OWL auf der EXPO REAL: Unsere Themen

Ostwestfalen-Lippe setzt auf Innovation, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärke. Die Hauptpartner des OWL-Gemeinschaftsstands präsentieren richtungsweisende Projekte, die die Zukunft der Stadt- und Standortentwicklung prägen. Ob die Aktivierung bestehender Flächen, die Revitalisierung von Konversionsflächen oder die Entwicklung neuer Innenstadt- und Gewerbestandorte – die Region zeigt, wie zukunftsorientierte Konzepte erfolgreich umgesetzt werden. Bielefeld setzt auf Nachverdichtung, die Reaktivierung bestehender Standorte und die Erschließung neuer Gewerbeflächen. In Paderborn entstehen auf ehemaligen Kasernenflächen innovative Quartiere für Wohnen, Gewerbe, Forschung und Kreativwirtschaft. Gütersloh verbindet die Neugestaltung zentraler Innenstadtbereiche mit neuen Impulsen für Bildung, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung.

Am OWL-Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL 2026 werden diese visionären Projekte greifbar. Hier treffen Investoren, Entwickler und Städteplaner auf innovative Ideen und konkrete Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Entdecken Sie hier, wie Ostwestfalen-Lippe die Zukunft der Bau- und Immobilienbranche gestaltet.

Moderne Stadtplanung durch innovatives Flächen-Upcycling

♻️ Bestehende Flächen aktivieren – Bielefeld setzt weiterhin auf Nachverdichtung, Revitalisierung und die (Re-)Aktivierung bestehender Gewerbe- und Innenstadtflächen.

🏢 Ungenutzte Potenziale erschließen – Die WEGE mbH identifiziert mit Eigentümerbefragungen bislang ungenutzte oder mindergenutzte Flächen und entwickelt Strategien für deren wirtschaftliche Nutzung.

🏗️ Neue Entwicklungsperspektiven schaffen – Die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets schafft zusätzliche Flächen für ansiedlungsinteressierte Unternehmen.

 

Flächenpotenziale aktivieren, Standortentwicklung vorantreiben: Bielefeld setzt bei der Entwicklung seiner Gewerbe- und Innenstadtflächen weiterhin auf Nachverdichtung sowie die Revitalisierung und (Re-)Aktivierung bestehender Standorte. Ziel ist es, vorhandene Flächenpotenziale möglichst effizient zu nutzen und gleichzeitig neue Entwicklungsperspektiven für den Wirtschaftsstandort zu schaffen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Aktivierung bislang ungenutzter oder mindergenutzter Flächen. Die WEGE mbH führt auch in diesem Jahr eine Eigentümerbefragung durch, um potenzielle Gewerbeflächen zu identifizieren und für eine wirtschaftliche Nutzung zu erschließen. Gleichzeitig sollen Flächen, deren Entwicklung bislang durch bestehende Restriktionen erschwert wird, schrittweise nutzbar gemacht und vorhandene Nutzungshindernisse abgebaut werden.

Darüber hinaus schafft die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets zusätzliche Perspektiven für Unternehmen, die einen neuen Standort in Bielefeld suchen. Damit verbindet Bielefeld die effiziente Nutzung vorhandener Flächen mit der gezielten Erschließung neuer Areale – und schafft so weitere Flächenpotenziale für die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts.

Innovative Stadtteile durch Umnutzung: Konversionsflächen als Entwicklungschance

🏗  Zukunftsquartier Paderborn – Auf 54 Hektar entsteht ein innovatives Stadtquartier mit Wohnraum, Gewerbe und Forschung – eines der modernsten in Europa.

🎨 Alanbrooke Quartier – Ein Kreativwirtschaftsquartier mit 800 Wohneinheiten und dem „BLAU – creative business hub“, ideal für Design- und Architekturunternehmen.

🌍 Regiopolregion Paderborn – Mit 720.000 Menschen in der Region und interkommunalen Projekten wie dem Industriegebiet „Im Klee“ wird Paderborn als Wirtschaftsstandort gestärkt.

 

Das Zukunftsquartier – die Konversionsfläche mit dem größten Entwicklungspotenzial in Paderborn. Das ehemalige Kasernengelände ist 54 Hektar groß, das entspricht etwa 50 Fußballfeldern. Sie liegt nur zwei Kilometer von der historischen Innenstadt und der Universität entfernt. An diesem attraktiven Standort entstehen in den nächsten Jahren Wohnraum für tausende Menschen, neue Arbeitsplätze, Raum für innovatives Gewerbe, Start-ups, Forschung und vieles mehr.

Mit den neuen Wohn- und Arbeitsformen soll das Zukunftsquartier nicht nur maximal produktiv sein, sondern durch zukunftsweisende Mobilitäts- und Energieformen auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Die Vision: In Paderborn soll mit dem „Zukunftsquartier“ eines der innovativsten Stadtquartiere Europas entstehen. Der Startschuss ist im Frühjahr 2023 mit der Eröffnung des Start-up Campus OWL der Universität Paderborn gefallen.

Auf Nachhaltigkeit durch Revitalisierung setzt Paderborn auch bei der Konversionsfläche „Alanbrooke“. Auf rund 18 Hektar entstehen ein Kreativwirtschaftsquartier sowie 800 Wohneinheiten. Gerade in der branchenübergreifenden Zusammenarbeit mit der Kreativwirtschaft sollen hier für viele Unternehmen innovative Ansätze für die eigene Geschäftsentwicklung entstehen. Designagenturen, Architekturbüros und andere Unternehmen der Kreativwirtschaft finden in dem neuen Quartier mit dem Namen „BLAU – creative business hub“ beste Bedingungen.

Der Zeitplan für das Alanbrooke Quartier sieht vor, dass zügig mit der Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude begonnen wird. Bereits Ende 2025 sollen die ersten Einheiten bezugsfertig sein. Bis zur vollständigen Eröffnung des Kreativwirtschaftsquartiers im ersten Quartal 2026 sind mehrere Meilensteine geplant, darunter regelmäßige Netzwerktreffen und Veranstaltungen, um die Kreativszene schon jetzt zu vernetzen und zu stärken.

Paderborn als Regiopolregion: Die Stadt Paderborn stellt mit ihren rund 160.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort einen zentralen Bezugspunkt für ihr Umland dar. Damit erreicht die Stadt nicht nur ihre eigenen Einwohnerinnen und Einwohner, sondern insgesamt rund 720.000 Menschen in der gesamten Region, die sich auf mehrere Kreise und Städte in OWL verteilen. Bei der Positionierung als Wirtschaftsstandort wird auf Kooperation gesetzt. Die Stadt Paderborn und die Gemeinde Borchen stehen im Austausch, um das bis zu 60 Hektar große Industriegebiet „Im Klee“ interkommunal zu entwickeln. Die erschlossenen Flächen bieten sich für die Ansiedlung größerer Industrieunternehmen an.

Gütersloh entwickelt Stadt und Wirtschaftsstandort

🏙️ Innenstadt im Wandel – Mit der Neugestaltung des ZOB, der Entwicklung der ehemaligen Karstadtimmobilie und dem neuen Bahnhofsquartier entstehen wichtige Impulse für die Gütersloher Innenstadt.

🎓 Bildung, Innovation & Stadtentwicklung – Im Bahnhofsquartier verbinden der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur Bildung, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung.

🏭 Flächen für Unternehmen – Im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh stehen letzte verfügbare Gewerbeflächen für ansiedlungsinteressierte Unternehmen bereit.

 

Gütersloh entwickelt seine Innenstadt und schafft zugleich neue Perspektiven für Unternehmen: Im Herzen der Stadt entstehen mit der Erneuerung des Zentralen Omnibusbahnhofs, der Entwicklung der ehemaligen Karstadtimmobilie und der Neugestaltung des Bahnhofsquartiers gleich mehrere wichtige Projekte. Besonders das Bahnhofsquartier verbindet Stadtentwicklung mit Bildung und Innovation: Der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur schaffen einen zukunftsorientierten Ort für Wissen, Innovation und den Austausch mit der Wirtschaft.

Auch für Unternehmen bietet Gütersloh attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh stehen die letzten verfügbaren Gewerbeflächen zum Erwerb bereit. Damit schafft die Stadt trotz der zunehmenden Flächenknappheit in der Region Raum für neue Ansiedlungen und unternehmerisches Wachstum.

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