 38 Workshops und Events geht es von September bis Dezember um neue Technologien, Anwendungen, Praxisbeispiele und Lösungen für die digitale Transformation.
Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe GmbH erläutert: „In OstWestfalenLippe finden Unternehmen ein hervorragendes Umfeld, die digitale und ökologische Transformation zu gestalten und in Einklang zu bringen. Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Kammern, Hochschulen, Innovationsnetzwerke und die OWL GmbH bündeln ihre Kräfte. Mit unserer Strategie „OstWestfalenLippe 2025“ wollen wir Potenziale erschließen, modellhafte Lösungen erarbeiten und den Mittelstand mit passgenauen Angeboten unterstützen. Im Spitzencluster it´s OWL erschließen Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Technologiefelder. Die Innovationsnetzwerke zeigen mit „Cirquality OWL“ neue Ansätze für den effizienten Einsatz und die Wiederverwertung von Ressourcen auf. Das neue Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr-OWL hält vielfältige Angebote für KMU bereit: von Potenzialanalysen über Qualifizierungsangebote bis zu Transferprojekten und Industriekreisen.“
solutions ist das Forum für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und wirtschaftsnahe Organisationen, um neue Entwicklungen rund um die digitale und ökologische Transformation zu diskutieren und in die Praxis zu tragen. 23 solutions-Partner organisieren in diesem Jahr 38 Veranstaltungen, darunter Messen und digitale Workshopreihen. Die Themen sind unter anderem intelligente Fertigung, digitale Prozessoptimierung und die digitale Transformation in der Arbeitswelt, zirkuläre Wertschöpfung und Nachhaltigkeit.
In der solutions-Auftaktveranstaltung am 10. September wird Prof. Dr. Dirk Messner (Präsident Umweltbundesamt) aufzeigen, wie Unternehmen die Anforderungen des Klimaschutzes erfüllen und Geschäftspotenziale im Bereich Nachhaltigkeit erschließen können.
Veranstalter von solutions sind die Innovationsnetzwerke, Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen, weitere Organisationen und die OstWestfalenLippe GmbH, die das Programm koordiniert. Eine Übersicht über die Veranstaltungen finden Sie unter www.solutions-owl.de. Das Programmheft kann bei der OstWestfalenLippe GmbH angefordert werden (0521 967330, infonoSpam@owl.gmbh).
solutions wird unterstützt durch die FMB Zuliefermesse Maschinenbau, das Mittelstand Digital-Zentrum Ruhr OWL, die Stadtwerke Bielefeld und Westfalen-Weser Energie.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.solutions-owl.de
Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, OWL im Standortwettbewerb der Regionen als leistungsstarken Wirtschafts- und Kulturraum zu positionieren und zur Zukunftsfähigkeit des Standorts beizutragen. Zu den vielfältigen Arbeitsbereichen der OWL GmbH gehören Regionalmarketing, Regionalentwicklung, das OWL Kulturbüros, der Teutoburger Wald Tourismus, die Regionalagentur OWL, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf sowie das Management der REGIONALE 2022 in OWL.
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Beatrice Richert
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„Deutschland muss wieder Bahnland werden“, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt den Förderbescheid über 700.000 Euro für den RailCampus OWL (1. Reihe v.l.: Dr. Lars Müller (DB Systemtechnik), Prof. Stefan Witte (Initiatorenkreis des RailCampus OWL und Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL), Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Vorsitzende Campus OWL und Präsidentin der FH Bielefeld), Prof. Dr. Birgitt Riegraf (Präsidentin Universität Paderborn), Hendrik Wüst (Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Annette Nothnagel (Leiterin der REGIONALE bei der OstWestfalenLippe GmbH)
Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt Bescheid über mehr als 700.000 Euro
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:
Power auf die Schiene: Dafür steht der RailCampus OWL als moderner Forschungsstandort in Minden, an dem Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam intelligente Systeme für automatisierten Schienenverkehr bis zur Marktreife entwickeln. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat den Initiatoren des Innovationsnetzwerks in Ostwestfalen-Lippe jetzt einen Zuwendungsbescheid über rund 709.000 Euro übergeben.
„Moderne Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Deswegen muss Deutschland wieder Bahnland werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung und schaffen damit mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit, höhere Effizienz und mehr Klimaschutz für bessere, sichere und saubere Mobilität. Das Land fördert gerne den RailCampus OWL, der die Innovationskraft Ostwestfalen-Lippes mit seinen vielen Unternehmen und Forschungseinrichtungen weiter stärkt. Eine Investition in die Zukunft!“
Auf dem RailCampus OWL werden neue Technologien für den Schienengüterverkehr entwickelt. Dazu gehören etwa die Automatisierung und Digitalisierung der Prozessabläufe und der Güterwagentechnologie. In neuen Studiengängen sollen Fach- und Führungskräfte für ein neues technologisches Zeitalter im Schienenverkehr ausgebildet werden.
Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, die Universität Paderborn und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL). Seitens der Wirtschaft sind die Deutsche Bahn mit der DB Systemtechnik und DB Cargo sowie Harting und Wago beteiligt. Auch die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke zählen zu den Projektpartnern. Die DB Systemtechnik stellt für den RailCampus OWL Teile des Geländes und der Gebäude in Minden zur Verfügung.
„Die Deutsche Bahn sieht in dem Projekt RailCampus große Chancen“, so Hans Peter Lang, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Systemtechnik und CTO der Deutschen Bahn AG. „Wir können unser Know-how einbringen, Studenten für die Bahn begeistern und auf diese Weise die für uns so wichtigen Nachwuchskräfte gewinnen. Wir wollen Innovationsdynamik erzeugen – und das in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Minden. Auf dem Gelände der DB Systemtechnik werden Labore, Büros und Unterrichtsräume entstehen, um Automatisierung und Digitalisierung im Bahnsektor radikal zu beschleunigen. Die Deutsche Bahn unterstützt den RailCampus deshalb mit voller Kraft.“
Professor Dr. Stefan Witte, Mitglied des Initiatorenkreises und Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL: „Im Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen auf dem RailCampus OWL neue Kooperationen und ein einzigartiges Ökosystem für Innovationen im Schienenverkehr. Forschung und Transfer bekommen im Kontext Bahn eine neue Qualität und die künftigen Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge sind in ein ideales fachliches Umfeld eingebunden. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen – nun kann der Aufbau des RailCampus OWL mit voller Fahrt weitergehen.“
„Hochschulen, Wirtschaft, Stadt und Kreis arbeiten in diesem Leuchtturmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft Hand in Hand, um mitten in der Stadt Minden mit besten infrastrukturellen Voraussetzungen Innovationen für die Zukunft der Mobilität auf die Schiene zu bringen“, so Annette Nothnagel, Leiterin REGIONALE 2022 bei der OWL GmbH. „Ich freue mich, dass der RailCampus OWL ein Projekt der REGIONALE 2022 ist, weil er bundesweit den Innovations- und Kompetenzstandort Nordrhein-Westfalen stärkt, weil er aktiv zur Stadtentwicklung in OWL beiträgt und Minden zusätzlich Aufwind verschafft, und weil er nicht nur junge Menschen in die Stadt holt, sondern insgesamt die Fachkräftekompetenz in der Region stärkt.“
Der Campus wird Teil des Deutschen Zentrums für Mobilität der Zukunft (DZM), welches seinen Hauptsitz in München und weitere Standorte in ganz Deutschland haben wird. Der Standort in Minden ist einer von vier Satellitenstandorten. Die Initialförderung erfolgt zunächst durch das Land, und soll den reibungslosen Übergang in die Struktur des bundesweit tätigen DZM ermöglichen.

„Deutschland muss wieder Bahnland werden“, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt den Förderbescheid über 700.000 Euro an Prof. Stefan Witte, Mitglied des Initiatorenkreises des RailCampus OWL und Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH OWL
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Im Mittelpunkt der Sommersitzung des UrbanLand-Board, des Entscheidungsgremiums der REGIONALE 2022, standen Gewässer- und Quartiersprojekte, aber auch Innovationsvorhaben aus OstWestfalenLippe. Insgesamt wurden acht A-Beschlüsse gefasst. Daneben wurden drei Projektkandidaten mit dem B-Status und eine Idee mit dem C-Status qualifiziert. Insgesamt gibt es inzwischen 31 anerkannte REGIONALE-Projekte.
„Wie sieht die Welt von morgen aus? Über Strukturprogramme wie die REGIONALE können innovative, integrative Ansätze für unsere Gesellschaft zu Ende gedacht und umgesetzt werden. OstWestfalenLippe ebnet über die REGIONALE 2022 große Entwicklungsimpulse und beweist durch gemeinsame Arbeit und gute Projekte, wie Regionalentwicklung funktioniert. Damit werden wichtige Fragen unserer Zeit beantwortet. Ich freue mich auf viele weitere Projekte und auf das Präsentationsjahr 2022 in OWL“, würdigt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Ihr Ministerium koordiniert als federführendes Ressort die Zusammenarbeit zwischen Region und den Düsseldorfer Ministerien.
„Die Menschen in der Region machen das UrbanLand. Dies zeigt sich wiederholt in den neuen A-Beschlüssen: Mit der Entwicklung und Renaturierung der prägenden Gewässer Weser und Werre stärken wir unsere Kulturlandschaft nachhaltig. Über Leuchtturmprojekte wie den RailCampus OWL oder die WissensWerkStadt wird integrierte Stadtentwicklung und Innovation befördert. Der ländliche Raum gewinnt durch das Bündnis für Wohnen Kompetenz und Handlungsfähigkeit. Die Kurorte erhalten mit dem Konzept für pflegende Angehörige ein zusätzliches Profil und mit ‚Vernetzte Lernorte‘ wird ein besonderes Bildungsangebot geschaffen“, begrüßt Landrat Jürgen Müller, Vorsitzender des UrbanLand-Board, die neuen REGIONALE-Projekte.
Die Detmolder Regierungspräsidentin Judith Pirscher stellt heraus: „Durch die REGIONALE wurden in Ostwestfalen-Lippe bislang Investitionen von mehr als 146 Millionen Euro ausgelöst. Wir haben über 116 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben. Das ist eine stolze Summe, die ganz konkret zum Beispiel bei Unternehmen, Kommunen, Hochschulen und Verbänden in unserer Region ankommt. Die REGIONALE ist damit das wichtigste integrierte Entwicklungs- und Konjunkturprogramm für ganz Ostwestfalen-Lippe. In der Einwerbung der Fördermittel konnten wir nur deshalb so erfolgreich sein, weil alle Akteure in der Region hervorragend zusammengearbeitet haben.“
Neue REGIONALE 2022-Projekte
• RailCampus OWL, Minden
• Vernetzte Lernorte OWL
• Erlebnisraum Weserlandschaft | Baustein Rahmenkonzept und Arbeitsstruktur
• Die Werre – ein Fluss der OWL verbindet | Baustein „Bildung einer überörtlichen Kooperation“
• Die Werre – ein Fluss der OWL verbindet | Baustein Trittstein „Kuhkamp“ in Detmold
• Bündnis für Wohnen im ländlichen Raum – Neue Instrumente für die Stärkung der Ortsmitte kleiner Städte und Gemeinden
• Auszeit in OWL – Kur-Angebote für pflegende Angehörige
• WissensWerkStadt Bielefeld
Weitere Projekte im Qualifizierungsprozess
An drei Projektkandidaten wurde durch das UrbanLand Board der B-Status verliehen.
• Projektbaustein „Werre-Weser-Kuss“ innerhalb der Gesamtstrategie Erlebnisraum Weserlandschaft
• Generationenquartier am Kump, Steinheim
• Die Werre – ein Fluss, der OWL verbindet | Naturnahe Umgestaltung der Unteren Werre:
Außerdem wurde der Projektidee Rochdale Quartier - Ko-produktive Stadt über einen C-Beschluss das Potenzial zugesprochen, zur Umsetzung der UrbanLand-Gesamtstrategie beizutragen. Das in Bielefeld gelegene Vorhaben soll weiter qualifiziert werden.
Ausführliche Informationen finden Sie im UrbanLand-Blog der REGIONALE: https://www.urbanland-owl.de/urbandland-blog/innovative-integrative-ansaetze-fuer-unsere-gesellschaft/
Medienvertreter finden die Informationen zu Projekten, Zitate und Bildmaterial im begleitenden Presse-Kit, welches hier zum Download bereitgestellt ist: https://www.urbanland-owl.de/presse-und-medien/presseinformationen/
Regierungspräsidentin Judith Pirscher (2.v.r.) überreicht die Förderung an die Vorsitzende des Vereins Wasserschloss Reelkirchen, Sigrun Brunsiek (3.v.l.). Neben Mitgliedern des Vereins waren Blombergs Bürgermeister Christoph Dolle (2.v.r.) und REGIONALE-Leiterin Annette Nothnagel (r) dabei.
Das REGIONALE 2022-Projekt Wasserschloss Reelkirchen wird im Rahmen des NRW-Dorferneuerungsprogramms mit 250.000 Euro gefördert. Die Detmolder Regierungspräsidentin Judith Pirscher überreichte im Juni 2021 gemeinsam mit Annette Nothnagel, Leiterin der REGIONALE bei der OstWestfalenLippe GmbH, den Förderbescheid an den gleichnamigen Verein.
Der Projektträger Wasserschloss Reelkirchen e.V. setzt sich seit 2013 für die Instandsetzung und Erhaltung des ortsbildprägenden historischen Wasserschlosses aus dem 16. Jahrhundert ein. Mit dem Umbau des alten Torhauses und der barrierefreien Umgestaltung werden andere, demnächst nicht mehr vorhandene Begegnungsorte im 700 Einwohnerinnen und Einwohner starken Dorf Reelkirchen im Kreis Lippe ersetzt und ein neuer lokaler Anker geschaffen, der sich in unmittelbarer Nähe zum Ortszentrum befindet. Wechselnde Gastaufenthalte von internationalen Kunstschaffenden, Aktionen und Kunstprojekte vor Ort erreichen ein breites Publikum. Hierfür sind eine Werkstatt, ein Ausstellungsraum, ein Gästezimmer für Kunstschaffende sowie ein Raum für Workshops und Coworking im Torgebäude vorgesehen. Ein Gemeinschaftscafé als zusätzlicher Treffpunkt für Einheimische und Gäste soll in Zukunft durch den Verein betrieben werden.
Regierungspräsidentin Judith Pirscher: „Das Torhaus des Wasserschlosses Reelkirchen wird Gegenwart und Vergangenheit verbinden. Die Menschen, die hier hindurchgehen, nehmen wieder Kontakt auf zu dem, was das Wasserschloss früher einmal war: das historische Zentrum des Ortes Reelkirchen. Und nicht zuletzt werden die Menschen hier Gemeinschaft erleben. Die öffentliche Hand fördert das vielseitige Projekt ‚Wasserschloss Reelkirchen‘ in diesem Projektabschnitt mit 250.000 Euro und hilft somit, ein gut gesichertes und zukunftsfest saniertes Gebäude zu schaffen.“
REGIONALE-Leiterin Annette Nothnagel ergänzt: „Die ambitionierten Akteure des Vereins Wasserschloss Reelkirchen stärken den ländlichen Raum im UrbanLand OstWestfalenLippe. Ich freue mich besonders, dass mit der Förderung die Umbauarbeiten weiter voranschreiten können und hier ein echter Kulturknotenpunkt auf dem Land und niederschwelliger neuer Begegnungsort für die Bürgerinnen und Bürger entsteht.“
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert über das Dorferneuerungsprogramm 344 Projekte in 145 Gemeinden mit rund 28,5 Millionen Euro. Die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen sind Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Bevölkerung. Gerade die herausfordernden Monate der COVID-19-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig der öffentliche Raum und generationenübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch des gelebten Zusammenhalts sind.
Vereinsvorsitzende Sigrun Brunsiek nahm die Förderung gemeinsam mit Josef Spiegel entgegen: „Das Wasserschloss bietet ideale Voraussetzungen für so viele Themen und entwickelt sich - auch dank der Förderung innerhalb der REGIONALE – seit 2013 großartig. Wir sind sehr stolz!“ Das UrbanLand-Board als Entscheidungsgremium der REGIONALE 2022 hatte das Wasserschloss Reelkirchen im Mai 2021 mit dem A-Beschluss zum REGIONALE-Projekt gemacht. Insgesamt stehen 25 Projekte der REGIONALE 2022 fest; 139 Projektideen sind eingereicht.
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