19. OWL Kulturkonferenz: Volle Kraft voraus für eine starke Kulturregion in stürmischen Zeiten
Marienmünster, 6. Juli 2026. Ein Tag auf hoher See mitten im Kreis Höxter? Am Montag machte die Kulturszene Ostwestfalen-Lippes das Unmögliche möglich: Rund 130 Kulturakteur*innen aus der ganzen Region verwandelten das Gelände der ehemaligen Abtei Marienmünster in ein imaginäres „Meer der Begegnungen“. Das OWL Kulturbüro der OstWestfalenLippe GmbH hatte in Kooperation mit dem Kreis Höxter zur 19. OWL Kulturkonferenz „POWER! Vol. 2“ in die Kulturstiftung Marienmünster eingeladen. Gemeinsam setzten die Teilnehmenden aus Kultur, Politik und Verwaltung Impulse für die Stärkung der Kulturregion in herausfordernden Zeiten. Die 19. OWL Kulturkonferenz wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des RKP - Regionales Kultur Programm NRW.
Hans-Jörg Düning Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe und neuer Vorsitzender des Fachbeirates Kultur der OWL GmbH, hob in Marienmünster hervor, wie wichtig die OWL Kulturkonferenz als Vernetzungs- und Austauschplattform für die gesamte Kulturregion sei. Seit 19 Jahren findet das Netzwerkevent jährlich an wechselnden Kulturorten rotierend in einem der sieben Kreise der Kulturregion statt. Düning-Gast betonte, besondere Bedeutung hätten dabei auch transregionale Impulse. Dies zeigte in diesem Jahr auch die Keynote von Stefanie Abelmann. Sie stellte das Projekt „Maker-Region Kulturhauptstadt Europa Chemnitz 2025“ vor.
Aus der Region für die Region
Mit einem innovativen, partizipativen Ansatz setzte die neue Leitung des OWL Kulturbüros, Dr. Maren Jung-Diestelmeier, das bewährte Format in diesem Jahr neu auf: Im Januar 2026 hatten die Teilnehmenden der 18. OWL Kulturkonferenz „POWER Vol. 1“ Formatideen zur Stärkung für die Kulturregion für das Folgeevent entwickelt. Die 19. Kulturkonferenz „POWER Vol. 2“ setzte nun den gemeinsam bestimmten Kurs um.
Überraschende Formate und wegweisende Impulse
Die von den Kulturschaffenden entwickelten Ideen dienten dem Programm als Kompass: Den ganzen Tag bot das „Meer der Begegnungen“ – künstlerisch inszeniert von der Szenografin Susanne Quehenberger – mit vielfältigen Themeninseln ungewöhnliche Anlässe zum Vernetzen. Überraschende Formate, Aktivierungsimpulse und Inputs luden die Teilnehmenden zum Kontakte knüpfen und zum kreativen Austausch ein.
Kultur als Fundament der Gesellschaft
Die zentrale Bedeutung von Vernetzung im Umgang mit Krisen, Kürzungen und antidemokratischen Angriffen kann als Fazit der Konferenz begriffen werden. Manuela Kupsch, Kreisdirektorin des Kreises Höxter, sieht eine eindeutige Botschaft, „die wir gemeinsam von dieser Konferenz aussenden: Kultur ist kein „Nice to have“. Sie ist kein dekorativer Luxus für ruhige See, auf den man in raueren Zeiten einfach verzichten kann. Im Gegenteil: Kultur ist das Fundament, sie ist der Kiel, der unsere gesellschaftliche Struktur im Gleichgewicht hält.“
Das OWL Kulturbüro in Trägerschaft von der OstWestfalenLippe GmbH wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Sparkassen in OstWestfalenLippe.
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OWL Kulturbüro
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für die Energiewende zu arbeiten.
Bielefeld, 3. Juli 2026. Steigende Energiekosten, unsichere Netzkapazitäten, neue Energieträger: Die Energiewende stellt Unternehmen und Energieversorger in Ostwestfalen-Lippe vor Herausforderungen. Der Makeathon Future Energies bringt deshalb am 10. und 11. Juli 2026 Unternehmen aus der Region und junge Talente in der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld zusammen, um gemeinsam an Lösungen für diese Fragen zu arbeiten. Interessierte Unternehmen, Studierende, Meisterschüler und junge Berufstätige können sich noch bis zum 8. Juli unter www.green-owl.eu anmelden.
Die Idee des Makeathons (von to make und Marathon): Unternehmen bringen ihre aktuellen Fragestellungen mit. Verschiedene Teams entwickeln in zwei Tagessprints neue Lösungsideen dazu. So erhalten die Betriebe neue Perspektiven von außen, die Teams Einblicke in die Unternehmenspraxis – und für die besten Ansätze gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 €.
„Viele Unternehmen in OWL wissen, dass sie bei der Energiewende handeln müssen, aber nicht immer, wo sie anfangen sollen. Dabei sind die Energiekosten eine zentrale Stellschraube für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Mit dem Makeathon bringen kreative Köpfe, unterschiedliche Fachdisziplinen, innovative Methoden und einen besonderen Spirit zusammen. So liefern wir in 48 Stunden konkrete Ansätze", sagt Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Mitmachen lohnt sich. Die Nachwuchskräfte können Kontakte zu Unternehmen knüpfen, sich vernetzen und sich weiterentwickeln. Das zeigen Erfahrungen aus vergangenen Makeathons.“
Ausgerichtet wird der Makeathon von der OWL GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der IHK Akademie Ostwestfalen, der IHK Lippe zu Detmold, owl maschinenbau e. V. und der Technischen Hochschule OWL. Gefördert wird die Veranstaltung durch Mittel des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie. Das Preisgeld wird zur Verfügung gestellt von Westfalen Weser.
Der Makeathon Future Energies ist Teil des Projekts Green.OWL, mit dem die OstWestfalenLippe GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und 40 weiteren assoziierten Partnern einen Fahrplan zur nachhaltige Wirtschaftsregion umsetzen will. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Transformation aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammengebracht.
Mit dem Start des Big Sister Mentoring Programms 2026 fiel im Juni der Auftakt für acht neue Mentoring-Tandems. In zwei digitalen Vorbereitungstreffen wurden Mentorinnen und Mentees auf ihre gemeinsame Zusammenarbeit vorbereitet und erhielten die Gelegenheit, sich mit den Zielen, Rollen und Rahmenbedingungen des Programms vertraut zu machen.
Den Anfang machte das Treffen der Mentees am 16. Juni. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen Mentoring für Gründerinnen bietet und wie die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Unternehmerin gestaltet werden kann. Die Teilnehmerinnen reflektierten ihre aktuelle Situation, tauschten sich über Herausforderungen im Unternehmensalltag aus und formulierten persönliche Erwartungen sowie Ziele für das Mentoring. Dabei wurde deutlich: Die Mentees bringen bereits vielfältige Kompetenzen mit. Das Programm soll sie dabei unterstützen, ihre Rolle als Unternehmerin weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für die eigene Gründung zu gewinnen.
Im Vorbereitungstreffen der Mentorinnen am 18. Juni standen die Rolle und Haltung als Mentorin im Fokus. Gemeinsam wurde erarbeitet, was gutes Mentoring ausmacht: Vertrauen, Offenheit, Vertraulichkeit, Wertschätzung und Austausch auf Augenhöhe. Gleichzeitig wurden die Grenzen der Rolle thematisiert. Mentoring versteht sich als Erfahrungs- und Reflexionsraum, nicht als Coaching, Beratung oder Lösung aller Herausforderungen.
Beide Veranstaltungen verdeutlichten, dass erfolgreiche Mentoring-Beziehungen von Verbindlichkeit, gegenseitigem Respekt und Eigeninitiative leben. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über den zeitlichen Ablauf des Programms sowie die geplanten gemeinsamen Meilensteine.
Die acht neu gebildeten Tandems werden sich als nächstes bei einem Kick-Off-Event in Person kennenlernen. In den kommenden Monaten werden die Mentorinnen und Mentees ihre Zusammenarbeit vertiefen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an den individuellen Entwicklungszielen der Gründerinnen arbeiten.


Auf dem Schnuppertag der VHS Bielefeld informiert die Regionalagentur OWL gemeinsam mit ihren Partnern des Netzwerks „Weiterbildung to go“ über vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung. Interessierte erhalten Informationen zu passenden Weiterbildungsangeboten, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu den Inhalten verschiedener Qualifizierungen. Ziel ist es, Orientierung für die persönliche berufliche Entwicklung zu bieten und Interessierte bei der Vorbereitung auf ihren nächsten beruflichen Schritt zu unterstützen. Der Schnuppertag findet am 15. Juli 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr in den Räumen der VHS Bielefeld statt.
Das sind die Partner im Netzwerk „Weiterbildung to go“: Regionalagentur OWL, VHS Bielefeld, Handwerkskammer OWL, IHK Ostwestfalen, Agentur für Arbeit Bielefeld, Jobcenter Arbeitplus Bielefeld und REGE mbH
54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist.
Bielefeld, 11. Juni 2026. 54 Bewerbungen, so viele wie seit 2011 nicht mehr: Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL der OstWestfalenLippe GmbH verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Ergebnis zeigt, dass der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit in der Region auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ungebrochen ist. Der Wettbewerb begleitet Gründerinnen und Gründer über mehrere Monate dabei, ihre Geschäftsidee zu einem tragfähigen Konzept zu entwickeln und erfolgreich an den Markt zu bringen. Am Ende steht ein Businessplan, der von Experten aus der regionalen Gründerszene bewertet wird. Die besten Konzepte werden am 8. September von einer Fachjury geprüft und ausgezeichnet. Unterstützt wird startklar OWL von den Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe.
„Die hohe Beteiligung zeigt: Unternehmerischer Mut ist in OWL kein Konjunkturphänomen. Und sie demonstriert die Dynamik und erfolgreiche Arbeit des regionalen Gründungsökosystems, in dem die startklar-Partner viele Angebote für Start-ups und Gründer:innen umsetzen“, resümiert Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. „Besonders freut uns, dass KI-basierte Geschäftsmodelle inzwischen quer durch alle Branchen ankommen – das bestätigt OWL als Technologieregion mit echter Tiefe.“ Nico Clasing, Vorsitzender der Jury und Vorstand der Stadtsparkasse Rahden ergänzt: „Die Qualität und Vielfalt der eingereichten Konzepte zeigt eindrucksvoll, welches unternehmerische Potenzial in OWL steckt. Als Sparkassen sind wir stolz, dieses Engagement zu fördern und Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten – denn starke Unternehmen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Verliehen werden die Preise für die besten Konzepte in den drei Kategorien Hightech und Forschung, Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie Zukunft und Gesellschaft. Die Siegerteams erhalten jeweils 5.000 Euro, der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von den Sparkassen in OWL bereitgestellt.
Hightech & Forschung
Im Bereich Hightech und Forschung werden technologie- und wissensbasierte Geschäftsmodelle mit einem hohen Markt- und Wachstumspotenzial ausgezeichnet. Dabei werden durch die Nutzung neuer Technologien und neuer Erkenntnisse aus der Forschung innovative Ansätze geschaffen, die sich erfolgreich auf dem Markt etablieren.
Vier Teams haben sich in dieser Kategorie für das Finale qualifiziert: Breakomers aus Bielefeld will das Recycling von Kunststoffen durch chemische Sollbruchstellen erleichtern. AutoAquaControl aus Paderborn entwickelt ein wartungsfreies System zur Wasserleckerkennung. Ebenfalls aus Paderborn kommt Clanga AI, das das Testen neuer Software durch KI automatisieren will. Lightweaver schließlich, ein Team Bielefelder Forscher, hat ein neues Mikroskop für die medizinische Grundlagenforschung konzipiert.
Industrie, Handwerk & Dienstleistung
In dieser Kategorie werden neue Geschäftskonzepte aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung prämiert. Egal ob Produkt oder Dienstleistung – entscheidend ist der Mehrwert zu bestehenden Lösungen, beispielsweise in der Produktivität, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit oder Ressourceneffizienz.
Auch hier treten vier Finalisten an: 42°OS aus Verl entwickelt eine KI-Software zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Das Paderborner Team BrycLabs vereinfacht mit KI-Unterstützung die Schadensbearbeitung in der Immobilienwirtschaft. GermanHorseTech aus Vlotho setzt dagegen auf handfeste Mechanik: Das Unternehmen hat eine Maschine zur Entstaubung von Heu entwickelt und bekämpft damit einen häufigen Auslöser von Asthma bei Pferden. wildAF aus Detmold digitalisiert den Handel mit Wildfleisch als nachhaltigere Alternative zu industriell produziertem Fleisch.
Zukunft & Gesellschaft
Geschäftsideen, die einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur nachhaltigen Transformation der Region leisten – darum geht es in der Kategorie Zukunft & Gesellschaft. Dabei geht es um Produkte oder Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Teilhabe, Mobilität, Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Ernährung sowie Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.
Drei Unternehmen haben sich in dieser Kategorie qualifiziert: BarricadiX aus Paderborn unterstützt den Schutz kritischer Infrastruktur mit Analysesoftware und entscheidungsreifen Auswertungen. Die Bielefelder mirasu GmbH hilft Krankenhäusern mit einem KI-gestützten Assistenten bei der Planung von Nachhaltigkeitsprojekten. PureSpore, ein Team der TH OWL aus Lemgo und Detmold, arbeitet an einem nachhaltigen Pilzprotein, das tierisches Eiweiß in Lebensmitteln ersetzen kann – bei bis zu 200-mal geringerem CO₂-Ausstoß.
Finale am 8. September
Am 8. September findet das öffentliche Finale ab 18 Uhr im Pioneers Theater in Bielefeld statt. Alle nominierten Teams präsentieren sich auf der Bühne, bevor die Preisträger bekanntgegeben werden. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen.
Weitere Infos unter www.startklar-owl.de.
Auf dem Foto: Das startklar OWL-Netzwerk bei der Auftaktveranstaltung in Herford: 54 Gründende und junge Unternehmen haben ihre Businesspläne eingereicht, die von erfahrenen Unternehmens- und Finanzexperten geprüft wurden. (Foto: OWL GmbH/Stork-Media)
startklar-Partner
Hochschule Bielefeld, Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule der Wirtschaft, Founders Foundation, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe, heder:lab, Hochschule Hamm-Lippstadt, IMA Innovationsmanufaktur Gütersloh, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH im Kreis Herford, it´s OWL, Kreis Lippe, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Paderborn, Pioneers Club, pro Wirtschaft GT, OstWestfalenLippe GmbH, StartMiUp, Technische Hochschule OWL, TecUp Universität Paderborn, Universität Bielefeld, VDI Bezirksverein OWL, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE Bielefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn
Hauptsponsor
Sparkassen in Ostwestfalen-Lippe
Weitere Sponsoren
BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Handwerkskammer OWL, HLB Stückmann & Partner, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, IKK Classic, Wortmann & Partner
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist die Agentur für innovative Regionalentwicklung der Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Wir treten dafür an, dass die Region OWL zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands wird. Dabei konzentrieren wir uns mit dem Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf die Fokusfelder „Nachhaltigkeitstransformation”, „Arbeitskräftesicherung & Bildung” sowie „Regionalmarketing & Strategie”.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW hat den Aufruf zur Einreichung von Interessenbekundungen für die Beratungsstellen Arbeit (BSA) im Kreis Paderborn veröffentlicht.

Die Beratungsstellen Arbeit beraten erwerbslose Menschen und Menschen, die von prekärer Beschäftigung und Arbeitsausbeutung bedroht oder betroffen sind. In jeder Gebietskörperschaft in NRW gibt es eine Beratungsstelle Arbeit. Sie beraten in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen und arbeiten eng mit weiteren regionalen und überregionalen Partnern zusammen. Mit über 80.000 Beratungen im Jahr 2024 sind die BSA ein elementarer Teil des nordrhein-westfälischen Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung. Mit dem neuen Aufruf soll die BSA im Kreis Paderborn mit einer weiterentwickelten Konzeption gefördert werden.
Bis zum 05. Juni 2026 können Antragsberechtigte ihre Interessenbekundung einreichen.
Alle Informationen und Antragsunterlagen finden Sie auf der Seite des MAGS NRW: https://www.mags.nrw/esf-2021-2027-aufrufe
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Regionalagentur OWL.


Mit der Kickoff-Veranstaltung, die in diesem Jahr in der Wissenswerkstadt in Bielefeld stattfand, ist unser Mentoring-Programm für qualifizierte zugewanderte Frauen in die neue Runde gestartet.
Bereits in den ersten Gesprächen zwischen Mentorinnen und Mentoren sowie den Mentees wurde deutlich, wie viel Offenheit, Motivation und gegenseitiges Interesse die Atmosphäre des Nachmittags geprägt haben. Insgesamt sind 21 Tandems entstanden, die nun über sechs Monate hinweg gemeinsam ihren Weg gehen werden. In dieser Zeit stehen persönlicher Austausch, gegenseitiges Lernen, berufliche Orientierung und der Aufbau wertvoller Netzwerke im Mittelpunkt.
Eine besondere Bereicherung des Kickoff-Events waren die Beiträge von Saikal Gerlach und Christina Zweigle. Mit persönlichen Einblicken aus ihrer eigenen Erfahrung als Mentee beziehungsweise Mentorin vermittelten sie, welche Chancen und Entwicklungen aus einer vertrauensvollen Mentoring-Beziehung entstehen können. Gleichzeitig gaben sie den neuen Tandems wertvolle Impulse und Motivation für die gemeinsame Zeit mit auf den Weg.
Wir freuen uns sehr auf die kommenden Monate voller inspirierender Begegnungen, neuer Impulse und persönlicher Entwicklungen und wünschen allen Tandems einen erfolgreichen und bereichernden gemeinsamen Weg.
Foto 1: Die Mentorinnen und Mentoren zum Mentoring Programm, OWL GmbH Kompetenzzentrum Frau und Beruf: (links) Eva Leschinski, Leitung und Wolfgang Marquardt Geschäftsführer der OWL GmbH
Foto 2: Mentoring Programm 2026, Wolfgang Marquardt Geschäftsführer der OWL GmbH, Petra Mattes Projektmanagerin OWL GmbH
Ob Ultraschallschweißen, die Entfernung von Mikroplastik aus Wasser oder Datenanalyse in Echtzeit – die Sieger des OWL-Innovationspreises 2025/26 könnten unterschiedlicher kaum sein. Eines aber verbindet sie: Mit ihren Lösungen stehen sie für die Leistungsfähigkeit der Innovationsregion Ostwestfalen-Lippe.
Bielefeld, 30. April 2026. Ob Ultraschallschweißen, die Entfernung von Mikroplastik aus Wasser oder Datenanalyse in Echtzeit – die Sieger des OWL-Innovationspreises 2025/26 könnten unterschiedlicher kaum sein. Eines aber verbindet sie: Mit ihren Lösungen stehen sie für die Leistungsfähigkeit der Innovationsregion Ostwestfalen-Lippe. Am Mittwoch wurden die Gewinner des renommierten Wirtschaftspreises im Rahmen einer Preisverleihung bei der KMPG AG in Bielefeld bekanntgegeben. In der Hauptkategorie „Marktvisionen“ überzeugte die Hesse GmbH aus Paderborn die Jury. Die MicroBubbles GmbH aus Bad Lippspringe siegte in der Kategorie „Nachhaltigkeit“. Der Start-up-Preis für die erfolgversprechendste Unternehmensgründung ging an die Bielefelder Tentris GmbH. Hauptförderer des Wettbewerbs, den die OstWestfalenLippe GmbH zum 16. Mal ausgeschrieben hat, ist der regionale Energieversorger Westfalen Weser.
76 Unternehmen hatten sich im Vorfeld mit innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen für den OWL-Innovationspreis beworben. „Innovationen sind der Schlüssel dafür, dass die starke Wirtschaft in unserer Region auch morgen noch wettbewerbsfähig ist. Gerade jetzt müssen wir uns noch mehr anstrengen und neue Wege gehen, um innovativ zu sein. Denn die Zeiten für die Wirtschaft sind herausfordernd“, sagt Jörg Timmermann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH und Geschäftsführer der Kraft Gruppe aus Rietberg. Von geopolitischen Unsicherheiten über eine schwache Konjunktur bis zu fehlenden Reformen und einer komplexen Bürokratie: „Damit müssen wir uns in den Unternehmen jeden Tag auseinandersetzen. Unsere Bewerber zeigen eindrucksvoll, wie sich Unternehmen auf den Märkten behaupten und Wachstum erzielen.“
Die Wettbewerbsbeiträge decken die gesamte Branchenvielfalt der Region ab. Das Spektrum reicht von smarten Fertigungsverfahren und neuen Materialien über Ansätze für Ressourceneffizienz und zirkuläre Wertschöpfung, KI-Anwendungen und digitale Geschäftsmodelle bis zu IT- und Logistik-Lösungen. Darüber hinaus geht es um intelligente Gebäude und Energieversorgung, innovative Ideen im Handwerk sowie neue Konzepte für Gesundheit, Ernährung und Fachkräftesicherung.
Petra Pigerl-Radtke, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwestfalen und Vorsitzende der Jury, erläutert die Entscheidung: „Die Gewinner demonstrieren, wie durch das Zusammenspiel von Ingenieurskunst, Anwenderwissen und Kreativität technologische Innovationen entstehen. Innovationen, die zu tiefgreifenden Neuerungen führen, die weit über ihre Märkte und Branchen hinaus wegweisend sind und zu großen Veränderungen führen werden.“ Die Gewinner stünden für Hightech-Produkte, mit denen sich auch kleine Unternehmen zu Technologieführern entwickeln. „Die Qualität der Bewerbungen war enorm und hat der Jury die Entscheidung sehr schwer gemacht. Das zeigt, wie gut unsere Unternehmen aufgestellt sind“, so Pigerl-Radtke weiter.
Ultraschallschweißen für die Energiewende
Den Hauptpreis in der Kategorie Marktvisionen sicherte sich das Paderborner Unternehmen Hesse mit seinem „Smart Welder“. Mit dieser Maschine können neuartige Schweißverbindungen in Elektronikmodulen erstmals industriell gefertigt werden – Hesse ist damit Weltmarktführer in diesem Segment. Ersetzt wird das klassische Löten; das eröffnet neue Möglichkeiten für leistungsfähigere Module. Beispielsweise unterstützt die Technologie die effiziente Produktion von modernen Elektromotoren und Batterien. „Hesse ist ein Innovationssprung gelungen, der zu einem Technologiewandel in der Leistungselektronik führen wird. Die Innovationsleistung ist herausragend – insbesondere im Hinblick auf die Größe des Unternehmens“, erläutert Jürgen Noch, Geschäftsführer Westfalen Weser, das Urteil der Jury. „Das neue Verfahren wird nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten, sondern auch für das Unternehmen neue Märkte erschließen“, so Noch weiter.
Mikroplastik aus Regenbecken entfernen – effizient und einfach nachrüstbar
In der Kategorie Nachhaltigkeit ist der Name Programm: Preisträger MicroBubbles aus Bad Lippspringe verfolgt einen völlig neuen Ansatz, um Mikroplastik direkt vor Ort aus Wasser zu entfernen – ohne Chemie und aufwendige Anlagen. Die Technologie arbeitet mit feinsten Gasblasen, die im Wasser aufsteigen, dabei Mikroplastik und Mikroschadstoffe binden und an die Oberfläche befördern, wo die Partikel anschließend entfernt werden können. Interessant ist das beispielsweise für Regenklärbecken, insbesondere im Umfeld von Straßen. Durch Reifenabrieb gelangt hier besonders viel Mikroplastik in die Umwelt, das durch die Innovation äußerst effizient aus dem Wasser abgeschieden werden kann. Der Wirkungsgrad liegt immerhin bei 95 Prozent. Das Verfahren ist erfolgreich in der Region erprobt und kann schnell und ohne großen Aufwand in fast jedem Regenbecken eingesetzt werden. „MicroBubbles hat mit viel Leidenschaft und Hartnäckigkeit ein hoch komplexes Verfahren entwickelt, das eine effiziente Lösung für eine große Herausforderung bietet – die Verunreinigung unserer Gewässer mit Mikroplastik“, macht Wolfgang Marquardt, Geschäftsführer der OWL GmbH deutlich. „Die Jury ist überzeugt, dass MicroBubbles aufgrund zunehmender Regulierungen sowohl in Deutschland eine hohe Nachfrage finden, als auch weltweit einen großen Beitrag für die Sauberkeit der Meere und die Gesundheit der Menschen leisten wird“, ergänzt Marquardt.
Komplexe Daten in Echtzeit auswerten
Der Preis in der Kategorie Start-up ging an Tentris. Das Bielefelder Unternehmen mit Wurzeln in Paderborn hat die erste skalierbare Graphdatenbank entwickelt, die komplex vernetzte Daten in Echtzeit analysiert. Während herkömmliche Systeme bei großen Datenmengen oft an ihre Grenzen stoßen, liefert „TentrisDB” präzise Einblicke – und das bis zu 100-mal schneller, bei bis zu 90 Prozent geringeren Verarbeitungskosten und deutlich reduziertem CO2-Fußabdruck. „Durch effizientere, vertrauenswürdigere KI‑Lösungen unterstützt die Innovation Unternehmen dabei, Daten‑ und Analyseprozesse ressourcenschonender und transparenter zu gestalten“, urteilte die Jury. Die Lösung habe ein enormes Marktpotenzial, wodurch sich erhebliche Wachstumschancen für das Unternehmen ergeben. Schon jetzt hat das junge Unternehmen zahlreiche renommierte Kunden. Die Auszeichnung ist dotiert mit einem Preisgeld von 5.000 Euro und einem Beratungspaket zur Weiterentwicklung des Unternehmens.
OWL-Innovationspreis 2025/2026
Zum 16. Mal hat die OstWestfalenLippe GmbH den OWL-Innovationspreis ausgeschrieben. Ziel ist es, Innovationen aus der Region sichtbar zu machen und neue Impulse zu geben. Ausgezeichnet werden innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse in ostwestfälisch-lippischen Unternehmen. Hauptsponsor des Wettbewerbs ist der regionale Energieversorger Westfalen Weser. Damit will das Unternehmen dazu beitragen, die kreativen und innovativen Potenziale in der Region zu stärken. Die Preisverleihung wurde in Kooperation mit KPMG ausgerichtet. Darüber hinaus wird der Wettbewerb unterstützt durch Adam Design (Bielefeld), InnoZent OWL (Paderborn), die Unity AG (Büren) und die Volksbank in Ostwestfalen. Der Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben.
Die Mitglieder der Jury
Auf dem Foto: Freuen sich über spannende Innovationen aus OWL (v. l.): Michael Deitert (Vorstandsvorsitzender Volksbank in Ostwestfalen), Prof. Dr. Natalie Bartholomäus (Vizepräsidentin Hochschule Bielefeld), Christoph Rüther (Landrat Kreis Paderborn und stv. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH), Dr. Frank Thielemann (Vorstand UNITY AG), Dr. Andreas Ball (Standortleiter Tax KPMG AG), Anna Katharina Bölling (Regierungspräsidentin Bezirksregierung Detmold), Jörg Timmermann (Geschäftsführer Kraft Gruppe und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung OWL GmbH), Roland Damann (Geschäftsführer MircoBubbles GmbH und Preisträger Kategorie Nachhaltigkeit), Dr. Matthias Hunstig und Dr. Hans Hesse (beide Hesse GmbH, Preisträger Kategorie MARKTVISIONEN), Jürgen Noch (Geschäftsführer Westfalen Weser), Tobias Rebert (Co-Founder Tentris GmbH und Preisträger Kategorie Start-up), Wolfgang Marquardt (Geschäftsführer OWL GmbH), Petra Pigerl-Radtke (Hauptgeschäftsführerin IHK Ostwestfalen zu Bielefeld und Sprecherin der Jury), Michael Kemkes (Geschäftsführer InnoZent OWL e. V.), Tanja Maaß (ehemalige Vorständin InnoZent OWL e. V.) und Thomas Michels (COO Benteler Steel/Tube). (Foto: OstWestfalenLippe GmbH / Stork-Media)
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E-Mail: w.marquardt@owl.gmbh
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Über die OstWestfalenLippe GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Region
Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL. Aufgabe ist es, die Region Ostwestfalen-Lippe, mit Blick auf den nationalen und internationalen Wettbewerb, als eine bekannte Marke und als führender Wirtschafts- und Transformationsstandort mit hoher Lebensqualität zu positionieren. Um dies zu erreichen, wird Standort-, Marken-, Fachkräfte- und Tourismusstrategie in Form einer langfristigen Strategie konsequent zusammen gedacht.
Für die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Ostwestfalen-Lippe gewinnt die internationale Fachkräftegewinnung zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig braucht es verlässliche Qualitätsstandards, transparente Prozesse und faire Rahmenbedingungen.
Vor diesem Hintergrund luden die Regionalagentur OWL und das Amt für Wirtschaft und Tourismus des Kreises Paderborn am 23. April in Paderborn zu einem Expertendialog mit privaten Dienstleistern und Akteuren der Anwerbewirtschaft ein.
Einen fachlichen Impuls gab Almut Schmitz von der Fachkräfteagentur International NRW zum Thema „Standards für eine faire Anwerbung internationaler Fachkräfte in NRW“. Vorgestellt wurden dabei zentrale Qualitätskriterien wie transparente Kostenstrukturen, faire Verfahren, verlässliche Vermittlungsstandards sowie gute Integrationsperspektiven.
Zudem wurde das neue Selbstauskunftsformular für Personalvermittlungsagenturen vorgestellt. Es schafft mehr Transparenz im Vermittlungsprozess, macht Qualitätsstandards sichtbar und bietet Unternehmen Orientierung bei der Auswahl seriöser Partner. Weitere Informationen finden Sie hier:
Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich: Erfolgreiche internationale Rekrutierung beginnt bereits im Anwerbeprozess und lebt von gemeinsamen Qualitätsmaßstäben sowie vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Am 21.04.2026 referierten Marie Homann und Lisanne Bernsmann von der Organisationsberatung Rheingans vor rund 90 Personalverantwortlichen, Führungskräften und Interessierten zum Thema „Zufriedene Teams, starke Unternehmen – Stärkenbasiertes Arbeiten als Erfolgsfaktor“.
Im ersten Themenblock erläuterte Marie Homann, was eine echte Stärke ausmacht. Nicht alles, was Menschen gut können, sei automatisch eine Stärke. Während Kompetenzen oft erlernt werden, geben Stärken Energie, fallen leicht und sind dauerhaft vorhanden. Mitarbeitende, die ihre Stärken einsetzen können, erleben mehr Wohlbefinden und Engagement.
Anschließend stand im Fokus, wie Stärken im Team sichtbar gemacht werden können. Entscheidend sei weniger ein bestimmtes Testverfahren als vielmehr der offene Austausch: Welche Aufgaben fallen leicht? Wann entsteht Konzentration? Welche Tätigkeiten motivieren besonders? Praxisbeispiele verdeutlichten, wie Unternehmen diesen Ansatz im Alltag nutzen können.
Im weiteren Verlauf ging es um die Umsetzung in der Praxis. Stärkenbasiertes Arbeiten bedeute nicht, alles neu zu organisieren, sondern Aufgaben passender zu verteilen und Rollen bewusst zu hinterfragen. Dabei verwiesen die Referentinnen auch auf typische Wahrnehmungsfallen, etwa traditionelle Rollenbilder oder die dauerhafte Verteilung bestimmter Aufgaben an einzelne Personen.
Als wichtige Grundlage nannten sie psychologische Sicherheit im Team. Nur wenn Mitarbeitende offen ansprechen können, was ihnen Energie gibt oder entzieht, kann stärkenorientiertes Arbeiten gelingen. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle.
Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse für den direkten Transfer in den Arbeitsalltag. In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich: Stärkenbasiertes Arbeiten ist ein wirksamer Ansatz, um Mitarbeitende zu fördern und Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Referentinnen: (links) Marie Homann und (unten) Lisanne Bernsmann von der Organisationsberatung Rheingans
Projektmanagerin Kompetenzzentrum Frau und Beruf: (rechts) Kim Lasche