Schöne neue Arbeitswelt? New Work in OWL
Neue Arbeitszeitmodelle, agile Teams, kreatives Denken – durch die Digitalisierung verändert sich die Art und Weise des Arbeitens. Wie sieht es eigentlich in OstWestfalenLippe aus mit der sogenannten New Work? Wie sind die neuen Spielregeln für die Arbeitswelt der Zukunft? Über 360 Vertreter aus Unternehmen und Organisationen diskutierten dazu bei der Xing New Work Sessions am 4. Juni in der Bielefelder Schüco Arena. Das deutschlandweit renommierte Veranstaltungsformat fand erstmals in OstWestfalenLippe statt. Kooperationspartner sind die OstWestfalenLippe GmbH, it‘s OWL, die Unity AG, OWL Maschinenbau, die IHK Ostwestfalen und die Bertelsmann Stiftung.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehen durch den Wandel in der Arbeitswelt vor der Herausforderung, neue Formen der (Zusammen-)Arbeit zu lernen und umzusetzen. Das gilt nicht nur für große Metropolregionen, sondern auch für die vielfältige Wirtschaft in OWL. „Die Veranstaltung bot Unternehmen und Organisationen eine gute Gelegenheit, sich über neue, praxisnahe Ansätze für die Arbeitswelt von morgen zu informieren und Erfahrungen mit Experten zu diskutieren. Dabei haben wir auch gezeigt, dass viele innovative Ansätze in OstWestfalenLippe entstehen. Dabei geht es beispielsweise um Arbeitgeberattraktivität, agile Organisationen, betriebliches Gesundheitsmanagement, die Zusammenarbeit von Startups und Unternehmen und Führung 4.0. Wir sind begeistert über die Resonanz und haben von den Teilnehmern viele positive Rückmeldungen bekommen,“ beurteilt Wolfgang Marquardt, Prokurist OstWestfalenLippe GmbH, das Format.
Neben nationalen und internationalen Referenten, wie z. B. der österreichische Neurobiologe Dr. Bernd Hufnagel und Prof. Dietrich Grönemeyer, hatten die Teilnehmer in diversen Sessions Gelegenheit, Ansätze von Experten und Firmen aus OWL im Bereich New Work kennenzulernen. Dabei hat sich gezeigt: In der Region tut sich etwas im Bereich Zukunft der Arbeit, was über die OWL hinaus wirkt. So stellte unter anderem Lasse Rheingans aus Bielefeld sein bundesweit beachtetes und ausgezeichnetes Modell des Fünfstunden-Arbeitstages vor. Gemeinsam mit dem Publikum diskutierte er auch kritische Fragen und berichtete von nun annähernd zwei Jahren Erfahrungen mit dem Modell.
Was zeichnet einen attraktiven Arbeitgeber aus?
Unter dem Motto „Können, Wollen, Dürfen – Gestaltungsdimensionen und Erfolgsfaktoren in der Arbeitswelt 4.0“ beleuchtete Christian Grotebrune von der Beraterfirma Unity aus Paderborn zwei Fragen: Zum einen: ‚Wie werde bzw. bleibe ich ein attraktiver Arbeitgeber‘, zum anderen ‚Wie motiviere ich meine Mitarbeiter‘. Mit diesen Fragen kommen immer mehr Unternehmen auf die Berater von Unity zu. Denn längst sei es nicht mehr so, dass sich die Firmen die Mitarbeiter frei aussuchen können. Der Fachkräftemängel mache sich bemerkbar und der sogenannten Kampf um die besten Köpfe sei in vielen Bereichen in vollem Gange, so Grotebrune. Arbeitgeber, die gute Mitarbeiter haben wollen, müssen diesen inzwischen mehr bieten als eine gesicherte Arbeitsstelle. Ein attraktives Arbeitsumfeld spielt dabei auch eine Rolle. Vor allem, wenn man Fachkräfte von eher ländlichen Regionen wie OWL überzeugen möchte.
Mit der Rekrutierung höre es auch nicht auf, meint Grotebrune. Ziel eines erfolgreichen Unternehmens müsse es sein, die guten Kräfte dauerhaft zu halten und zu motivieren. Dabei sollten Unternehmen drei Aspekte in den Blick nehmen: Was können, was wollen und was dürfen die Mitarbeiter? Es lohne sich dabei immer in Aus- und Weiterbildung zu investieren. Einen Satz hören die Berater von Unity dabei immer wieder: Wenn man so viel Geld in die Weiterbildung stecke, gehen die Mitarbeiter weg und man habe nichts davon. Christian Grotebrune gibt daraufhin zu Bedenken: „Stellen Sie sich vor, Sie investieren nicht in die Mitarbeiter und die schlecht ausgebildeten Leute bleiben bei Ihnen.“
Ist Agilität im Unternehmen die Lösung für alles?
Wenn es um die Zukunftswelt der Arbeit geht, fällt ein Stichwort fast immer als erstes: Flexibilität. Die Arbeitszeiten, der Arbeitsort – möglichst alles sollte flexibel bzw. agil sein. Ist also Agilität der Heilsbringer für jede Branche und jedes Unternehmen? Dieser Frage sind Klaus-Peter Jansen von it’s OWL und Torsten-Roman Jacke, troja – Aktivist 42, in ihrer Session nachgegangen. Unter dem Motto „New Work-Mythos Agilität – oder: Komm, nu‘ tu‘ mal nich‘ so agil“ diskutierten sie zusammen mit dem Publikum, was unter Agilität in der Arbeitswelt zu verstehen ist und an welche Stelle es sinnvoll einzusetzen ist. Denn schon nach recht kurzem Meinungsaustausch war klar: Agilität ist nur eine Methode, um den Herausforderungen der neuen Arbeitswelt zu begegnen. Sie ist eben nicht das Allheilmittel für alles. Als solches sollten Unternehmen Agilität nicht missverstehen, so Jansen und Jacke.
Auch mit einem weiteren Mythos räumten sie auf: „Agilität im Unternehmen heißt nicht, wir Duzen uns jetzt alle und Krawatten braucht auch keiner mehr tragen“, sagte Jansen. Agilität sei mehr eine innere Haltung zur Arbeit und müsse von allen getragen werden und vor allem von der Geschäftsleitung vorgelebt werden.
New Work bedeutet auch Arbeitsgesundheit
Dass auch das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz eine Rolle in der Arbeitswelt der Zukunft spielt, zeigte Prof. Dietrich Grönemeyer in einem Impulsvortrag. Sein Tenor: Vorbeugen statt heilen. Besonders bei Büroberufen ist ausreichende Bewegung am Arbeitsplatz wichtig.
Diesen Impuls nahmen Uwe Borchers, Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft, Michaela Evans, Institut Arbeit und Technik, Dr. Eberhard Niggemann, Weidmüller, und Wolfgang Marquardt, OWL GmbH, in einer Podiumsdiskussion auf. Sie diskutierten die zentrale Frage: Wie können Arbeitsplätze passend für den Menschen gemacht werden? Dabei wurde deutlich, die Arbeitsgesundheit muss auf den jeweiligen Beruf angepasst werden. Büromitarbeiter haben beispielweise ganz andere Bedürfnisse als Pflegekräfte. Mit Eberhard Niggemann haben die Teilnehmer einen Einblick in Praxis des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei der Firma Weidmüller bekommen. Von Sportkursen, über Massageangebote, bis hin zu ergonomischen Schreibtischen und Lockerungsübungen vor Meetings, bietet der Komponentenhersteller aus Detmold seinen Mitarbeitern einiges, um ihre Gesundheit zu fördern. Kleine und mittlere Unternehmen finden in OWL zahlreichen Angebote und Dienstleister, mit denen sie die Gesundheit im Betrieb verbessern können. Das Netzwerk „Gesundheit im Betrieb“ unterstützt die Unternehmen dabei, die richtigen Partner zu finden und den Prozess im Unternehmen anzustoßen.
Innovationen aus OWL durch Vernetzung von Start-ups und Unternehmen
In OWL gibt es inzwischen eine dynamische Start-up-Landschaft. Das Besondere in der Region ist die enge Vernetzung von Traditionsunternehmen und Start-ups. Über Innovationen aus Vernetzung und Austausch untereinander sprachen die Unternehmern, Start-uper und Netzwerker aus der Region Hanna Drabon (talee), Tilmann Missfeldt (comspace), Britta Herbst (Pioneers Club) und Marek Lehmann (u+i interact). Sie sind der Meinung, Innovationen entstehen aus flexiblem Denken, Wissen teilen und Netzwerke knüpfen. Unternehmen würden dann besonders innovativ, wenn sie nicht mehr in Human Ressources, sondern in Human Relations dächten, so Drabon.
Dass Netzwerken nicht an der Unternehmensgrenze aufhört, zeigte Britta Herbst. Sie stellte den Sessionsteilnehmern der Pioneers Club in Bielefeld als Ort der Austauschs und Netzwerkens vor. Im Coworking Space treffen sich sowohl Start-ups und Freelancer als auch Teams aus etablierten Unternehmen aus OWL.
Intensive Arbeit an konkreter Fragestellung
Neben den informativen Sessions haben sich einige Unternehmen in sogenannten Deep Dive Sessions mit einer spezifischen Fragestellung vertieft beschäftigt. Mitarbeiterinnen der Firma WAGO sind so z. B. der Frage ‚Was können wir tun, dass Mitarbeiter einen Extrameter gehen‘ nachgegangen. Unterstützung hatten sie dabei von Coaches und Experten aus dem Bereich New Work. Diese haben die Frage von WAGO beispielsweise mit der ‚Eigenlandmethode‘ bearbeitet: Dabei haben die Mitarbeiterinnen 40 spezifisches Fragen zur These bekommen, die sie innerhalb von Sekunden intuitiv beantworten sollen. Jennifer Horstmann aus der Personalentwicklung von WAGO ist zufrieden: „Wir haben herausgearbeitet, dass die Führungsperson die Mitarbeiter gesamtheitlich erkennen und fördern muss. Dabei muss sie authentisch bleiben und Demotivation vermeiden. Und auch einfach mal machen. Wir werden die Ergebnisse weiter ausarbeiten und auch ggf. mit einem weiteren Workshop vertiefen.“ Wie sich Führung in der Zukunft verändern wird, war Thema der Abschlussdiskussion. Dabei machte Christoph Plass, Vorstand der Unity AG, aus langjähriger Erfahrung deutlich: „Die Führungskultur verändert sich und wird sich zukünftig noch stärker verändern. Die Unternehmen brauchen Impulse von außen, um diesen Wandel zu gestalten. Dabei hilft es nicht, nur einen Chief Digital Officer zu bestimmen. Die gesamte Führungsebene muss dahinter stehen.“
Präsentierten Ansätze von New Work aus OWL (v.l.n.r.): Michaela Evans (Institut Arbeit und Technik), Wolfgang Marquardt (OWL GmbH), Uwe Borchers (ZIG OWL), Christian Grotebrune (UNITY AG), Hanna Drabon (comspace), Almut Rademacher (OWL Maschinenbau e.V.), Marek Lehmann (u+i interact), Britta Herbst (Pioneers Club), Dr. Eberhard Niggemann (Weidmüller Akademie) und Tilmann Mißfeldt (comspace). Bildrechte: @nilshasenau
Bielefeld/Düsseldorf, 05.06.2019. Gestiegene Pendlerzahlen, Klimaschutzziele, demographischer Wandel, flexiblere Arbeitswelt – all diese Entwicklungen stellen Regionen beim Thema Mobilität vor Herausforderungen. Wie man ihnen begegnen und sie meistern kann, darüber diskutierten am gestrigen Abend beim „Frühjahrsempfang der Regionen“ rund 100 Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Düsseldorfer Landtag. OWL stellte die REGIONALE 2022 in OstWestfalenLippe vor, bei der die Mobilität ein zentrales Thema ist.
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen Land und Region: „Mobilität verändert sich schon heute und in Zukunft immer stärker. Um flexibel auf diese Veränderungen reagieren zu können und nachhaltige Verkehrskonzepte zu entwickeln, sind Land und Region gefragt. Nur gemeinsam können wir Ideen verwirklichen und Prozesse anstoßen, die uns alle und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort weiterbringen.“
„Eine bessere Vernetzung von Verkehrsverbindungen und Mobilitätsangeboten ist in ländlich strukturierten Regionen eine vordringliche Aufgabe. Es geht darum, ökologisch sinnvolle Mobilitätsangebote anzubieten. Darauf haben Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch, denn unser Ziel ist es, eine Gleichwertigkeit in den Lebensbedingungen der Menschen herzustellen, in den Städten und auf dem Land. Wir in OstWestfalenLippe arbeiten mit vereinten Kräften daran und nutzen die REGIONALE 2022 als Plattform für die Umsetzung neuer und moderner Angebote. Das reicht von der Erprobung und Nutzung neuer Technologien wie den Möglichkeiten des autonomen Fahrens bis hin zur Vernetzung unterschiedlicher Verkehrssysteme“, bewertet Landrat Manfred Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, die Bedeutung von Mobilität in ländlich strukturierten Regionen.
„Unsere Mobilitätsaktivitäten zeichnen sich dadurch aus, dass Großstädte, Mittelzentren und der ländliche Raum optimal miteinander verbunden werden. So können die Menschen aller Altersklassen nach ihren individuellen Bedürfnissen Stadt und Land für Wohnen, Arbeiten, Ausbildung, Daseinsvorsorge und Freizeit nutzen“, erläutert Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH, die Ansätze der Region im Rahmen der REGIONALE.
Als Impuls von außen warf darüber Professor Hans Jeekel von der Eindhoven University of Technology einen Blick auf die Niederlande und stellte den Anwesenden verschiedene Best-Practice-Beispiele rund um Smart Mobility, E-Mobilität und Nachhaltige Mobilität vor.
Zum Frühjahresempfang der Regionen hatten der Landtag und Regionen.NRW – ein Zusammenschluss der regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen in Nordrhein-Westfalen aus den Regionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Köln/Bonn, Münsterland, Niederrhein, OstWestfalenLippe, Metropole Ruhr, Düsseldorf/Mettmann und Südwestfalen - eingeladen. Die regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen haben 2013 den Zusammenschluss regionen.nrw gegründet, um ihre Zusammenarbeit zu stärken und die strategische Kooperation mit der Landesregierung zu festigen. Der Frühjahresempfang wird seit 2015 ausgetragen und beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Digitalisierung oder Strukturpolitik in NRW.
Diskutierten über vernetzte Mobilität in NRW: Landrat Manfred Müller (2.v.l.) mit Dr. Peter Urban, RWTH Aachen (3.v.l.), Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut (4.v.l.) und Moderatorin Eva-Maria Jazdzejewski.
Landrat Manfred Müller, Annette Nothnagel und Herbert Weber (beide OWL GmbH) im Gepräch mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst anlässlich des Frühjahrsempfangs der Regionen im Landtag NRW.
Gestiegene Pendlerzahlen, Klimaschutzziele, demographischer Wandel, flexiblere Arbeitswelt – all diese Entwicklungen stellen Regionen beim Thema Mobilität vor Herausforderungen. Wie man ihnen begegnen und sie meistern kann, darüber diskutierten am gestrigen Abend beim „Frühjahrsempfang der Regionen“ rund 100 Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Düsseldorfer Landtag. OWL stellte die REGIONALE 2022 in OstWestfalenLippe vor, bei der die Mobilität ein zentrales Thema ist.
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen Land und Region: „Mobilität verändert sich schon heute und in Zukunft immer stärker. Um flexibel auf diese Veränderungen reagieren zu können und nachhaltige Verkehrskonzepte zu entwickeln, sind Land und Region gefragt. Nur gemeinsam können wir Ideen verwirklichen und Prozesse anstoßen, die uns alle und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort weiterbringen.“
„Eine bessere Vernetzung von Verkehrsverbindungen und Mobilitätsangeboten ist in ländlich strukturierten Regionen eine vordringliche Aufgabe. Es geht darum, ökologisch sinnvolle Mobilitätsangebote anzubieten. Darauf haben Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch, denn unser Ziel ist es, eine Gleichwertigkeit in den Lebensbedingungen der Menschen herzustellen, in den Städten und auf dem Land. Wir in OstWestfalenLippe arbeiten mit vereinten Kräften daran und nutzen die REGIONALE 2022 als Plattform für die Umsetzung neuer und moderner Angebote. Das reicht von der Erprobung und Nutzung neuer Technologien wie den Möglichkeiten des autonomen Fahrens bis hin zur Vernetzung unterschiedlicher Verkehrssysteme“, bewertet Landrat Manfred Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, die Bedeutung von Mobilität in ländlich strukturierten Regionen.
„Unsere Mobilitätsaktivitäten zeichnen sich dadurch aus, dass Großstädte, Mittelzentren und der ländliche Raum optimal miteinander verbunden werden. So können die Menschen aller Altersklassen nach ihren individuellen Bedürfnissen Stadt und Land für Wohnen, Arbeiten, Ausbildung, Daseinsvorsorge und Freizeit nutzen“, erläutert Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH, die Ansätze der Region im Rahmen der REGIONALE.
Als Impuls von außen warf darüber Professor Hans Jeekel von der Eindhoven University of Technology einen Blick auf die Niederlande und stellte den Anwesenden verschiedene Best-Practice-Beispiele rund um Smart Mobility, E-Mobilität und Nachhaltige Mobilität vor.
Zum Frühjahresempfang der Regionen hatten der Landtag und Regionen.NRW – ein Zusammenschluss der regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen in Nordrhein-Westfalen aus den Regionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Köln/Bonn, Münsterland, Niederrhein, OstWestfalenLippe, Metropole Ruhr, Düsseldorf/Mettmann und Südwestfalen - eingeladen. Die regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen haben 2013 den Zusammenschluss regionen.nrw gegründet, um ihre Zusammenarbeit zu stärken und die strategische Kooperation mit der Landesregierung zu festigen. Der Frühjahresempfang wird seit 2015 ausgetragen und beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Digitalisierung oder Strukturpolitik in NRW.
Landrat Manfred Müller, Annette Nothnagel und Herbert Weber (beide OWL GmbH) im Gespräch mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst anlässlich des Frühjahrsempfangs der Regionen im Landtag NRW.
Bielefeld, 23.05.2019. Die Digitalisierung der Tourismusbranche stand im Mittelpunkt des 14. Teutoburger Wald Tourismustages, der heute in Espelkamp im Schloss Benkhausen stattfand. Rund 130 Tourismusexperten diskutierten Themen wie die Chancen, die Künstliche Intelligenz sowie der digitale Markenaufbau für die Tourismusbranche bieten. Motto des Tourismustages war „#MeinTeutoDigital - Gemeinsam Perspektiven schaffen".
„Im Tourismus nimmt der digitale Wandel deutlich an Fahrt auf. Das wollen wir für unsere Region nutzen und mit zielführenden Angeboten mehr Touristen in die Urlaubsregion Teutoburger Wald locken. Auch die Menschen in OWL profitieren von den spannenden Freizeitangebote“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender des Fachbeirats Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH.
Dr. Jochen Viehoff, Geschäftsführer Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, zeigte in seinem Vortrag wie Künstliche Intelligenz im Tourismus genutzt werden kann. Die Bedeutung der Digitalisierung für den Markenaufbau beschrieb Christian Rätsch, CEO von Saatchi & Saatchi Deutschland. „Zwischen einer Marke und einem Kunden steht oft nur ein Screen und ein Klick. Diesen Moment gilt es zu prägen“, erklärte der Werbefachmann. Unternehmen müssten lernen, die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen. Digitale Werbung müsse heute Service sein und einen echten Mehrwert bieten. Das gelte besonders für den Tourismus.
„Ein Projekt für die Digitalisierung im Teutoburger Wald für Freizeit und Tourismus in OWL ist das Projekt Zukunftsfit Digitalisierung. Im Kern geht es dabei um die flächendeckende Erstellung von hochwertigen, freizeitbezogenen und touristischen Inhalten und dessen breite digitale Verteilung“, so Markus Backes, Leiter des Teutoburger Wald Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH. Beteiligt seien alle Kreise und die kreisfreie Stadt Bielefeld.
Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der Gästeübernachtungen in der Region leicht um 0,3 Prozentpunkte auf knapp 6,9 Millionen Übernachtungen. OstWestfalenLippe ist damit in Nordrhein-Westfalen bei den Übernachtungszahlen die Nummer zwei unter den Tourismusregionen. Positiv trugen Veranstaltungen wie der Deutsche Wandertag in Lippe-Detmold und eine gute Entwicklung im Camping- oder im Reha-Bereich dazu bei. Die Tourismusbranche im Teutoburger Wald setzt rund 2,6 Milliarden Euro pro Jahr um und sichert rund 50.000 Arbeitsplätze.
Pressefoto: Download
Teutoburger Wald Tourismustag in Espelkamp (v.l.): Markus Backes, Leiter des Teutoburger Wald Tourismus der OWL GmbH, Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender des Fachbeirates des Teutoburger Wald Tourismus, OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber, Birgit Ahrens, Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung Minden-Lübbecke, Landrat Dr. Ralf Niermann, Minden-Lübbecke, Armin Gauselmann, Deutsches Automatenmuseum.
Die Digitalisierung der Tourismusbranche stand im Mittelpunkt des 14. Teutoburger Wald Tourismustages, der heute in Espelkamp im Schloss Benkhausen stattfand. Rund 130 Tourismusexperten diskutierten Themen wie die Chancen, die Künstliche Intelligenz sowie der digitale Markenaufbau für die Tourismusbranche bieten. Motto des Tourismustages war „#MeinTeutoDigital - Gemeinsam Perspektiven schaffen".
„Im Tourismus nimmt der digitale Wandel deutlich an Fahrt auf. Das wollen wir für unsere Region nutzen und mit zielführenden Angeboten mehr Touristen in die Urlaubsregion Teutoburger Wald locken. Auch die Menschen in OWL profitieren von den spannenden Freizeitangebote“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender des Fachbeirats Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH.
Dr. Jochen Viehoff, Geschäftsführer Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, zeigte in seinem Vortrag wie Künstliche Intelligenz im Tourismus genutzt werden kann. Die Bedeutung der Digitalisierung für den Markenaufbau beschrieb Christian Rätsch, CEO von Saatchi & Saatchi Deutschland. „Zwischen einer Marke und einem Kunden steht oft nur ein Screen und ein Klick. Diesen Moment gilt es zu prägen“, erklärte der Werbefachmann. Unternehmen müssten lernen, die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen. Digitale Werbung müsse heute Service sein und einen echten Mehrwert bieten. Das gelte besonders für den Tourismus.
„Ein Projekt für die Digitalisierung im Teutoburger Wald für Freizeit und Tourismus in OWL ist das Projekt Zukunftsfit Digitalisierung. Im Kern geht es dabei um die flächendeckende Erstellung von hochwertigen, freizeitbezogenen und touristischen Inhalten und dessen breite digitale Verteilung“, so Markus Backes, Leiter des Teutoburger Wald Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH. Beteiligt seien alle Kreise und die kreisfreie Stadt Bielefeld.
Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der Gästeübernachtungen in der Region leicht um 0,3 Prozentpunkte auf knapp 6,9 Millionen Übernachtungen. OstWestfalenLippe ist damit in Nordrhein-Westfalen bei den Übernachtungszahlen die Nummer zwei unter den Tourismusregionen. Positiv trugen Veranstaltungen wie der Deutsche Wandertag in Lippe-Detmold und eine gute Entwicklung im Camping- oder im Reha-Bereich dazu bei. Die Tourismusbranche im Teutoburger Wald setzt rund 2,6 Milliarden Euro pro Jahr um und sichert rund 50.000 Arbeitsplätze.
Teutoburger Wald Tourismustag in Espelkamp (v.l.): Markus Backes, Leiter des Teutoburger Wald Tourismus der OWL GmbH, Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender des Fachbeirates des Teutoburger Wald Tourismus, OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber, Birgit Ahrens, Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung Minden-Lübbecke, Landrat Dr. Ralf Niermann, Minden-Lübbecke, Armin Gauselmann, Deutsches Automatenmuseum.
Einladung zur Info- und Austauschveranstaltung der Regionalagentur OWL und der MOZAIK gGmbH zum geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts „Begleitstruktur für Migrantenorganisationen zur beruflichen Integration, Anerkennung und Fachkräftesicherung“
Am 4. Juni 2019 von 14:00 bis 16:00 Uhr
MOZAIK gGmbH, Herforder Str. 46, 33602 Bielefeld
Deutschland erlebt gegenwärtig eine der längsten Aufschwungsphasen seit den 90er Jahren. Unterschiedliche Studien weisen darauf hin, dass ca. 260.000 Menschen nicht nur aus den EU-Ländern, sondern auch aus Drittstaaten nach Deutschland kommen sollen, um die Arbeitsmarktbedürfnisse abzudecken. In diesem Kontext hat das Bundeskabinett im Dezember 2018 den Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen.
Agenda
1) Begrüßung durch Cemalettin Özer, MOZAIK gGmbH und Andreas Lühmann, Regionalagentur OWL
2) Vorstellungsrunde mit Informationen zum Stand der lokalen Fachkräftesituation in Ihrer Region
3) Vorstellung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes mit anschließender Diskussion zu Chancen und Hindernissen
4) Weitere Vorgehensweise/n für die mögliche Umsetzung in der Region OWL
Anmeldung
Bei Interesse bitten wir Sie um eine Rückmeldung bis zum 24.05.2019 an infonoSpam@mozaik.de.
Bielefeld/Düsseldorf, 15.05.2019. OWL präsentiert sich vom 15. bis 16. Mai auf der polis Convention, der Messe für Städtebau und Stadtentwicklung in Düsseldorf. Gemeinsam mit der OWL GmbH gestalten die Städte Detmold, Gütersloh, Herford, Minden und Paderborn den OWL Gemeinschaftsstand mit aktuellen Projektvorhaben zur Regional- und Stadtentwicklung. Im Fokus des Messeauftritts stehen Vorhaben der REGIONALE 2022 unter dem Titel „Wir gestalten das neue UrbanLand OstWestfalenLippe“.
„Die polis Convention ist für uns eine wichtige Plattform, um OWL als prosperierende und dynamische Region mit aktuellen Stadtentwicklungsprojekten zu präsentieren. Wir erfahren dort mit unserer REGIONALE „UrbanLand OstWestfalenLippe“ eine große Aufmerksamkeit, da das Thema Stadt-Land-Beziehung ein zentrales Thema der Messe ist“, sagt Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH.
Bei einem ‚Bürgermeisterfrühstück‘ am zweiten Messetag warben Detmolds Bürgermeister Rainer Heller, Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz, Herfords Bürgermeister Tim Kähler, Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, und Mindens Baudezernent Lars Bursian vor Ort für ihre Städte und stellten aktuelle Entwicklungsprojekte vor.
Die Stadt Herford mit dem neuen Quartier am Stiftsberg, die Stadt Gütersloh mit dem Mansergh-Quartier und die Stadt Paderborn mit der Alanbrooke Kaserne befassen sich mit der Konversion ehemaliger britischer Kasernen. Die Entwicklungen innerstädtischer Bereiche stehen im Mittelpunkt der Auftritte der Städte Detmold und Minden. In Detmold soll ein urbanes Kreativquartier in der „Britensiedlung“ entstehen und die Stadt Minden hat einen Masterplan Minden aufgestellt, um die Mindener Innenstadt weiter zu entwickeln.
Die polis Convention in Düsseldorf ist in der fünften Auflage mittlerweile die national einflussreichste Messe für Stadt-, Regional- und Standort- sowie Immobilienentwicklung. Mehr als 350 Aussteller aus Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Planer, Architekten, Wohnungsbauträger und Wohnungsbauunternehmen, Immobiliendienstleister und Investoren präsentieren dort ihre Flächen- und Grundstückspotenziale, Projektentwicklungen und Strategien den Entscheidern und Verantwortungsträgern aus den Kommunen. Neben der Frage nach der Beziehung von Stadt und Land stehen dieses Jahr Themen wie „Die Zukunft der Innenstadt“, Deutschlands Metropolregionen sowie die Frage nach der „bezahlbaren Stadt“ auf der Agenda. Die Messe wird von der Bundesstiftung Baukultur und dem NRW-Bauministerium unterstützt.
Pressefoto: Download
Polis convention 2019 (v.l.): Professor Dr. Johannes Busmann, Initiator und Veranstalter der „polis Convention", Lars Bursian, Beigeordneter der Stadt Minden, Paderborns Oberbürgermeister Michael Dreier, Heimatministerin Ina Scharrenbach, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber, Herfords Bürgermeister Tim Kähler, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz, Detmolds Bürgermeister Rainer Heller.
OWL präsentiert sich vom 15. bis 16. Mai auf der polis Convention, der Messe für Städtebau und Stadtentwicklung in Düsseldorf. Gemeinsam mit der OWL GmbH gestalten die Städte Detmold, Gütersloh, Herford, Minden und Paderborn den OWL Gemeinschaftsstand mit aktuellen Projektvorhaben zur Regional- und Stadtentwicklung. Im Fokus des Messeauftritts stehen Vorhaben der REGIONALE 2022 unter dem Titel „Wir gestalten das neue UrbanLand OstWestfalenLippe“.
„Die polis Convention ist für uns eine wichtige Plattform, um OWL als prosperierende und dynamische Region mit aktuellen Stadtentwicklungsprojekten zu präsentieren. Wir erfahren dort mit unserer REGIONALE „UrbanLand OstWestfalenLippe“ eine große Aufmerksamkeit, da das Thema Stadt-Land-Beziehung ein zentrales Thema der Messe ist“, sagt Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH.
Bei einem ‚Bürgermeisterfrühstück‘ am zweiten Messetag warben Detmolds Bürgermeister Rainer Heller, Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz, Herfords Bürgermeister Tim Kähler, Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, und Mindens Baudezernent Lars Bursian vor Ort für ihre Städte und stellten aktuelle Entwicklungsprojekte vor.
Die Stadt Herford mit dem neuen Quartier am Stiftsberg, die Stadt Gütersloh mit dem Mansergh-Quartier und die Stadt Paderborn mit der Alanbrooke Kaserne befassen sich mit der Konversion ehemaliger britischer Kasernen. Die Entwicklungen innerstädtischer Bereiche stehen im Mittelpunkt der Auftritte der Städte Detmold und Minden. In Detmold soll ein urbanes Kreativquartier in der „Britensiedlung“ entstehen und die Stadt Minden hat einen Masterplan Minden aufgestellt, um die Mindener Innenstadt weiter zu entwickeln.
Die polis Convention in Düsseldorf ist in der fünften Auflage mittlerweile die national einflussreichste Messe für Stadt-, Regional- und Standort- sowie Immobilienentwicklung. Mehr als 350 Aussteller aus Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Planer, Architekten, Wohnungsbauträger und Wohnungsbauunternehmen, Immobiliendienstleister und Investoren präsentieren dort ihre Flächen- und Grundstückspotenziale, Projektentwicklungen und Strategien den Entscheidern und Verantwortungsträgern aus den Kommunen. Neben der Frage nach der Beziehung von Stadt und Land stehen dieses Jahr Themen wie „Die Zukunft der Innenstadt“, Deutschlands Metropolregionen sowie die Frage nach der „bezahlbaren Stadt“ auf der Agenda. Die Messe wird von der Bundesstiftung Baukultur und dem NRW-Bauministerium unterstützt.
Polis convention 2019 (v.l.): Professor Dr. Johannes Busmann, Initiator und Veranstalter der „polis Convention", Lars Bursian, Beigeordneter der Stadt Minden, Paderborns Oberbürgermeister Michael Dreier, Heimatministerin Ina Scharrenbach, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber, Herfords Bürgermeister Tim Kähler, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz, Detmolds Bürgermeister Rainer Heller.
Gute Arbeit – Gutes Image! Attraktive Arbeitgeber in der Pflege gewinnen Fachkräfte. Regionalagentur OWL richtet Expertenveranstaltung zu mehr Arbeitgeberattraktivität in der Pflege in der Akademie für Gesundheitsberufe in Minden aus.
In kaum einer Branche ist der Fachkräftemangel so ausgeprägt wie in der Pflege, bundesweit und auch bei uns in Ostwestfalen-Lippe fehlen wichtige Nachwuchs und -Fachkräfte. Der Anteil an Pflegebedürftigen im Alter von 80 Jahren und älter steigt stetig an, dagegen bleibt die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2030 fast gleich. Die Zahl der Beschäftigten in der Pflege geht laut Wegweiser Kommune der Bertelsmann Stiftung analog dazu zurück. Es werden Versorgungslücken entstehen, die regional sehr unterschiedlich sind. Umso wichtiger ist es, dass sich Pflegeeinrichtungen selbstbewusst als attraktiver Arbeitgeber mit guten Arbeitsbedingungen positionieren. Initiativen, wie das neugegründete Netzwerk der „Pflegebotschafter für OWL“ können hier gut unterstützen. Ziel des Netzwerks ist es, OWL zu einer „Gute-Pflege-Region“ zu machen, für die Pflege zur werben und sich für Verbesserungen in der Pflege einzusetzen.
Diese und viele weitere Initiativen und Maßnahmen wurden auf der Veranstaltung „Pflege in Ostwestfalen: Gute Arbeit – Gutes Image!“ in der Akademie für Gesundheitsberufe in Minden mit mehr als 40 Akteueren am 14. Mai 2019 mit Unternehmen aus der Pflege diskutiert. Helga Gessenich, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. aus Köln, stellte zu Beginn Auszüge aus dem Regionaldossier zur Fachkräftesicherung für OWL vor und wies auf die Herausforderungen und Chancen für Ostwestfalen-Lippe hin. Roland Weigel, Geschäftsführer der Konkret Consult Ruhr GmbH aus Gelsenkirchen, berichtete über innovative Ansätze zum Thema Imageverbesserung, wie „Markenbotschafter“ oder „Arbeitgebercastings“, die im Rahmen von Projekten im Ruhrgebiet und im Münsterland entwickelt wurden.
In einer Talkrunde diskutierten Expertinnen und Experten anschließend darüber, wie Pflegeeinrichtungen und -dienste mit innovativen Personalentwicklungsmaßnahmen Fachkräfte gewinnen und halten können. Franziska Loos-Vogt, Assistentin der Geschäftsführung der Praetorius AG in Rödinghausen, dazu: „Die Wertschätzung der Mitarbeitenden hat die oberste Priorität! Die Mitarbeitenden fühlen sich im Unternehmen wohl durch ein positives Arbeitsklima, durch gute Kommunikation auf Augenhöhe, durch eine gute Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit, durch gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und durch gute Sozialleistungen bei transparenten Unternehmensstrukturen sowie klarem Führungsstil.“
Petra Biernot, Beraterin der Regionalagentur OWL gab am Ende einen Überblick über Förderangebote des Landes NRW zur Unterstützung von Projekten und Maßnahmen zur Personalentwicklung und Imageverbesserung und bot vertiefende Beratung dazu an. Melanie Taube, Leiterin der Regionalagentur OWL, zog ein abschließendes Fazit: Wir sind uns einig, dass wir das Bild der Pflege in den Köpfen verändern müssen, wenn wir die dringend benötigten Nachwuchs- und Fachkräfte für die Pflege begeistern wollen. Dafür müssen wir noch viel mehr über gute Beispiele, verantwortungsbewusste Arbeitgeber und zufriedene Beschäftigte sprechen - die ihren Job lieben, weil er sinnstiftend ist und ihnen täglich das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden.
Impressionen [widgetkit id=170]
Quelle/Fotos: G.I.B., Fotograf: Joe Kramer
Vorträge
Fachkräftesicherung in der Pflege – Herausforderungen und Chancen für OWL, Helga Gessenich, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.
Innovative Konzepte zur Imageverbesserung: Arbeitgeber-Casting, Markenbotschafter & Co, Roland Weigel, Konkret Consult Ruhr GmbH
Gute Arbeit – Gutes Image! Unterstützung durch Förderprogramme des Landes NRW, Petra Biernot, Regionalagentur OWL
Weiterführende Informationen
Netzwerk: Botschafter für »Gute Pflege OWL«
Das Bündnis »Wir können Pflege!, Konkret Consult RuhrKonkret Consult Ruhr
Bielefeld, 10.05.2019. Das UrbanLand-Board hat heute vier weiteren Projekten den so genannten B-Status verliehen: guLIP – gesundes Land Lippe, Innovation SPIN in Lemgo, Akzelerator OWL in Paderborn sowie Kreativ-Campus Detmold. Mit dem B-Status öffnet sich für die Projekte die Tür zum REGIONALE-Projekt. Für den A-Status gibt es nun Punkte wie die Sicherung der zukünftigen Qualität zu klären. Außerdem tragen vier weitere Projekte jetzt den so genannten C-Status und haben die erste Hürde für einen möglichen weiteren Qualifizierungsprozess übersprungen. Insgesamt 34 Projekte befinden sich aktuell im so genannten C-Status und sieben Projekte im B-Status.
Landrat Manfred Müller, Vorsitzender des UrbanLand Boards: „Die Projekte passen ausgezeichnet in unsere Idee vom neuen UrbanLand OstWestfalenLippe. Sie stehen beispielhaft für die Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen der Region und stehen beispielhaft für Quartiersentwicklungen und verbinden städtische und ländliche Räume miteinander.“
Bei dem Projekt guLIP – gesundes Land Lippe sollen drei modellhafte Gesundheitszentren im Kreis Lippe entstehen, die hausärztliche und fachärztliche, pflegerische, therapeutische und beratende Gesundheitsdienstleistungen unter einem Dach vereinen. Zusätzlich bieten sie Raum für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Die Gesundheitszentren verbinden durch ihre Standorte den städtischen und ländlichen Raum und sichern so die Daseinsvorsorge der Bürger vor Ort.
Im Projekt Innovation SPIN wollen die Stadt Lemgo, der Kreis Lippe, die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, die Technische Hochschule OWL auf dem Hochschul-Campus in Lemgo ein Innovations- und Bildungssystem aufbauen, das zwischen den beteiligten Partnern einen Technologie- und Wissenstransfer ermöglicht und großes Potenzial für Existenzgründungen und Innovationen über die einzelnen Institutionen hinaus aufweist.
Der Akzelerator OWL in Paderborn soll ein hochmoderner Standort für die sich neue entwickelnde Start up-Szene OWLs werden. Kurze Wege zwischen Gründerinnen und Gründern, Projektbüros, Lehrenden, TecUP und garage33 sind das Ziel der Uni Paderborn mit dem neuen Start up-Hotspot.
Auf dem Campus der Technischen Hochschule OWL in Detmold ist ein Kreativ-Campus geplant, auf dem die regionale Kreativwirtschaft mit Bildungseinrichtungen, anderen Kreativquartieren und Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeitet. Der Verbund aus akademischen, berufsbildenden, wirtschaftlichen sowie gebietskörperschaftlichen Akteuren will am Campus eine neue Gebäudeinfrastruktur mit Forschungs- und Produktionsräumen bauen.
Zu den vier Projekten, die jetzt den C-Status erhalten haben, gehören der Digitale Campus aus dem Kreis Höxter, die Vernetzten Lernorte des Innovationszentrums Berufliche Bildung OWL, das Integratives Quartier Laurentiushöhe der Hansestadt Warburg sowie das Projekt Interkommunale Flächenbevorratung und Flächenmanagement der Städte Bad Salzuflen und Lemgo.
Im Projekt Digitaler Campus will der Kreis Höxter eine virtuelle Plattform für den Wissenstransfer zwischen der Smart Factory OWL, der Technischen Hochschule OWL, dem Berufskolleg Höxter und Unternehmen im Kreis entwickeln. Auf der digitalen Plattform wollen sich die beteiligten Partner über Industrie 4.0-Themen austauschen und so den Wissenstransfer in den ländlichen Raum organisieren.
Im Projekt der Vernetzten Lernorte entstehen digitale Lernorte, die Schülerinnen und Schüler in der gesamten Region nutzen können, um sich über die Digitalisierung zu informieren und digitale Prozesse z.B. in Unternehmen kennen zu lernen. Die digitalen Lernorte ermöglichen Schülerinnen und Schüler auch im ländlichen Raum den Zugang zu dem Wissen.
In Warburg soll ein neues integratives Stadtquartier am Standort des Heilpädagogischen Therapie- und Förderzentrums St. Laurentius entstehen. Die Hansestadt Warburg und die Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e.V. als Träger des Projektes gestalten das neue soziale Stadtquartier barrierefrei und passen die Versorgung, Mobilität und Arbeitsplätze an inklusive Anforderungen an.
Die Städte Bad Salzuflen und Lemgo wollen im Projekt Interkommunale Flächenbevorratung und Flächenmanagement ein gemeinsames Boden- und Flächenmanagement über Stadtgrenzen hinweg aufbauen. Die interkommunale Einrichtung soll die Möglichkeit erhalten Flächen anzukaufen, zu verwalten und für kommunale Zwecke zur Verfügung zu stellen.
Um die Qualität der Projekte zu gewährleisten, durchlaufen potenzielle REGIONALE-Projekte für OstWestfalenLippe ein dreistufiges Auswahl- und Qualifizierungsverfahren vom C-Status über den B-Status bis zum A-Status. Erst anschließend wird aus den Projektideen ein REGIONALE-Projekt. REGIONALE-Projekte werden in einem offenen Verfahren gesucht, es gibt keine Ausschlussfrist. Projektideen können nach wie vor eingereicht werden.
Weitere Informationen unter www.urbanland-owl.de.
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Das UrbanLand-Board tagte in der Handwerkskammer OWL in Bielefeld: Klaus Austermann, NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, FH-Präsidentin Ingeborg Schramm-Wölk, stv. Vorsitzende des UrbanLand-Boards, Heiner Brockhagen, Bezirksregierung Detmold, Landrat Manfred Müller, Vorsitzender des UrbanLand-Boards, REGIONALE-Managerin Annette Nothnagel, und OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber.