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Regionalagentur OWL 09.01.2026

Förderung der Beratungsstellen Arbeit in OWL verlängert

Mit den Beratungsstellen Arbeit fördert das Land eine flächendeckende und niedrigschwellige Beratungsstruktur für prekär Beschäftigte und Menschen in schwierigen sozialen Lagen. Die Mitarbeitenden informieren von Ausbeutung Betroffene über ihre Rechte und unterstützen sie dabei, diese durchzusetzen. In der 2026 startenden neuen Förderphase stellt die Landesregierung rund 25 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung, um das Angebot weiterzuführen. In allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen ist eine Beratungsstelle Arbeit angesiedelt – so auch in OWL.

 

Zum Start der neuen Förderperiode organisierte die Regionalagentur OWL am 26.11.2025 ein Austauschtreffen mit den Beratungsstellen Arbeit der sieben Teilregionen in OWL sowie weiteren Netzwerkpartnerinnen- und -partnern. Im Fokus standen aktuelle Themen sowie die zukünftigen Aufgaben ab 2026. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Menschen in prekären und ausbeuterischen Beschäftigungssituationen in OWL. Neben arbeits- und sozialrechtlicher Erstberatung gehören auch Präventionsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit sowie die enge Zusammenarbeit mit weiteren Anlaufstellen dazu. Die Beratung bleibt niedrigschwellig und kann sowohl in den Beratungsstellen als auch aufsuchend erfolgen. Wichtiger Partner der Beratungsstellen Arbeit ist z.B. das Hauptzollamt Bielefeld, dass sich im Austauschtreffen mit seinen Aufgaben in den Bereichen Mindestlohn, Schwarzarbeit und Menschenhandel vorstellte. Für 2026 wurden gemeinsame Herausforderungen und Themen identifiziert, z.B. mögliche steigende Beratungsanfragen aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie zunehmende Wohnungslosigkeit. Ziel bleibt eine enge Vernetzung und koordinierte Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure.