Fachkraft für nachhaltiges Prozessmanagement (IHK)
Das gezielte Prozessmanagement eines Unternehmens ermöglicht eine systematische Optimierung von Betriebsabläufen u. Strukturen. Die somit mittel- und langfristig wirkende Kostenbeeinflussung trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Alle Aspekte werden hierbei auch unter Nachhaltigkeitsaspekten betrachtet. Den Prozessmanagern kommt eine bedeutende kommunikationstechnische Rolle zu: Projekte werden, mit den Prozesseignern der Fachbereiche, in kooperativer Form entwickelt und umgesetzt.
1.1 Unternehmensanalyse zur betrieblichen Aufbau-, Ablauf- und Projektorganisation
1.2 Umfeldanalyse zu Wettbewerberstrategien, Umfeldänderungen und regulatorischen Beeinflussungen
1.3 Grundlagen des Prozessmanagements mit Prozessmodellen, Prozessbeschreibungen und Prozessbeteiligten
1.4 Prozessmessungen, Kennzahlenentwicklung, Wirkungsgrad und Kennzahlensystem, Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten
1.5 Prozessrisiken, Risikolandschaft mit internen und externen Beeinflussungsfaktoren, Risikoauswirkungen
1.6 Prozessrisikoerfassung und Risikobewertungen, Szenariotechniken und Maßnahmen der Prozessoptimierung
1.7 Bedeutung von Potenzialanalysen und Prozessaudits für die Prozessfähigkeit und Prozessbeherrschung
1.8 Unternehmen als sozio- technisches Konstrukt, Kommunikation von internen/ externen Prozess- und Strukturveränderungen
1.9 Konzepte der Prozess- und Strukturoptimierung, Einbindung von Fach- und Führungskräften, Potenzialfreisetzungen
1.10 Prozessoptimierung durch innovative Ansätze, neuer Formen von Kooperationen oder Geschäftsfeldanpassungen
Florian Wöhler
Bildungsmanager
IHK-Akademie Ostwestfalen
Das Projekt "Nachhaltigkeit in Berufen der Metall- und Elektroindustrie" (NiME) konzipiert im Rahmen des vom BMBFSFJ und ESF-Plus geförderten Programm "Nachhaltig im Beruf" ein Fortbildungsangebot für Ausbildungspersonal der Metall- und Elektroindustrie. Es zielt auf die Befähigung des Ausbildungspersonals, Lehr-Lern-Settings zu entwickeln, die für Auszubildende eine Erkundung der eigenen Berufspraxis mit ihrer politischen Reflexion und der Gestaltung eigener Projekte verbinden. Politische Bildung, die auf einen konstruktiven Umgang mit Unsicherheiten, Konflikten, Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikten abzielt, wird dabei als zentraler Bestandteil von Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) betrachtet, um die Zukunftsfähigkeit demokratischer Beteiligung in der Arbeitswelt sicherzustellen und Auszubildenden zu vermitteln, dass Berufspraxis auch Gestaltung der Gesellschaft ist. Für eine nachhaltige Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie stehen einschneidende Transformationesprozesse bevor, die eine aktive Beteiligung der Beschäftigten voraussetzen.
Die Fortbildung kann überbetrieblich oder als In-House Schulung genutzt werden.
Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen und ihrem Zusammenhang zur Metall-und Elektroindustrie
Erkundung der eigenen Berufspraxis auch im Hinblick auf die Möglichkeiten von Auszubildenden, den Betrieb mitzugestalten
Politische Reflexion der eigenen Rolle als Ausbilder:in, der betrieblichen Praxis und der eigenen Gestaltungsspielräume
Methoden-Anleitungen für die Arbeit mit Auszubildenden zur Reflexion und Gestaltung von betrieblichen Transformationsprozessen
Die Ausbilder:innen werden sowohl fachlich als auch didaktisch darin fortgebildet, mit Auszubildenden die Möglichkeiten zu reflektieren, wie sie sich kreativ gestaltend nachhaltigkeitsorientiert in betriebliche Prozesse und Strukturen einbringen können (bspw. durch eigene Projekte) und wie sie in diesem Prozess mit eigenen Unsicherheiten, Widersprüchen und Konflikten uzmgehen können. Die Fortbildung leistet so einen Beitrag zur Demokratiebildung von Auszubildenden.
Florian Dück
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im
BMBF-Projekt
Universität Bielefeld
HyConnect OWL ist das regionale Wasserstoffnetzwerk für Ostwestfalen-Lippe. Als neutrale Koordinierungsstelle vernetzt HyConnect OWL Akteur*innen aus Wirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und weiteren Institutionen, um die Entwicklung und Umsetzung einer regionalen Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen zu bündeln, Synergien zu schaffen und konkrete Wasserstoffprojekte in der Region zu initiieren und zu begleiten. HyConnect OWL baut dabei auf bestehenden Strukturen und Erfahrungen auf und entwickelt diese strategisch weiter – mit einem klaren Fokus auf praxisnahe Anwendungen und regionale Wertschöpfung.
Vernetzung von Akteur*innen aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft
Unterstützung bei Entwicklung und Umsetzung von Wasserstoffprojekten
Information zu Fördermöglichkeiten und Begleitung bei Anträgen
Organisation von Austauschformaten und Wissenstransfer
Unterstützung bei Kommunikation und Sichtbarkeit
Zugang zu relevanten Partner*innen und Expertise
Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Projektideen
Bessere Förderchancen durch gezielte Unterstützung
Mehr Orientierung durch fachlichen Austausch
Stärkung der eigenen Rolle in der Energietransformation
Dennis Hetmann
Mobilitätsmanager
Kreis Lippe
Björn Brodner
Klimaschutz
Stadt Bielefeld
Das vorliegende digitale Selbstlernangebot unterstützt Ausbildungspersonal in der Metall- und Elektroindustrie dabei, Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinne in die Ausbildungspraxis zu integrieren. Konkrete methodische Anleitungen decken Einheiten zu allgemeinen Nachhaltigkeitsthemen, zu branchenspezifischen Schwerpunkten und zur politischen Reflexion beruflicher Praxis ab. Auch die Planung und Umsetzung eigener Projekte wird praxisnah angeleitet – damit Auszubildende ihre Ideen nicht nur entwickeln, sondern auch verwirklichen können.
Das Selbstlernangebot richtet sich an alle, die in der beruflichen Bildung engagiert sind und Nachhaltigkeit zu einem selbstverständlichen Teil der Ausbildung machen möchten. Es bietet direkt umsetzbare Lerneinheiten, die Nachhaltigkeit, politische Bildung und eine demokratische Mitgestaltung der Arbeitswelt miteinander verbinden.
Didaktisches Material, methodische Anleitungen und umfangreiche Hintergrundinformationen zu Nachhaltigkeit in der Metall- und Elektroindustrie samt ihrer politisch-demokratischen Implikationen bilden ein erprobtes und vollumfängliches Selbstlernangebot, mit dem Ausbildungspersonal über das Grundschema Erkundung – Reflexion – Gestaltung zur Integration nachhaltigkeitsrelevanter Themen im Ausbildungsalltag mit Auszubildenden befähigt wird.
Ausbildungspersonal kann sich über die Nutzung des Selbstlernangebots im Thema Nachhaltigkeit in der Metall- und Elektroindustrie weiterbilden, wird dabei insbesondere mit der politischen Dimension von Nachhaltigkeit vertraut gemacht und erhält konkrete methodische Anleitungen dazu, wie Nachhaltigkeit und politische Bildung alltagstauglich in die Ausbildungspraxis integriert werden können.
Prof. Dr. Bettina Zurstrassen
Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften
Universität Bielefeld
Das vorliegende Handbuch enthält ein vollständiges Fortbildungskonzept, das Ausbildungspersonal in der Metall- und Elektroindustrie dabei unterstützt, Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinne in die Ausbildungspraxis zu integrieren. Konkrete methodische Anleitungen decken Einheiten zu allgemeinen Nachhaltigkeitsthemen, zu branchenspezifischen Schwerpunkten und zur politischen Reflexion beruflicher Praxis ab. Auch die Planung und Umsetzung eigener Projekte wird praxisnah angeleitet – damit Auszubildende ihre Ideen nicht nur entwickeln, sondern auch verwirklichen können.
Das Handbuch richtet sich an alle, die in der beruflichen Bildung engagiert sind und Nachhaltigkeit zu einem selbstverständlichen Teil der Ausbildung machen möchten. Es bietet direkt umsetzbare Lerneinheiten, die Nachhaltigkeit, politische Bildung und eine demokratische Mitgestaltung der Arbeitswelt miteinander verbinden. Erhältlich ist es digital oder auf Wunsch als Druckversion.
Didaktisches Material, methodische Anleitungen und umfangreiche Hintergrundinformationen zu Nachhaltigkeit in der Metall- und Elektroindustrie samt ihrer politisch-demokratischen Implikationen bilden ein erprobtes und vollumfängliches Fortbildungskonzept, mit dem Ausbildungspersonal über das Grundschema Erkundung – Reflexion – Gestaltung zur Integration nachhaltigkeitsrelevanter Themen im Ausbildungsalltag mit Auszubildenden befähigt wird.
Für Weiterbildner:innen: Mit dem Handbuch kann Ausbildungspersonal umfassend darauf vorbereitet werden, eigenständig Nachhaltigkeit in den Ausbildungsalltag zu integrieren und dabei berufspraktische Fragen ebenso zu behandeln wie politisch-demokratischen Umgang mit Widersprüchen, Dilemmata und Konflikten.
Für Ausbildungspersonal: Mit grundlegenden Kenntnissen über politische Bildung für nachhaltige Entwicklung können einzelne Einheiten mithilfe der methodischen Anleitungen direkt mit Auszubildenden umgesetzt werden – bspw. ein Fahrplan für ein eigenes Projekt entwickelt oder eine kontroverse Debatte über einen relevanten Konflikt im Betrieb durchgeführt werden.
Prof. Dr. Bettina Zurstrassen
Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften
Universität Bielefeld
Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen im Kreis Höxter und unterstützt sie bei der Entwicklung von Kernkompetenzen im Nachhaltigkeitsmanagement. Ziel ist es, Wissen über Fördermöglichkeiten und gesetzliche Anforderungen bereitzustellen sowie den Austausch zwischen Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen zu fördern. Neben kostenfreien Beratungsangeboten werden gezielte Vernetzungs- und Transferveranstaltungen organisiert, in denen Best Practices vorgestellt werden. Zudem erhalten Unternehmen Unterstützung bei der Nutzung von Förderprogrammen wie Ökoprofit. Die Teilnahme setzt zeitliches Engagement voraus und bei Inanspruchnahme von Fördermitteln die vorgesehenen Eigenanteile.
Michael Stolte
Geschäftsführer
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH
Tatjana Disse
Prokuristin
Gesellschaft für die Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH
Produzierende Unternehmen stehen vor wachsenden Herausforderungen wie steigenden Kapazitätsbedarfen, neuen Technologien, der digitalen Transformation und zunehmenden gesetzlichen Anforderungen. Ein zentrales Problem ist die fehlende Transparenz über bestehende Prozesse, was oft zu hohen Material- und Energieverlusten führt. Die Beratung Ressourcenschonung der Effizienz-Agentur NRW (efa) unterstützt Unternehmen dabei, Einsparpotenziale zu identifizieren und nachhaltige, ressourceneffiziente Maßnahmen zu entwickeln. In einer kostenfreien Erstberatung werden Verbesserungspotenziale analysiert. Unternehmen erhalten konkrete Handlungsempfehlungen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs, zur Optimierung von Prozessen und zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Andreas Kunsleben
Leiter Beratung Ressourcenschonung
Effizienz-Agentur NRW
Gabriele Paßgang
Beratung Ressourcenschonung
Effizienz-Agentur NRW
Anja Vogel
Beratung Ressourcenschonung
Effizienz-Agentur NRW
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Mobilität effizient und nachhaltig zu gestalten. Das Angebot der Einstiegsberatung Betriebliches Mobilitätsmanagement unterstützt Unternehmen dabei, erste Schritte hin zu einer ressourcenschonenden und kosteneffizienten Mobilitätsstrategie zu gehen. Ziel ist es, praxisorientierte Lösungen für eine nachhaltige betriebliche Mobilität zu entwickeln. Unternehmen erhalten in einer persönlichen Beratung einen Überblick über Maßnahmen, Tools und Methoden des Betrieblichen Mobilitätsmanagements, lernen Best-Practice-Beispiele kennen und machen erste, begleitete Schritte auf dem Weg zum individuellen Mobilitätskonzept.
Daniela Becker
Leiterin des Referats Verkehr, Stadt- und Regionalplanung
Thomas Weitkamp
Referat Verkehr, Stadt- und Regionalplanung
Das Angebot richtet sich an Unternehmen aus dem Kreis Lippe und bietet eine kostenfreie Erstberatung zu den grundlegenden rechtlichen Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energie. Themenschwerpunkte sind unter anderem Nachhaltigkeitsberichterstattung, CO2-Bilanzierung, Ökodesign und Fördermittel. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die rechtlichen Anforderungen praktikabel umzusetzen und erste Schritte zur nachhaltigen Transformation zu definieren. Die Erstberatung wird in Form von individuellen Gesprächen in den Unternehmen durchgeführt und gibt eine fundierte Einschätzung über notwendige nächste Schritte.
Matthias Carl
Geschäftsführer
IHK Lippe zu Detmold
Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, die sich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Es adressiert rechtliche Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf EU-Verordnungen, die Produktentwicklung, neue Geschäftsmodelle sowie veränderte Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, Unternehmen für nachhaltige Lösungen zu sensibilisieren, Fachkompetenz aufzubauen und über den eigenen Betrieb hinaus zu denken. Durch verschiedene Austauschformate erhalten Unternehmen Einblicke, wie andere Unternehmen diese Herausforderungen bewältigen. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch einen gewissen Personalaufwand für die Mitwirkung in den Formaten.
Ulrike Künnemann
InnoZent OWL e.V.