KI Akademie OWL
Künstliche Intelligenz (KI) bietet zahlreiche neue Möglichkeiten. Intelligente Automatisierung, optimierte Produktentwicklung, bessere Qualitätskontrollen oder effizientere Personalgewinnung verändern die Unternehmenswelt und tragen maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Tools wie ChatGPT revolutionieren, wie wir kommunizieren und Informationen austauschen, was auch große Auswirkungen auf Bildung und Weiterbildung hat. KI ist heute in vielen Bereichen unseres Alltags präsent. Die KI-Akademie OWL ist eine gemeinsame Initiative aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in OWL. Ziel ist es, die Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz in der Region zu bündeln, praxisnah zu vermitteln und für breite Zielgruppen zugänglich zu machen.
Angebote für Unternehmen:
Demonstratoren und Workshops
Informationsveranstaltungen
Beratung und Roadmaps
Hackathons
Angebote für Lehrende:
Interaktive Mitmachlabore
Hybride und virtuelle Formate
Workshops und Hackathons
TeutoLab KI
Die KI-Akademie OWL ermöglicht einen interdisziplinären Zugang, der vertiefte KI-Expertise mit Ansätzen aus den Ingenieurwissenschaften sowie den Sozial- und Geisteswissenschaften verbindet, und eine differenzierte Betrachtung von KI, wie sie für eine sachgerechte Umsetzung des Artificial Intelligence Act der EU benötigt wird.
Die KI Akademie untersucht die Risiken hochkomplexer KI-Modelle, hilft Unternehmen und Anwendern, sie besser einzuschätzen, und entwickelt alternative und maßgeschneiderte Lösungen, die weniger Rechenleistung und Daten benötigen. Der interdisziplinärer Ansatz verbindet Technik mit Sozial- und Geisteswissenschaften, um KI-Methoden verständlich, inklusiv und nachhaltig zu machen.
KI Akademie OWL
Leitung: Prof Dr. Barbara Hammer
Universität Bielefeld
Prof. Dr. Markus Lange-Hegermann
Mathematik und Datenwissenschaften inIT – Institut für industrielle Informationstechnik
Der Kreis Lippe beheimatet ein ausdifferenziertes, hoch kompetentes Cluster der Holz‐, Möbel‐ und Zulieferindustrie mit durchgängigen Wertschöpfungsketten vom Forst bis zum Endprodukt. Die Branche ist seit etwa 1992 volkswirtschaftlich durch einen kontinuierlichen Rückgang gekennzeichnet, hat aber ihre fachlichen Kompetenzen sichern und halten können. Synergien zwischen den Akteuren, wie z. B. kleinen und mittleren Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Waldbauern und jungen Knowhow‐Trägern, sollen verstärkt genutzt werden, um eine Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
Stärken und Kompetenzen der regionalen Akteure entlang der Wertschöpfungskette Wald‐Holz werden gebündelt, Wissenstransfer gefördert und so marktfähige Produkt‐ und Prozess‐Innovationen sowie die wirtschaftlich‐technische Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht.
Produkt-Innovationen (Materialeffizienz, Leichtbaukonstruktion, Substitution von CO2-emittierenden Materialien durch Holz)
Prozess-Innovationen (Kundenindividuelle Massenproduktion, Produktion Excellence, 100 % Produktqualität, Montageassistenzsysteme)
Wald-Holz-Bau-Innovationen (Zukunftssichernder, klimagerechter Waldbau, Laubholzeinsatz im Bau, SWF-Gebäude als digital überwachter Musterbau)
Das Smart Wood Center OWL g. e. V. (SWC OWL) ist Bestandteil der regionalen Entwicklungsstrategie des Kreises Lippe. Es ist ein Kernprojekt des Wirtschaftsförderungskonzeptes zur Standortvermarktung und ergänzt lokale bzw. regionale Studienangebote sowie Forschungs‐ und Transferaktivitäten im Bereich Wald und Holz, insbesondere im Rahmen des Studiengangs Holztechnik der TH OWL. Das übergreifende Leitziel ist die Verstärkung der resilienten Transformation hin zu einem zukunftsfähigen Standort des produzierenden Mittelstands.
Uwe Gotzeina
Leitung Kreiswirtschaftsförderung Lippe
Technische Hochschule OWL
Christian Einsiedel
Nachhaltigkeits-Management
Technische Hochschule OWL
Dr. Christoph Harrach
Nachhaltigkeits-Management
Technische Hochschule OWL
Die WEGE mbH unterstützt Unternehmen bei der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Dieser Prozess stellt Unternehmen vor komplexe Herausforderungen, bietet Ihnen aber auch große Chancen. Die WEGE behält die gesamte Bandbreite dieser Aspekte im Blick und entwickelt passgenaue Unterstützungsangebote, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten sind. Ziel ist es, den Herausforderungen der Transformation zu begegnen – für Unternehmen aller Branchen und Größen, Gründungen, Start-Ups, Architekt:innen und Immobilienverwaltungen. Die WEGE fungiert als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Start-Ups in Bielefeld und begleitet die Entwicklung eines nachhaltigen Wirtschaftsstandorts.
Erst- und Orientierungsangebote
Netzwerk-Formate sowie moderierte Arbeits- und Projektgruppen
Informationsveranstaltungen und Themen-Workshops
Unterstützungsangebote auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften
Austausch- und Vernetzungsangebote über Branchen und Fachbereich hinweg
Sichtbarkeit von Best Practices
Unternehmen profitieren vom Aufbau zielgerichteter Netzwerke, von Synergien und neuen Perspektiven
Funktionale Fachbereiche werden gezielt miteinander vernetzt
Austausch über Erfahrungen, Wissen, Best Practices, Herausforderungen und Impulse
Förderung von Nachhaltigkeit als Standortvorteil und Zukunftsmotor
Ilka Alefsen
Projektmanagerin
Fokus Nachhaltigkeit
WEGE mbH
Die Berufsbildung steht in der Verantwortung, nachhaltigkeitsbezogene berufliche Kompetenzen zu fördern!
In unserem neuen IHK-Zertifikatslehrgang zur Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) lernen Sie als Zukunftsgestalter/-in für nachhaltige Ausbildung (IHK), wie Sie Nachhaltigkeit als zentrales Thema in die Ausbildung integrieren bzw. sichtbar machen. Mit einem Baukasten voller innovativer methodischer Ansätze und praktischer Werkzeuge entwickeln Sie die nötigen Fähigkeiten, um Ihre Auszubildenden zu begeistern und für nachhaltiges Handeln zu gewinnen.
Das erwartet Sie:Fundierte Grundlagen der beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE), um nachhaltiges Denken und Handeln gezielt in den Ausbildungsalltag zu integrieren und das Bewusstsein Ihrer Auszubildenden für nachhaltige Themen zu schärfen.
Analyse und Gestaltungsansätze für die Umsetzung in Ihrem Betrieb und die Schaffung eines motivierenden Lernumfelds, das Nachhaltigkeit nicht nur vermittelt, sondern erfahrbar und gestaltbar macht.
Praktische Projekte und Lernaufgaben, die Ihnen helfen, eigene Konzepte zu entwickeln, mit denen Sie Nachhaltigkeit langfristig in Ihre Ausbildung integrieren können.
Werden Sie zum Impulsgeber für nachhaltige Werte in Ihrem Betrieb und inspirieren Sie Ihre Auszubildenden, aktiv Verantwortung zu übernehmen – für den Betrieb, für die Umwelt und für die Gesellschaft! Mit dem erlernten Wissen und den praktischen Tools sind Sie bestens gerüstet, um Veränderung voranzutreiben und Ihr Ausbildungsangebot nachhaltig zu gestalten.
Dieser Lehrgang ist der ideale Einstieg, um nicht nur theoretisches Wissen zu erlangen, sondern vor allem, um einen praktischen Wandel in Ihrem Betrieb zu schaffen. Sie schärfen Ihren Blick für die Umsetzung von Nachhaltigkeit in konkreten Ausbildungssituationen und entwickeln ein tiefes Verständnis dafür, wie sich nachhaltige Prinzipien erfolgreich in die Ausbildung integrieren lassen. Sie werden befähigt, konkrete, zukunftsorientierte Projekte zu gestalten, die sowohl den betrieblichen Anforderungen gerecht werden als auch das Umweltbewusstsein und die soziale Verantwortung Ihrer Auszubildenden fördern. Durch die Anwendung von partizipativen und kooperativen Methoden schaffen Sie ein Lernumfeld, das nicht nur informiert, sondern vor allem inspiriert. Sie bieten Ihren Auszubildenden nicht nur Fachwissen, sondern die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung von Nachhaltigkeitsprozessen, was deren Engagement und Verantwortungsbewusstsein stärkt. Damit legen Sie die Grundlage für eine Ausbildung, die weit über das Fachliche hinausgeht und Auszubildende zu verantwortungsbewussten, nachhaltigen Fachkräften von morgen macht.
Simone Heuwinkel
Akademieleitung
IHK-Akademie Ostwestfalen
Das gezielte Prozessmanagement eines Unternehmens ermöglicht eine systematische Optimierung von Betriebsabläufen u. Strukturen. Die somit mittel- und langfristig wirkende Kostenbeeinflussung trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Alle Aspekte werden hierbei auch unter Nachhaltigkeitsaspekten betrachtet. Den Prozessmanagern kommt eine bedeutende kommunikationstechnische Rolle zu: Projekte werden, mit den Prozesseignern der Fachbereiche, in kooperativer Form entwickelt und umgesetzt.
1.1 Unternehmensanalyse zur betrieblichen Aufbau-, Ablauf- und Projektorganisation
1.2 Umfeldanalyse zu Wettbewerberstrategien, Umfeldänderungen und regulatorischen Beeinflussungen
1.3 Grundlagen des Prozessmanagements mit Prozessmodellen, Prozessbeschreibungen und Prozessbeteiligten
1.4 Prozessmessungen, Kennzahlenentwicklung, Wirkungsgrad und Kennzahlensystem, Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten
1.5 Prozessrisiken, Risikolandschaft mit internen und externen Beeinflussungsfaktoren, Risikoauswirkungen
1.6 Prozessrisikoerfassung und Risikobewertungen, Szenariotechniken und Maßnahmen der Prozessoptimierung
1.7 Bedeutung von Potenzialanalysen und Prozessaudits für die Prozessfähigkeit und Prozessbeherrschung
1.8 Unternehmen als sozio- technisches Konstrukt, Kommunikation von internen/ externen Prozess- und Strukturveränderungen
1.9 Konzepte der Prozess- und Strukturoptimierung, Einbindung von Fach- und Führungskräften, Potenzialfreisetzungen
1.10 Prozessoptimierung durch innovative Ansätze, neuer Formen von Kooperationen oder Geschäftsfeldanpassungen
Florian Wöhler
Bildungsmanager
IHK-Akademie Ostwestfalen
Das Projekt "Nachhaltigkeit in Berufen der Metall- und Elektroindustrie" (NiME) konzipiert im Rahmen des vom BMBFSFJ und ESF-Plus geförderten Programm "Nachhaltig im Beruf" ein Fortbildungsangebot für Ausbildungspersonal der Metall- und Elektroindustrie. Es zielt auf die Befähigung des Ausbildungspersonals, Lehr-Lern-Settings zu entwickeln, die für Auszubildende eine Erkundung der eigenen Berufspraxis mit ihrer politischen Reflexion und der Gestaltung eigener Projekte verbinden. Politische Bildung, die auf einen konstruktiven Umgang mit Unsicherheiten, Konflikten, Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikten abzielt, wird dabei als zentraler Bestandteil von Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) betrachtet, um die Zukunftsfähigkeit demokratischer Beteiligung in der Arbeitswelt sicherzustellen und Auszubildenden zu vermitteln, dass Berufspraxis auch Gestaltung der Gesellschaft ist. Für eine nachhaltige Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie stehen einschneidende Transformationesprozesse bevor, die eine aktive Beteiligung der Beschäftigten voraussetzen.
Die Fortbildung kann überbetrieblich oder als In-House Schulung genutzt werden.
Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen und ihrem Zusammenhang zur Metall-und Elektroindustrie
Erkundung der eigenen Berufspraxis auch im Hinblick auf die Möglichkeiten von Auszubildenden, den Betrieb mitzugestalten
Politische Reflexion der eigenen Rolle als Ausbilder:in, der betrieblichen Praxis und der eigenen Gestaltungsspielräume
Methoden-Anleitungen für die Arbeit mit Auszubildenden zur Reflexion und Gestaltung von betrieblichen Transformationsprozessen
Die Ausbilder:innen werden sowohl fachlich als auch didaktisch darin fortgebildet, mit Auszubildenden die Möglichkeiten zu reflektieren, wie sie sich kreativ gestaltend nachhaltigkeitsorientiert in betriebliche Prozesse und Strukturen einbringen können (bspw. durch eigene Projekte) und wie sie in diesem Prozess mit eigenen Unsicherheiten, Widersprüchen und Konflikten uzmgehen können. Die Fortbildung leistet so einen Beitrag zur Demokratiebildung von Auszubildenden.
Florian Dück
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im
BMBF-Projekt
Universität Bielefeld
Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen im Kreis Höxter und unterstützt sie bei der Entwicklung von Kernkompetenzen im Nachhaltigkeitsmanagement. Ziel ist es, Wissen über Fördermöglichkeiten und gesetzliche Anforderungen bereitzustellen sowie den Austausch zwischen Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen zu fördern. Neben kostenfreien Beratungsangeboten werden gezielte Vernetzungs- und Transferveranstaltungen organisiert, in denen Best Practices vorgestellt werden. Zudem erhalten Unternehmen Unterstützung bei der Nutzung von Förderprogrammen wie Ökoprofit. Die Teilnahme setzt zeitliches Engagement voraus und bei Inanspruchnahme von Fördermitteln die vorgesehenen Eigenanteile.
Michael Stolte
Geschäftsführer
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH
Tatjana Disse
Prokuristin
Gesellschaft für die Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH
Produzierende Unternehmen stehen vor wachsenden Herausforderungen wie steigenden Kapazitätsbedarfen, neuen Technologien, der digitalen Transformation und zunehmenden gesetzlichen Anforderungen. Ein zentrales Problem ist die fehlende Transparenz über bestehende Prozesse, was oft zu hohen Material- und Energieverlusten führt. Die Beratung Ressourcenschonung der Effizienz-Agentur NRW (efa) unterstützt Unternehmen dabei, Einsparpotenziale zu identifizieren und nachhaltige, ressourceneffiziente Maßnahmen zu entwickeln. In einer kostenfreien Erstberatung werden Verbesserungspotenziale analysiert. Unternehmen erhalten konkrete Handlungsempfehlungen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs, zur Optimierung von Prozessen und zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Andreas Kunsleben
Leiter Beratung Ressourcenschonung
Effizienz-Agentur NRW
Gabriele Paßgang
Beratung Ressourcenschonung
Effizienz-Agentur NRW
Anja Vogel
Beratung Ressourcenschonung
Effizienz-Agentur NRW
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Mobilität effizient und nachhaltig zu gestalten. Das Angebot der Einstiegsberatung Betriebliches Mobilitätsmanagement unterstützt Unternehmen dabei, erste Schritte hin zu einer ressourcenschonenden und kosteneffizienten Mobilitätsstrategie zu gehen. Ziel ist es, praxisorientierte Lösungen für eine nachhaltige betriebliche Mobilität zu entwickeln. Unternehmen erhalten in einer persönlichen Beratung einen Überblick über Maßnahmen, Tools und Methoden des Betrieblichen Mobilitätsmanagements, lernen Best-Practice-Beispiele kennen und machen erste, begleitete Schritte auf dem Weg zum individuellen Mobilitätskonzept.
Daniela Becker
Leiterin des Referats Verkehr, Stadt- und Regionalplanung
Thomas Weitkamp
Referat Verkehr, Stadt- und Regionalplanung
Das Angebot richtet sich an Unternehmen aus dem Kreis Lippe und bietet eine kostenfreie Erstberatung zu den grundlegenden rechtlichen Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energie. Themenschwerpunkte sind unter anderem Nachhaltigkeitsberichterstattung, CO2-Bilanzierung, Ökodesign und Fördermittel. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die rechtlichen Anforderungen praktikabel umzusetzen und erste Schritte zur nachhaltigen Transformation zu definieren. Die Erstberatung wird in Form von individuellen Gesprächen in den Unternehmen durchgeführt und gibt eine fundierte Einschätzung über notwendige nächste Schritte.
Matthias Carl
Geschäftsführer
IHK Lippe zu Detmold